Rezension: Margaret Atwood – Der Report der Magd

magaret atwood der report der magd

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Margaret Atwood hat es geschafft, dass ich mich zum ersten Mal in meinem Leben für einen dystopischen Roman interessiert habe. „Der Report der Magd“ („The Handmaid’s Tale“) wurde 2017 als Serie neu verfilmt und der Trailer bei Netflix hat mich neugierig gemacht.
In „Der Report der Magd“ befinden wir uns im im späten 20. Jahrhundert (aus damaliger Sicht in der Zukunft, denn der Roman erschien 1985) und lauschen den Erzählungen der Magd Desfred (im Original Offred), die keinen eigenen Namen mehr tragen darf und dem Zweck der Fortpflanzung dient. Sie lebt in einem theokratischen Regime, das in den ehemaligen USA von christlichen Fundamentalisten aufgebaut wurde. Frauen sind in dieser Gesellschaft weniger wert als Männer und dürfen beispielsweise kein Geld mehr besitzen.

Die „Kaste“ der Mägde ist dazu da, für eine Erhöhung der Reproduktionsrate zu sorgen – sie werden verschiedenen „Kommandanten“ zugeteilt, deren Frauen unfruchtbar geworden sind. Wodurch, ist nicht ganz klar. Drei Chancen haben die Mägde, schwanger zu werden, danach werden sie in die Kolonien abgeschoben, um zum Beispiel Giftmüll aufzuräumen.

Desfred beschreibt zunächst, wie ihr Leben im Haus des Kommandanten aussieht, was alles verboten ist und was sie darf (Spoiler: die erste Liste ist viel, viel länger.). Unzüchtige Kleidung ist verboten, Kosmetik, alles Eitle, alles Lüsterne, Sex findet nur noch in der Ehe statt. Desfred erzählt vom Umerziehungslager und von ihrem früheren Leben, einem für uns normalen Leben, und äußert ihre Bedenken: in ein paar Jahren kommen die, die nicht mehr umerzogen werden müssen, die es gar nicht mehr anders kennen.

Einige Szenen sind sehr abschreckend und lassen der Figur dabei trotzdem ihre Sympathie, zum Beispiel als sie mit den anderen Mägden gemeinsam mit bloßen Händen einen verurteilten Vergewaltiger hinrichten „darf“, sich aber entsetzt abseits hält. Sie betrügt im Laufe der Handlung ihren Mann, von dem sie nicht einmal weiß, ob er noch lebt, mit dem Chauffeur, aber trotz allem bleibt die Hauptfigur sympathisch. Denn ihre Handlungen sind menschlich, sie versucht nur, in dieser feindlichen Umgebung zu überleben, irgendwie weiter zu machen.

Die Stimmung des Buches ist beklemmend. Wer denkt, am Ende würde das Regime gestürzt oder Desfred wenigstens schwanger und damit sicher, ist naiv. Eine drohende Zukunftsmusik hat Margaret Atwood in den Achtzigern verfasst. Mittlerweile sind wir über diese Zeit hinaus und können fast froh sein, dass uns in den letzten Jahren das Lesen nicht verboten wurde, dass wir keine Uniformen tragen müssen und sagen dürfen, was wir denken, ohne zu befürchten, „errettet“ zu werden.

Rezension – Margaret Atwood: alias Grace

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Dies ist eine Buchrezension. Ja, du hast richtig gelesen, es geht um ein Buch. Auf meinem früheren Blog habe ich manchmal Bücher rezensiert und dann für eine Weile aufgehört, neue Bücher zu lesen. Jetzt pendle ich jeden Tag insgesamt eine Stunde mit dem Zug. Meistens lese ich dabei wissenschaftliche Artikel für meine Doktorarbeit. Aber wenn ich gerade ein spannendes Buch lese, dann ist eben das dran.

Und diesmal war es der historische Roman alias Grace von Magaret Atwood. Magaret Atwood wurde gerade von Netflix wieder aus der Mottenkiste geholt. Vielleicht sagt euch der Titel „Der Report der Magd“ (engl. „The Handmaids Tale“) etwas? Dieser dystopische Roman von Atwood aus den Achtzigern wurde jetzt von Netflix als Miniserie neu verfilmt. Auf dem Buchrücken bezeichnet man ihn als „Kultbuch der Achtziger Jahre“. Da kann ich leider nicht mitreden – aber ich lese gerade dieses Buch und vorher habe ich ein anderes von der Autorin beendet. Alias Grace wurde ebenfalls gerade als Netflix-Miniserie verfilmt und hat mein Interesse geweckt.

Es geht um Kanada in der Mitte des 19. Jahrhunderts, um eine Mörderin namens Grace Marks, die sich an das, was sie getan haben soll, nicht mehr erinnern kann. Zunächst wurde sie zum Tode verurteilt, dann begnadigt. Sie saß in einem Irrenhaus und nun im Gefängnis. Von dort wird sie jeden Tag ins Haus des Direktors gebracht, um in seinem Haushalt mit zu arbeiten. Der junge Arzt Simon Jordan möchte sie untersuchen und unterhält sich mit ihr jeden Tag. Sein Wunsch ist es, ihre verschüttete Erinnerung wieder an die Oberfläche zu holen und herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist, als die Haushälterin Nancy Montgomery und der Herr des Hauses, Mr. Kinnear, ermordet wurden.

Wir erfahren alles über Graces Leben, die mit 12 Jahren von Irland nach Kanada kam und in verschiedenen Familie als Dienstmädchen diente, bis sie ins Haus von Mr. Kinnear kommt. Die Perspektive wechselt zwischen Grace, die sich genau überlegt, was sie Dr. Jordan erzählen soll, was er wohl gerne von ihr hören möchte, und Dr. Jordan, der dies genau durchschaut, aber nichts dagegen tun kann. Grace baut durch ihr ganzes Verhalten und durch ihre Erzählungen, die dem Leser in der Ich-Form präsentiert werden, ein Bild ihrer Unschuld auf. Sie beginnt bei ihrer Geburt, bei ihrer kränklichen Mutter, bei ihrem alkoholkranken Vater, beschreibt die Lebensumstände ihrer kinderreichen Familie für uns und Dr. Jordan, der als privilegierter Mann dieser Zeit äußerst wenig weiß von der Unterschicht. Recht schnell gelangen wir zur Überfahrt nach Kanada und zum ersten Schlüsselerlebnis in Graces Leben. Ihr Mutter stirbt und ihr Geist kann nicht herausgelassen werden aus dem Schiff, weil das Bullauge nicht geöffnet werden darf, sagt zumindest eine ältere Mitreisende.

Eine der wichtigsten Bezugspersonen für Grace ist Mary Whitney, die zum Zeitpunkt der Handlung leider schon längst verstorben ist, auf eine tragische, aber für die Zeit typische Art. Mary ist die wichtigste Bezugsperson für Grace, und ihr Tod löst den ersten Schock bei der Hauptperson aus, das erste „Vergessen“. Wie wichtig Mary für sie wird, erkennen wir gleich zu Beginn des Buches, noch bevor wir Mary in Graces Erzählungen kennen lernen: der Leser erfährt nämlich auf einer der ersten Seiten, dass Grace Marys Namen auf der Flucht als Alias verwendet hat.

Ab und an bekommen wir einen Einblick in die Gefühlswelt des doch nicht so reichen Dr. Jordan, der unter seiner ihm nachstellenden Vermieterin leidet und immer verzweifelter wird beim Versuch, Graces Erinnerungen zu „entdecken“. Nach und nach überkommt ihn eine seltsame Art von Erschöpfung, je länger er sich mit der Geschichte beschäftigt, fast könnte man meinen, er falle auch dem Wahnsinn an.

Die einzelnen Teile des Buches haben jeweils den Titel eines Quilt-Musters. Außerdem schmückt Magaret Atwood die Geschichte mit Auszügen aus Gedichten und historischen Aufzeichnungen über die echte Grace Marks – wir haben es hier nämlich mit einer wahren Geschichte zu tun. Das lockert die Handlung etwas auf und illustriert die einzelnen Kapitel. Viel passiert eigentlich nicht in „alias Grace“, wir erfahren eher etwas über Menschen.

Margaret Atwood zeichnet ein Gesellschaftsbild von Kanada zwischen 1840 und 1860 für uns. Es bleibt dabei bis zum Ende spannend – hat Grace den Mord wissentlich begangen und verstellt sich nun meisterhaft, log ihr Mitangeklagter und sie war überhaupt nicht beteiligt? Oder ist es wahr und sie war zeitweise wirklich geistig umnachtet, wusste nicht, was sie da tut?

Mich hat es sehr gereizt, das herauszufinden. Euch vielleicht auch? Kennt ihr den Roman oder die Autorin?

Wie entsteht Die Gebieter der Zeit? Teil 2

Huhu!
Vor einiger Zeit habe ich euch hier gezeigt, wie ich meinen Fantasy-Roman „Die Gebieter der Zeit“ schreibe. Ich tippe ja nicht einfach nur am PC, sondern immer, wo ich gerade unterwegs bin und möchte, in einem Notizbuch. Na ja, eigentlich ist es nicht nur EIN Notizbuch. Ich bin mittlerweile bei Nummer XVII angekommen. Und das zähle ich erst, seit ich Die Gebieter der Zeit schreibe.
Das sieht dann so aus: 
Die Gebieter der Zeit Bianca Hepp
Ihr seht, dass mir an einer Stelle noch etwas eingefallen ist. Beim Abtippen habe ich aus „Regentropfen verschleierten ihre Sicht. Sie blinzelte sie weg. Endlich kamen die Bäume in Sicht.“ übrigens etwas Anderes gemacht:
Die Gebieter der Zeit Bianca Hepp PC BIld
Das ist dann aber auch noch keine endgültige Fassung! Ich lese mir manche Passagen, mit denen ich nicht zufrieden bin, nochmals durch. Manchmal finde ich im ersten Moment nicht ausreichende Beschreibungen und später, wenn ich es lese und mich wieder hineinversetze, dann kommt mir auf einmal ganz viel in den Sinn, was man in dieser Situation noch im Raum sehen könnte und so weiter…
Manchmal bemerke ich, dass ich ein Wort zweimal hintereinander verwende, manchmal übrigens nicht (erst beim Abtippen). Manchmal denke ich mir in solchen Situationen: Ach, du tippst es doch eh ab… 😀
Ich habe es zwar halb abgeschnitten, aber man kann es mit ein bisschen Fantasie noch erahnen: ich bin (beim Abtippen, wohlgemerkt!) auf Seite 217 angekommen. Änderungen vorbehalten. 😉 Beim Abtippen bin ich übrigens bei Notizbuch Nr. XIII.  😉

100 Bücher, die man gelesen haben sollte. (Update)

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2014 wurde diese Liste mit Büchern herausgegeben, die man gelesen haben soll. Sie ist vom ZDF, also ist ziemlicher Mainstream darauf vertreten. 

Im März 2014 habe ich die Liste hier gepostet und dazu geschrieben, welche Bücher ich schon gelesen hatte. Heute sind es ein paar mehr. Ich habe auch teilweise neue Kommentare dazu. 😉

Als Kind habe ich alles gelesen, was nicht schnell genug weg gerannt ist, heute habe ich arbeits-/unibedingt etwas weniger Zeit (und mein Freund möchte auch mal etwas Aufmerksamkeit abbekommen). Alle Bücher, die ich gelesen habe, sind fett markiert. 



1. Der Herr der Ringe, J.R.R. Tolkien 

Nie fertig gelesen, aber ich hab es immerhin bis nach Mordor geschafft. 😀
2. Die Bibel 


3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

Tatsächlich eins meiner Lieblingsbücher, und mein Ziel ist es, das Buch in jeder Sprache zu besitzen, die ich lerne. Italienisch und Englisch hab ich schon abgehakt. Die serbische Ausgabe konnte ich letzten Sommer in Belgrad endlich kaufen, nachdem ich sie jahrelang bei Amazon angeschmachtet hatte.

4. Das Parfum, Patrick Süskind 


Bei uns war das ausnahmsweise keine Schullektüre, ich habe es also ganz freiwillig gelesen und fands gut 😉 (Für meine Schwester war das aber Schullektüre – nach ihrem Abi hat sie es mir überlassen, samt der passenden Lektürenhilfe :D)


5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

Keine Frage. Ich hab daheim auch noch eine richtig alte Ausgabe davon (irgendwo…). Und eine auf Kroatisch! Und eine Fortsetzung!


6. Buddenbrooks, Thomas Mann

War Schullektüre und ich weiß noch wie einer in unserem Kurs von unseren Mitschülern in den Himmel gehypt wurde, weil er das ganze Buch gelesen hatte >_< In der Zeit hatte ich es zweimal gelesen. Der Rest des Kurses hat sich mit wenigen Ausnahmen die Verfilmung angesehen (die neue, nicht die alte), die mit dem Buch nicht mehr ganz so viel zu tun hat. 


7. Der Medicus, Noah Gordon

Ja. Gutes Buch, aber ich habe irgendwie Angst mir den Film anzuschauen, seit ich gesehen habe, dass das auch ne semideutsche Verfilmung ist wie Die Säulen der Erde und Die Tore der Welt(<–grottenschlecht und hat teilweise nur noch namentliche Übereinstimmung mit dem Buch). Update: Ich fand den Film tatsächlich blöd, mein Freund übrigens nicht. Aber der hat auch das Buch nicht gelesen!


8. Der Alchimist, Paulo Coelho


Mittlerweile gelesen, an einem Abend.


9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross


11. Tintenherz, Cornelia Funke

Ich glaube zumindest mich daran erinnern zu können, es mal gelesen zu haben, könnte aber die Handlung nicht wiedergeben. Zählt das? ^^

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

Beim letzten Mal kannte ich das Buch nicht mal, nun habe ich die ganze Reihe daheim stehen und die Serie auf DVD. 😀


13. Das Geisterhaus, Isabel Allende


Ich dachte, dem Titel nach zu urteilen sei das Buch irgendwie gruslig, aber es hat sich dann als eine chilenische Familiensaga herausgestellt. Auch nicht schlecht und wie eigentlich alle Bücher von Isabel Allende lesenswert- Fortunas Tochter und Die Stadt der wilden Götter mochte ich aber mehr.


14. Der Vorleser, Bernhard Schlink


15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

Schullektüre.

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón 

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen

18. Der Name der Rose, Umberto Eco

19. Illuminati, Dan Brown


20. Effi Briest, Theodor Fontane 

Keine Schullektüre 😉

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling


22. Der Zauberberg, Thomas Mann


Über dieses Buch habe ich in der Oberstufe meine Facharbeit geschrieben. 


23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell


Vom Winde verweht ist für mich einer der Filmklassiker, die man gesehen haben muss. Das Buch finde ich auch ziemlich gut…


24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende 

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt 

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse 

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

Auch so ein Buch wie Feuer und Stein, das ich erst letztes Jahr in Angriff genommen habe. Nun hab ich gelesen und kann verstehen, wieso es so beliebt ist. (Ich mochte es auch.)

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai 

33. Homo faber, Max Frisch

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder 


39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams 


Liegt noch daheim rum, hab mich an den dicken Schinken noch nicht rangetraut. Aber: 42! (Hab es vier Jahre später immer noch nicht gelesen…)


40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter


48. Die Blechtrommel, Günter Grass


Keine Schullektüre, zumindest nicht meine –  hab das Buch meiner Schwester geklaut nachdem sie beschlossen hatte lieber das Hörbuch zu hören 😀 (Nein, sie hat es mir natürlich freiwillig überlassen, und auch erst nach ihrem Abi 😉 )


49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

Der Film zum Buch (ich meine natürlich den von 1930) war bis vor einigen Jahren in vielen Ländern auf dem Index, weil er so grausam sei. Joa. Ich meine, da geht’s um Krieg…

50. Der Schwarm, Frank Schätzing 

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks 

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende 

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger


57. Sakrileg, Dan Brown


Von meinem Vater geliehen. Der liest sowas ^^


58. Krabat, Otfried Preußler


Mein Freund hatte das als Schullektüre. Warum darf man so was auf dem Gymnasium nicht lesen? ^^


59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro


62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson


War ein Geschenk meiner Patentante. Überraschend gut.


63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult

72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann


Schnarch.

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt


76. Die dreizehneinhalb Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers 


Besitze ich auch auf Russisch! Sehr cool! 


77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé


So was. Den Roman lese ich zur Zeit grade wieder 😉 Ich besitze auch alle anderen historischen Romane von Rebecca Gablé und ihr Sachbuch „Von Ratlosen und Löwenherzen“ (über das englische Mittelalter), das ich auch demnächst vorstellen werde. Mein Lieblingsbuch von ihr ist aber „Hiobs Brüder“. Update: Ich habe sogar ein Buch von ihr in meiner Bachelor-Arbeit behandelt, nämlich „Das Haupt der Welt“, das die Elbslawen thematisiert. Es kommt eine Vila darin vor.


78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

Endlich mal geschafft, vor drei Jahren. 

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern


85. 1984, George Orwell 

Meine Schwester hat es einfach rumliegen lassen! 😀

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy


Siehe 85.


87. Paula, Isabel Allende 

88. Solange du da bist, Marc Levy 

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel 

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

Lese ich gerade, zähle ich einfach schon mal mit. :->

93. Schachnovelle, Stefan Zweig

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

Erst die aktuelle Verfilmung gesehen, danach das Buch gelesen und die BBC-Verfilmung aus den Neunzigern geschaut. 😉

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood



Es sind immer noch nur 41 Bücher von dieser Liste, die ich gelesen habe. Aber, wie ich letztes Mal schon geschrieben hab (und ja, ich habe das kopiert, weil es immer noch zutrifft): es sind auch Bücher auf der Liste, die ich niemals lesen würde – Barbara Wood und Rosamunde Pilcher gehören nun nicht gerade zu meinen Lieblingsautoren. 🙂 Manche Bücher sind einfach überhaupt nicht mein Geschmack, Henning Mankell zum Beispiel ist einer der Lieblingsautoren meines Vaters, aber ich mag keine Thriller/Krimis. Von manchen Autoren habe ich andere Bücher gelesen als die die auf der Liste stehen, zum Beispiel von Fontane 🙂


Folgende Bücher stehen bei mir (oder meinem Freund 🙂 )im Regal und warten aufs Gelesenwerden:


8. Der Alchimist, Paulo Coelho (geschafft! Jaah!)

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse 

33. Homo faber, Max Frisch

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams 

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas


Manche Bücher stehen auf jeden Fall auf der Will ich mal lesen-Liste:


35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë (check)

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë (check)

Einige Bücher fehlen meiner Meinung nach, wie zum Beispiel:

Geoffrey Euginides, Middlesex
Orhan Pamuk, Schnee
Gustave Flaubert, Madame Bovary (oder habe ich das nur übersehen?)
Gustav Schwab, Sagen des klassischen Altertums
Giovanni Boccaccio, Das Decameron
Albert Camus, Die Pest
John Steinbeck, Früchte des Zorns
Herta Müller, Atemschaukel
Ivo Andrić, Die Brücke über die Drina

und noch viele mehr, die mir gerade nicht einfallen. 😉

Was fehlt eurer Meinung nach auf der Liste? Welche der 100 Bücher habt ihr gelesen? Bei welchen sollte ich mich schämen, weil ich sie noch nicht gelesen habe? 🙂

Wie entsteht Die Gebieter der Zeit? Meine Schreib-Methode

Ich bin gerade sehr glücklich, denn Die Gebieter der Zeit steht schon sehr hoch auf den Beliebtheits-Listen bei Sweek. Für diejenigen, die jetzt ein wenig Kontext brauchen: Ich schreibe gerade an einem Fantasy-Roman namens Die Gebieter der Zeit, mit dem ich an einem Schreibwettbewerb auf der Plattform Sweek teilnehme. Man kann einen Schriftsteller-Vertrag mit dem Ravensburger-Verlag gewinnen. Sweek ist eine Plattform, auf der man Stück für Stück seine Geschichte veröffentlichen kann. Ihr könnt also „live“ miterleben, wie mein Buch entsteht, wenn ihr mir dort folgt – und wenn ihr das bis zum 30.6. schafft, helft ihr mir sogar dabei, denn es geht bei diesem Wettbewerb unter anderem darum, viele Follower zu haben. 🙂

Ich möchte heute mal erklären, wie ich Die Gebieter der Zeit eigentlich schreibe, weil meine Methode ein wenig ungewöhnlich ist in den Zeiten von PCs und Smartphones.

vollgeschriebene Notizbücher
volle Notizbücher (leere Notizbücher gibt es bei mir noch doppelt so viele!)

Ich schreibe zuerst in einem Notizbuch. Ganze zwölf dickere und dünnere Bücher und Hefte habe ich so schon gefüllt. Allerdings verwende ich die Notizbücher nicht nur für Die Gebieter der Zeit. Weil ich schöne Notizbücher sammle, habe ich irgendwann vor zwei Jahren angefangen, da einfach ALLES aufzuschreiben – Unikram wie Termine, Vokabeln, Vorlesungsnotizen, aber auch Einkaufslisten für Kosmetik, Bloglisten (zum Beispiel über was ich noch alles schreiben will – meistens setze ich das übrigens nicht um. 😉 ) oder irgendwelche anderen Informationen, die ich nicht vergessen will. Ich nutze meine Notizbücher also wie andere Menschen einen Collegeblock. Damit ich Die Gebieter der Zeit in all diesen Informationen wieder finde, bekommt jede Seite mit dem Roman unten einen roten Strich verpasst.

so schreibe ich die gebieter der zeit
So sieht dann eine Seite in meinem Notizbuch aus. Ich benutze sogar eine andere Schrift

Irgendwann geht es dann ans Abschreiben. Jetzt, wo ich die Geschichte versuche so weit wie möglich für den Wettbewerb abzuschreiben, merke ich erst, wie viel ich da eigentlich geschrieben habe. 😉 Ich tippe alles ab und verbessere gleich Sätze, die doof klingen, Wörter, die sich wiederholen, und, der Klassiker: ganz oft fällt mir beim Schreiben ein Wort gar nicht ein und ich lasse die Stelle einfach leer. Oder ich muss mir einen Namen für einen Charakter oder Ort ausdenken und es fällt mir gerade nichts ein… beim Abschreiben kommt das dann alles wieder auf mich zurück. 😀 Manchmal schreibe ich auch für mich selbst auf: „Kleidung näher beschreiben“ oder „Haus näher beschreiben“ und denke mir das dann erst beim Schreiben am PC aus. Wenn ich Glück habe und gerade im Schreib-Flow bin, fließt mir das dann aus den Fingern.

Nun, seit ich begonnen habe, meine Geschichte für den Wettbewerb Stück für Stück zu veröffentlichen, kommt noch ein dritter Schritt hinzu: vor dem Veröffentlichen eines Kapitels gehe ich es komplett noch einmal durch und entdecke immer noch kleine Buchstabendreher oder Wörter, die sich wiederholen. Oder mir fällt noch ein Detail ein, das ich beschreiben möchte.

Und wenn ich dann zufrieden bin, geht das Kapitel online. 🙂

Ich dachte immer, ich bin total altmodisch, weil ich meinen Roman zunächst wirklich nur von Hand schreibe. Dann hat mir aber jemand erzählt, dass Cornelia Funke auch so ähnlich arbeitet, also scheint es eine gute Idee zu sein. 🙂

Wenn ihr jetzt gespannt seid, worum es in dem Buch geht und mir bei der Veröffentlichung helfen wollt, dann schaut doch mal vorbei, lasst ein Like da und (sehr wichtig) folgt:

https://sweek.com/#/read/37106/1400000162

Es dauert nur eine Minute und jeder neue Follower hilft mir, auf der Liste weiter nach oben zu rutschen!


cover die gebieter der zeit


Hot News für alle Fantasy-Fans: Die Gebieter der Zeit ist bei Sweek online!

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die gebieter der zeit cover bianca r hepp
Huhu, liebe Leser,
seit gestern könnt ihr das erste Kapitel von Die Gebieter der Zeit kostenlos bei Sweek lesen. Sweek ist eine Online-Plattform, auf der man seine Geschichte stückweise veröffentlichen kann. Leser können einem dort folgen, die Geschichte kommentieren und so weiter. 
Auf Sweek gibt es einen Wettbewerb, bei dem man einen Vertrag mit dem Ravensburger-Verlag gewinnen kann. Da mache ich mit. 😀 Die Gebieter der Zeit ist jetzt so weit gereift und ich habe endlich einen Titel gefunden, was für eine Veröffentlichung eher von Vorteil ist, nüch?
In Die Gebieter der Zeit geht es um zwei Schwestern, Enea und Tessera, die zurückgezogen von der Zivilisation leben. Sie haben ein Handicap: wenn sie sich außerhalb von bestimmten Zonen aufhalten, bleiben ihnen nur zwölf Stunden Zeit, bevor ihre Lebensuhr abläuft. Als Ausgleich dafür schlummern ungeahnte Kräfte in ihnen…
Seid ihr interessiert? Dann könnt ihr mir helfen, indem ihr bei Sweek meine Geschichte Die Gebieter der Zeit likt und mir folgt! Denn bei dem Wettbewerb #schreibmitravensburger geht es darum, möglichst viele Fans zu mobilisieren! Ich brauche eure Leserpower! Ich möchte nämlich seit meiner Kindheit Schriftstellerin werden. 🙂

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Unterstützt eine angehende Autorin!

Huhu liebe Leser! 🙂

Einige von euch wissen vielleicht, dass ich schon immer Schriftstellerin werden wollte. Jetzt möchte ich so langsam auch die Chance ergreifen und nehme an einem Kurzgeschichten-Wettbewerb teil. Ich habe mich für einen kurzen Blick auf die Figuren Enea und Tessera aus dem Roman Die Gebieter der Zeit entschieden (wer ihn nicht kennt, das macht nichts – ich schreibe dieses Buch gerade erst. :D).



Wie könnt ihr mir dabei helfen?? Ganz einfach: Ihr müsstet die App readfy herunterladen, meine Kurzgeschichte Schneegedanken (von Bianca R. Hepp) aufrufen und eine 5 Sterne-Rezension schreiben. Das geht ganz schnell. Und schon habt ihr eine angehende Autorin unterstützt. 🙂 Und das ist auch noch kostenlos!

Die Kurzgeschichte mit den meisten 5 Sterne-Rezensionen gewinnt ein Komplett-Paket von BoD, bei dem zum Beispiel das Coverdesign für mein Buch kostenlos ist. 🙂 Ich brauche eure #followerpower 🙂 Ihr könnt mir auch helfen, indem ihr meinen Beitrag bei Facebook teilt! (den seht ihr gleich hier unter dem Text.)

Vielen Dank an alle schon im Voraus! 🙂


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Huhu liebe Leser! 🙂
Einige von euch wissen vielleicht, dass ich schon immer Schriftstellerin werden wollte. Jetzt möchte ich so langsam auch die Chance ergreifen und nehme an einem Kurzgeschichten-Wettbewerb teil. Ich habe mich für einen kurzen Blick auf die Figuren Enea und Tessera aus dem Roman Die Gebieter der Zeit entschieden (wer ihn nicht kennt, das macht nichts – ich schreibe dieses Buch gerade erst. :D).

So sieht meine Kurzgeschichte aus 😉
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