[Alte Schätze neu lackiert] essence Aquatix LE – Under the Sea

Huhu!

Am ersten Januar habe ich mich spontan dazu entschlossen, diesen alten Lack aus der Aquatix-LE von essence zu lackieren – er heißt Under the Sea. Ich habe ihn hier auf dem Blog schon mal gezeigt. Gleichzeitig war es der erste Holo-Lack auf meinem Blog. Das hier ist also so ne Art Jubiläum. 😀
So sah eines meiner alten Bilder aus:
Besonders stört mich, dass ich beim Mittelfinger die Nagelhaut mit angepinselt habe… 😀
Diese LE gab es Ende des Sommers 2014 zu kaufen. Insgesamt besitze ich drei von fünf Lacken, einen habe ich nachträglich einer Freundin abgekauft. 😉 Und nur einen habe ich bis jetzt gezeigt. Schande über mich. 
Meine Bilder habe ich diesmal in direktem Sonnenlicht gemacht. Ich trage zwei Schichten ohne Überlack. Später habe ich allerdings noch einen lackiert. Das alles zusammen hat zweieinhalb Tage durchgehalten, am letzten Tag gab es üble Absplitterungen und der Lack musste runter. Meine Nägel halt. 😉
Für einen Holo aus der Drogerie kann dieser hier einiges! Ich finde es schön, dass er ein bisschen dezenter und nicht so krass BÄM holo ist. 😉 Habt ihr damals bei dieser LE zugeschlagen? Ich meine, mich zu erinnern, dass ich damals ganz schön hinter den Lacken her gejagt bin. 😀 Zum Glück konnte ich ein paar erlegen! 😉

[Born Pretty Store] Holo Gold Glitter

Huhu!
Heute gibt es mal wieder eine Review für den Born Pretty Store. Neben dem Chameleon-Lack und der Stampingplate war in meinem Päckchen noch dieses Holo-Pulver. 😉
Nein, das ist kein Mirror Powder, die ja gerade sehr angesagt sind. Das ist ein Glitter-Pulver mit goldenen Holoteilchen. Ich habe zuerst versucht, es wie die Mirror Powder in den leicht klebrigen schwarzen Lack zu reiben. Das hat nicht funktioniert, weil ich für so was einfach zu doof bin, und danach habe ich es mal versucht, einfach die Nägel mit Überlack zu lackieren und dann den kompletten Nagel in das Döschen zu tauchen. 😉 Dann kam noch eine dicke Schicht Überlack drüber.
Hat auf jeden Fall was. Das nächste Mal werde ich aber nur schwarzen feuchten Lack als Basis nehmen, dann wird das Ganze hoffentlich ein wenig dünner. Vielleicht könnte man auch ein Design mit Vinyls machen? 🙂 
Entfernen ließ sich das Pulver übrigens leicht. In Wirklichkeit ist es übrigens noch viel, viel holoiger, nur konnte ich das trotz der herunter knallenden Sonne irgendwie nicht einfangen. 
Wenn ihr das jetzt nachmachen wollt, könnt ihr hier shoppen. Und vergesst meinen Rabattcode BHEK31 nicht! 😉

[LIFUB][Wir lackieren] Dance Legend – Poison

Huhu!
Tja, meine erste Woche als Master-Student ist doch nicht so stressig wie gedacht – weil nämlich die Hälfte aller Veranstaltungen mal wieder ausgefallen ist. 😀
Deswegen hab ich auch Zeit, euch etwas über meinen Lack für Lenas Blogparade Lacke in Farbe… und bunt! zu erzählen und meinen Post mittwochs zu posten. Yay! 🙂 Wie der Zufall es will, habe ich einen dunkelgrünen Lack von Dance Legend in meiner Sammlung, der heute super ins Schema passt, und deswegen mache ich noch mal bei Wir lackieren… von Lotte und Leni mit. 
Mein Lack ist Poison von Dance Legend aus der Wow Prism-Reihe. Die sind ja eh alle toll. Den blauen Night Ranger habe ich hier gezeigt, den schwarzen Gothic Veil hier und den smaragdgrünen Strutter hier. Alle enthalten jede Menge Holo-Flakes, die gut zur Geltung kommen. 
Poison deckte nach zwei Schichten und ließ sich leicht lackieren. Wie alle Dance Legend-Lacke ist er ein wenig flüssig, ich komme aber gut damit klar. Poison trocknet ziemlich schnell durch und deswegen habe ich ihn auf einer Hand ohne Überlack lackiert. Nach zwei Tagen hatte ich ein wenig Tipwear, aber keine Absplitterungen. Ich denke, ohne größere Beanspruchungen hält er bei mir mit Überlack sicher doppelt so lange durch. 😉
Fazit? Ich bin Bibi-Girl, die sprechende Puppe. Alle beneiden dich um mich. Ich möchte noch meeehr Wow Prism-Lacke haben. 😀

[LIFUB] Catrice – Dirty Berry

Huhu!

Diese Woche ist lila die Farbe bei Lenas Blogparade Lacke in Farbe… und bunt! – einen Lack von Dance Legend kann ich in der Farbe nicht beisteuern, deswegen gibt es heute einen Lack von Catrice. Es ist Dirty Berry, der so ziemlich in jede gute Nagellacksammlung gehört… oder so. 😀

Auch ich musste ihn unbedingt haben und habe ihn auf Kleiderkreisel oder bei einem Blogsale gekauft, genau weiß ich es nicht mehr. Das Besondere an Dirty Berry ist der Holo-Effekt. Er ist eher subtil, wie bei den Colour Alike-Lacken, nicht wie bei Colours by Llarowe. Leider war es gestern Abend mit Tageslicht nicht so weit her, deswegen gibt es dieses Mal nur Bilder mit Blitz. 🙂

Dirty Berry ist ein Lila mit Grau-Einschlag, aber definitiv noch Lila. Ihr seht auf meinen Bildern zwei Schichten ohne Überlack. Der hätte nicht geschadet, denn oberflächlich war Dirty Berry zwar schnell stoßfest, aber durchgetrocknet dann doch nicht so schnell. Das merkte ich dann beim Abendessen…
Die Haltbarkeit war ansonsten gut; ich habe den Lack (mit Absplitterungen) sechs Tage lang getragen.
Habt Ihr diesen Lack auch in der Sammlung?

[LIFUB] Colour Alike – 510

Huhu!
Ich bin zurück aus Rügen. 🙂
Dort habe ich die ganze Zeit einen Lack auf den Nägeln getragen. Es ist ein Lack von Colour Alike, und zwar aus der Zeit, als die ihren Lacken nur Nummern verpasst haben: die Nummer 510, ein schönes sattes Rosa mit leichtem Holoeffekt.
Ein bisschen erkennt man den auf meinen Bildern auch (hoffe ich). Als ich meine Bilder gemacht habe, kam gerade die Sonne raus. Der Lack hat nach zwei Schichten gedeckt und ich habe mal wieder keinen Überlack lackiert. Das hat sich gerächt – es gab jede Menge Kratzer im Lack. 😀

Da ich keine Zeit zum neu lackieren hatte, durfte 510 ganze vier Tage überdauern. In dieser Zeit ist er an den „Problemfingern“ abgesplittert, aber nicht zu heftig. Ich hatte Angst, dass mir die Farbe nicht gefällt und er aussortiert wird, aber er darf erst mal bleiben. 
Es gab ja vor einiger Zeit einen Hype um Colour Alike, als die Marke aus Polen ganz frisch auf dem Markt war… habt ihr damals auch zugeschlagen? 🙂 Mit meinem Post nehme ich natürlich an Lenas Blogparade Lacke in Farbe… und bunt! teil. 😉

[Lust und Laune Lack] Märchen-Nägel – Die Vila

Von Nova in der Wikipedia auf Polnisch, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4464159

Huhu!

Ich habe eine neue Blogparade entdeckt. 😀 
Sie heißt Lust und Laune Lacke und wurde von Jasmin und Lina gestartet. Jede Woche gibt es eine Farbvorgabe oder ein Thema oder ein Finish… 🙂 Diese Woche ist das Thema „Märchen-Nägel“ und da dachte ich, das passt doch super zu meinem Bachelorarbeits-Thema. Hehehe… 😀

Samodiva von Krassi Zourkova, eines der Bücher, das ich untersuche. Ich lese es auf Englisch („Wildalone“), allerdings hat die englische Ausgabe nicht so ein hübsches Cover wie die bulgarische. Quelle: http://www.goodreads.com/book/show/20483100-wildalone

Ich schreibe meine BA nämlich über Vilen und Samodiven. Vila heißt sie eher bei den Serben etc, Samodiva findet man eher bei den Bulgaren. (Zur Info: ich studiere Südslawistik und Südosteuropastudien. 😉 ) Die Vila ist eine Art Fee oder Nymphe, einige Gemeinsamkeiten hat sie mit den beiden anderen Wesen auf jeden Fall. Vilen haben bekannterweise goldene lange Haare, eine weiße Haut, manchmal Flügel, mit denen sie weg fliegen können, und sie tanzen gerne. Man sollte ihnen auf ihrem Tanzplatz aber nicht in die Quere kommen, denn das macht sie wütend. Vilen werden meist als Wasserwesen beschrieben, oft aber auch als Wald- oder Gebirgsfeen.

Als Basis für mein Design habe ich den Nagellack Vila von Glambee lackiert. Ihr seht also, es ist komplett durchdacht. 😀 Drei Schichten decken. Glambee habe ich bei Lotte entdeckt und wegen des Namens allein hätte ich ihn schon gekauft. Nun ist es aber so, dass Vila ein mintfarbener Lack mit goldenem Schimmer UND Holo geworden ist. 😀

Ich habe im Onlineshop bestellt und 6,90 € plus 3,90 € Versandkosten bezahlt. Einen hübschen Cabochon-Ring gab’s übrigens auch noch dazu, und der Cabo hat sogar einen für mich angenehmen Durchmesser (bei Anna Gorelova sind die ziemlich riesig).

Auf den Lack kam dann ein Stamping. Ich habe mich bewusst für schwarzen Stampinglack entschieden, vielleicht hätte weiß besser gepasst, aber dann gäbe es kaum Kontrast. Der Stamping-Lack ist dieser hier vom Born Pretty Store, den ich auch schon hier und hier verwendet habe. Die Motive stammen von drei verschiedenen Plates vom Born Pretty Store, und der Stamper ist immer noch der gleiche Crystal Clear Jelly Stamper, den ich in letzter Zeit immer verwende.

Ich habe mich für Flügel entschieden, weil Vilen meist Flügel haben. Die tanzende Fee erklärt sich wohl selbst, und das Muster auf dem kleinen Finger soll Blätter darstellen. 🙂 Gerade bei den Flügeln war es irre schwer, was Gescheites auf den Nagel zu bringen, weil ich ja nur das halbe Motiv stempeln wollte. War ’ne blöde Idee. Bis ich die Hälfte des Flügels entfernt hatte, war der Lack schon trocken und ließ sich nicht mehr übertragen. Durch die Hektik sind die Flügel leider total schief geworden… :/

Die Plates sind:

Flügel: BP-74
Tanzende Fee: eine Sailor Moon von der BP-06 (hättet ihr das erkannt? :D)
Blätter: BPL-026

Wie gefällt es euch? Habt ihr schon von der Marke Glambee gehört? Oder von der Blogparade Lust und Laune Lack?

Zum Abschluss habe ich euch noch ein bulgarisches Märchen herausgesucht, das zwar von einer Samodiva handelt, aber da diese beiden Wesen fast identisch in ihren Merkmalen sind und diese in dem Märchen gut beschrieben sind, wollte ich es euch nicht vorenthalten. 🙂

Eine Samodiva versorgt weder Haus noch Kind

Ein junger Hirte hütete auf einer Lichtung Schafe. Er spielte auf seiner Hirtenflöte und gab acht, daß sie auch gut weideten. Im Wald gab es einen Fluß. Als die Schafe genug geweidet hatte, trieb er sie zum Fluß, um sie zu tränken. Am Fluß sah er, wie sich darin drei schöne Mädchen badeten. Sie waren so schön, wie er sie nie gesehen und gehört hatte. Er sah ihnen zu, wie sie im Wasser spielten und lachten, ohne daß sie ihn bemerkten. Er konnte die Augen nicht von ihnen wenden, schlich ganz leise heran und nahm den Mädchen die Kleider weg, damit sie nicht nach Hause gehen konnten. Gerade, als er sie weggenommen hatte, um sie zu verstecken, sahen sie ihn und begannen zu jammern, er soll ihnen doch die Kleider lassen.
„Ich werde sie euch nicht lassen, macht was ihr wollt!“ – antwortete der Hirt. „Ich werde euch nur dann die Kleider wiedergeben, wenn eine von euch mich zum Manne nimmt.“
„Wie könnte eine von uns dich zum Manne nehmen? – Wir kennen dich nicht“, erwiderten die Mädchen. „Gib uns unsere Kleider, daß wir sie anziehen und uns kennenlernen, dann magst du dir eine von uns aussuchen.“
„Sowie ich euch die Kleider gebe, werdet ihr fliehen“, sagte der Hirt. „Ich werde sie euch nicht eher geben, bis nicht eine von euch mich zum Manne nehmen will.“
Schließlich sagte eines von den Mädchen: „Hört, Hirt! Wir sind nicht wie andere Mädchen, wir sorgen weder für Haus noch Kind. Unser Leben ist anders, es ist leichter als das eurer Frauen. Gib uns die Kleider und komme nie wieder an diesen Ort. Hast du nie gehört, daß es ein Samodiven-Ort ist?“
„Ich weiß, dass es ein Samodiven-Ort ist und daß ihr Samodiven seid, doch glaubte ich nie, daß ihr so schön sein könntet. Seitdem ich euch gesehen habe, will ich eine von euch.“
Da sprach die mittlere Schwester: „Wenn du willst, daß wir uns versöhnen, dann laß uns eine Wette eingehen. Du wirst uns die Kleider geben, wir werden sie anziehen und aus dem Fluß steigen,  du aber sollst auf deiner Flöte spielen, und wir wollen tanzen. Übertriffst du uns aber im Spielen, sollst du eine von uns, welche du willst, haben; übertreffen wir dich, so sollst du mit uns kommen und uns, so lange du lebst, auf deiner Flöte spielen.“
Dem Hirten gefielen die Mädchen sehr, so daß er gar nicht weiter dachte, was aus dieser Wette werden könne. Er gab ihnen die Kleider und begann, seine Flöte zu richten. Sobald sich aber die Mädchen angezogen hatten, flogen sie davon – denn die Samodiven hatten Flügel und konnten wie Vögel fliegen. Der Hirte suchte hier und dort, doch von den Mädchen war keine Spur. Da wurde er sehr traurig, er hatte nichts weiteres zu tun, trieb seine Schafe weiter und war den ganzen Tag nachdenklich. Am nächsten Tag trieb er die Schafe an denselben Ort, kroch durch das Gebüsch und sah im Fluß nur eines der Mädchen. Da schlich er ganz leise heran, nahm ihm die Kleider weg, und begann, auf seiner Flöte zu spielen. Die Samodiva blickte sich um und sagte: „Ich bitte dich Hirte, gib mir meine Kleider zurück, daß ich sie anziehe.“
„Ich werde sie dir nicht geben“, erwiderte der Hirte, „ich will, daß du mich zum Manne nimmst.“
„Nimm mich nicht“, erwiderte die Samodiva. „Wir sorgen weder für Haus noch Kind. Laß mich zu meinen Schwestern gehen.“ „Ich werde dich nicht gehen lassen, und kämen auch alle Samodiven.“, anwortete er. „Du bist schön und gefällst mir, und ich bin kein schlechter Mensch.“
Der Hirte stand auf, ging nach Hause und sagte seiner Mutter, er hätte eine Braut gefunden und wolle ihr die neuen Kleider bringen, damit sie sie anziehe. Seine Mutter gab sie ihm und begann zu kochen, um die Schwiegertochter zu empfangen. Sie fragte den Sohn nicht, was es für ein Mädchen sei und woher er es kenne.
Die Hirte brachte dem Mädchen die Kleider, legte sie am Flußufer nieder, drehte ihr den Rücken zu, damit sie sich ankleide, und begann auf seiner Flöte spielen.
Die Samodiva stieg aus dem Wasser, kleidete sich an und begann zu tanzen. Der Hirte spielte, sie tanzte, sie tanzte den ganzen Tag bis zum Abend. Als der Mond aufgegangen war, ermüdete sie vom Tanzen und sagte zu dem Hirten: „Du hast mich im Spielen übertroffen, und ich werde deine Frau sein. Willst du aber, dass wir uns nie trennen, so darfst du mir niemals meine Kleider geben.“
„Ich will sie gleich in den Fluß werfen, damit er sie ins Meer treibe.“
„Wenn du meine Kleider in den Fluß wirfst, werden meine Schwestern sie finden und sie mir bringen, denn sobald ich sie wiederhabe, kehre ich zu uns zurück.“
„Ich werde sie irgendwo in die Erde eingraben, und du wirst nicht wissen, wo sie sind.“
„Wenn du sie eingräbst, muss ich sterben. Wir Samodiven lieben nicht die schwarze Erde. Uns gib das Wasser, den Wald, das Gras und den Himmel. Die Erde ist für uns das Grab, sie nährt und tränkt uns nicht.“
Der Hirte überlegte, wo er die Kleider verstecken könne, dann nahm er das Mädchen und führte es nach Hause. Als seine Mutter es sah, erschrak sie über seine Schönheit: Die Samodiva war gertenschlank, von hohem Wuchs, hatte ein weißes Gesicht, schwarze Augen, langes, blondes, wie ein Vlies dickes Haar. Nachdem sie zu der Schwiegermutter gekommen war, begann sie sich zu regen und aufzuräumen, und das ganze Haus leuchtete von ihr. Da freuten sich die Schwiegermutter und ihr Sohn, und Glücklichere als sie gab es nicht. Der Hirte machte eine Truhe, versteckte darin die Kleider der Samodiva, verschloß sie und trug den Schlüssel immer bei sich.
So lebten sie ein Jahr, und die Samodiva gebar ein Kind. Da riefen sie einen Paten, um es zu taufen wie es Brauch war. Als der Pate angekommen war, tauften sie das Kind, aßen und tranken, tanzten und sangen. Da sagte der Pate: „Nun, spiele auf deiner Flöte, damit es dir gleicht und auf der Flöte spielt wie du und das ganze Haus erfreut.“
Der Hirte begann sogleich zu spielen, da man einem Paten, so will es der Brauch, nicht absagen kann. Er spielte, und wärest du auch tot, du würdest aufstehen und tanzen.
Als er spielte, sagte der Pate zu der Samodiva: „Nun, Frau, steh auf und tanze; dein erstes Kind taufst du, und tanze, damit es dir gleicht und tanzt wie du tanzt.“
Die Samodiva stand auf, vermochte aber nicht einen Schritt zu tun. Der Schäfer sah das und wurde traurig, denn er wusste, wie sie tanzt. Da schloß er die Truhe auf und gab ihr das Samodivenkleid, daß sie es anziehe. Als die Samodiva ihr Kleid angelegt hatte, begann sie den Samodivenreigen zu tanzen. Da wunderten sich alle, groß und klein, über diesen Reigen. Sie tanzte, daß das Haus erzitterte, sie wand sich, tanzte und tanzte, ohne die Erde zu berühren. Nachdem sie müde geworden war, hielt sie an, ging zu ihrem Kind, küßte es und sagte zu ihrem Mann: „Mann, bis hier war ich deine Frau und deinem Kind eine Mutter. Von jetzt an werde ich nicht mehr bei euch sein.“
Sobald sie diese Worte gesprochen hatte, flog sie durch das Fenster. Der Hirte aber warf seine Flöte weg, lief ihr nach und rief: „Komm zurück zu uns, komm zurück, wem läßt du das Kind? Tut es dir nicht leid um uns?“
„Nicht wahr, ich sagte dir, daß eine Samodiva weder Haus noch Kind versorgt. Sei nicht böse, und such dir eine andere Frau. Ich werde kommen und nach dem Kinde sehen, du aber wirst nie mehr von mir hören, mich auch nicht sehen. Lasse mir jeden Samstag einen frischen Brotlaib und eine Schale mit Honig, denn solange ich davon esse, wirst du wissen, daß ich lebe. Sobald ich aber den Brotlaib und den Honig nicht mehr esse, wirst du wissen, daß ich gestorben bin und sollst nicht über mich trauern.“

Die Samodiva flog fort, und niemand hat sie je gesehen, noch von ihr gehört. Sowie die Schwiegermutter aus dem Hause war, kam sie und sah nach dem Kind, nährte es, badete es, doch sowie sie jemanden kommen sah, flog sie durch den Rauchfang. Jeden Samstag backte die Schwiegermutter einen Brotlaib und tat Honig in eine Schüssel, und jeden Samstag kam die Samodiva und aß alles. Nachdem das Kind herangewachsen und verheiratet war, kam die Samodiva nie wieder. Ihr Mann heiratete kein zweites Mal, weil er keine schönere Frau, als sie es war, finden konnte.

Aus: Fey, Hilde: Märchen aus Bulgarien. Frankfurt am Main 1977, S. 45-48

[Wir lackieren…][Blue Friday] ILNP – Music Box

Huhu!

Heute möchte ich euch für Wir lackieren… von Lotte und Tine den letzten ILNP in meiner Sammlung zeigen. Es ist Music Box. Auch diesen Lack habe ich von Theresa gekauft. Weil er recht blau ist, möchte ich damit auch am Blue Friday von Melanie und Ida teilnehmen. 🙂
Music Box ist ein linearer Holo und seine Farbe liegt zwischen hellblau, hellgrau und türkis. Ihr seht auf meinen Bildern zwei Schichten mit Überlack. Der Lack ist ein wenig dickflüssig und ich musste sehr oft abstreifen, aber für das wunderbare Finish nehme ich das gerne in Kauf. 😀
Auf meinen Bildern haben sich ab und zu ein paar Tropfen verirrt – das ist Regen. Obwohl die Sonne schien, hat es angefangen zu regnen. Ich hab die Gelegenheit trotzdem mal genutzt. 🙂
Getragen habe ich Music Box drei Tage lang, was ok ist. Meine Nägel sind ja immer noch etwas kaputt. 😉 Nach zwei Tagen hatte ich verkraftbare Tipwear an einigen Nägeln der rechten Hand.
Wie findet ihr Music Box? 

[Wir lackieren] ILNP – Paper Route

Huhu!

Nach dem blauen Summer Stargazing hab ich noch einen weiteren Lack für Wir lackieren… von Lotte und Tine von ILNP für euch. Es ist der graue Paper Route, ein scattered Holo, den ich mal Theresa abgekauft hab. 🙂
Paper Route deckte in zwei Schichten und trocknete viiiel besser als Summer Stargazing. Auf meinen Bildern seht ihr ihn deshalb ohne Überlack. Gehalten hat er drei Tage, dann war echt viel abgesplittert. Die Randbedingungen waren allerdings kaputte Nägel und drei Tage lang Extrem-Zimmer aufräumen, deswegen ist das ok.
Das Ablackieren war wegen der etwas gröberen Holoteilchen ein wenig aufwändiger, als ich zunächst erwartet hatte, aber echt im Rahmen und verkraftbar. 
Tja, und damit habt ihr einen Großteil meiner ILNP-Lacke gesehen. Mega war schon zweimal auf dem Blog (hier und hier) und damit fehlt nur noch der türkisfarbene Music Box, den ich ebenfalls von Theresa gekauft habe.
Wie viele ILNP-Lacke habt ihr? Welcher ist euer liebster? Kennt ihr Paper Route?




Hey, friends of the penguin!

Today’s polish is another ILNP – the light grey scattered holo Paper Route. It’s opaque after two coats and it dried very fast, much faster than Summer Stargazing did. It was a bit more difficult to remove than I expected, but it was ok. I wore it three days until it looked creepy, but my nails were broken and I had to do a lot of work in these three days, so I’m fine with it. Any other polish would’t have lasted longer. 

Do you like this polish?

[Wir lackieren…][Blue Friday] ILNP – Summer Stargazing

ILNP – Summer Stargazing in direct sunlight
Huhu!
Am Ende des Monats bringe ich endlich auch mal meine Lacke von I Love Nail Polish für Lottes und Tines Blogparade Wir lackieren… 🙂
Passend zum Blue Friday von Melanie und Ida habe ich mir als ersten Kandidaten Summer Stargazing ausgesucht, einen wunderschönen blauen linearen soften Holo. Auf meinen Bildern seht ihr zwei Schichten mit Überlack. Das lineare an diesem Holo wollte irgendwie nicht so richtig auf die Bilder…
Maria hat den Lack übrigens auch schon mal gezeigt. Extrem tolle Bilder gibt es auch bei Anna Gorelova. Die Haltbarkeit ist bis jetzt (Tag 2) sehr gut; ich hab nicht mal Tipwear.

Kennt ihr diesen Lack? Habt ihr ihn auch?

ILNP – Summer Stargazing in direct sunlight

Hey friends of the penguin!

Today I want to show you a polish by ILNP. It’s for the Blue Friday, so I chose Summer Stargazing, a blue linear soft holo. 🙂 On the photos you can see two coats with top coat. I had to apply the top coat for the photos because this polish dried so slowly it looked very nasty this morning. Nevertheless it’s beautiful and I’m so glad I bought it. 🙂 Today is day two and I don’t even see tipwear. 

Do you like this polish?
ILNP – Summer Stargazing in indirect light