Kaffeeklatsch mit Bela Vol. 4

Die letzte Woche war mal wieder turbulent – Uni und Krankheit und Arbeiten (und irgendwie glaube ich, dass ich das letzte Woche schon mal geschrieben habe).
Heute habe ich mal wieder einen kleinen Pinguin für euch. 🙂
Das steht seit mehreren Monaten an einem Haus in Jena (Magdelstieg) 😉

Und: wusstet ihr, dass man in Bonn den Master of Disaster erwerben kann? 😀

Ich wünsche euch eine schöne Woche! 😉

Kornblumenblauer Freitag :)

Unter der Lampe



Nel blu, dipinto di blu…*sing*

Wie passend, dass wir heute ausgerechnet dieses Lied im Italienisch-Unterricht gehört haben, denn schließlich ist heute Blue Friday bei Hungry Nails 😉

Der Lack, den ich heute vorstelle, ist schon etwas älter. Die Farbe nennt sich Bleu Lagon aus so einer Art „Erde- und Elemente-Kollektion“, die es vor einigen Jahren mal bei agnes b. gab. Das waren vier Lacke mit Cremefinish in den Grundfarben, den grünen Vert Cactus besitze ich ebenfalls(hier findet ihr mit ein bisschen Scrollen ein Tragebild von Vert Cactus. Seid ein bisschen nachsichtig, ich arbeite schon an besseren Tragebildern und farblich ausdifferenzierten Sammelposts 😉

In se Tageslicht(das trifft eher zu von der Farbe her zu)

Ich war diese Woche ein wenig faul(Oh nein! Schande über meine Kuh!) und trage keinen Überlack. So lässt sich optimal erkennen, dass Bleu Lagon kleine Bläschen wirft 🙂

Bleu Lagon rühmt sich damit, in 40 Sekunden zu trocknen. Auf dieses Versprechen habe ich nicht vertraut, war mir auch egal, mir ging es um die coole Farbe 😉

Ich trage zwei dünne Lagen, die Bilder unter der Lampe sind nach einem Tag Tragezeit ohne Überlack aufgenommen. Ihr könnt leichte Tipwear erahnen, ebenso wie ein klitzekleines bisschen abgebröckelte Farbe an meinem Ringfinger. Dafür, dass ich vor den Lampen-Bildern meine Haare gewaschen habe, durchaus annehmbar.

Unter der Lampe

Aus meinem oben verlinkten Sammelpost ist übrigens dieses alte Tragebild von Bleu Lagon, auf dem die Farbe ein WENIG leuchtender aussieht, als sie in Wirklichkeit ist:

Eigentlich ist Bleu Lagon ja ein klassisches Kornblumenblau, auch wenn man das nicht so ganz sieht.

Und was macht Susi? Sie hüpft um mich herum und kräht: „Nel möp, dipinto di möp…“ Das Lied heißt ja Volare und davon kann Susi auch ein Lied singen, schließlich ist sie ein Pinguin 😉

NACHTRAG 23.3.2014:

Ich hatte Tipwear und habe das Ganze nochmal ein wenig aufgehübscht mit sparkling princess von Rival de Loop Young. Das ist das erste Mal, dass ich sowas ausprobiert habe, und das Ergebnis sieht noch ein bisschen wülstig aus, aber es gefällt mir 😉

Semesteranfang

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b7/Serbian_writing_style
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Juhu, es ist so weit – ich habe endlich wieder Internet, das heißt ich kann euch endlich wieder interessante Dinge aus meinem Leben erzählen! *smile*

Einige meiner Leser interessieren sich auch dafür, welche Sprachen ich so in meiner Unilaufbahn erlerne. Da sind mittlerweile einige dazugekommen, die Liste hört sich sehr eindrucksvoll an und ist es eigentlich gar nicht.

Ich bin bei:

-Deutsch (als Muttersprachler)
-Englisch (5.-13.Schulklasse)
-Serbisch/Kroatisch (Niveau B2)
-Russisch (Niveau A2)
-Italienisch (bis jetzt Niveau A1)
-Rumänisch (rudimentäres Niveau A1)
-Französisch (Schulfranzösisch, ich würde mir da jetzt überhaupt kein Niveau attestieren, der Vollständigkeit halber zähle ich aber dazu. Immerhin hatte ich fast zwei Jahre Unterricht 😉 )
-Armenisch (im Selbststudium, mit Buch – also ebenfalls kein Niveau, ich übe noch die Schrift)
-Bulgarisch (dieses Semester neu, das Ziel ist Niveau A2, glaube ich)

Diese Liste sieht zunächst ja sehr eindrucksvoll aus (ich hatte euch vorgewarnt 😉 ). Zu Deutsch, Englisch und Französisch muss ich nichts mehr erklären, denke ich. Aber wo kommt der ganze Rest her?

Ich studiere Südslawistik im Hauptfach und Südosteuropastudien im Nebenfach. Von der Südslawistik her muss ich schon zwei bzw. drei Sprachen lernen: vier Semester Serbisch/Kroatisch (so heißt der Kurs) und zwei Semester Russisch. Bei Serbisch/Kroatisch überlegt man laut meiner Dozentin allerdings, den Kurs in BKS oder sogar BKSM umzubenennen. Das B steht für Bosnisch, das M für Montenegrinisch. Ich denke mal, früher hieß dieser Sprachkurs einfach Serbokroatisch, aber diese Sprache gibt es ja nicht mehr. Ich sage der Einfachheit immer Kroatisch – erstens habe ich keine Lust, da nachzuzählen, und zweitens ist es im Prinzip auch eher Kroatisch-Unterricht, weil unsere Dozentin Kroatin ist.
Ich habe mein Uni-Pensum für Serbisch/Kroatisch und für Russisch mittlerweile erfüllt, das heißt, ich habe in diesen Sprachen keinen Unterricht mehr.

Da ich in der Schule Latein von der siebten bis zur zwölften Klasse hatte und man für ein Slawistik-Studium leider kein Latinum, sondern zwei moderne Fremdsprachen braucht, musste ich mir da auch noch was überlegen. Es darf natürlich keine Sprache sein, die man in seinem Studienfach lernt, das wäre ja zu einfach. 😉
Ich hätte jetzt einfach einen Französisch-Kurs besuchen können, aber hey: ich bin an der Uni, da gibt es dutzende Sprachkurse. Und dann schaut man sich nach etwas Exotischerem um 😉
So kam ich zu Italienisch. Ich mache das als ASQ (Allgemeine Schlüsselqualifikation), das ist etwas, dass eigentlich alle Bachelor-Studenten machen müssen (zumindest die mit zwei Fächern). ASQ heißt, der Kurs wird nicht bewertet, du kannst dir aus einem Kurskatalog aussuchen, was du machen möchtest, aber du musst es eben machen. Sozusagen Wahlpflicht. Italienisch stand zum Glück drin.

Von den Südosteuropastudien her muss ich eine Sprache lernen. Das war zunächst Rumänisch. Ich habe sehr lange mit dieser Sprache rumgeeiert, es schließlich mit Müh und Not auf das Grundkurs-Niveau und ne 4,0 geschafft. Bei den Südosteuropastudien ist das so: man muss zwanzig Punkte in einer Sprache machen. Leider muss das EINE Sprache sein. Ich gebe das Rumänische leider zunächst erst mal auf, und mache meine zwanzig Punkte nun in Bulgarisch. Das fällt mir leichter, weil ich ja schon Kroatisch und Russisch gelernt habe. Außerdem hat es mich sowieso geärgert, dass ich drei Jahre lang Südslawistik studiert habe und von Bulgarisch, was ja auch eine südslawische Sprache ist, eigentlich nichts mitgekriegt habe. Rumänisch kann ich mir ohne Note im Zeugnis eintragen lassen – auch gut, auf die 4,0 bin ich sowieso nicht stolz.

Nebenher versuche ich natürlich immer noch, Armenisch zu lernen. Das Problem ist immer noch das gleiche: ich hab zu viele andere Sprachen nebenher, um mich darauf konzentrieren zu können. Außerdem habe ich keinen Lernpartner, nur das Buch. Und in Jena keinen Kurs an der Uni. Deshalb muss sich Armenisch leider immer noch hinten anstellen. Ich hoffe natürlich darauf dass sich das noch ändert.

Meine Uni-Kurse werde ich im Sommersemester abschließen und dann der Slawistik vermutlich ade sagen. Mal schauen. 😉 (Ich finde es nämlich irgendwie schade, dass das mit den Sprachkursen dann aufhören soll…)

So, jetzt wisst ihr, wie meine eindrucksvolle Liste zustande kommt. Ich bin nämlich durchaus kein Sprachgenie, auch wenn mir das manchmal attestiert wird.

"Was treibt die eigentlich??"

, werdet ihr euch (hoffentlich) fragen 🙂

Im Moment bin ich leider nicht so mitteilsam, ich muss nämlich umziehen und eine Hausarbeit schreiben.

Ich bekomme aber viele Inspirationen! Unter anderem dürft ihr euch im Herbst freuen auf:

– eine Postreihe über schöne Farbkombinationen, zum Beispiel Blau und Weiß oder Blau und Türkis

Kiko Quick Dry Cobalt Blue mit Essie blanc

– einen Artikel über Social Media-Verben im Kroatischen und Italienischen, der schon ganz lange in den Startlöchern auf seinen Auftritt wartet (warum ausgerechnet diese beiden Sprachen? Das werde ich euch selbstverständlich im Artikel erklären – seid gespannt 😉 )

– einige getestete Rezepte, die ich weitergeben möchte (und natürlich will ich mit Bildern von gelungenen Gebäckstücken angeben)

– ein MSTing über einen interessanten Artikel in der Men’s Health (ich wiederhole: seid gespannt *geheimnisvoll lächel*

– einen Artikel über meinen Header (jap, diese komischen Bäume da oben)

– warum Gutscheine nur drei Jahre gültig sind

– Blicke auf Studenten (aus der Sicht eines Studenten)

… und natürlich noch vieles mehr, je nachdem was mir so übern Weg läuft oder kriecht 😉

Bella Italia Pt. 3

Hallo liebe Leser,

heute kommt der zwei Teil der Bilder von Capri. Schreibt mir doch, wenn sie euch gefallen.
Im nächsten Post kommen die letzten Bilder aus Italien 😉

In Jena sinkt das Hochwasser mittlerweile wieder – die Bleilochtalsperre wurde, wie es zwischenzeitlich geplant war, nicht geöffnet, und das Wasser ist auch nicht gestiegen. In Jena ist die Situation natürlich nicht so schlimm wie etwas weiter östlich in Greiz oder in Passau. Deswegen war es auch etwas lächerlich, dass sich einige Wiwi-Studenten der FSU Jena öffentlich erkundigt haben, ob denn die Uni ausfällt. (Das wurde von deren Fachschaftsrat entsprechend belächelt.) Bei uns kam man immer noch über den Fluss – auch wenn die Unterführung der Straßenbahn überschwemmt war und dieselbe nicht mehr fuhr. Liebe Freunde, in Jena fielen die Schule und der Kindergarten aus – wie der FSR Wiwi völlig richtig zu bedenken gab: wollt ihr wie Kindergartenkinder und Grundschüler behandelt werden?
Bei den Wirtschaftswissenschaften gibt es zwar keine Anwesenheitspflicht, bei mir im Fach dafür aber sehr wohl. Bei mir gings gestern ganz normal weiter mit Russisch, Kroatisch und danach Arbeiten – meine Chefin hätte mir was erzählt, wenn ich gestern blau gemacht hätte 😉
Wir sind alle selbst verantwortlich für unser Studium und ein ganzer Haufen Wirtschaftswissenschafts-Studenten klang für mich nach kleinen Kindern, die nicht in die Schule wollen… Daumen hoch! Mit der Einstellung wird das bestimmt was mit dem Studium! 😉
(Ich würde das Ganze ja gerne verlinken, aber unglücklicherweise spielte sich das Gespräch, bei dem der FSR ziemlich fertig gemacht wurde, in einer geschlossenen Facebook-Gruppe ab :> )

Ich hoffe natürlich, dass alle das Hochwasser gut überstehen und dass meine anderen Bilder aus Capri noch ein bisschen Ablenkung bringen können.

Wir waren auch in einer blauen Grotte – es gibt nämlich mehrere auf Capri 😉