Spaziergänge

Hallo liebe Leser 🙂

In den letzten paar Tagen musste ich nicht arbeiten und nicht zur Uni gehen (auch wenn das mit der Uni netterweise schon nächsten Montag wieder losgeht – Vorkurse, yay!) und deshalb hab ich mal ein bisschen ausgespannt und war mit meinem Freund ein bisschen in Jena spazieren, hab meine Küche einer umfassenden Behandlung mit diversen Putzmitteln unterzogen und mich an der Sonne erfreut, die sich wohl dachte, sie beendet endlich diesen Quatsch mit „finsterster Winter seit 1951“. Danke, liebe Sonne. Einige von uns waren schon leicht depressiv 😉

 
 
 
Ich habe beim Spazieren mal ein paar Fotos von Jena gemacht, genauer gesagt vom Paradies-Park.
 
Das ist ein sehr großer Park, der über 100 Jahre alt ist und ziemlich zentral gelegen ist, praktischerweise fast gleich neben meiner Haustür 🙂
 
 


 
 
 
Das Stadion liegt im Park, weswegen die vielen Polizisten bei den Spielen zwischen Jena und Erfurt wenigstens eine schöne Aussicht haben 😉
 
 

 
 
Ich würde auch gerne mal wissen, wie dieser Berg heißt, den man von der Stadtrodaer Straße aus sehen kann. Das Internet hat mir bis jetzt nicht weiter geholfen… >.<

Das Weiße ist übrigens Schnee, der trotz Sonne eine Weile gebraucht hat, bis er endlich weg war 😉

Und dann haben wir beim Spazierengehen Frank getroffen. Frank führt ebenfalls einen Blog, und zwar eine Art Streetstyle-Blog, aber mit interessanten Menschen, hinter denen auch eine Geschichte steckt. Was ich daran besonders toll finde: Das Ganze findet in Jena, Weimar und Erfurt statt. Das wurde aber auch Zeit 😉
Franks Blog nennt sich „Stilvoll unterwegs“. Frank wollte mich wegen meiner Schleifchen-Haarspange fotographieren, und das durfte er auch. Mann, fühlt man sich da gebauchpinselt 😉

Anschauen kann man sich Franks Blog „Stilvoll Unterwegs“ hier:

http://stilvollunterwegs.blogspot.de/

Klickt euch mal durch und sucht mich. Es ist wirklich sehenswert, und auch wenn Stilvoll Unterwegs noch am Anfang steht, werde ich dranbleiben und schaun, wie es sich entwickelt 😉

Viele liebe Grüße

bela devojka

Slovenien

Was ist das? – Klares Wasser in der Soča. Das ist ein Gebirgsfluss in den julischen Alpen in Slovenien. Klares Wasser heißt übrigens auf kroatisch bistra voda. (Das weiß ich deshalb so genau, weil ich mal ein Referat über diese Gegend im Kroatisch-Unterricht gehalten habe und dieses Bild ein Teil davon war. „Diese Gegend“ ist die Gegend um Kobarid, einer kleinen slovenischen Stadt an der Grenze zu Italien.)

Das hier ist Veliki Kozjak, der große Wasserfall. Ja, in der kleinen Grotte unter dem Felsen kann man wundervoll schwimmen. Das Wasser ist nur, wie allgemein in der Soča, etwas kalt. 😀

Auf diesem Bild kann man wunderschön die Gesteinsschichten erkennen, die in der Schlucht zutage treten. Man läuft praktisch auf dem Boden der Schlucht bis zur Grotte mit dem Wasserfall oben. Das ist ein Weg, der sich wirklich lohnt, und ich möchte da auf jeden Fall wieder hin ^.^
Was ich besonders schön an der Soča finde, ist dieses türkisfarbene Wasser, das schon so richtig nach eiskalt aussieht. Irgendwie muss ich gerade an Titanic denken… da schaut das Wasser genau so aus ^.^ Und genau so kalt ist es ja auch…
Was man übrigens super machen kann in der Soča, ist Kajakfahren (auf der Saale zum Beispiel stelle ich mir das nicht sehr spannend vor, obwohl in Jena Kajakfahrten angeboten werden). Die Stromschnellen, die es hier gibt, machen das Ganze… eehm… interessanter. ^-^ Ich muss aber dazu sagen, dass wir nicht an den Stellen gefahren sind, die man auf den Bildern sieht. Wir hatten sozusagen das Baby-Wasser, wo das Flussbett ein wenig flacher und breiter war (-und ohne riesige Felsbrocken mitten im Weg^^). Es hat mir wirklich Spaß gemacht, und das soll was heißen – ich bin der unsportlichste Mensch, den ich kenne. 😉
Mein Plan ist, irgendwann in den nächsten paar Jahren meinen Freund dazu zu zwingen, mit mir genau dort Urlaub zu machen und noch ein mal zum Wasserfall zu wandern etc. Kajak fahren wird er natürlich auch müssen (hehe). Oder raften. Oder wandern. Oder gleitfliegen. Mal schaun ;D

 

Was sind eure liebsten Urlaubsziele? :]

JenImpressions :)

Was ist das?

Ich werd es euch verraten – das ist das Saaleufer in Jena bei einem herbstlichen Sonnenuntergang.

Das Bild ist zwar etwas älter und es ist auch schon lange in meinem facebook-Account zu sehen, aber ich find’s so toll, dass ich es einfach trotzdem posten muss 🙂

Ich bin ja nur wegen der Südslawistik nach Jena gekommen. Die Friedrich Schiller-Universität ist nun mal die einzige Uni in Deutschland, an der man Südslawistik studieren kann (mit Serbisch als erster Slawine).
Das ging früher wohl auch mal in Tübingen (da hätte ich auch nicht so weit weg ziehen müssen *smile*), aber just in dem Jahr, in dem ich Abi machte, haben die das dort abgeschafft. Leider. Gegen Studieren in Schwaben hätte ich eigentlich auch nix gehabt.

So bin ich also (nach einem Besuch der einstiegAbi-Messe in Karlsruhe-viele kostenlose Kugelschreiber für mich und meine Mami :D) auf Jena verfallen. Jena liegt in Thüringen, und Thüringen ist, wie ich festgestellt habe, ein Bundesland, über das viele Menschen bei mir daheim nichts wissen. Es liegt halt irgendwie in der Mitte, und man fährt durch, wenn man nach Berlin will… >.<

Einer meiner Bekannten dachte damals sogar, als ich sagte, ich wolle zum Studieren nach Jena ziehn, dass die Stadt in Russland liege… *hüstel*

Ein Lehrer von mir hat den (wie ich finde) ziemlich beschränkten Kommentar losgelassen: „Aber Bianca! Du kannst doch nicht nach Ostdeutschland ziehen! Da lebst du doch unter Ossis!“ Schade, eigentlich hatte ich ihn bisher als intelligenten, aufgeschlossenen Menschen eingeschätzt.

Wie also ist Jena/Thüringen/der Osten?

Hm, also ich finds hier (Überraschung ;D) gar nicht soo anders als in der Pfalz. Der Dialekt ist ein bissel anders, und im Winter ist es definitiv ein paar Grad kälter (auch wenn ich hoffe, dass wir hier die 30 Grad Minus nicht mehr so schnell erreichen und das ein Rekord vom letzten Winter bleibt *bibber*). Gut, ok, ich wohne in einer großen, aufgeschlossenen, internationalen (jaah, internationalen) Stadt in Thüringen. Aber ich mag auch die Landschaft, durch die ich manchmal hindurchfahre, und Besuche in Weimar und Erfurt kann ich jedem nur wärmstens empfehlen(wobei es in Jena natürlich auch einiges zu sehen gibt.)

Ich wohne jetzt seit zweieinhalb Jahren hier in Jena, und mir gefällts. Ich habe nicht den Eindruck, dass Jena uneinladend und rechts wirkt (auch wenn das ein journalistisch nicht gerade einwandfreier Beitrag bei aspekte mal angedeutet hat- da wollte wohl ein unbekannter Schriftsteller sein Buch promoten; hier mal das Video von dem Beitrag, der natürlich für Empörung gesorgt hat:)

Kurz gesagt: Jena finde ich zum Studieren echt gut und ich kann auch verstehen dass hier Menschen herziehen… das Wohnen in der Stadt ist tasächlich manchmal ein wenig nervig und in meiner Wohnung ist es nicht ganz leise, weil sie zwar einerseits gegenüber vom Paradies-Park, aber damit auch gegenüber vom Paradies(ICE)-Bahnhof und von der Stadtrodaer Straße, dem Hauptverkehrsnadelöhr Jenas liegt.

Aber ich plane ja eh bald umziehen in eine etwas ruhigere Gegend 😉

Und weil ich in Zukuft auch Impressionen von der Stadt zeigen möchte, in der ich lebe, könnt ihr euch auf weitere Bilder von Jena freuen 🙂

Viele liebe Grüße wünscht

bela devojka