Plitsch Platsch Pinguin!

(Einführung des Labels Sport – ich glaube eigentlich nicht dass ich das noch oft benutzen werde :D)

Ich und mein Freund wollen etwas für unsere Kondition tun und deshalb besitzen wir jetzt die Monatskarte für das GalaxSea in Jena. Eigentlich wollten wir ja nur schwimmen gehen und nicht ins Spaßbad, aber in Jena gibt es da nur noch die Schwimmhalle in Lobeda und die hat – haltet euch fest – für normale Menschen zweimal in der Woche jeweils eine Stunde geöffnet! Yay! Meine Kollegin meinte dazu: „In der Zeit zieh ich mich vielleicht um.“ Alternativen sind das Ostbad, ein Freibad mit einem Becken, und der hautausschlagverursachende Schleichersee (das Südbad).

In einem so großen (hüstl) Schwimmbad sind natürlich viele, viele Menschen unterwegs, die auch alle was für ihre Kondition tun wollen. Das Problem am GalaxSea ist, dass das Schwimmerbecken nur 25 m lang ist und alle dreiviertel Stunde zur Hälfte abgesperrt wird, weil dann die Sprungtürme offen sind. (Liebe Betreiber des GalaxSeas: da wo ich herkomme, schaffen die Leute es, für die Sprungtürme ein eigenes Becken hinzubauen.)

Das jedenfalls führt dazu, dass das Schwimmerbecken total überlaufen bzw. überschwommen ist und man eigentlich gegenseitig sehr viel Rücksicht aufeinander nehmen muss. Joa. In der Theorie 😉

In der Praxis sind mir da schon einige Typen von Schwimmern aufgefallen, die ich euch heute exklusiv – nur hier bei bela devojka(C) – vorstellen möchte.

(Auf der Website des GalaxSea kann übrigens folgendes lesen: „Für sportlich Aktive bestehen jede Menge Möglichkeiten, ihre Passion auszuleben. Im 25-Meter-Becken können Schwimmer auf Zeit schwimmen oder in Ruhe ihre Bahnen ziehen. “ Joa. Ne. xD )

Typ 1 – Der rücksichtslose Krauler.

Der rücksichtslose Krauler gehört zur Kategorie der Businessmenschen – nach der harten Arbeit entsteigt er seinem grauen Anzug, um in seine enganliegende knallblaue Badehose zu schlüpfen und seinen hart arbeitenden Astralkörper zu stählen. Dazu walzt er sich durch das Becken und mäht rücksichtslos alles nieder, was ihm in die Quere kommt. Arme kleine Bloggerinnen treffen diese Leute manchmal mit ihrem Fuß am Kopf, weil sie einfach zu schnell von hinten anrasen 🙂

Typ 2 – Die Labertaschen.

Die Labertaschen schwimmen gemütlich allen anderen im Weg herum (meistens in der Mitte des Beckens) und unterhalten sich dabei. (Welche Wirkung hat das Schwimmen eigentlich, wenn du nach fünf Bahnen aufhören musst, weil du vom Labern nebenher so außer Atem bist? :D)

Typ 3 – Die „Oh mein Gott, meine Dauerwelle ist nass geworden“-Oma.

Schwimmt und hält ihren Körper dabei bewusst steif, damit ihr Kopf ja nicht unter Wasser gerät oder besser gesagt: ihre Haare nicht nass werden. Wenn das doch passiert (neeein, ich hab damit nie was zu tun, aber Mister R. eventuell :D), regt sie sich herzinfarktsanregend auf über den Menschen, der ihr edles Haupthaar besudelt hat. Merke: wenn du nicht willst, dass deine Haar nass werden, darfst du nicht ins Schwimmbad gehen 😉

Wenn ich in nächster Zeit irgendwelche Rechtschreibfehler in den Äther des Internets verbreite, möchte ich mich schon mal dafür entschuldigen – auf unserer Tastatur hängen (aus unerklärlichen Gründen :D) einige Tasten, zum Beispiel das E 😉 


Kennt ihr noch weitere Typen von Schwimmern? 😉