[ESC 2016] Das zweite Halbfinale

Huhu!
Da sich das zweite Semifinale zeitlich mit dem Finale von Germany’s Next Topmodel überschnitt, konnten wir das zweite Semifinale leider nur im Stream am nächsten Tag ansehen. Deswegen gibt es heute keine Uhrzeiten im Post. 😉

 

Als erstes hören wir ein Lied der Modeatoren im Musical-Stil über… na klar. Den ESC. 😉 Ich finde es cool, Mister R. versteht anscheinend kein Englisch und findet es langweilig. 😀

 

Der erste Beitrag kommt aus Lettland. Die animierten Linien auf der Bühne vibrieren so komisch und machen einen ganz kirre. Wir streiten uns darüber, ob sie Gitarrensaiten darstellen sollen oder nicht. Mister R. findet die Lederjacke cool, weil er fast genauso eine hat.

 

Der Sänger aus Polen sieht aus, als hätte man Wolfgang Petry und Milli Vanilli gekreuzt. Das Lied ist nicht so toll, aber trotzdem fast besser als alles, was wir am Dienstag gehört haben. Und NEIN, lieber Peter, ich glaube nicht, dass der Sänger die längsten Haare beim ESC hat!

 

Für die Schweiz tritt eine Sängerin aus Kanada mit blauen Haaren an. Mister R. fragt: „Was soll denn der Duschvorhang?“ PU wird später dasselbe sagen. Hm, Mister R. könnte ja PU ersetzen… 😀 Die Sängerin wiegt sich das ganze Lied über so komisch hin und her. Als würde was mit ihr nicht stimmen. Das ist sehr irritierend.

 

Das Lied für Israel gefällt uns sehr, sowohl die Bühnenshow mit den ganzen Sternen als auch die Musik. Mister R. lobt den Sänger dafür, dass er so emotional singt. Er hat nämlich was gegen Gesang, der nur so runtergeleiert wird und wenn man nicht spüren kann, dass der Sänger fühlt, was er singt. Dieser Teilnehmer ist Mister R.s Favorit.
 
Der nächste Beitrag kommt aus Weißrussland. Hey, was ist denn da los? Die Weißrussen schicken einen Metaller, der Wölfe in der Bühnenshow hat. Leider nur auf der Leinwand. Eigentlich wollte er komplett nackt mit echten Wölfen performen, aber das wurde ihm verboten. Warum nur? 😀 Das Lied ist gut und das mit dem Nacktsein wurde gelöst, indem er einfach als nacktes Hologramm auftritt, das scheint nicht verboten zu sein. 😀

 

Heute ist Freitag und wir schauen das zweite Halbfinale im Stream nachträglich an. Allerdings haben wir gestern am Donnerstag schon mal reingeschnuppert, immer wenn bei GNTM gerade Werbung war. Und wir haben eigentlich gar nicht so wenig gesehen… Oo

 

Der serbische Beitrag wird von Peter Urban als „rockige Ballade“ bezeichnet. Das Lied ist eigentlich ganz gut, aber nach der Hälfte frage ich Mister R., wo der Rock geblieben ist, den Peter Urban angekündigt hat. Mister R. ganz trocken: „Ist doch klar – den hat die Sängerin an.“

 

Für Irland tritt ein ehemaliges Mitglied der Schnulzen-Pop-Band Westlife an. Ich stand ja nicht auf die. Das klingt auch wie ein Lied von Westlife. Glauben die ernsthaft, dass sie damit erfolgreich sind? Bis jetzt finde ich dieses Lied am schlechtesten. Wow.
Aus Makedonien kommt Kaliopi. 2012 ist sie schon mal für Makedonien im ESC angetreten. Ihr Song ist eine dramatische Ballade. Ich mag Kaliopi; sie singt auch dieses Mal auf makedonisch. Sogar Mister R. findet das Lied gut, nur am Schluss, nach dem letzten Ton, meint er: „Mein Handy hat grade nen Sprung gekriegt.“

 

Der Sänger aus Litauen war wohl mit dem Sänger aus Lettland und meinem Freund zusammen shoppen, denn er hat die gleiche Lederjacke in Weiß. 😀 Das Lied ist für mich, gerade nach dem Lied von Kaliopi, zum Einschlafen.
Die Australier… Moment mal! Die Australier? Spulen wir mal kurz zurück zum letzten Jahr, wo behauptet wurde, die Australier müssten den ESC gewinnen, um erneut antreten zu dürfen. Sie haben aber nur den fünften Platz belegt. Da muss wohl Geld geflossen sein. Peter Urban findet, dass das Lied auch für Rihanna komponiert sein könnte. Peter Urban hat keine Ahnung von Musik, glaube ich. Lieber Peter, es gibt da so ein Ding namens Youtube – geh da mal rauf und schau dir ein paar Videos von Rihanna an. 😉

 

Neben der Sängerin aus Slowenien fängt auf einmal eine Stange in der Bühne an, sich zu drehen, mit nem Kerl dran. Hm, na ja. Das Lied ist aber ganz gut.
Bulgarien schickt eine Rocksängerin mit Undercut und schwarzen Lippen. Den Rock suche ich aber vergebens. Dafür gibt es eine Flöte und jede Menge Synthesizer. Das kennen wir doch irgendwoher. 😀 In der Mitte des Liedes fängt sie an zu leuchten. Also ihr Kleid. Ahem. Naja.

 

Dänemark. Das Lied findet Mister R. ok. Im Allgemeinen stellen wir gerade erstaunt fest, dass die Musikauswahl in diesem Halbfinale viel besser ist als im ersten.
Das Lied aus der Ukraine hat wohl im Vorfeld für heftige Diskussionen gesorgt, weil es von der Verschleppung der tartarischen Großmutter der Sängerin durch Stalin handelt und viele glauben, das Thema des Textes könnte etwas mit der aktuellen politischen Situation zwischen Russland und der Ukraine sein. Das Lied ist eigentlich auch ganz gut.
Der Beitrag aus Norwegen ist irgendwie dröge, und ich frage mich, ob es da ein Muster gibt: aus Norwegen kann ich mich nur an Sängerinnen mit blonden Haaren und weißen Kleidern erinnern…

 

Später gab es den guten Mann sogar viermal! Und ich hab mich die ganze Zeit gefragt, ob ich irgendwas Verkehrtes gegessen hab…

 

Georgien schickt eine Indie-Band. Cool! Sie nennen sich The Young Georgian Lolitaz. 😀 Der Beitrag ist gut, aber gegen Ende wird es ein wenig anstrengend. Die Lichtshow ist ein bisschen…farbintensiv und ich frage mich, wie sie noch ihre Instrumente spielen können…

 

 

Aus Albanien kommt eine Sängerin. PU erwähnt, dass sie ihr Lied ursprünglich auf Albanisch performt hat. Er findet es schade, dass sie es jetzt auf Englisch singt. Endlich mal sind wir mit ihm einer Meinung. Deswegen schaut man den ESC doch, ich kann es gar nicht oft genug sagen.

 

Der nächste Beitrag kommt aus Belgien. PU hat Recht – das Lied bedient sich echt krass am Beat von „Another One Bites The Dust“. OO Das Lied ist funky – hat was von Jan Delay. Ich muss echt lachen, als Mister R. anfängt, im Takt mit dem Hintern zu wackeln. 😀
Während der Abstimmung sehen wir den zweiten Teil der „Doku“ über die Entstehung von Schwedens großem Erfolg beim ESC. Schaut sie euch auf der deutschen Website des ESC an. 😉
 

 

Später sehen wir eine Statistik über den ESC und jetzt mal ehrlich… habt ihr gewusst, dass schon zweimal Pinguine am ESC teilgenommen haben? 🙂
Weiter sind: die „Rockerin“ aus Bulgarien mit dem leuchtenden Kleid, Australien, die mit der tartarischen Oma, der Typ mit der schwarzen Lederjacke, der Typ mit der weißen Lederjacke, die Indie-Band aus Tiflis, Serbien, Wolle Vanilli aus Polen, Israel und der jazzige Queen-Verschnitt aus Belgien.
 
So, das war das zweite Halbfinale. Wir sind gerade traurig, dass wir gestern das Finale von Germanys Next Topmodel geschaut haben, das war nämlich eindeutig verschwendete Lebenszeit. Hätten wir mal lieber das geschaut. Und jetzt die spannende Frage: was glaubt ihr? Wer gewinnt? 🙂

[ESC 2016] Das erste Halbfinale

Jawollja! Es ist wieder Zeit für den ESC, diesmal in Stockholm. Das erste Halbfinale haben mein Mister und ich live gesehen.
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21:03 Der Gewinner des Vorjahres darf sein Lied noch mal performen. Unterstützt wird er von einem… na, ratet mal. Einem Kinderchor natürlich! Das ist schließlich der ESC! Das gehört dazu!
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21:05 Das Motto scheinen leuchtende Pusteblumen zu sein. Oder so. 😉
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21:12 Die App wird angepriesen, die Regeln erklärt und das übliche Blabla, bevor wir das erste Lied hören dürfen. Ab jetzt gibt es übrigens 24 Punkte von jedem Land.
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21:13 Der erste Beitrag kommt aus Finnland. Wir schließen Wetten ab, wie viele Länder ihre Beiträge wohl dieses Jahr in ihrer Landessprache bringen… Dieser hier ist es schon mal nicht. Der Ganzkörperanzug der Künstlerin ist hellblau und furchtbar, das Lied ist typische Gute Laune-Radio-Pop, aber ich wette wir hören heute Schlimmeres als das. Mister R. liest mir die ganze Zeit die Twitter-Meldungen vor, die unten im Bild eingeblendet werden.

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21:17 Der griechische Beitrag ist Folk-Pop und zumindest zur Hälfte auf Griechisch (gerappt… :D). Ich bin ja erklärter Balkan-Pop-Fan so als Südslawistin, aber das ist mir irgendwie too much. Mister R. fängt jetzt schon an, nebenher Zelda zu spielen… am Ende des Liedes zieht sich einer der Sänger das Hemd aus. Warum nur einer und nicht alle?
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21:21 Was macht der Astronaut auf der Bühne?? oO Wir hören den Beitrag aus Moldova – Eurodance at its best. 😉 Auf dem Kleid der Sängerin ist ein Spiegel zerbrochen, das passt wenigstens zum silbernen Anzug des Astronauten. Irgendwann im Laufe des Liedes zieht der seinen Helm ab und darunter kommt tatsächlich ein Tänzer zum Vorschein. Peter Urban findet den Beitrag langweilig und das ist so ziemlich das erste Mal, dass ich mit ihm einer Meinung bin…
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21:25 Die Ungarn singen auf Englisch, haben eine riesige Trommel dabei und drei Backgroundsänger, die schön synchron im Takt wackeln können. 🙂 Das Lied ist… okayish. Mister R. findet deutlichere Worte: „Nicht gut.“, sagt er. Er fragt mich, ob wir lieber eine Folge Detektiv Conan schauen können. Ich sage nein.
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21:29 Die kroatische Sängerin singt auf Englisch. Sie will ihr Land möglichst positiv darstellen. Da hätte sie das mit dem Kleid lieber lassen sollen. 😉 Ihr Lied handelt von einem Leuchtturm. Ich finde, anders als die bisherigen Beiträge hat sie eine Steigerung in der Musik, die anderen blieben immer gleich. Ich finde es ganz gut, aber boze moj – könnt ihr mal bitte wieder auf Kroatisch singen? Englisch ist langweilig.
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21:35 Das Bühnenbild der Holländer ist eine riesige Uhr. Es geht um Entschleunigung. Zu diesem Zweck macht der Sänger eine zehnsekündige Pause mitten im Lied. Nu ja. Ich finde, es klingt wie die Beatles heute singen würden. Mister R. Sagt: „’S geeeht.“
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21:39 Der Beitrag für Armenien kommt von einer Hamburgerin. Also eigentlich ist sie Armenierin, aber sie ist mit sechs Jahren nach Deutschland gekommen und hat sogar mal bei Voice of Germany mitgemacht, im Team von Xavier Naidoo. Sie trägt einen Body mit schwarzem Cape und sieht damit aus wie eine Superheldin 😀 Das Lied klingt überhaupt nicht armenisch 😛 Aber ganz gut.
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21:43 Der Beitrag für San Marino wird von einem Türken gesungen und deswegen nennt ihn Peter Urban den einzigen türkischen Beitrag. Die Türkei nimmt seit einigen Jahren nicht mehr am ESC teil. Ehrlich gesagt ist mir das nicht einmal aufgefallen… Das Lied klingt typisch für San Marino, irgendwie nach den Siebziger Jahren und schnarchig. Mister R. sucht währenddessen auf Mobile.de nach seinem nächsten Porsche.
Ja, der Typ dreht sich da irgendwie in der Luft… oO
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21:47 Russland versucht das abzuziehen, was Schweden letztes Jahr gemacht hat: ne spektakuläre Lichtshow. Nur ist das Lied Welten schlechter, typischer russischer Pop halt (natürlich auf Englisch) und die Russen übertreiben es natürlich maßlos. Ich bin froh, als es rum ist.
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21:51 Das Lied aus Tschechien finde ich ganz gut. Die Sängerin kann singen. Mehr kann ich dazu gerade irgendwie nicht sagen. 🙂 Peter Urban ist doof, denn er nennt das Lied „unattraktiv“.


Jetzt weiß ich auch endlich, an wen mich der Sänger erinnert… er sieht aus wie Khal Drogo ohne Haare.:D
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21:55 Uha, Rock aus Zypern. 🙂 PU vergleicht den Stil mit den von den Killers, und diese Assoziation hatte ich auch. Das Lied klang wie eine neue Version von „Somebody told me“. Ich habe ja auf jemandem mit einem passiv-agressiven Blick gewartet und da ist er endlich: der segelohrige Sänger der Band. 🙂 Ich glaube, vor zehn Jahren hätte ich das Lied sofort bei YouTube runter geladen.
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22:00 Die Österreicherin singt auf Französisch. Und zwar mehr auf Französisch als der Beitrag aus Frankreich. Sie ist ja ganz süß, das Lied ist auch ok. Aber ich kann das Gähnen langsam nicht mehr unterdrücken. Ich hatte heute zwar bis um acht Uhr Bulgarisch, aber ich hätte es irgendwie nicht schlimm gefunden, wenn der ESC schon eine Stunde früher begonnen hätte. *gähn*
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22:05 Der estnische Beitrag ist ein bisschen langweilig. Schwiegermuttis Liebling singt Pop. Und jeder beschwert sich, dass ihm sein Anzug nicht passt.
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22:11 Der Beitrag aus Aserbaidschan klingt wie alle anderen Lieder vorher. Irgendwie klingen die Lieder seit Jahren immer gleicher und vor allem traut sich keiner mehr, in seiner Landessprache zu singen. Uff.
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22:15 Aus Montenegro kommt dieses Jahr ein Beitrag in englischer Sprache…. blablabla ihr merkt vielleicht, dass ich befürchte, heute nicht mehr überrascht zu werden. Immerhin haben sie E-Gitarren mitgebracht. Aber das Lied klingt überhaupt nicht stimmig. Peter Urban sagt, das war Hard Rock. Mister R. sagt, das war Schwachsinn.
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22:18 Und… Eurodance aus Island. Mit Geigen – mal ganz was Neues. 😉 Die Fransen des Oberteils der Sängerin berühren fast den Boden. Und auch Island versucht den schwedischen Beitrag vom letzten Jahr zu kopieren, aber immerhin besser als die Russen. Wieso glauben eigentlich immer alle, dass sie mit so was Erfolg haben?
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22:22 Der bosnische Beitrag ist auf… Bosnisch! WTF, ich wurde doch überrascht. OO Ich feiere den bosnischen Beitrag ein wenig ab, trotz der Wärmedecken, die alle am Anfang tragen. Kein Scherz! 😀 Er handelt von Liebe und enthält als kleines Schmankerl bosnischen Rap. Ich mag bosnischen Rap. Hört euch mal Lieder von Dubioza Kolektiv an. 😉 Peter Urban fragt: Was wollten die Sänger uns damit sagen? Tja, Peter – Bosnisch müsste man können. 😛
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22:26 Der Beitrag aus Malta ist auch so typisch maltesisch und versetzt mich kurz nach dem bosnischen Beitrag gleich wieder ins Koma. Mister R. findet übers Internet heraus, dass die Sängerin vorher schon mal beim ESC war. Deswegen kommt mir das so bekannt vor… 😀
22:29 Ferddisch. Die Lieder sind alle gespielt und wir Deutschen dürfen einfach nur warten, während die anderen abstimmen dürfen. Deutschland darf nämlich erst im zweiten Halbfinale abstimmen. Das kollidiert übrigens mit dem Finale von Germanys Next Topmodel und ich fürchte, ich werde eines davon nur am nächsten Tag im Stream schauen können. 😉 Nach diesem Trauerspiel heute Abend gehe ich davon aus, dass ich GNTM den Vorzug geben werde.
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22:37 Wir sehen eine „Doku“ über den Beginn des schwedischen Erfolgs beim ESC. Wenn ihr sie im Internet finden könnt, schaut sie mal an, ist ganz witzig. 🙂
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22:47 Typisch als Überbrückungsact: eine Runde Ausdruckstanz (der diesmal angeblich was mit Flüchtlingen zu tun hat. Die Message kommt leider nicht bei mir an, sorry). Ich nutze die Zeit, um diesen Text hier weiter zu tippen.
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22:59 Im Finale sind: Aserbaidschan, die Nachmacher aus Russland, Holland, Ungarn, das überdimensionierte Kleid, die Armenierin aus Hamburg, die Österreicherin, die auf französisch singt, Tschechien, die zypriotische Coverversion von „Somebody Told Me“ und die Möpse aus Malta. Ok, jetzt haben wir’s geklärt. Uff, wir schalten jetzt was Entspannendes ein.
🙂

Habt ihr das erste Halbfinale gesehen? Was sind eure Favoriten?

[ESC] Der deutsche Vorentscheid: Zirkusdirektoren und Cosplaygirls ;)

Huhu! 🙂
Heute geht es endlich los – der deutsche Vorentscheid zum ESC lief am 25.2. und ich war live für euch dabei (vor dem Fernseher ;D). Ich habe mich absichtlich wieder nicht über die Kandidaten informiert. Wir wollen uns ja überraschen lassen 😉
20:15 Oh. Ich wusste nicht, dass Barbara Schöneberger das moderiert…
 
 
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20:16 Wie gemein! Sie singt einen Medley, der mit „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo beginnt 😀
20:18 Begrüßungsgelabere.
20:20 Ein Rückblick über vergangene ESCs.
 
 
Baah, gruselig. Die Sängerin wirkt viel zu dürr und ihre Proportionen sind total seltsam. Wenn ihr nicht versteht, was ich meine, schaut euch das Video zu ihrem Auftritt an.
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20:26 Uns wurde gerade eine wahre Vielfalt an Musik prophezeit. Den Anfang macht die Schlagersängerin Ella Endlich, die uns für „Vier Hochzeiten und eine Traumreise“ mit einem schrecklichen Cover vom Titellied von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ versorgt hat. Mein Pinguin hält sich die Ohren zu. OK, es ist Mr. R, der ihm die Ohren zuhält. Er ist es auch, der sagt, die Sängerin trüge nur Unterwäsche und einen Duschvorhang. 😀 Weil’s ja Schlager ist, ist das Lied auf Deutsch und hat so einen typischen Schlagertext. Das Lied hat keinen Höhepunkt und ist irgendwie lahm. Hoffentlich gewinnt das nicht. Ich hasse Lieder, bei denen das Publikum mitklatscht. Und mitklatschendes Publikum. Außer bei We will rock you.
 
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20:32 Der nächste Act ist ein Duo, die angenehm anders sind als ihre Vorgängerin. Eine spielt E-Piano, eine macht Percussion. Das Lied richtet sich an den Mond. Mr. R prophezeit, dass dieses Lied einen der letzten Plätze belegen würde, wenn wir es nach Stockholm schicken. Das ist so n Lied, das im H&M im Hintergrund laufen könnte. „Joco“ machen also atmosphärischen Einkaufsbummelpop 😀 Übrigens nervt uns gerade wieder Peter Urban mit seinem Gesülze, wie toll doch alle deutschen Beiträge sind 😉
 
 
Ich will auch so’n cooles Laserarmband! 😀
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20:38 Der nächste Auftritt kommt von Gregorian. Mister R. fährt da voll drauf ab. Ich finde Gregorian nicht soo toll. Immerhin sind die bekannt und eventuell gibt’s ja im Rest von Europa Fans, die dann dafür anrufen würden. Die Gregorians haben schwarze Samtkutten mit Glitzer an. Mr. R. findet es tausendmal besser als die vorherigen beiden Beiträge. Ich nicht. 😀 Die eine Sängerin stellt sich als Tenor heraus. Und eins find ich echt cool: Die Neunziger Jahre-Lasershow. 😀
 
 
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20:46 Der nächste Beitrag gefällt mir schon nach zwei Sekunden. Sieht so aus, als hätten die E-Gitarren. Ich mag E-Gitarren. Das Lied klingt wie der Soundtrack eines Til Schweiger-Films. Gar nicht mal so falsch, denn Peter Urban erzählt uns, dass Woods of Birnam den Titelsong zu „Honig im Kopf“ geliefert hat. Ich finde ja, dass der Sänger n bissel komisch rum hüpft. Aber das Lied fand ich ganz ok. Auch wenn er schief gesungen hat.
 
 
Außer der Sängerin sehen ja alle waaahnsinnig begeistert aus 😀
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20:50 Luxuslärm grinsen gemeinschaftlich in die Kamera und erzählen uns, wie toll es für sie wäre, beim ESC aufzutreten. Gegen den Terror auf dieser Welt wollen sie mit Liebe entgegentreten und singen ein Lied darüber. OO Laut dem Liedtext kann man ein Leben retten, wenn man „Liebe“ sagt. Ok, ich versuch’s mal. Liebeliebeliebeliebeliebeliebeliebeliebeliebe. Geil, ich habe gerade neun Leben gerettet! 😉 Die zweite Strophe klingt, als hätten die ein wenig bei Rosenstolz geklaut. Hinter der Band sehen wir ein Herz. Oooh. Na ja.
 
Ich sehe ihn jetzt vor mir, wie er da zwischendrin mal etwas Obst aus seinem Obstkorb nascht…. na wenigstens hält er dann den Mund 😉
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20:54 Wir besuchen Peter Urban in seinem Kabuff. Er findet, die Musik beim ESC sei in den letzten Jahren besser geworden. Ich möchte an den makedonischen Beitrag des letzten Jahres erinnern. Und an den von Weißrussland, lieber Peter.
 
 
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21:02 Wir hören soften Pop von Keoma, einem deutsch-australischen Duo. Mister R. findet, die Sängerin sehe aus wie Dakota Johnson (das ist die Hauptdarstellerin aus dem Shades of Grey-Film – Mr. R. hat mich zu dem Film gezwungen). Das Lied ist ebenfalls ganz ok. Wir finden beide das Kleid der Sängerin hübsch.
 

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21:06 Waaaaah! Tobias Sammet! Wie geil! Ich stehe ja total auf Avantasia. Ich hoffe, sie gewinnen. Mein Favorit für den Abend ist ja wohl klar. 😉 (Meine Lieblingssongs sind übrigens Runaway Train und Dying for an Angel). Auch wenn ich finde, Tobias Sammet hätte sich keine Sammet-Jacke anziehen sollen und das Lied stinkt gegen solche Hymnen wie Dying for an Angel leider ein wenig ab. Ich muss mir später ein paar gute Lieder von Avantasia reinziehen, damit ich mit meiner Enttäuschung klar komme.

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21:11 Das nächste Lied handelt von den Anschlägen in Paris. Unser synchroner Kommentar bei der Ansage: „…bitte nicht.“ -_- Das Lied ist auf Deutsch, der Sänger begleitet sich selbst mit der Gitarre und im Hintergrund werden die Übersetzungen des Textes eingeblendet. Ach ja: Die Zeile „Dass diese Welt Niemand gehört“ (Man achte auf die Groß- und Kleinschreibung!) ist grammatikalisch falsch. Es muss heißen „Dass diese Welt niemandem gehört“. Mr. R. sagt, das wäre Poesie und deswegen sei es in Ordnung. Ich sage, Scheiß auf Poesie. (Außerdem meint Mister R. etwas ganz anderes, nämlich das Weglassen von Wörtern. Das geht ja wirklich und ist ein Stilmittel.) Mister R. sagt, er ertrage dieses Gutmenschentum nicht.
 
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21:17 Die nächste Sängerin ist die Gewinnerin von Voice of Germany. An diese Cosplaytussi erinnere ich mich noch aus den Castings. Echt, die hat gewonnen? Da sieht man mal, wie sehr mich Castingsshows interessieren. Nämlich gar nicht 😀 Alter, der Haarstyle – so liefen bei uns die Hardcore-Emo-Mädels rum, als ich fünfzehn war XD Das Kleid schaut auch sehr nach Cosplay aus. Hinter Jamie-Lee Krievitz steht auch ein Mond am Himmel. So, neben allem Gemotze über das Styling: das Lied finde ich gar nicht so schlecht. Mister R. findet hingegen, dass sie noch mal drei Jahre üben sollte.
 
 
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21:23 Der nächste Beitrag ist der von Ralph Siegel. Mister R. sagt, das Lied ist bestimmt schlecht. Das Lied ist so typisch ESC, schon beim ersten Takt. Das Kleid der Sängerin (ich hab leider ihren Namen vergessen) bedeckt praktisch die ganze Bühne und ist… sternförmig?! OO Es wird angeleuchtet und Mister R. vergleicht es mit einem dieser LED-Fasersticks aus den Neunzigern 😀 Das Lied wird leider auch später kein Ohrwurm. Ich denke die ganze Zeit über das Kleid nach, anstatt zuzuhören. Wie haben sie es geschafft, es in der Sternform fest zu halten?
 
Quelle: https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/68/87/4c/68874c62b2ee00f145150be760a2800f.gif
 
21:29 Wir dürfen abstimmen! Mister R. würde für Gregorian anrufen. Ich würde für hmm, wahrscheinlich doch Avantasia anrufen 😉 Ich bin einfach für ein wenig mehr Metal auf dieser Welt!
21:34 Wir sehen einige Interacts der ESC-Finale. Den von 2010 – Madcon mit Glow – habe ich immer noch auf meinem MP3-Player. Ja, ich habe noch einen MP3-Player und keinen iPod. Ich hatte mal kurzzeitig einen iPod, aber Mister R. hat ihn hingeschmissen. Scheiß Teil. (Der Beitrag wurde übrigens im Stream herausgeschnitten. Warum auch immer.)
21:42 Noch eine Minute Zeit zum Anrufen! Mister R. googelt gerade „ella endlich nackt“. Er hat Recht, der Name eröffnet ungeahnte Wortwitzmöglichkeiten. 😀
 
21:47 Die drei Finalisten stehen fest. Es sind… Avantasia, das Gutmenschen-Lied und das Cosplaymädchen. Man kann jetzt noch mal neu anrufen für seinen Favoriten unter diesen dreien. Wir sparen uns das Ganze jetzt mal, denn ich bin der Meinung, dass die Öffentlich-Rechtlichen schon genug Geld abgreifen 😉 Ich check das mit den Finalisten nicht. Singen die die gleichen Lieder jetzt noch mal?
 

Screenshot: ard.de
 
21:51 Jap. Wir hören uns Avantasia noch mal an. Bei den anderen beiden Liedern wird der Ton ausgemacht 😉 Das Lied von Avantasia ist beim zweiten Mal besser. Wir geben aber zu bedenken, dass sie das beim ESC ja nur einmal singen dürften. 😉
 
 
Screenshot: ard.de

 

22:07 Ein Auftritt vom holländischen Act von letztem Jahr, die total bekannt geworden sein sollen. Ich habe das Lied tatsächlich ein paar Mal im Radio gehört seitdem. Den Gewinnersong übrigens nicht. 😉
 
 
Screenshot: ard.de
 
22:10 Die Holländer dürfen noch ein zweites Lied singen; mit The Boss Hoss zusammen.
 
 
Screenshot: ard.de
 
22:17 Wir erfahren das Ergebnis. Avantasia sind auf Platz 3. Buuuuh! Deutschland hat einfach keinen Musikgeschmack ;P Deutschland schickt das Cosplaygirl nach Schweden. Nuja, immerhin nicht der Gutmenschensong. 😉
Übrigens haben wir uns den Song von Avantasia noch einmal angehört und dabei festgestellt, dass er am Ende gekürzt wurde. Schade, mit dem Originalende wirkt das Lied deutlich runder. Hier könnt ihr das Video ansehen.
Und, was sagt ihr? Habt ihr es gesehen? Was war euer Favorit des Abends?

Die Pfeiler der Macht – grottig verfilmt vom ZDF

Quelle: zdf.de
 
Sie haben es schon wieder getan. Ein weiterer historischer Roman von Ken Follett wurde von einem deutschen Filmteam verschandelt. Wir erinnern uns vielleicht an Die Tore der Welt, wo praktisch nur der Handlungsort und einige Personen noch mit dem Plot übereinstimmten. Cynthia Nixon als Petronilla mordete sich durch Kingsbridge. Oh je. *facepalm*
Diesmal durfte sich das ZDF ranwagen (bei Die Tore der Welt war es einer Münchner Produktionsfirma und die deutsche Ausstrahlung lief auf SAT 1). Und ja, der Zweiteiler ist genau so geworden, wie man sich das von einem ZDF-Zweiteiler vorstellt: teuer und so typisch deutscher Fernsehfilm. Was mich jetzt daran stört, kann ich gar nicht genau sagen, auf jeden Fall aber die Verstümmelung der Handlung! Die werde ich euch jetzt nicht darlegen, wozu gibt es Wikipedia? 😉

Ich als Buchnerd werde einfach nur einige Fragen stellen, um meinen Unmut über diese Verfilmung auszudrücken:
Wieso ist Solly Greenbourne nicht fett?
Warum ist Maisie Robinson eine Barfrau? Und wo sind ihre Sommersprossen?
Wieso hat man Hugh zur Vollwaise gemacht, während er im Buch eine quicklebendige Mutter und eine Schwester hat?
Wer zum Teufel soll diese Clara sein? So eine Figur ist mir aus dem Buch nicht bekannt!
Wieso spielt Yvonne Catterfeld mit?
Wieso hat Maisie eine für den Plot vollkommen unnütze Tochter?
Wieso ist Nora auf einmal Sängerin?
Warum will Solly Schriftsteller sein und schreibt irgendwelche schwülstigen Stücke?
Warum ist Maisie aufwieglerische Kommunistin?

Die „Welt“ hat die Verfilmung übrigens als „Verschwendung von Gebühren“ betitelt – ich kann nur zustimmen. Die Pfeiler der Macht ist kein Wunderwerk der Literatur, aber man hätte durchaus einen guten Film daraus machen können. Der Regisseur Christian Schwochow ist Grimme-Preisträger. (Aber was hat das schon zu heißen? Wir erinnern uns an das Dschungelcamp.) Auf jeden Fall: Warum hat man die Handlung so schlimm verstümmelt? Im Buch funktioniert’s doch auch. Und ich kann nur meinen Freund zitieren, der folgendes gesagt hat, als wir im Fernsehen einen Beitrag über Ken Follett gesehen haben, der die Verfilmungen seiner Bücher ganz toll fand: „Ich glaube, der gute Mann wird langsam senil.“
 
In diesem Sinn lautet meine Empfehlung: Schaut es nicht an. Bitte.

Kleiderschrank-Detoxing

Ein schönes Stichwort. Leider habe ich nicht daran gedacht, Vorher-Bilder zu machen. Da war alles vollgestopft, ich wusste gar nicht mehr wie ich die Wäsche noch in den Schrank rein kriegen sollte. Jetzt sieht es wenigstens normal aus. Wobei, einige Sachen sind ja auch in der Wäsche. Das in den Tüten sind natürlich die aussortierten Sachen. (sieht weniger aus, als es wirklich ist, weil ich von oben fotografiert habe 😀 )

Drauf gekommen bin ich übrigens durch diesen Post von Maria Loos, das Projekt nennt sich Overdressed und es geht darum, dass der Betroffene zunächst die Anzahl seiner Kleidung schätzt und danach wird gezählt. Die Bilder finde ich klasse – auf denen sitzen die Teilnehmer dann neben ihren Klamottenbergen 🙂 Gezählt habe ich nicht, und das Bild mit dem Kleiderberg – tja, in meiner Wohnung ist leider einfach kein Platz dafür :>

Fakt ist: Vieles von dem, was ich aussortiert habe, hatte ich schon über ein Jahr nicht mehr an. Manche Sachen habe ich sogar von daheim mit nach Jena gebracht und dann nie angezogen. Ich gehöre nämlich auch zur Fraktion „da pass ich wieder rein“. Ich passe nur nie wieder rein. Ich vermute, ich hab eine ganze Zeit lang viel zu heiß gewaschen. So viel habe ich nämlich gar nicht zugenommen 😉 Früher hat es mir allerdings auch nie etwas ausgemacht, wenn die Sachen knalleng saßen. Ich fand weite Klamotten immer ganz doof an mir. Irgendwann hab ich dann mal festgestellt, dass es doch bequemer ist, wenn einem die Sachen auch passen 😉

Eine schöne Entscheidungs-Hilfe beim Kleiderschrank-Detoxen gibt es hier: KLICK!

Unten noch zwei Nachher-Bilder von zwei Fächern. Wie ihr seht, sind die Fächer jetzt trotzdem voll. Neue Klamotten brauche ich auf jeden Fall gerade nicht…

Hand aufs Herz: Wie sieht euer Kleiderschrank aus?

ESC – Das Finale mit Bela und Mr. R. (und ein bisschen mit seiner Mama)

Das kommentierte erste Halbfinale findet ihr hier.

Leider habe ich die ersten paar Minuten verpasst. Als wir einschalten, eröffnet Conchita (jetzt ohne das Wurst) schon mit einem neuen Lied den Abend. Die drei Moderatorinnen trällern mit und der unvermeidliche Kinderchor (die Wiener Sängerknaben) und ein leider auch nicht vermeidbarer Rapper stimmen ein.

Ich habe mich übrigens nicht darüber informiert, wer im zweiten Halbfinale rausgeflogen ist. Ich sehe also die Beiträge aus diesem Halbfinale zum ersten Mal.
Die Sängerin aus Lettland heißt übrigens Aminata 😀
21:13 Wie im Halbfinale ziehen die Teilnehmer auf die Bühne und singen zusammen das Eröffnungslied fertig.
21:15 Zur Einstimmung sehen wir ein lustiges Video „from Fans all over the world“, bei dem Dinge von einem Bildschirm in den nächsten fliegen. Das Motto ist ja schließlich „Building Bridges“. Am besten ist die Oma, die Wasser aus der linken Bildhälfte schüttet und damit einen Typen am Strand nassmacht. 😀
21:19 Langweilige Erklärung der Abstimmung. Schnarch.
21:20 Den Beitrag von Slovenien habe ich noch nicht gehört. Die Sängerin hat aber riesige Kopfhörer auf. Oo Hinter ihr tanzt jemand in einem Glitzeranzug und tut so, als würde er Geige spielen 😀 Das Lied ist eigentlich ganz ok, die Kopfhörer passen aber definitiv nicht zum weißen Spitzenkleid.
21:25: Mr. R. sagt, die Franzosen schicken ne Oma. Eigentlich ist sie aber 46 Jahre alt und damit muss man nicht unbedingt Oma sein 😉 Sie singt natürlich auf Französisch. Ihr Lied handelt vom ersten Weltkrieg. Oo Da ich kein Französisch kann, kann ich euch leider nicht sagen, ob der Text so gut ist wie der vom weißrussischen Beitrag 😀 Irgendwann sagt Mr. R.: „Jetzt find ich’s aber gut.“ Seine Mutter und ich fragen gleichzeitig: „Das Lied?“ Mr.R.: „Nein, mein Aperol Spritz.“ Am Ende des Lieds tauchen plötzlich komische Trommler auf.
21:30 Der Sänger aus Israel ist erst sechzehn, sieht aber viel älter aus. Das Lied hat was von Türkpop. An seinen goldenen Sneakern trägt er Flügel. So 2014. Aber wenigstens freuen die sich alle beim Rumhüpfen. Peter Urban nennt es „ansteckende orientalische Tanzbeats“.
21:34 Das Lied aus Estland mit der panisch schauenden Sängerin. Ich finde, das geht irgendwie ins Ohr. Ich hoffe, die gewinnen oder kommen wenigstens in die Nähe der oberen Plätze. Mr. R. ist übrigens der gleichen Meinung.
21:37 Peter Urban lästert über den britischen Beitrag. Ziemlich unverschämt sogar. So schlimm finde ich es nämlich nicht, ich habe beim ESC schon ne Menge Sachen gesehen, die lächerlicher waren. Nur weil die Klamotten LED-Lichter haben. Aber damit scheint er ja generell ein Problem zu haben. Mr. R. nennt den Auftritt den reinsten LSD-Trip, ich würde eher sagen, es ist ein LED-Trip 😀 Und irgendwie haben sie King Louis aus dem Dschungelbuch in das Lied eingebaut.
21:41 Die armenischen Elben sind wieder da! Leider wirken sie dieses Mal noch konzentrierter als beim letzten Mal. Das Lied ist beim zweiten Hören aber etwas eingängiger. Beim ersten Mal ist mir auch nicht aufgefallen, dass sie sich am Ende auf einer Weltkugel verteilen.
21:45 Die Sängerin aus Litauen trägt ein Kleid aus Pailetten. Komplett aus Pailetten. Im Hintergrund hören wir ein Banjo heraus, und weil das Duo gemerkt hat, dass sein Song zu langweilig ist, küsst es sich in der Mitte des Songs einfach mal oO Mr. R. findet’s süß.
21:49 Die Serbin hat leider immer noch das gleiche unvorteilhafte Kleid an. Mr. R. meint, er fand aber das Lied gut. Ich glaube, er hat die zweite Hälfte vergessen. Da wird das Lied nämlich zu ganz schlimmen Eurodance. Ich dachte, das gibt’s nicht mehr.
21:53 Der Song von Norwegen handelt davon, dass jemand als Kind jemanden umgebracht hat und jetzt Schuldgefühle hat oO Ich mag aber die Stimme der Sängerin. Mr.R. sagt: „Schreib hin, das Lied ist verschwendete Lebenszeit.“ Bitteschön, Mr. R. 😀 Peter Urban findet das ausnahmsweise mal gut. Peter Urban ist komisch.
21:57 Wir bekommen die Website, die Hashtags und die App nochmal vorgestellt.
21:58 Das Lied aus Schweden fängt eigentlich ganz ok an, bis der Eurobeat einsetzt :/ Hinter dem Sänger tanzen komische Kreidemännchen. Der arme schwedische Sänger muss ganz alleine auf der Bühne stehen. Während der Lichtshow fragt sich Mr. R., was eigentlich passiert, wenn jetzt der Strom ausfällt. 😀
22:02 Oh nein, der Fernseher ist kaputt! :O Nein, es ist nur der Softpop-Sänger aus Zypern, der schwarzweiß angestrahlt wird. 😉 Das Lied ist leider etwas zu ruhig und wir äußern beide Bedenken, dass wir einschlafen könnten. Peter Urban bringt noch einige dumme Sprüche über Gamer, von denen der Sänger angeblich einer sein soll.
22:06 Der Australier darf endlich auftreten. Das Lied ist auch ganz ok, man merkt, dass der Sänger schon Erfahrung hat. Was die komischen übergroßen Schreibtischlampen auf der Bühne sollen, muss mir allerdings auch erst mal einer erklären. Die Australier müssen gewinnen, damit sie wieder mitmachen dürfen. Können wir das für Weißrussland bitte auch einführen? 😉
22:10 Der Belgier hat sich zum Geheimtip gemausert. Mr.R. findet’s immer noch schlimm, ich finde es immer noch gut. Mehr nicht. 😀
22:14 Die Gastgeber nennen sich „The Makemakes“. What? Peter Urban lästert mal wieder über die Musikrichtung der Band. Tut mir leid, Herr Urban, es kann ja nicht alles mit Windmaschinen und Gejammer sein. Das Lied ist gut, aber in der Mitte des Liedes fängt der Flügel an zu brennen! O_O Mr. R. sagt, das Lied hat so viel mit Rockmusik zu tun wie ein Mars-Schokoriegel mit dem Planeten. 😀
22:18 Greenroom-Gequatsche.
22:21 Die Griechin (eigentlich aus Zypern), die keine Luft mehr kriegt. Sie singt das Lied leider immer noch so schlimm.
22:24 Zeljko Joksimovic hat das Lied für Montenegro geschrieben. Zu Recht wird er als der größte Komponist des Balkans angekündigt. Zeljko Joksimovic ist selbst mal für Serbien angetreten, das war 2013. Damals fand ich es aber besser.
22:29 Ann-Sophie tritt auf. Dadurch, dass sie von unten gefilmt wird und mit dem Rücken zum Publikum steht, sieht es im ersten Moment aus, als ob sie einen Riesenhintern hätte 😀 Das sagt übrigens Mister R.: „Das ist so mitreissend wie ein Päckchen Gummibärchen.“ 😀 Ich finde es aber gar nicht so schlecht. Gibt Schlimmeres 😉 Mister R. sagt, wir hätten nur eine Chance auf den Sieg, wenn ihr Oberteil aufgeht. Sein Wunsch erfüllt sich aber nicht. 😀
22:33 Die polnische Sängerin sitzt im Rollstuhl. Ich wette, sie kriegt jede Menge Mitleidspunkte. Das Lied ist ok, aber um diese Uhrzeit etwas zu langsam.
Ich frage mich, warum man sie nicht einfach auf einen Stuhl setzen konnte? 😀

22:37 Der Beitrag von Litauen hat auch ein Love im Titel, wie bestimmt fünf andere Lieder auch. Die Lichtshow ist fördernd für epileptische Anfälle, das Lied besteht aus einem komischen Beat und dem Gesang der Sängerin. Ich weiß nicht, irgendwie müsste ich mal die Studioaufnahme dazu hören.
22:40 Der rumänische Beitrag auf Rumänisch gefällt mir immer noch. Mister R. bemerkt, dass der Sänger keine Socken anhat. 😀

22:44 Die spanische Sängerin ist wie immer alle eine der bekanntesten Popsängerinnen des Landes. Sie trägt eine rote Glitzerkapuze und ein rotes Cape. Beim zweiten Refrain zieht sie sich allerdings aus und trägt ein hübsches goldenes Kleid. Das Lied ist auf Spanisch und ich finde es gut, trotz des Gejaules.
22:48 Das Lied von der Sängerin aus Ungarn, Boggi, ist ja nicht schlecht, aber der Waffenbaum ist einfach so irritierend. Mr. R. nennt ihn liebevoll den „Kalashnibaum“ 😀 Angeblich war eines ihrer Lieder 2013 ein weltweiter Hit. Ich lebe wohl hinter dem Mond, weil ich leider noch nie etwas von ihr gehört habe. Aber wir wollen nach dem Lied auch den Weltfrieden 😉
22:52 Die Gothicbitch tritt passenderweise direkt danach auf mit dem Song „Warrior“. 😀 Vor lauter Rauch sehen wir zwischendrin nix mehr von ihr. Ihre Stiefel hat sie wohl aus dem Xtrax, die gehen nämlich bis zum Oberschenkel 🙂
22:56 Hinter dem Aserbaidschaner hüpft jemand wolfsmässig rum, weil das Lied von Wölfen handelt. Irgendwie lenkt uns das eher ab und wir können uns nicht mehr auf das Lied konzentrieren, das aber eh nicht besonders gut ist.
Mister R. hat diesen Screenshot gemacht 🙂

23:02 Die Russin kriegt die ersten Töne ihres Liedes irgendwie nicht so richtig raus. Mister R. hilft ihr aber, indem er mitsingt. Das Lied geht eigentlich; Dima Bilan fand ich viel schlimmer und der hat gewonnen und ist jetzt in allen Russisch-Schulbüchern. 😀 Der Alibigitarrist kann einiges ;D
23:05 Peter Urban macht sich darüber lustig, dass die Albanerin die Töne nicht trifft. Immerhin hat sie so die italienische Version von The Voice gewonnen, also kann es so schlimm nicht sein. Und sie hat eine andere Frisur als im Halbfinale! (Son Mist, jetzt muss ich einen neuen Screenshot machen! 😉 )
23:09 Der letzte Auftritt kommt von den Italienern und ist auf Italienisch. Peter Urban kündigt uns das Ganze als „klassisch“ an, aber ich glaube das kommt ihm nur so vor, weil die drei Sänger eben mal nicht von irgendwelchen Elektrobeats begleitet werden. Einer der Sänger ist mit dem Rasieren nicht ganz fertig geworden.

Nachtrag: Beim Erstellen der Screenshots ist meinem Freund aufgefallen, dass der mit der roten Nerd-Brille anscheinend eine Royal Oak trägt – wenn die echt ist, kostet sie etwa 15.000 Euro. Spontan entscheidet sich Mr. R, Tenor zu werden.

23:19 Wir sind umgezogen und schauen den Rest oben zu Ende. Mittlerweile läuft schon der Schnelldurchlauf.

23:23 Wir sehen ein Percussion-Orchester. Echt spannend. Ich versuche einen neuen Knusperrekord mit meinen Chips aufzustellen, während Mister R. auf seinem Handy surft. Peter Urban beschwert sich, dass die anderen Länder an dieser Stelle Werbung senden, während wir Deutschen das Glück haben und DAS sehen können. Ich hätte lieber Werbung gesehen 🙂 Im Schnelldurchlauf wird für den litauischen Beitrag natürlich nur der Kuss gezeigt 😀 Den russischen Beitrag können wir schon mitsingen.
23:40 Conchita Ohnewurst darf nochmal was singen, während die Stimmen ausgezählt werden.
23:54 Na endlich! Die ersten Punkte werden verteilt! Aus gegebenen Gründen kann ich das nicht ausdifferenziert beschreiben. 😀 Serbien bekommt von Montenegro die 12 Punkte.
23:57 Russland, Schweden und Italien sind schon mal ziemlich weit vorne.
00:02 Warum lassen wir Weißrussland überhaupt abstimmen?? 😀
00:03 Ich fand Italien ja nicht schlecht, aber ich hätte nie gedacht, dass die so erfolgreich sind oO
00:07 Deutschland hat übrigens immer noch keinen einzigen Punkt.
00:18 Barbara Schöneberger sieht furchtbar aus. Ich glaube die ganzen Russen in Deutschland haben für Russland angerufen, Russland steht nämlich mittlerweile vorne. 😀
00:27 Deutschland hat immer noch keine Punkte.
00:30 Deutschland hat noch immer keinen einzigen Punkt, aber ich muss Peter Urban auch echt nicht dabei zuhören, wie er rumheult, dass das System so gemein wäre.
00:44 Schweden ist so weit vorne, dass das Voting der folgenden Länder egal ist. Schweden hat gewonnen, Mister R. ist schon im Bett und ich glaube da gehe ich jetzt auch hin 😉

Ann-Sophie hat, das dürfte mittlerweile bekannt sein, überhaupt keine Punkte bekommen. Neu ist aber, dass die Österreicher einen Platz vor ihr sind, weil (das soll so in den ESC-Regeln stehen) die Österreicher einen früheren Startplatz im Finale hatten. Tja.

Und: ich hätte nie gedacht, dass Schweden mit dem doofen Lied gewinnt. 😀

Was meint ihr? Habt ihr den ESC gesehen? Oder schaut ihr sowas aus Prinzip nicht? Welche Beiträge fandet ihr gut/schlecht? Wie findet ihr den Gewinnerbeitrag? 

ESC – das erste Halbfinale.

Ich schaue den ESC schon, seit er noch Grand Prix hieß. Jedes Jahr schaue ich bewusst die Beiträge der Teilnehmer erst in der Sendung an und lasse mich überrschen. Heute will ich euch mal teilhaben lassen 🙂
Ich schaue das erste Halbfinale auf einsfestival. Letztes und vorletztes Jahr wurden die Halbfinale leider nicht richtig übertragen, deswegen konnte ich sie da nicht sehen. Vorletztes Jahr war es besonders schlimm, da gab es nur einen Stream und ich saß in einer Wohnung fest, in der es nur sporadisch Internetempfang gab.
Dieses Jahr bin ich also reichlich besser dran.
21:00 Peter Urban begrüßt uns. Ich bin schon gespannt, welche dummen Sprüche er dieses Jahr wieder reißt. Oft benutzt er die gleichen Sprüche im Finale noch mal und das ist dann richtig nervig.
21:01 Wir sehen eine Interpretation des Gewinnerlieds vom Vorjahr. Die Bühne gefällt mir. Conchita Wurst schreitet einen Gang aus Drag Queens entlang oder so;)
21:05 Conchita Wurst stellt die einzelnen Teilnehmer vor. Der Act aus Moldawien trägt Polizeiuniformen?!
21:07 Peter Urban ist sich wohl noch schnell einen Kaffee holen gegangen. Er hält nämlich seit sieben Minuten die Klappe 😀
21:09 Talkshow-Arabella moderiert den Abend? Ich bin sicher, einige kennen sie noch 😉
21:11 Am Schluss werden zehn ins Finale kommen. Deutschland stimmt heute abend gar nicht ab.
21:13 Alle Teilnehmer dürfen im Vorspann eine österreichische Aktion machen. Der moldawische Sänger muss Trecker fahren 😀
21:14 Die Polizeiuniformen. Mr. R: Erschießt ihn! 😉 Das Lied ist ok, leicht Neunziger Jahre-angehauchter Pop. Ich will auch solche Polizisten-Hotpants 😉 Warum hat der Sänger keine an?
Das scheint ihm ja zu gefallen 😀
21:17 Die armenische Band heißt Genealogy, also Ahnenforschung. Die Mitglieder sind alle armenischer Herkunft, kommen aber aus fünf verschiedenen Ländern. Das Lied ist jetzt schon irgendwie unstimmig, klingt kompliziert. Die sehen alle aus wie Anhänger des Wicca-Kults. Mister R. meint, wie Elben 😀
21:21 Ich glaube, der belgische Sänger hat bis jetzt die beste Stimme. Das Lied gefällt mir bis jetzt auch am besten. Mister R sagt: Die Bühne macht mir Angst und der Typ sieht aus wie Justin Bieber.
Ich: Auf jeden Fall trifft er alle seine Töne!
21:25 Die holländische Sängerin beginnt ihr Lied mit schwarzer Spitze über dem Gesicht. Sie sieht aus als würde sie gleich losheulen. Das Lied klingt nach typischem Mainstream-Radiogedudel. Aber immerhin hat sie pinkfarbenen UV-Lack auf den Nägeln 😉
21:29 Eine finnische Punkband, und der Song geht nur anderthalb Minuten. Alle Mitglieder sind geistig behindert… das Lied klingt leider furchtbar, auch wenn der Brüller am Schluss ja toll war. Ich frage mich, wie die Musiker den ESC wohl verarbeiten, die Halle ist ja ziemlich voll und die stehen da allein auf der Bühne. Zwei sehen leicht irritiert aus.
Leider hat sich der Sänger die ganze Zeit vor und zurück gewiegt, so dass ich keinen gescheiten Screenshot machen konnte.
21:32 Conchita Wurst als rasende Reporterin im Green Room. Zeit um Chips zu holen. 😀
Gleich wird sie weggepustet.
21:35 Griechenland schickt eine junge Lehrerin ins Rennen, die eine Ballade auf Englisch singt. Ein bisschen habe ich das Gefühl, sie versucht Conchita Wurst von letztem Jahr zu kopieren 🙂 Dabei klingt sie aber, als würde sie keine Luft mehr bekommen, während die Windmaschine sie fast von der Bühne pustet. Passenderweise heißt das Lied auch noch „One last Breath“. 😀
Mister R. sagt: Celine Dion für Arme. (Recht hatter! :D)
21:39 Der Beitrag von Estland. Das ist ein Duo, die beiden gefallen mir. Die Sängerin kuckt allerdings etwas manisch/panisch beim Singen. oO 
21:43 Der arme makedonische Sänger muss eine Skipiste hinaufklettern. Warum?? Vielleicht weil er sein Lied mit einem Jaulen beginnt? Oder weil er einen Burberry-Trenchcoat mit aufgestickter Sonne trägt? Oder weil er seine Töne nicht trifft? Peter Urban hat seine Backgroundsänger übrigens als stimmgewaltig angekündigt, ich höre die nur minimal hinter dem Jaulen raus.

21:47 Die vollschlanke serbische Sängerin hat ein unvorteilhaftes Kleid an… und ja, wirklich nur unvorteilhaft, denn im Vorspann, wo sie eine Art der Stoffherrstellung erlernen darf, sieht sie ja auch nicht so furchtbar aus. Mister R. sagt, sie sieht aus wie Adele und Beth Ditto zusammen. Das Lied ist typisch ESC und nennt sich „Beauty never lies“, und ab der Mitte schreit die Dame ins Mikro…
Da wächst gerade ein Baum aus Waffen. Irgendwie kommt das anders rüber als gewollt…

21:51 Bis jetzt war nur der finnische Beitrag in der Landessprache, alle anderen waren auf Englisch. Die ungarische Teilnehmerin singt eine Folk-Ballade auf Englisch über Weltfrieden. Das Bühnenbild hinter ihr stellt einen Baum aus Waffen dar. oO
21:55 Der weißrussische Sänger hat schon beim legendären „I love Belarus“ mitgejodelt und darf jetzt alleine 😉 Sein Lied (auf Englisch) heißt „Time is like Thunder“. Mister R. macht sich gerade einen Tee, schreit aber aus der Küche herüber: Das ist ja mal voll langweilig! Stimmt 😉 Die Teufelsgeigerin im weißen Wallekleid reißt’s aber ein bisschen raus.
21:59 Der russische Beitrag. Ein russisches Supermodel/Filmstar/ect. Mister R. fragt den Bildschirm perplex: Was solln das werden, Russland? 😀 Und mich fragt er, wer eigentlich das Bühnenbild designt. Ich weiß es leider nicht, aber eine Weltkugel als Hintergrund finde ich auch ein bisschen übertrieben.
22:04 Der estnische Sänger darf noch mal betonen, dass er es neun Mal versucht hat, bis er das erste Mal beim ESC auftreten durfte. Die Sängerin aus Serbien erzählt, wie sie beim ESC gelandet ist: sie war ein nervöses Kind und hat die ganze Zeit gesungen. Ahja.
22:06 Peter Urban erklärt uns die ESC-Hashtags. Mister R. wundert sich, dass Peter Urban weiß, was ein Hashtag ist 😀

So soll Narcissa Malfoy auch immer geschaut haben. 
22:07 Die dänischen Teilnehmer heißen Anti-Social Media 😀 Das Lied soll so sechziger Jahre-mäßig sein, es geht so. Bis jetzt hat mich noch kein Lied so richtig vom Hocker gehauen, nur negativ 😀
Beim Bad Taste-Contest auch ganz vorne dabei: die Sängerin aus Albanien.

22:11 Auch das Lied der albanischen Sängerin ist auf Englisch. Ich bin langsam echt gelangweilt. Für mich klingt alles irgendwie gleich, wenn alle nur noch Englisch singen. Eigentlich schaue ich den ESC auch, weil ich auf Sprachen stehe. Ein Drama in den höchsten Tönen, sagt Peter Urban. Ein Drama mit Möpsen, sagt Mr. R.
Die albanische Sängerin hat Albanien übrigens verlassen, um Karriere in Italien zu machen. Dort hat sie die italienische Version von The Voice gewonnen.

22:15 Peter Urban kann offensichtlich kein Rumänisch, denn er spricht den Bandnamen der rumänischen Band mehrmals falsch aus 😉 Die Band heißt Voltaj und singt auf Rumänisch. Endlich! Mister R. wundert sich währenddessen: „Als ich noch jung, hieß das noch Raute und nich Hashtag.“ Das rumänische Lied finde ich ganz ok, aber wir wundern uns beide über den Strass-Halsschmuck des Sängers. Auch Peter Urban bemerkt, dass der rumänische Beitrag außer dem finnischen der einzige in einer Landessprache ist.
Die kuckt die ganze Zeit so bööse. Maaamiii!

22:20: Georgien schickt eine Gothicbitch nach Wien. Auf ihren Schultern ist ein Rabe gestorben 😉 Ich hätte ja gehofft, dass sie vielleicht was in Richtung Gothic singt, aber die E-Gitarren haben heute eigentlich alle daheim gelassen. Zum Finale läuft die ansonsten unbewegliche georgische Gothicbitch ein paar Schritte 😉
22:23: Tja, das wars. Alle Lieder sind gesungen. Schnarch. Sonst habe ich immer ein, zwei Lieder, die ich ganz gut finde, aber diesmal… puuh. Und jetzt dürfen die anderen abstimmen und wir sehen noch mal den typischen Schnelldurchlauf. Wenn ich abstimmen müsste, würde ich wahrscheinlich für Belgien anrufen. Oder für Estland. Furchtbar fand ich Finnland. Mister R. nennt den belgischen Beitrag „Justin Bieber für Arme“ und meint, er würde eher für die Gothicbitch anrufen.
22:31 Angeblich zeigen uns die drei Moderatorinnen Wien, und zwar aus Kameras, die sie ihren Haustieren auf den Kopf packen.
22:41 Jetzt endet das Voting und die Stimmen werden ausgezählt. Berühmte Musiker aus Österreich werden uns gezeigt, und danach Schriftsteller und… Bergsteiger. Und Nicki Lauda.
22:48 Das ist das erste Mal, dass Australien am ESC teilnehmen darf und es wird ein Einspieler gezeigt, dass das nicht die erste australische Teilnahme ist, weil einige Teilnehmer aus den letzten sechs Jahrzehnten aus Australien kamen. Australien ist übrigens auch schon fürs Finale vorqualifiziert. 
22:56 Albanien, Russland, Rumänien, Ungarn, Griechenland, Estland, Georgien, Serbien, Justin Bieber Belgien und die Elben Armenien sind im Finale. Rausgeflogen sind also die Polizisten, die Heulsuse aus Holland, die finnischen Punks, der jaulende Makedonier, der Typ von I love Belarus und die Dänen.

Peter Urban war gar nicht so nervig wie sonst, wahrscheinlich dreht der erst am Samstag voll auf. 😀

Das zweite Halbfinale werde ich wahrscheinlich nicht sehen können, weil ich da gerade heimfahre und den Stream in einer Gegend ohne Internet zu schauen, wird etwas schwierig. 🙂

Ich werde aber versuchen, das Finale am Samstag zu kommentieren. Ich hoffe, das Lesen  hat euch Spaß gemacht!

Kaffeeklatsch mit Bela Vol. 7

Das wurde auch mal Zeit. Lange hab ich nicht viel gefunden, was ich euch zeigen könnte, oder es war nicht mehr aktuell. Ich zeige euch heute ein paar Bilder, die ich noch auf der Festplatte gefunden habe und die es irgendwie nie auf den Blog geschafft haben.

Aber zuerst habe ich einen interessanten Link von euch von Sophie, die das GNTM-Finale in Mannheim besucht hat und davon berichtet: KLICK! Auch interessant, dass Sophie noch einmal bestätigt, dass das Publikum erst mal eine halbe Stunde ohne Infos sitzen gelassen wurde.

Die Pinguin-Apotheke in Nagold habe ich euch schon mal mit dem Penguin Lacquer-Instgram-Account gezeigt. (Ja, ich gebe es zu: ich hab mir ne bessere Kamera zugelegt und betreibe jetzt einen reinen Nagellack-Blog ) Diese Apotheke verteilt Treuemarken in Form von goldenen Münzen, auf denen „1 Piunguin-Mark“ steht. Irgendwie hat mich das zurück in meine Kindheit versetzt, wo die Währung meines Landes Pinguänien zufällerweise auch Pinguin-Mark hieß 🙂

Schlechter Wortwitz, gesichtet gegenüber von der Haltestelle Zeiss-Werk in Jena. Wer hat sich das nur ausgedacht? Ergibt ja gar keinen Sinn 😀

Ich habe übrigens ein wenig am Layout gebastelt (merkt überhaupt wer den Unterschied? Die Jugend von heute liest doch eh nur auf dem Handy Schmartphon :D). Es ist ist jetzt ein wenig heller und ich finde es echt cool, dass Blogger mir die gleiche Schrift anbietet, die ich auch für meine Wasserzeichen verwende 🙂

Dieses Bild hat mir Andrea geschickt! Vielen Dank dafür! 🙂

Was ich mit meinem Pinguin und meiner Brille mache, wenn ich eigentlich lesen soll… 🙂

Dieser Pinguin wurde mir von Rebekka geschickt und steht in Lyon. Vielen Dank! 🙂

Ich wünsche euch ein tolles Restwochenende! Falls ihr auch mal einen Pinguin irgendwo seht: immer her damit! Einfach an bianca.hepp@gmail.com schicken 🙂

Kaffeeklatsch mit Bela – Vol. 6

Hallo liebe Leser,

ich denke nach den Semesterferien (eigentlich gehen die ja bis Mitte Oktober, aber ich hatte eh keine…) kann ich auch meine Kategorie Kaffeeklatsch mit Bela aus der Mottenkiste holen. 🙂

Der Titel passt jetzt noch besser, denn ich habe aufgehört im Einzelhandel zu arbeiten und lasse meine billige Arbeitskraft jetzt einem Coffeeshop hier in Jena zugute kommen 😉 Falls ihr mal in das Black Bean am Holzmarkt kommt, schaut doch ob ich da bin!

Außerdem absolviere ich dieses Semester mein Praktikum in der Bildungslücke Jena e.V., einer ehrenamtlich agierenden Stelle für Nachhilfe, Kurse etc. Ich werde dort Russisch-Nachhilfe geben und meine Idee für Reisesprachkurse in den Sprachen Italienisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch und Bulgarisch kam auch sehr gut an. Falls ihr aus Jena kommt und euch das interessiert: Macht mit! Wird alles kostenlos, da ehrenamtlich 🙂

Nun noch zwei Schmankerl – mit dem Sammeln fange ich gerade erst wieder an 😉

Was dein bedauernswertes Szene-Tattoo über dich aussagt – falls ihr das schon immer wissen wolltet. 😀

So sieht im Moment das Haustürschloss unseres Mietshauses aus:

Ich würde sagen, es ist an der Zeit, dass der Vermieter sich mal um ein neues Schloss kümmert…

Was habt ihr in den Semesterferien getrieben – falls ihr welche hattet? 

Liebe Grüße! ❤

Plitsch Platsch Pinguin!

(Einführung des Labels Sport – ich glaube eigentlich nicht dass ich das noch oft benutzen werde :D)

Ich und mein Freund wollen etwas für unsere Kondition tun und deshalb besitzen wir jetzt die Monatskarte für das GalaxSea in Jena. Eigentlich wollten wir ja nur schwimmen gehen und nicht ins Spaßbad, aber in Jena gibt es da nur noch die Schwimmhalle in Lobeda und die hat – haltet euch fest – für normale Menschen zweimal in der Woche jeweils eine Stunde geöffnet! Yay! Meine Kollegin meinte dazu: „In der Zeit zieh ich mich vielleicht um.“ Alternativen sind das Ostbad, ein Freibad mit einem Becken, und der hautausschlagverursachende Schleichersee (das Südbad).

In einem so großen (hüstl) Schwimmbad sind natürlich viele, viele Menschen unterwegs, die auch alle was für ihre Kondition tun wollen. Das Problem am GalaxSea ist, dass das Schwimmerbecken nur 25 m lang ist und alle dreiviertel Stunde zur Hälfte abgesperrt wird, weil dann die Sprungtürme offen sind. (Liebe Betreiber des GalaxSeas: da wo ich herkomme, schaffen die Leute es, für die Sprungtürme ein eigenes Becken hinzubauen.)

Das jedenfalls führt dazu, dass das Schwimmerbecken total überlaufen bzw. überschwommen ist und man eigentlich gegenseitig sehr viel Rücksicht aufeinander nehmen muss. Joa. In der Theorie 😉

In der Praxis sind mir da schon einige Typen von Schwimmern aufgefallen, die ich euch heute exklusiv – nur hier bei bela devojka(C) – vorstellen möchte.

(Auf der Website des GalaxSea kann übrigens folgendes lesen: „Für sportlich Aktive bestehen jede Menge Möglichkeiten, ihre Passion auszuleben. Im 25-Meter-Becken können Schwimmer auf Zeit schwimmen oder in Ruhe ihre Bahnen ziehen. “ Joa. Ne. xD )

Typ 1 – Der rücksichtslose Krauler.

Der rücksichtslose Krauler gehört zur Kategorie der Businessmenschen – nach der harten Arbeit entsteigt er seinem grauen Anzug, um in seine enganliegende knallblaue Badehose zu schlüpfen und seinen hart arbeitenden Astralkörper zu stählen. Dazu walzt er sich durch das Becken und mäht rücksichtslos alles nieder, was ihm in die Quere kommt. Arme kleine Bloggerinnen treffen diese Leute manchmal mit ihrem Fuß am Kopf, weil sie einfach zu schnell von hinten anrasen 🙂

Typ 2 – Die Labertaschen.

Die Labertaschen schwimmen gemütlich allen anderen im Weg herum (meistens in der Mitte des Beckens) und unterhalten sich dabei. (Welche Wirkung hat das Schwimmen eigentlich, wenn du nach fünf Bahnen aufhören musst, weil du vom Labern nebenher so außer Atem bist? :D)

Typ 3 – Die „Oh mein Gott, meine Dauerwelle ist nass geworden“-Oma.

Schwimmt und hält ihren Körper dabei bewusst steif, damit ihr Kopf ja nicht unter Wasser gerät oder besser gesagt: ihre Haare nicht nass werden. Wenn das doch passiert (neeein, ich hab damit nie was zu tun, aber Mister R. eventuell :D), regt sie sich herzinfarktsanregend auf über den Menschen, der ihr edles Haupthaar besudelt hat. Merke: wenn du nicht willst, dass deine Haar nass werden, darfst du nicht ins Schwimmbad gehen 😉

Wenn ich in nächster Zeit irgendwelche Rechtschreibfehler in den Äther des Internets verbreite, möchte ich mich schon mal dafür entschuldigen – auf unserer Tastatur hängen (aus unerklärlichen Gründen :D) einige Tasten, zum Beispiel das E 😉 


Kennt ihr noch weitere Typen von Schwimmern? 😉