Wie entsteht Die Gebieter der Zeit? Teil 2

Huhu!
Vor einiger Zeit habe ich euch hier gezeigt, wie ich meinen Fantasy-Roman „Die Gebieter der Zeit“ schreibe. Ich tippe ja nicht einfach nur am PC, sondern immer, wo ich gerade unterwegs bin und möchte, in einem Notizbuch. Na ja, eigentlich ist es nicht nur EIN Notizbuch. Ich bin mittlerweile bei Nummer XVII angekommen. Und das zähle ich erst, seit ich Die Gebieter der Zeit schreibe.
Das sieht dann so aus: 
Die Gebieter der Zeit Bianca Hepp
Ihr seht, dass mir an einer Stelle noch etwas eingefallen ist. Beim Abtippen habe ich aus „Regentropfen verschleierten ihre Sicht. Sie blinzelte sie weg. Endlich kamen die Bäume in Sicht.“ übrigens etwas Anderes gemacht:
Die Gebieter der Zeit Bianca Hepp PC BIld
Das ist dann aber auch noch keine endgültige Fassung! Ich lese mir manche Passagen, mit denen ich nicht zufrieden bin, nochmals durch. Manchmal finde ich im ersten Moment nicht ausreichende Beschreibungen und später, wenn ich es lese und mich wieder hineinversetze, dann kommt mir auf einmal ganz viel in den Sinn, was man in dieser Situation noch im Raum sehen könnte und so weiter…
Manchmal bemerke ich, dass ich ein Wort zweimal hintereinander verwende, manchmal übrigens nicht (erst beim Abtippen). Manchmal denke ich mir in solchen Situationen: Ach, du tippst es doch eh ab… 😀
Ich habe es zwar halb abgeschnitten, aber man kann es mit ein bisschen Fantasie noch erahnen: ich bin (beim Abtippen, wohlgemerkt!) auf Seite 217 angekommen. Änderungen vorbehalten. 😉 Beim Abtippen bin ich übrigens bei Notizbuch Nr. XIII.  😉

Wie entsteht Die Gebieter der Zeit? Meine Schreib-Methode

Ich bin gerade sehr glücklich, denn Die Gebieter der Zeit steht schon sehr hoch auf den Beliebtheits-Listen bei Sweek. Für diejenigen, die jetzt ein wenig Kontext brauchen: Ich schreibe gerade an einem Fantasy-Roman namens Die Gebieter der Zeit, mit dem ich an einem Schreibwettbewerb auf der Plattform Sweek teilnehme. Man kann einen Schriftsteller-Vertrag mit dem Ravensburger-Verlag gewinnen. Sweek ist eine Plattform, auf der man Stück für Stück seine Geschichte veröffentlichen kann. Ihr könnt also „live“ miterleben, wie mein Buch entsteht, wenn ihr mir dort folgt – und wenn ihr das bis zum 30.6. schafft, helft ihr mir sogar dabei, denn es geht bei diesem Wettbewerb unter anderem darum, viele Follower zu haben. 🙂

Ich möchte heute mal erklären, wie ich Die Gebieter der Zeit eigentlich schreibe, weil meine Methode ein wenig ungewöhnlich ist in den Zeiten von PCs und Smartphones.

vollgeschriebene Notizbücher
volle Notizbücher (leere Notizbücher gibt es bei mir noch doppelt so viele!)

Ich schreibe zuerst in einem Notizbuch. Ganze zwölf dickere und dünnere Bücher und Hefte habe ich so schon gefüllt. Allerdings verwende ich die Notizbücher nicht nur für Die Gebieter der Zeit. Weil ich schöne Notizbücher sammle, habe ich irgendwann vor zwei Jahren angefangen, da einfach ALLES aufzuschreiben – Unikram wie Termine, Vokabeln, Vorlesungsnotizen, aber auch Einkaufslisten für Kosmetik, Bloglisten (zum Beispiel über was ich noch alles schreiben will – meistens setze ich das übrigens nicht um. 😉 ) oder irgendwelche anderen Informationen, die ich nicht vergessen will. Ich nutze meine Notizbücher also wie andere Menschen einen Collegeblock. Damit ich Die Gebieter der Zeit in all diesen Informationen wieder finde, bekommt jede Seite mit dem Roman unten einen roten Strich verpasst.

so schreibe ich die gebieter der zeit
So sieht dann eine Seite in meinem Notizbuch aus. Ich benutze sogar eine andere Schrift

Irgendwann geht es dann ans Abschreiben. Jetzt, wo ich die Geschichte versuche so weit wie möglich für den Wettbewerb abzuschreiben, merke ich erst, wie viel ich da eigentlich geschrieben habe. 😉 Ich tippe alles ab und verbessere gleich Sätze, die doof klingen, Wörter, die sich wiederholen, und, der Klassiker: ganz oft fällt mir beim Schreiben ein Wort gar nicht ein und ich lasse die Stelle einfach leer. Oder ich muss mir einen Namen für einen Charakter oder Ort ausdenken und es fällt mir gerade nichts ein… beim Abschreiben kommt das dann alles wieder auf mich zurück. 😀 Manchmal schreibe ich auch für mich selbst auf: „Kleidung näher beschreiben“ oder „Haus näher beschreiben“ und denke mir das dann erst beim Schreiben am PC aus. Wenn ich Glück habe und gerade im Schreib-Flow bin, fließt mir das dann aus den Fingern.

Nun, seit ich begonnen habe, meine Geschichte für den Wettbewerb Stück für Stück zu veröffentlichen, kommt noch ein dritter Schritt hinzu: vor dem Veröffentlichen eines Kapitels gehe ich es komplett noch einmal durch und entdecke immer noch kleine Buchstabendreher oder Wörter, die sich wiederholen. Oder mir fällt noch ein Detail ein, das ich beschreiben möchte.

Und wenn ich dann zufrieden bin, geht das Kapitel online. 🙂

Ich dachte immer, ich bin total altmodisch, weil ich meinen Roman zunächst wirklich nur von Hand schreibe. Dann hat mir aber jemand erzählt, dass Cornelia Funke auch so ähnlich arbeitet, also scheint es eine gute Idee zu sein. 🙂

Wenn ihr jetzt gespannt seid, worum es in dem Buch geht und mir bei der Veröffentlichung helfen wollt, dann schaut doch mal vorbei, lasst ein Like da und (sehr wichtig) folgt:

https://sweek.com/#/read/37106/1400000162

Es dauert nur eine Minute und jeder neue Follower hilft mir, auf der Liste weiter nach oben zu rutschen!


cover die gebieter der zeit


Hot News für alle Fantasy-Fans: Die Gebieter der Zeit ist bei Sweek online!

[Unbezahlte Werbung durch Verlinkung / Markennennung]
die gebieter der zeit cover bianca r hepp
Huhu, liebe Leser,
seit gestern könnt ihr das erste Kapitel von Die Gebieter der Zeit kostenlos bei Sweek lesen. Sweek ist eine Online-Plattform, auf der man seine Geschichte stückweise veröffentlichen kann. Leser können einem dort folgen, die Geschichte kommentieren und so weiter. 
Auf Sweek gibt es einen Wettbewerb, bei dem man einen Vertrag mit dem Ravensburger-Verlag gewinnen kann. Da mache ich mit. 😀 Die Gebieter der Zeit ist jetzt so weit gereift und ich habe endlich einen Titel gefunden, was für eine Veröffentlichung eher von Vorteil ist, nüch?
In Die Gebieter der Zeit geht es um zwei Schwestern, Enea und Tessera, die zurückgezogen von der Zivilisation leben. Sie haben ein Handicap: wenn sie sich außerhalb von bestimmten Zonen aufhalten, bleiben ihnen nur zwölf Stunden Zeit, bevor ihre Lebensuhr abläuft. Als Ausgleich dafür schlummern ungeahnte Kräfte in ihnen…
Seid ihr interessiert? Dann könnt ihr mir helfen, indem ihr bei Sweek meine Geschichte Die Gebieter der Zeit likt und mir folgt! Denn bei dem Wettbewerb #schreibmitravensburger geht es darum, möglichst viele Fans zu mobilisieren! Ich brauche eure Leserpower! Ich möchte nämlich seit meiner Kindheit Schriftstellerin werden. 🙂

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fbianca.r.hepp%2Fposts%2F10211550046060489&width=500