Misslyn – Orbit

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misslyn orbit

Huhu!

Diesen Lack habe ich von einer Freundin übernommen und weiß jetzt, warum sie ihn damals aussortiert hat. 😉

Orbit von Misslyn ist schon seit bestimmt vier Jahren in meinem Besitz. Der Lack lässt sich aber immer noch gut lackieren bzw. ist immer noch ziemlich dünnflüssig. Vielleicht hat sie ihn deshalb aussortiert. Ich trage auf den Bildern drei Schichten, mit denen ich zufrieden war, eine vierte hätte vermutlich auch nicht geschadet. Ich weiß nicht, ob man es auf den Bildern sieht, aber der Lack hat eine grünliche Basis, in der dann türkisfarbener Glitter schwimmt. In manchem Licht sieht man, dass die türkisfarbenen Glitterpartikel auch lila schimmern können. Orbit hielt sich ganz gut, ich habe ihn sechs Tage getragen. Eigentlich sah es aber nach vier Tagen schon nicht mehr wirklich schön aus. Er darf trotzdem in meiner Sammlung bleiben, irgendwie gefällt mir das Durchscheinende, was man auch gut auf den Fotos erkennen, glaube ich.

misslyn orbit nah

Kennt ihr den Lack noch? Ich glaube, der ist immer noch im Sortiment von Misslyn. Falls nicht, berichtigt mich bitte! 🙂

misslyn orbit makro

angelica – Mint Mani

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angelica mint mani

Wieder ein Lack, den ich schon ewig besitze, aber nie richtig gezeigt habe. Auf dem Bild seht ihr, warum ich Mint Mani von angelica gekauft habe: es ist eine schöne Farbe und der Lack war runtergesetzt. 😀

Auf den Fotos trage ich zwei Schichten ohne Überlack.

angelica mint mani nah

Es sind jede Menge silberne Glasfleks enthalten, die auch gut auf dem Foto sichtbar sind. Für mich ist das ein solider Lack für den Alltag. Ich überlege beim Lackieren ja immer, ob der Lack mich verlassen muss, aber Mint Mani darf bleiben. 😉
Kennt ihr die Marke? Sie war bis vor einigen Jahren bei Primark erhältlich.

angelica mint mani makro

Kiko – 389 Mint Milk

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Kiko 389 mint milk

389 Mint Milk aus der mittlerweile ausgelisteten preiswerten Nagellacklinie von Kiko ist schon ewig in meiner Sammlung, quasi seit Anbeginn des Blogs, aber trotzdem habe ich ihm nie einen Post gewidmet. Schade, denn er ist so was wie ein Klassiker.

Kiko 389 mint milk nah

Ein Klassiker ist er vielleicht auch deshalb, weil er sich unkompliziert lackieren lässt und keine Zicken macht. Ihr seht auf meinen Bildern zwei Schichten ohne Überlack. Also, wenn ihr diesen Lack in eurer Sammlung habt: ehrt ihn 😀

Früher, als der Essie-Hype noch größer war, wurde Mint Milk ganz oft mit dem Mint Candy Apple verglichen, aber Mint Milk ist knalliger und lässt sich (meiner Meinung nach) besser lackieren.

Kennt ihr den Lack noch?

Kiko 389 mint milk nah zweites Bild

Kiko 347 Dark Green

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kiko 347 dark green

Diesen Lack habe ich mal dazu bestellt, um den Mindestbestellwert zu erreichen. Eigentlich wollte ich ihn gar nicht, dachte aber, ein Dunkelgrün kann nicht schaden. 😀

347 Dark Green von Kiko aus der ausgelisteten Reihe hat mich dann positiv überrascht. Er lässt sich gut lackieren und trocknet auch gut. Ihr seht auf den Fotos zwei Schichten ohne Überlack.

kiko 347 dark green nah

Also ich bin zufrieden mit dem Lack, schade, dass Kiko die ganze Linie ausgelistet hat. Kennt ihr 347 Dark Green?

kiko 347 dark green nah zweites bild

Rezension: Margaret Atwood – Der Report der Magd

magaret atwood der report der magd

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Margaret Atwood hat es geschafft, dass ich mich zum ersten Mal in meinem Leben für einen dystopischen Roman interessiert habe. „Der Report der Magd“ („The Handmaid’s Tale“) wurde 2017 als Serie neu verfilmt und der Trailer bei Netflix hat mich neugierig gemacht.
In „Der Report der Magd“ befinden wir uns im im späten 20. Jahrhundert (aus damaliger Sicht in der Zukunft, denn der Roman erschien 1985) und lauschen den Erzählungen der Magd Desfred (im Original Offred), die keinen eigenen Namen mehr tragen darf und dem Zweck der Fortpflanzung dient. Sie lebt in einem theokratischen Regime, das in den ehemaligen USA von christlichen Fundamentalisten aufgebaut wurde. Frauen sind in dieser Gesellschaft weniger wert als Männer und dürfen beispielsweise kein Geld mehr besitzen.

Die „Kaste“ der Mägde ist dazu da, für eine Erhöhung der Reproduktionsrate zu sorgen – sie werden verschiedenen „Kommandanten“ zugeteilt, deren Frauen unfruchtbar geworden sind. Wodurch, ist nicht ganz klar. Drei Chancen haben die Mägde, schwanger zu werden, danach werden sie in die Kolonien abgeschoben, um zum Beispiel Giftmüll aufzuräumen.

Desfred beschreibt zunächst, wie ihr Leben im Haus des Kommandanten aussieht, was alles verboten ist und was sie darf (Spoiler: die erste Liste ist viel, viel länger.). Unzüchtige Kleidung ist verboten, Kosmetik, alles Eitle, alles Lüsterne, Sex findet nur noch in der Ehe statt. Desfred erzählt vom Umerziehungslager und von ihrem früheren Leben, einem für uns normalen Leben, und äußert ihre Bedenken: in ein paar Jahren kommen die, die nicht mehr umerzogen werden müssen, die es gar nicht mehr anders kennen.

Einige Szenen sind sehr abschreckend und lassen der Figur dabei trotzdem ihre Sympathie, zum Beispiel als sie mit den anderen Mägden gemeinsam mit bloßen Händen einen verurteilten Vergewaltiger hinrichten „darf“, sich aber entsetzt abseits hält. Sie betrügt im Laufe der Handlung ihren Mann, von dem sie nicht einmal weiß, ob er noch lebt, mit dem Chauffeur, aber trotz allem bleibt die Hauptfigur sympathisch. Denn ihre Handlungen sind menschlich, sie versucht nur, in dieser feindlichen Umgebung zu überleben, irgendwie weiter zu machen.

Die Stimmung des Buches ist beklemmend. Wer denkt, am Ende würde das Regime gestürzt oder Desfred wenigstens schwanger und damit sicher, ist naiv. Eine drohende Zukunftsmusik hat Margaret Atwood in den Achtzigern verfasst. Mittlerweile sind wir über diese Zeit hinaus und können fast froh sein, dass uns in den letzten Jahren das Lesen nicht verboten wurde, dass wir keine Uniformen tragen müssen und sagen dürfen, was wir denken, ohne zu befürchten, „errettet“ zu werden.

Essie Winter Collection 2019 – Under wraps und tied & blue

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Huhu!

Essie hat es mit der Winter Collection 2019 tatsächlich geschafft: ich habe mir zum ersten Mal seit einem Jahr wieder spontan zwei Lacke gekauft. Und dann auch noch von Essie. oÔ

Der erste Lack, den ich euch zeige, ist der petrolfarbene Under wraps. Er enthält jede Menge goldenen Glitter, der durch den Lack grünlich rüber kommt. Und Schimmer. Er enthält auch Schimmer. Also ein ziemlich vollgepackter Lack.

essie winter 2019 under wraps

Under wraps trocknet matt und nicht glatt, was mir nicht gefallen hat.

essie winter 2019 under wraps nah

Auf dem Makro sieht man die blauen Fleks, die der Lack auch noch enthält:

essie winter 2019 under wraps makro

Das Finish hat mir aber nicht gefallen, deswegen habe ich noch einen Überlack lackiert und so ist es viel besser:

essie winter 2019 under wraps mit überlack
essie winter 2019 under wraps mit überlack nah
essie winter 2019 under wraps mit überlack makro

Leider kommt beim Trocknen auch wieder das hubbelige Finish durch, was mir nicht gefällt. Das Ablackieren war unproblematisch.

Der kobaltblaue tied & blue durfte danach drauf. Selbes Spiel, nur in Blau und irgendwie mit weniger Glitter:

essie winter 2019 tied & blue

Das Finish ist hier noch viel schlimmer:

essie winter 2019 tied & blue nah
essie winter 2019 tied & blue makro

Auch hier musste ein Überlack drauf, so kommt der Schimmer auch besser rüber.

essie winter 2019 tied & blue mit überlack
essie winter 2019 tied & blue mit überlack nah

Auch bei tied & blue ist das Finish mit Überlack nach dem Trocknen hubbelig. Hier kann ich nicht sagen, wie der Lack beim Ablackieren funktioniert, weil ich ihn noch trage.

essie winter 2019 tied & blue mit überlack makro

Insgesamt bin ich zufrieden, aber under wraps gefällt mir mehr. Beide Lacke haben ganz gut gehalten, aber der petrolfarbene ist einfach ein bisschen interessanter.

Was meint ihr? Habt ihr von der LE gehört? Werdet ihr einen der Lacke kaufen?

[Alte Schätze neu lackiert] Kiko – 493 Vino Perlato

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Kiko 493 Vino Perlato

Huhu!

493 Vino Perlato von Kiko habe ich schon zweimal auf dem Blog gezeigt, aber egal. Das erste Bild von 2013 sah so aus:

Etwa anderthalb Jahre später, 2015, habe ich Vino Perlato noch mal zu Weihnachten getragen:

Der Lack hat bei mir aber nie Nahaufnahmen bekommen, die sind heute dran.

Kiko 493 Vino Perlato nah

493 Vino Perlato von Kiko hat eine rote Base, in der seeehr viele goldene Glasfleks schwimmen.

Kiko 493 Vino Perlato nah zweites Bild
Kiko 493 Vino Perlato makro

Und ja, ich zitiere mich schon wieder selbst, wenn ich dieses Bild einfüge, aber es gefällt mir einfach so gut:

Kiko 493 Vino Perlato Flasche