Deutsche Gutscheingelüste – Halbwissen gepaart mit Dreistigkeit

Ich habe mir gestern auf meinem Blog die Einträge der letzten paar Wochen angeschaut – auf der Startseite sieht man nur Nagellack-Posts. Na ja, die lassen sich eben schnell runterschreiben, aber eigentlich betreibe ich hier gar keinen Beauty-Blog. Man solls nicht glauben 😉 Deshalb wird es in Zukunft mehr Posts wie diesen geben, auch wenn sie mehr Zeit kosten.

Aus mehr oder weniger aktuellem Anlass geht es heute um etwas ganz anderes – Gutscheine. Wie ich hier auf dem Blog schon das ein oder andere Mal am Rande erwähnt habe, arbeite ich als Aushilfe bei der Jenaer Filiale einer großen Schmuck-Kette mit zwei B’s 😉

Dort kommt es immer wieder mal vor, das die Leute mit komischen Anfragen zu uns kommen („Silber läuft an?!“ – „Ich will die Ohrringe umtauschen! Ich habe sie schon zwei Wochen am Stück getragen und sie sind reduziert, aber sie gefallen mir doch nicht!“). Na ja gut, nicht jeder kann immer alles wissen. 😉 Das dachte ich mir auch, als eine Kundin mir vor ein paar Monaten beim Bezahlen einen elf Jahre alten Gutschein vor die Nase knallte und ganz lässig meinte: „Den hab ich beim Aufräumen gefunden. Und nach dem deutschen Gutscheingesetz müssen sie ihn bis in alle Zeiten und für immer einlösen.“

Ich habe sie SEHR verwirrt angesehen, das könnt ihr mir glauben. Ich arbeite da schon fast zwei Jahre, aber das Design des Gutscheins war so alt, dass es mir noch nie untergekommen war. Und das war auch kein Wunder, denn der Gutschein war seit gut acht Jahren abgelaufen.

Ich war natürlich trotzdem zunächst sehr kulant und habe versucht das Ding in die Kasse einzuscannen – zum Einen, weil ich neugierig war, zum anderen, weil die junge Dame (vermutlich war sie Mitte Zwanzig, also etwa so alt wie ich) ziemlich genervt hat und ich ihr einfach mal eins vorn Latz knallen wollte („Huaaah!Nimm dies, mit dem Scanner!“). Natürlich hat die Kasse das Ding nicht mehr erkannt, weil alle Gutscheine von damals schon längst abgelaufen sind und wir inzwischen neue Gutscheine haben. Wer hätte es gedacht? Meine Kundin jedenfalls nicht. Ich habe das Ganze folgendermaßen gelöst: 1. Ich habe ihr gesagt, dass der Gutschein von der Kasse nicht angenommen wird, weil er zu alt ist 2. Ich habe sie an meine Chefin weiter verwiesen 3. Ich habe angefangen, mit ihr rumzudiskutieren über ihre Hirngespinste, was irgendwelche Gutscheingesetze angeht. (Jaah, so bin ich halt – ich kann’s einfach nicht sein lassen. *smile* )

Und jetzt kommt das unvermeidliche: Ja, natürlich hat mich das nicht mehr los gelassen, und ich habe recherchiert. Und jetzt präsentiere ich euch meine Forschungsergebnisse:

Es gibt kein Deutsches Gutscheingesetz(wer hätt’s gedacht?). Es gibt nicht mal ein Gesetz, das mit diesem Namen umschrieben wird (So wie zum Beispiel der oft zitierte „Taschengeldparagraph“). Es gibt allerdings etwas ähnliches, was sich aber auf den Gutschein der „freundlichen“ jungen Dame nicht anwenden lässt: vor ein paar Jahren haben es ein paar Firmen etwas zu weit getrieben mit ihren Gültigkeitsbeschränkungen für die Gutscheine, unter anderem waren es wohl Kinos und eine große Elektronik-Kette, die sich nach einem Planeten benannt hat. Einen Gutschein, der nur ein halbes Jahr gültig ist, kann man auch nicht gebrauchen. Deshalb fand man, die Gültigkeit von Gutscheinen müsse gesetzlich festgelegt werden, und dies geschah auch. Das passende Gesetz findet sich im BGB, und zwar ist es der Paragraph 195.

Geht mal in eine Universitäts-Buchhandlung und schaut nach, wenn ihr mir nicht glaubt. 🙂

Um es kurz zu machen: dieses tolle Gesetz besagt, dass Gutscheine, egal was der Verkäufer behauptet, vom Gesetz her immer drei Jahre gültig sind (über einen angemessenen Zeitraum also). Gutscheine sind aber deswegen noch lange nicht ewig gültig. Inzwischen könnte es eine Inflation oder Deflation gegeben haben oder vielleicht hat sich sogar die Währung des Landes geändert. Oder aber, wie es bei meinem wahren Beispiel der Fall war, die inneren Strukturen innerhalb des Konzerns.

Was ich der jungen Frau noch sagen wollte,die ich leider nicht mehr bei uns gesehen habe, ist folgendes: Ihr Gutschein über einen Betrag von über 25 Euro(!) ist leider wertloses Papier, gute Frau. Wenn sie derartige Bloßstellungen in Zukunft vermeiden wollen, räumen sie doch einfach mal öfter als alle acht Jahre auf.

WEITERFÜHRENDE LINKS:

Gutscheine – unbegrenzt gültig? auf der Website der Verbraucherschutzzentrale Hamburg

Wikipedia-Artikel über Verjährung

§ 195 online

Jim Knopf ist rassistisch…

*

Hä?, werdet ihr euch jetzt wohl fragen.

Ich denke oft darüber nach, ob mein Blogtitel bela devojka (weißes Mädchen) eigentlich auch rassistisch aufgefasst werden könnte. Naja, ich weiß nicht, da draußen gibt es bestimmt Leute, die das für nicht politisch korrekt halten, aber ich möchte an dieser Stelle mal betonen, dass der Name meines Blogs von meinem normalen Vornamen kommt, der Bianca ist. Die italienisch etwas Bewanderten unter euch, liebe Leser (und die, die es mal werden wollen), wissen natürlich, dass Bianca auf deutsch die Weiße heißt.

Wie passend! Ich habe tatsächlich eine sehr helle Gesichtshaut. Eigentlich finde ich sie ziemlich nervig, denn das ganze Foundation-Sortiment aus den Drogerien ist zu dunkel für mich 😀

Wie dem auch sei, ich habe vor einigen Tagen bei fernsehkritik-tv einen Beitrag gesehen, der mich etwas… ehm, sagen wir mal erstaunt hat.

Es geht darin um die Rassismus-Debatte, die eine Wetten Dass…?-Sendung neulich hervorgerufen hat. Ich weiß, das guckt eigentlich keiner mehr, seit Cindy aus Marzahn es moderieren durfte (ich auch nicht, deswegen ging das so an mir vorbei), aber anscheinend ist Wetten Dass…? total rassistisch  – ohne es zu wollen.

Für alle, die zu faul sind, sich den Beitrag auf fernsehkritik.tv anzuschauen, hier eine kurze Erklärung der Lage:

Wetten Dass…? hat in der Sendung vom 14.12.2013 in Augsburg zu folgender Stadtwette aufgerufen: Die Augsburger Bürger sollten sich als Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer verkleiden. Angemerkt wurde, was Lukas tragen musste und dass Jim Knopf selbstverständlich schwarz angemalt sein müsse.

Daraufhin gab es offenbar einen ziemlichen Shitstorm (bzw das, was man „aufgebauschte Pseudodebatte“ nennen kann) auf Markus Lanz (was hatte der denn damit zu tun?) und die Macher von Wetten Dass…?. Die Aufforderung, das Gesicht schwarz anzumalen, sei eine Aufforderung zum Blackfacing. Blackfacing war eine durchaus rassistische Theatertradition im 19. Jahrhundert in Amerika, bei der sich Weiße anmalten, um Schwarze zu verunglimpfen und sich über sie lustig zu machen. (war das bei Michael Ende der Fall?)

Na und?! Leute, Jim Knopf ist nun mal Schwarzer, Mohr, Neger, maximal pigmentiert, nennt’s wie ihr wollt. (Die Debatte DARÜBER finde ich noch viel verletzender als die meisten der Begriffe selbst sind. ) Hätten zwei Schwarze auf der Bühne gestanden, so hätte der Lukas selbstverständlich weiß angemalt sein müssen. Die Leute wollten keine Schwarzen verunglimpfen, sondern finden Jim Knopf einfach toll- inwiefern ist das denn bitte rassistisch?

Und mal eine ganz andere, etwas katholische Frage: was sollen die Sternsinger dann eigentlich machen? Einer der drei, nämlich Caspar, ist immer schwarz angemalt. Das muss so sein, sonst erkennt mans nicht. (Und ja, die heiligen drei Könige haben was mit Jim Knopf zu tun. Lest das Buch. )

Ums mal so zu sagen: wir hätten unsere Schwarzen in Deutschland gerne schwarz. Wir haben nämlich eigentlich nix gegen diese Hautfarbe.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass ein Großteil der Menschen in Deutschland diese Vorwürfe nicht versteht. Blackfacing gehört zum geschichtlichen Hintergrund der USA und war bis vor kurzem in Deutschland ein unbekannter Begriff. (Zu unserem geschichtlichen Hintergrund gehört ein anderer Rassismus, wie ich wohl niemandem erläutern muss…)

In Deutschland besteht nun mal der Großteil der Menschen aus relativ hellhäutigen Gefährten, die sich das Gesicht und/oder die Arme nun mal anmalen müssen, wenn sie einen Jim Knopf darstellen wollen. Wie der stern.de-Autor in diesem Artikel sagt: „Es ist übrigens eher unüblich, sich als jemand zu verkleiden, den man Scheiße findet.“ Zumindest heutzutage.

Und jetzt möchte ich euch fragen: Was sagt ihr dazu? Teilt ihr meine Meinung? Habt ihr eventuell komplett andere Ansichten als ich? Schreibt mir!

* Heute mal ohne Bild, weil mir einfach kein Motiv eingefallen ist, mit dem ich mich nicht total ins Fettnäpfchen setze.

Und noch was: Ich möchte Herrn Lanz überhaupt nicht in Schutz nehmen, nach dem, was er letzte Woche über Elsässer losgelassen hat! Herr Lanz ist ein Volltrottel und es ist nicht ratsam, schlechte Witze über eine Volksgruppe zu machen, von der man Luftlinie zirka 15 km entfernt ist. Vielleicht bin aber auch ich ein Volltrottel und er hat das nur total ironisch gemeint. (Ich glaube eher nicht…)

Ich häng hier nur so rum

Ajvar der Pinguin hat so früh morgens einfach noch keinen Bock. Nachdem er unseren Kaffee gemacht hat (schließlich ist er unser Barista), schnuffelt er sich in meine Unitasche und legt sich noch mal ein Weilchen hin.

Erst wenn die Sonne seinen Schnabel kitzelt, steht er auf um die Küche zu hüpfen und selbst einen Kaffee zu trinken. Und das ist im Winter eben etwas später.

Laku noć 😉

Au revoir, Studentenwohnheim

Na ja, eigentlich nicht au revoir; denn ich will das Wohnheim eigentlich nicht wieder sehen 😀

Auf meinem Blog ist es unter anderem so still, weil ich gerade umziehe. Diese Gelegenheit möchte ich mal nutzen, um den vielen Menschen zu danken, die sich jahrelang alle erdenkliche Mühe gaben, mir meinen Aufenthalt hier so kurzweilig wie möglich zu gestalten.

An das Mädel unter mir, dass sich beschwert hat, ich würde zu laut lachen:
A) zieh nicht in das Wohnheim, denn dort sind die Wände dünn
B) wenn doch, dann stell dir bitte kein IKEA-Stockbett ins Zimmer, das dafür sorgt, dass du dich ungefähr 50 Zentimeter unter mir befindest.

An das Mädel mit der nervigen Lache (ironischerweise vermutlich die selbe Person wie das IKEA-Girl):
Tu deiner Umwelt einen Gefallen: hör auf zu lachen (besonders um zwei Uhr nachts unter der Woche) und schau dir nur noch traurige Filme auf arte an.

An das dumme Kind, das mir im Winter „Fack you“ in den Schnee auf meinem Auto geschrieben hat:
Fack you!

An das andere dumme Kind (ich hoffe einfach mal, dass es ein dummes Kind war), das mir meinen Seitenspiegel raus gerissen hat:
Ich werde dich finden. Und dann…

An die Frau im blauen Skoda, die mein Auto gerammt hat, weil sie nicht um Kurven fahren kann:
Gib am besten deinen Führerschein ab!

An den Helden in der Stadtverwaltung Jena, der sich ausgedacht hat, durch die Hügelstraße eine LKW-Umleitung zu führen und hier überall Parkverbotsschilder aufzustellen:
Du möchtest gerne massakriert werden, oder?

An den jungen Mann, der an meine Tür klopfte und von mir forderte, mein Freund solle sein Auto wegfahren:
Ich hab im ersten Moment zwar nicht gerafft, was du für ein Problem hattest, aber danke für die Warnung vor dem Abschleppdienst (auch hier geht es um die Parkverbotsschilder).

An den Kerl von gegenüber, der immer seine Wäsche zum Trocknen in den Flur stellt:
A) Benutz weniger Waschmittel! Der ganze Flur stinkt danach.
B) Bitte trockne deine Unterwäsche in deiner Wohnung.
C) Ich finde es echt widerlich, dass du deinen Müll AUCH zwei Wochen lang in den Flur stellst, bevor du ihn runterbringst.

An meine ehemalige Mitbewohnerin (eigentlich verdient sie einen eigenen Post):
A) Bitte sammle keinen Müll mehr vom Sperrmüll, um dich in WGs einzubringen
B) Bitte sei beim Sex in Zukunft etwas leiser. Und ja: ich wusste auch vorher schon, dass dein Freund Felix heißt.

An den Hausmeister, der behauptet hat, mein Freund würde bei mir wohnen (es stellte sich heraus, dass er dachte, mein Freund hätte seine Turnschuhe vor meine Wohnungstür gelegt und er sah ihn sehr oft. Das nahm er als Indiz dafür, dass er bei mir wohnt. Die Turnschuhe lagen übrigens ein Stockwerk unter meiner Wohnung. Und mein Freund würde niemals seine Schuhe in den Flur stellen. Außerdem hat er eine eigene Wohnung. Den fiesen Brief von der Sachbearbeiterin mit der Bitte zur Stellungnahme hab ich trotzdem bekommen.)
A) Bitte schaffen sie sich ein Leben an.
B) Ich glaube, es ist nicht nötig, im Winter um fünf Uhr morgens schon Schnee zu schippen(besonders weil die Fenster hier so schlecht gedämmt sind, dass ich immer denke, sie schippen den Schnee neben meinem Bett.)
C) Ich glaube, es ist noch weniger nötig, morgens um Punkt sieben anzufangen, den Rasen zu mähen.

Und zu guter letzt an den Typen, der jeden Morgen um sieben das ganze Wohnheim aufweckt, weil er die „Fluch der Karibik“-Melodie spielt:
A) Hau nicht so in die Tasten (das arme Klavier!)
B) Spiel mal etwas konzentrierter: du machst viele Fehler.
C) Such dir mal ein neues Lied. Bitte.

Das Fazit, was ich aus drei Jahren Studentenwohnheim ziehen kann: im Wohnheim bezahlt man zwar weniger Miete, gibt aber seine Privatsphäre auf (unter anderem wird mir in meinem Mietvertrag untersagt, pro Semester länger als 14 Tage jemanden bei mir übernachten zu lassen. Das KANN nicht rechtsgültig sein.). Und ja, das Fenster in meinem Zimmer war wirklich ungedämmt. Außerdem liegt das Wohnheim gegenüber des ICE-Bahnhofs : /
WGs sind doof und ich bin froh, dass ich endlich hier raus komme *smile*

So, genug gemeckert. Ich hoffe, ihr fandet es witzig. Der nächste Beitrag wird wieder etwas freundlicher 😉

Tag: 10 Fragen beantworten

Hui, ich wurde das erste Mal getaggt (das wurde aber auch Zeit- nach fast einem Jahr!) Irgendjemand hat also gemerkt dass ich blogge und dachte an mich, und zwar Jannie von Jannies little world. Ich möchte mich hiermit herzlich bedanken 🙂

Also folgen jetzt zehn Fragen und viele viele Antworten, da ich mir natürlich beim Beantworten viel Mühe gegeben habe, alles sehr gewissenhaft auszuführen 🙂

1) Wie bist du zum Bloggen gekommen und was inspiriert dich zu deinen Themen?

Och, ich habe schon immer irgendwie geschrieben. Viele Leute fanden auch meine Art irgendwie witzig und wie ich schreibe. Da dachte ich mir: das kann ich auch ein bisschen größer aufziehn. 🙂
Ursprünglich war mein Blog eher als Notizensammlung für mein sehr geplantes Buch gedacht, aber meistens entwickelt es sich ja von alleine in irgendeine Richtung. Es soll aber in Zukunft wieder ein bisschen fotografischer, literarischer und linguistischer werden, seid gespannt 😉

2) Was für Blogs liest du gerne?

Hmmmm… ich be-folge ein, zwei Reise-Blogs, viele Schmink- und Nagellack-Blogs (ich mag halt schöne Fotos) und noch einige andere wie zum Beispiel toastkunst und erinigel … wichtig ist, dass sie gut geschrieben sind. Wenn jemand besch****n schreibt, kann ich mir das nicht antun. 🙂

3) Gehst du gerne aus?

Ich schaff das einfach grade nicht, dieses Studentenleben… ich bin so eingenommen von Vorträgen und Sprachübungen *lach*
Ich muss sagen, an meinen letzten Vollrausch kann ich mich nicht mehr erinnern und zwar nicht, weil ich da zu viel getrunken hätte 😉 Wenn man in Jena z.B. in eine Großraumdisko möchte (wie das A65 in Kandel bei mir daheim um die Ecke oder das A5 in Karlsdorf), muss man bis nach Erfurt fahren und dazu raffe ich mich meistens nicht auf. Ich mag nicht so weit mit dem Auto fahren und mit dem Zug ist das auch immer son Weg… och nö. Ansonsten geh ich aber auch gerne mal n Bierchen trinken. Endgültige Antwort auf die Frage: JA ^-^ (hab nur kein Geld…)

4) Wie stehst du zu Highheels?

Würde ich gerne öfter anziehen, aber a) tut das beim Arbeiten wegen des vielen Rumstehens sauweh und b) ist mein Freund genauso groß wie ich und wenn ich High Heels trage, ist er kleiner(damit hat er ein Problem, nicht ich) und c) kann ich das in Jena einfach nicht tragen. Berge, Täler und schlecht gepflasterte Straßen durchziehen diese Stadt – und das will ich weder meinen Füßen noch meinen Schuhen antun 😉

5) Hast du ein Kleidungsstück von dem du dich partout nicht trennen kannst?

Als ich in der zweiten Klasse war, hatte ich eine graue Leggins mit TOTAL sche-nuffligen Pinguinen drauf. Leider bin ich irgendwann raus gewachsen (son Scheiß). Warum nur, warum musste ich mit acht Jahren noch wachsen? 

6) Bist du eher ein Mensch der gerne draußen ist oder sich eher nach Innen flüchtet?

Kommt auf die Außentemperatur an: bei -30 Grad findet man mich eher drinnen, bei +30 Grad aber auch. Ansonsten gehe ich sehr gerne spazieren und wandern. 😉

7) Gib es zu, wenn du „vollgefressen“ bist kannst du ein Nachtisch trotzdem nicht ablehnen?

Oh doch! Wenn nix mehr rein geht, geht nix mehr rein. Egal wie gut 😉

8) Wie stehst du zur Haarentfernung? Rasierer, Epilierer oder doch lieber Wachs?

Ehm, kann ich die Frage überspringen? 

9) Wenn du einen Tag die Welt regieren könntest, was würdest du ändern?

Ich würde:
– mir alle Bücher zulegen, die ich will
– einige Regierungschefs absetzen und durch normale Menschen ersetzen
– einen Pinguinpark eröffnen
– dafür sorgen, dass alle _total_ gleichberechtigt sind und es keine Ungerechtigkeit mehr gibt und die armen Feministinnen nicht mehr gezwungen sind ihre Brüste in der Öffentlichkeit zeigen zu müssen

…und mehr fällt mir spontan irgendwie nicht ein. Aber ich würde noch mehr machen. Besonders wenn ich mehr als einen Tag Zeit hätte. Also, macht mich einfach zum Herrscher der Welt auf Lebenszeit und alles wird gut 🙂 

10) Hast du eine Lieblingskleidungsmarke? Bzw. einen Laden wo du einkaufst?

Ich mag Mango (kann man in Jena bei Sinn Leffers kaufen) und bei mir lohnt sich auch die Orsay-Clubkarte. Ansonsten mag ich Basics von Hilfiger (Pullover mit Dreiecksausschnitt), wenn ich mir das mal leisten kann. 😉
Ich hab aber auch viele Klamotten von DaWanda. Irgendjemand nannte mich damals in der Abizeitung mal einen wandelnden Kleiderschrank oder so…

Das wars für heute auch schon von mir. Die russische und die kroatische Sprache wollen von mir, dass ich mich mit ihnen beschäftige 😉

bela devojka

ganz schön viel los

Hallo liebe Leser,

in den nächsten paar Wochen kann es sein, dass es etwas weniger von mir zu hören gibt. Meine Semesterferien sind nämlich schon wieder vorbei (heul, heul), und ich besuche gleich zwei Vorkurse (wer hat sich diesen Mist mit den Vorkursen nur ausgedacht? >.< ), nämlich einen in Russisch und einen in Italienisch, die sich auch noch überschneiden. Gleichzeitig muss ich auch noch irgendwie arbeiten, und jap, genau wie ihr frage ich mich jetzt schon, wie das gehen soll 😉

Insbesondere in den nächsten paar Tagen habe ich von neun bis drei Kurs und muss dann bis um acht arbeiten… >.<

Deswegen denkt bitte nicht, ich würde mich nicht mehr um mein Blog kümmern, wenn ihr mal nichts von mir hört… 😉

(Wahrscheinlich poste ich trotzdem andauernd was, ich kanns einfach nicht lassen, meinen Senf zur Welt dazuzugeben :D)

Viele Grüße

PS: Das Bild zeigt übrigens eine zerbrochene Glasplatte in der Galeria Umberto I. in Neapel. 😉

bela devojka

Spaziergänge

Hallo liebe Leser 🙂

In den letzten paar Tagen musste ich nicht arbeiten und nicht zur Uni gehen (auch wenn das mit der Uni netterweise schon nächsten Montag wieder losgeht – Vorkurse, yay!) und deshalb hab ich mal ein bisschen ausgespannt und war mit meinem Freund ein bisschen in Jena spazieren, hab meine Küche einer umfassenden Behandlung mit diversen Putzmitteln unterzogen und mich an der Sonne erfreut, die sich wohl dachte, sie beendet endlich diesen Quatsch mit „finsterster Winter seit 1951“. Danke, liebe Sonne. Einige von uns waren schon leicht depressiv 😉

 
 
 
Ich habe beim Spazieren mal ein paar Fotos von Jena gemacht, genauer gesagt vom Paradies-Park.
 
Das ist ein sehr großer Park, der über 100 Jahre alt ist und ziemlich zentral gelegen ist, praktischerweise fast gleich neben meiner Haustür 🙂
 
 


 
 
 
Das Stadion liegt im Park, weswegen die vielen Polizisten bei den Spielen zwischen Jena und Erfurt wenigstens eine schöne Aussicht haben 😉
 
 

 
 
Ich würde auch gerne mal wissen, wie dieser Berg heißt, den man von der Stadtrodaer Straße aus sehen kann. Das Internet hat mir bis jetzt nicht weiter geholfen… >.<

Das Weiße ist übrigens Schnee, der trotz Sonne eine Weile gebraucht hat, bis er endlich weg war 😉

Und dann haben wir beim Spazierengehen Frank getroffen. Frank führt ebenfalls einen Blog, und zwar eine Art Streetstyle-Blog, aber mit interessanten Menschen, hinter denen auch eine Geschichte steckt. Was ich daran besonders toll finde: Das Ganze findet in Jena, Weimar und Erfurt statt. Das wurde aber auch Zeit 😉
Franks Blog nennt sich „Stilvoll unterwegs“. Frank wollte mich wegen meiner Schleifchen-Haarspange fotographieren, und das durfte er auch. Mann, fühlt man sich da gebauchpinselt 😉

Anschauen kann man sich Franks Blog „Stilvoll Unterwegs“ hier:

http://stilvollunterwegs.blogspot.de/

Klickt euch mal durch und sucht mich. Es ist wirklich sehenswert, und auch wenn Stilvoll Unterwegs noch am Anfang steht, werde ich dranbleiben und schaun, wie es sich entwickelt 😉

Viele liebe Grüße

bela devojka