Erkältungstee und die Pest

Ihr fragt euch bestimmt, warum ich schon sooo lange nichts geschrieben habe. Die Antwort ist:

ich bin krank.

Zum zweiten Mal in zwei Wochen. Danke, das hab ich grad noch gebraucht… >-<

Passend zu meiner Erkrankung hab ich mir jetzt mal „Die Pest“ von Albert Camus vorgenommen, ein Buch, das schon ganz lange ungelesen in meinem Regal steht und mich vorwurfsvoll anschaut…
Da ich grade nicht viel andres zu tun habe, dachte ich ich erhöre es endlich mal und schlage es auf.

Ein Kompliment an Herrn Camus: es schafft nicht jeder, 350 Seiten mit so wenig Handlung zu füllen… 😉 Vielleicht kann ich aber, da ich krank bin, nicht alles aufnehmen. Ich glaube auch, „Die Pest“ ist keine geeignete Krankheitslektüre- vielleicht wende ich mich lieber mal Meša Selimovićs „Der Derwisch und der Tod“ zu… 😉 Auch so ein Buch, das mich vorwurfsvoll aus dem Regal anstarrt; genau wie „Wesire und Konsuln“ daneben. ^^ Keine Angst, eure Zeit kommt auch bald 😉

Wenigstens kann ich mich an die kleine Susi drücken, deren Geschwisterchen leider nicht mehr bei uns weilt… wir mussten sie verschicken, weil sie/er ein Geburtstagsgeschenk war. ^^ Zweit-Susi erfreut jetzt jemand anderen und das ist auch wieder schön^^ Ich könnte trotzdem hunderte Susis haben 🙂

Sind sie nicht süß? ^.^

Ich verabschiede mich mal, um mich wieder meiner Pest zu widmen 😉

Viele Grüße

von bela devojka

gnarled trees

Da ich schon so lange nicht mehr da war, dachte ich mir, ich leg gleich mal einen nach.

Einige kurze Gedanken über Wind, die ich niemandem vorenthalten wollte 😉

Ich liebe Wind. Wind wird ja von den meisten Menschen nicht sehr gemocht, aber ich liebe Wind. Ich liebe auch diese herbstliche Endzeitstimmung, wenn graue Wolken vom Wind über den Himmel gejagt werden. Es darf auch gerne ein wenig nieseln, dagegen habe ich überhaupt nichts. Ich liebe knorrige blätterlose Bäume, die sich im Wind wiegen. Bei diesem Wetter gehe ICH spazieren. Ich liebe dieses Gefühl, wenn der Wind dich erfasst, sich an dich schmiegt und dich mitziehen will, aber dieses Mal gehst du noch nicht mit. Der Wind stiehlt sich an deinem Schal vorbei und kitzelt dich am Hals. Und du gehst weiter, wiegst dich wie die Bäume im Wind, der an dir zieht, und über dir der weite graue Himmel… was gibt es schöneres als einen melancholischen Herbstspaziergang?

Bei der selben Fotosession vor zwei Jahren entstanden übrigens auch das Titelbild meines Blogs und das Hintergrundbild meines Twitter-Acounts. 😉
Bis die Tage 😉

Morgenröte und so.

So, bei uns im Bijou Brigitte gibt es gerade eine Themenwand mit dem Titel „Morgenröte“, und da dachte ich mir, das kannst du auch 😉

Lidschatten: H&M (gibts leider nicht mehr)

Lippenstift: Biotherm

Haarspange: Bijou Brigitte

Kette: öhm… die ist uralt, ich glaub, die hab ich damals im 1-Euro-Shop gekauft… 😀

Nun mal was anderes:

Mal wieder ein kleines Stückchen aus meinem geplanten Buch:
 

Ich beobachtete einen Mann, der eine der Scheiben an der Haltestelle putzte.
Wie er selbstvergessen mit dem nassen Lappen ein Muster auf die Scheiben wischte. Und dann, als er den Fensterputzer über die Scheibe zog, wirkte es, als ob dabei irgendetwas Geheimnisvolles wäre, etwas, das nur beim Scheibenwischen zu ergründen war.
Mit fließenden Bewegungen putzte er die Scheibe und ich saß da und dachte daran, wie zufrieden ich mich fühlte, wenn ich das Waschbecken ausgewischt hatte.

Dann bis demnächst 😉

bela devojka

Buch-Plan No. 2 -15.8.2012

Also, das mit dem Foto hat ja wohl nicht geklappt…

Also, wie versprochen die Sache mit dem Buch:

Es ist so, dass ich gerne historische Romane lese.
Es gibt gute historische Romane von Rebecca Gablé (eigentlich heißt sie ganz anders, das ist nur ein Künstlername, aber das nur nebenbei). Durch diese (ziemlich guten) historischen Romane kenne ich mich tatsächlich in der Welt des englischen Mittelalters aus.

Weiterhin habe ich festgestellt, dass viele Menschen eine schrecklich unterinformierte Einstellung zum Balkan haben. Ich möchte hier mal eine Person zitieren, die ich anonym bleiben lasse: „Was ist denn so interessant an Serbien?! Die haben doch Krieg da unten!“

Nein, liebe Freunde, es gibt zwar manchmal ein paar Ausraster, aber der Krieg an sich ist seit fünfzehn Jahren vorbei. Und weil mich Unwissenheit sowas von ankotzt, dachte ich mir: Gibt es eigentlich gute historische Romane über das serbische Mittelalter?

Die Antwort ist: bestimmt, aber leider sind sie alle auf serbisch… ^^

Deswegen möchte sich beladevojka irgendwann einmal, wenn sie genug Wissen in ihrem Slawistik-Studium gesammelt hat, einem guten historischen Roman widmen. Irgendwann, wenn sie mal Zeit dafür hat…

Bringt mich zur nächsten Frage: Was liest man denn so, wenn man sich auf das Schreiben eines historischen Romans vorbereitet?