[LIFUB] miss cop – variation noir noir doré

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miss cop variation noir  noir dore

Huhu!

Für Lenas Blogparade Lacke in Farbe… und bunt! gibt es heute schon wieder einen Oldie. Noir dore hab ich mal in einem Set bei tkmaxx gekauft. Von der Marke miss cop hatte ich noch nie etwas gehört. Den dunkelblauen Lack aus diesem Set habe ich euch schon hier gezeigt. Dann bleibt noch ein schwarzer Lack mit pinkfarbenem Glitter. Die anderen beiden habe ich schon längst entsorgt. 😀
miss cop variation noir noir dore nah
Noir dore lässt sich leicht lackieren und deckt in fast einer Schicht. Getrocknet war der Lack auch ziemlich schnell. Nach all den Jahren ist der Lack noch super in Schuss. Nur eins hat mich wirklich genervt: Der Pinselstiel ist zu breit für den Flaschenhals! Der Stiel bleibt immer stecken und man muss ein wenig tricksen, um nicht alles einzusauen. Hat man es geschafft, kommt man an einen wunderschönen Lack mit schwarzem Mikroglitter. Schon sehr hübsch. 
Das war es schon wieder von mir. Da muss jemand noch eine Hausarbeit abgeben und ist längst nicht so weit, wie es sein sollte… 😉
Kennt ihr die Marke miss cop? Welche Marken sind euch bei tkmaxx zum ersten Mal begegnet?
miss cop variation noir noir dore makro

[ASnl] und #finishfieber Glam Polish – Harmony Wind

Glam Polish Harmony Wind mit Flasche

Huhu!

Heute gibt es wieder einen Post für die Challenge #finishfieber von Sabrinasbeautyparadise und Lackverliebt. 😉 Das Finish für heute ist Flakies und da habe ich beschlossen, einem alten Lack neue Bilder zu gönnen – Harmony Wind von Glam Polish. Damals habe ich die Bilder mit der selben Kamera an der gleichen Stelle gemacht, aber irgendwie sind sie überbelichtet. Das sah so aus:
Glam Polish Harmony Wind alt
Dieses Mal hab ich Harmony Wind genau wie beim ersten Mal als Topper über back to black von essence lackiert. Man kann Harmony Wind auch deckend lackieren, aber mal ehrlich, das ist doch langweilig. 😉 Über einem schwarzen Lack sieht man die Flakes und den duochromen Effekt nämlich viel besser.
Glam Polish Harmony Wind gerade
Harmony Wind enthält nämlich nicht nur ne Menge Flakes, nein, die sind auch noch duochrom und schimmern in Lila und Grün und sogar ein wenig in Gold, je nach Lichteinfall. Ich bin echt froh, dass ich damals diese Investition getätigt habe. Schaut euch die Makros an. Man könnte meinen, es sei immer noch Karneval. 🙂
Kennt ihr diesen Lack? Mögt ihr Flakies?
Glam Polish Harmony Wind Makro
Glam Polish Harmony Wind zweites Makro
Glam Polish Harmony Wind drittes Makro

[LIFUB] Love Thy Polish – Smoke & Dust

love thy polish smoke & dust
Huhu! 🙂
Für Lenas Blogparade Lacke in Farbe… und bunt! hab ich Smoke & Dust von Love Thy Polish lackiert. Diesen Lack hab ich bei Lack’n Roll im Blogsale gekauft. Mein Freund durfte den Lack aussuchen, und hat sich für diesen entschieden, weil, ich zitiere, „der am ekligsten aussieht“. 😀
love thy polish smoke & dust
Smoke and Dust hat eine graue Base, die leider ein wenig sheer ist. Ich musste drei bis vier dünne Schichten lackieren. Und er ist nicht so megaschnell getrocknet. Trotzdem gefällt er mir sehr gut. Grau mit mattem Glitter, das hat einfach was. 🙂 Entfernt hab ich ihn mit der Alu-Methode.
Kennt ihr diesen Lack? Habt ihr auch Lacke von Love Thy Polish? Für mich ist das der einzige 🙂 Wie gefällt euch das Finish?
love thy polish smoke & dust

[Born Pretty Store] Holo Gold Glitter

Huhu!
Heute gibt es mal wieder eine Review für den Born Pretty Store. Neben dem Chameleon-Lack und der Stampingplate war in meinem Päckchen noch dieses Holo-Pulver. 😉
Nein, das ist kein Mirror Powder, die ja gerade sehr angesagt sind. Das ist ein Glitter-Pulver mit goldenen Holoteilchen. Ich habe zuerst versucht, es wie die Mirror Powder in den leicht klebrigen schwarzen Lack zu reiben. Das hat nicht funktioniert, weil ich für so was einfach zu doof bin, und danach habe ich es mal versucht, einfach die Nägel mit Überlack zu lackieren und dann den kompletten Nagel in das Döschen zu tauchen. 😉 Dann kam noch eine dicke Schicht Überlack drüber.
Hat auf jeden Fall was. Das nächste Mal werde ich aber nur schwarzen feuchten Lack als Basis nehmen, dann wird das Ganze hoffentlich ein wenig dünner. Vielleicht könnte man auch ein Design mit Vinyls machen? 🙂 
Entfernen ließ sich das Pulver übrigens leicht. In Wirklichkeit ist es übrigens noch viel, viel holoiger, nur konnte ich das trotz der herunter knallenden Sonne irgendwie nicht einfangen. 
Wenn ihr das jetzt nachmachen wollt, könnt ihr hier shoppen. Und vergesst meinen Rabattcode BHEK31 nicht! 😉

[LIFUB] Astor – Lady in Black

Huhu!
Heute gibt es schon wieder einen neuen Post. Ich möchte auch diese Woche bei Lenas Blogparade Lacke in Farbe… und bunt! mitmachen. Mein Lack ist Lady in Black von Astor aus der Quick&Shine-Reihe. Die Quick&Shine-Lacke wurden bei der Markteinführung von Lackfein vorgestellt. Der einzige, der bei mir einziehen durfte, war dieser, und das auch nur, weil er bei Kaufland auf 1,97 € heruntergesetzt war. (Und ja, ich geb es zu, ich bin zu faul, das Preisschild runter zu machen. :D)
Auf der Flasche wird versprochen, dass man nur eine Schicht Lack für ein Hochglanzfinish auftragen muss. Dem gehe ich heute nach. 😉
Ihr seht auf meinen Bildern ZWEI Schichten ohne Überlack. 😉 Hochglanz ist das nicht, da braucht man schon einen Überlack. Interessiert mich aber auch nicht, ich lackiere einen Überlack nur für längere Haltbarkeit. Hubbelig wurde er auch. Lady in Black könnte man als Schwarz/sehr dunkles Grau mit silbernem Schimmer beschreiben. Bei näherem Hinsehen fällt mir auch ein wenig Grün und Rose oder Lila auf. Ich glaube, ein bisschen sieht man das auch auf der Nahaufnahme. 
Ich habe den Lack fünf Tage lang getragen, da war aber schon jede Menge abgebröckelt. Er sah zwei Tage lang ganz gut aus, allerdings mag er vielleicht wie versprochen nach 45 Sekunden angetrocknet sein, nur nicht durch. Ich habe mittags lackiert und am nächsten Tag gab es trotzdem Abdrücke. Wie in den Neunzigern 😛
Also: kann man machen, sieht schick aus, aber ich empfehle definitiv einen schnelltrocknenden Überlack. Wurden bei euch im Kaufland auch die Astor-Theken ausgeräumt?




[SINGS] Dance Legend – Gold Rush; ein dritter Versuch

Huhu! 🙂

Heute habe ich wieder einen neuen schwarzen Lack für euch. Naja, so ganz neu ist er nicht – ich habe ihn schon mal gebloggt, auch im Rahmen von SINGS. Die Bilder von damals gefallen mir aber nicht so und deswegen gibt es heute neue. 
Und ich muss sagen, dies ist der dritte Versuch, diesen bescheuerten Lack abzulichten. Und es wird wahrscheinlich auch der letzte sein, denn Gold Rush von Dance Legend, den ich auch zu Wir lackieren von Lotte und Leni einreiche, hat einen großen Nachteil für ungeduldige ungeschickte Menschen wie mich: er trocknet stundenlang nicht durch.

Ich habe ihn dieses Mal über der Peel Off Base von Rival de Loop lackiert. Der Lack ist ziemlich dünnflüssig und deckt erst nach drei Schichten. Der enthaltene goldene Glitter in verschiedenen Größen steht nicht ab.

Tja, und nach Stunden konnte ich den Lack immer noch auf dem Nagel und her schieben. Davon hab ich jetzt kein Bild gemacht. 😉 Am nächsten Tag war es schon aus, und Gold Rush musste wieder herunter – es sah einfach fürchterlich aus. Das bin ich von Dance Legend eigentlich nicht gewohnt. Habt ihr schon mal ähnliche Erfahrungen mit dieser Marke gemacht? Ich geb’s jetzt auf – der Lack fliegt aus der Sammlung. 😉

Auch Ina Kiwiana hat wieder einen Lack für euch lackiert, und er sieht wirklich hübsch aus (und trocknet bestimmt hundertmal schneller 😀 ). Ich bin also heute mal neidisch! 🙂

Die Rahmenbedingungen, um bei SINGS teilzunehmen findet ihr auf der Infoseite, genau wie die ewig offene Galerie – es gibt keinen festen Tag dafür, ihr könnt euren schwarzen Lack immer posten. 😉

Aber zur Sicherheit poste ich die Galerie auch noch mal hier ❤

https://static.inlinkz.com/cs2.js

[Schwarz ist nicht gleich schwarz] essence – Alice had a vision…again

Huhu!
Zeit für eine neue Runde
Schwarz ist nicht gleich Schwarz ! 🙂
Zur Erinnerung: Auch ihr könnt teilnehmen, Hauptsache, euer Lack ist irgendwie schwarz. Beispiele findet ihr auf der Übersichtsseite. Mehr Mut zum Schwarz! 😀
Nun zu meinem Lack für diese Runde. Es dürfte für einige ein alter Bekannter sein. Ich habe mir nämlich kurzerhand Alice had a vision…again von essence aus der Twilight-LE ausgesucht. Den haben schon einige gezeigt, zum Beispiel Ina Kiwiana im Rahmen von SINGS, Marina, Lacktastisch, Varnish Lacquer Polish, und und und… wird Zeit, dass ich meine Swatches hinzufüge. 😀
Alice had a vision… again hat eine schwarze Base und viele, viele lila und blaue Glasfleks. Ich habe zwei Schichten lackiert, auf den Daumennägeln brauchte ich drei. Leider trocknet er wirklich etwas langsam, wie Marina beschrieben hat. Und er ist ziemlich flüssig. Mir ist außerdem noch aufgefallen, dass er Haute Tub von Essie ziemlich ähnelt. 😀
Ich bin froh, dass ich mir den Lack irgendwann mal auf Kleiderkreisel geschossen habe, die LE erschien nämlich 2012 und da habe ich mich noch nicht so für das Thema interessiert. Geht es euch da ähnlich? 🙂
Ina Kiwiana zeigt auf ihrem Blog diese Runde einen Lack von Covergirl, an den ich hier gar nicht rankomme. HIER geht es zu ihrem Beitrag. 🙂

Und hier ist noch das aktuelle Inlinkz-Tool zum Eintragen:

https://static.inlinkz.com/cs2.js

[LIFUB] p2 – tropical heat

Huhu!

Und schon wieder ein p2-Lack für Lenas Blogparade Lacke in Farbe… und bunt. Aber was soll ich machen, von denen habe ich einfach zu viele ungezeigte. 🙂 Entschieden habe ich mich für tropical heat aus der Catch the glow LE, die es ab März 2014 gab. Marina hat damals alle Lacke gezeigt. Die Ähnlichkeit zur bekannten 1000. Farbe von Essie ist erschreckend. (Ich frage mich, wer auf die Idee kam, so einen Lack zu designen. Diese Farbe steht doch niemandem, nicht mal bei gebräunter Haut.) Warum ich den Lack damals gekauft habe, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. 😀 
Wenigstens ließ tropical heat sich leicht lackieren und deckte nach zwei Schichten, anders als smooth gem, den ich hier mal gezeigt habe. Wegen des Schimmers wird er ein bisschen streifig, aber ich hatte hier schon schlimmeres. 
Weil ich pures Gelb auf meinen Nägeln nicht so lange ertrage, wurde (wie immer in letzter Zeit) noch gestempelt. 🙂 Ich habe mich für Sterne entschieden, das passt so gut zu gelb. Und so gefällt es mir auch richtig gut!

Verwendet habe ich:

Born Pretty Stamping Polish
Born Pretty Stamping Plate BPL-006
Crystal Clear Jelly Stamper von Born Pretty Store

…und ja, ich weiß, alle meine Stampingsachen sind vom Born Pretty Store, aber ich komme einfach gut damit zurecht. 😀

Wie gefällt es euch? Was hättet ihr noch mit dem Lack gemacht? Habt ihr damals Lacke aus der LE gekauft?

[Lust und Laune Lack] Märchen-Nägel – Die Vila

Von Nova in der Wikipedia auf Polnisch, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4464159

Huhu!

Ich habe eine neue Blogparade entdeckt. 😀 
Sie heißt Lust und Laune Lacke und wurde von Jasmin und Lina gestartet. Jede Woche gibt es eine Farbvorgabe oder ein Thema oder ein Finish… 🙂 Diese Woche ist das Thema „Märchen-Nägel“ und da dachte ich, das passt doch super zu meinem Bachelorarbeits-Thema. Hehehe… 😀

Samodiva von Krassi Zourkova, eines der Bücher, das ich untersuche. Ich lese es auf Englisch („Wildalone“), allerdings hat die englische Ausgabe nicht so ein hübsches Cover wie die bulgarische. Quelle: http://www.goodreads.com/book/show/20483100-wildalone

Ich schreibe meine BA nämlich über Vilen und Samodiven. Vila heißt sie eher bei den Serben etc, Samodiva findet man eher bei den Bulgaren. (Zur Info: ich studiere Südslawistik und Südosteuropastudien. 😉 ) Die Vila ist eine Art Fee oder Nymphe, einige Gemeinsamkeiten hat sie mit den beiden anderen Wesen auf jeden Fall. Vilen haben bekannterweise goldene lange Haare, eine weiße Haut, manchmal Flügel, mit denen sie weg fliegen können, und sie tanzen gerne. Man sollte ihnen auf ihrem Tanzplatz aber nicht in die Quere kommen, denn das macht sie wütend. Vilen werden meist als Wasserwesen beschrieben, oft aber auch als Wald- oder Gebirgsfeen.

Als Basis für mein Design habe ich den Nagellack Vila von Glambee lackiert. Ihr seht also, es ist komplett durchdacht. 😀 Drei Schichten decken. Glambee habe ich bei Lotte entdeckt und wegen des Namens allein hätte ich ihn schon gekauft. Nun ist es aber so, dass Vila ein mintfarbener Lack mit goldenem Schimmer UND Holo geworden ist. 😀

Ich habe im Onlineshop bestellt und 6,90 € plus 3,90 € Versandkosten bezahlt. Einen hübschen Cabochon-Ring gab’s übrigens auch noch dazu, und der Cabo hat sogar einen für mich angenehmen Durchmesser (bei Anna Gorelova sind die ziemlich riesig).

Auf den Lack kam dann ein Stamping. Ich habe mich bewusst für schwarzen Stampinglack entschieden, vielleicht hätte weiß besser gepasst, aber dann gäbe es kaum Kontrast. Der Stamping-Lack ist dieser hier vom Born Pretty Store, den ich auch schon hier und hier verwendet habe. Die Motive stammen von drei verschiedenen Plates vom Born Pretty Store, und der Stamper ist immer noch der gleiche Crystal Clear Jelly Stamper, den ich in letzter Zeit immer verwende.

Ich habe mich für Flügel entschieden, weil Vilen meist Flügel haben. Die tanzende Fee erklärt sich wohl selbst, und das Muster auf dem kleinen Finger soll Blätter darstellen. 🙂 Gerade bei den Flügeln war es irre schwer, was Gescheites auf den Nagel zu bringen, weil ich ja nur das halbe Motiv stempeln wollte. War ’ne blöde Idee. Bis ich die Hälfte des Flügels entfernt hatte, war der Lack schon trocken und ließ sich nicht mehr übertragen. Durch die Hektik sind die Flügel leider total schief geworden… :/

Die Plates sind:

Flügel: BP-74
Tanzende Fee: eine Sailor Moon von der BP-06 (hättet ihr das erkannt? :D)
Blätter: BPL-026

Wie gefällt es euch? Habt ihr schon von der Marke Glambee gehört? Oder von der Blogparade Lust und Laune Lack?

Zum Abschluss habe ich euch noch ein bulgarisches Märchen herausgesucht, das zwar von einer Samodiva handelt, aber da diese beiden Wesen fast identisch in ihren Merkmalen sind und diese in dem Märchen gut beschrieben sind, wollte ich es euch nicht vorenthalten. 🙂

Eine Samodiva versorgt weder Haus noch Kind

Ein junger Hirte hütete auf einer Lichtung Schafe. Er spielte auf seiner Hirtenflöte und gab acht, daß sie auch gut weideten. Im Wald gab es einen Fluß. Als die Schafe genug geweidet hatte, trieb er sie zum Fluß, um sie zu tränken. Am Fluß sah er, wie sich darin drei schöne Mädchen badeten. Sie waren so schön, wie er sie nie gesehen und gehört hatte. Er sah ihnen zu, wie sie im Wasser spielten und lachten, ohne daß sie ihn bemerkten. Er konnte die Augen nicht von ihnen wenden, schlich ganz leise heran und nahm den Mädchen die Kleider weg, damit sie nicht nach Hause gehen konnten. Gerade, als er sie weggenommen hatte, um sie zu verstecken, sahen sie ihn und begannen zu jammern, er soll ihnen doch die Kleider lassen.
„Ich werde sie euch nicht lassen, macht was ihr wollt!“ – antwortete der Hirt. „Ich werde euch nur dann die Kleider wiedergeben, wenn eine von euch mich zum Manne nimmt.“
„Wie könnte eine von uns dich zum Manne nehmen? – Wir kennen dich nicht“, erwiderten die Mädchen. „Gib uns unsere Kleider, daß wir sie anziehen und uns kennenlernen, dann magst du dir eine von uns aussuchen.“
„Sowie ich euch die Kleider gebe, werdet ihr fliehen“, sagte der Hirt. „Ich werde sie euch nicht eher geben, bis nicht eine von euch mich zum Manne nehmen will.“
Schließlich sagte eines von den Mädchen: „Hört, Hirt! Wir sind nicht wie andere Mädchen, wir sorgen weder für Haus noch Kind. Unser Leben ist anders, es ist leichter als das eurer Frauen. Gib uns die Kleider und komme nie wieder an diesen Ort. Hast du nie gehört, daß es ein Samodiven-Ort ist?“
„Ich weiß, dass es ein Samodiven-Ort ist und daß ihr Samodiven seid, doch glaubte ich nie, daß ihr so schön sein könntet. Seitdem ich euch gesehen habe, will ich eine von euch.“
Da sprach die mittlere Schwester: „Wenn du willst, daß wir uns versöhnen, dann laß uns eine Wette eingehen. Du wirst uns die Kleider geben, wir werden sie anziehen und aus dem Fluß steigen,  du aber sollst auf deiner Flöte spielen, und wir wollen tanzen. Übertriffst du uns aber im Spielen, sollst du eine von uns, welche du willst, haben; übertreffen wir dich, so sollst du mit uns kommen und uns, so lange du lebst, auf deiner Flöte spielen.“
Dem Hirten gefielen die Mädchen sehr, so daß er gar nicht weiter dachte, was aus dieser Wette werden könne. Er gab ihnen die Kleider und begann, seine Flöte zu richten. Sobald sich aber die Mädchen angezogen hatten, flogen sie davon – denn die Samodiven hatten Flügel und konnten wie Vögel fliegen. Der Hirte suchte hier und dort, doch von den Mädchen war keine Spur. Da wurde er sehr traurig, er hatte nichts weiteres zu tun, trieb seine Schafe weiter und war den ganzen Tag nachdenklich. Am nächsten Tag trieb er die Schafe an denselben Ort, kroch durch das Gebüsch und sah im Fluß nur eines der Mädchen. Da schlich er ganz leise heran, nahm ihm die Kleider weg, und begann, auf seiner Flöte zu spielen. Die Samodiva blickte sich um und sagte: „Ich bitte dich Hirte, gib mir meine Kleider zurück, daß ich sie anziehe.“
„Ich werde sie dir nicht geben“, erwiderte der Hirte, „ich will, daß du mich zum Manne nimmst.“
„Nimm mich nicht“, erwiderte die Samodiva. „Wir sorgen weder für Haus noch Kind. Laß mich zu meinen Schwestern gehen.“ „Ich werde dich nicht gehen lassen, und kämen auch alle Samodiven.“, anwortete er. „Du bist schön und gefällst mir, und ich bin kein schlechter Mensch.“
Der Hirte stand auf, ging nach Hause und sagte seiner Mutter, er hätte eine Braut gefunden und wolle ihr die neuen Kleider bringen, damit sie sie anziehe. Seine Mutter gab sie ihm und begann zu kochen, um die Schwiegertochter zu empfangen. Sie fragte den Sohn nicht, was es für ein Mädchen sei und woher er es kenne.
Die Hirte brachte dem Mädchen die Kleider, legte sie am Flußufer nieder, drehte ihr den Rücken zu, damit sie sich ankleide, und begann auf seiner Flöte spielen.
Die Samodiva stieg aus dem Wasser, kleidete sich an und begann zu tanzen. Der Hirte spielte, sie tanzte, sie tanzte den ganzen Tag bis zum Abend. Als der Mond aufgegangen war, ermüdete sie vom Tanzen und sagte zu dem Hirten: „Du hast mich im Spielen übertroffen, und ich werde deine Frau sein. Willst du aber, dass wir uns nie trennen, so darfst du mir niemals meine Kleider geben.“
„Ich will sie gleich in den Fluß werfen, damit er sie ins Meer treibe.“
„Wenn du meine Kleider in den Fluß wirfst, werden meine Schwestern sie finden und sie mir bringen, denn sobald ich sie wiederhabe, kehre ich zu uns zurück.“
„Ich werde sie irgendwo in die Erde eingraben, und du wirst nicht wissen, wo sie sind.“
„Wenn du sie eingräbst, muss ich sterben. Wir Samodiven lieben nicht die schwarze Erde. Uns gib das Wasser, den Wald, das Gras und den Himmel. Die Erde ist für uns das Grab, sie nährt und tränkt uns nicht.“
Der Hirte überlegte, wo er die Kleider verstecken könne, dann nahm er das Mädchen und führte es nach Hause. Als seine Mutter es sah, erschrak sie über seine Schönheit: Die Samodiva war gertenschlank, von hohem Wuchs, hatte ein weißes Gesicht, schwarze Augen, langes, blondes, wie ein Vlies dickes Haar. Nachdem sie zu der Schwiegermutter gekommen war, begann sie sich zu regen und aufzuräumen, und das ganze Haus leuchtete von ihr. Da freuten sich die Schwiegermutter und ihr Sohn, und Glücklichere als sie gab es nicht. Der Hirte machte eine Truhe, versteckte darin die Kleider der Samodiva, verschloß sie und trug den Schlüssel immer bei sich.
So lebten sie ein Jahr, und die Samodiva gebar ein Kind. Da riefen sie einen Paten, um es zu taufen wie es Brauch war. Als der Pate angekommen war, tauften sie das Kind, aßen und tranken, tanzten und sangen. Da sagte der Pate: „Nun, spiele auf deiner Flöte, damit es dir gleicht und auf der Flöte spielt wie du und das ganze Haus erfreut.“
Der Hirte begann sogleich zu spielen, da man einem Paten, so will es der Brauch, nicht absagen kann. Er spielte, und wärest du auch tot, du würdest aufstehen und tanzen.
Als er spielte, sagte der Pate zu der Samodiva: „Nun, Frau, steh auf und tanze; dein erstes Kind taufst du, und tanze, damit es dir gleicht und tanzt wie du tanzt.“
Die Samodiva stand auf, vermochte aber nicht einen Schritt zu tun. Der Schäfer sah das und wurde traurig, denn er wusste, wie sie tanzt. Da schloß er die Truhe auf und gab ihr das Samodivenkleid, daß sie es anziehe. Als die Samodiva ihr Kleid angelegt hatte, begann sie den Samodivenreigen zu tanzen. Da wunderten sich alle, groß und klein, über diesen Reigen. Sie tanzte, daß das Haus erzitterte, sie wand sich, tanzte und tanzte, ohne die Erde zu berühren. Nachdem sie müde geworden war, hielt sie an, ging zu ihrem Kind, küßte es und sagte zu ihrem Mann: „Mann, bis hier war ich deine Frau und deinem Kind eine Mutter. Von jetzt an werde ich nicht mehr bei euch sein.“
Sobald sie diese Worte gesprochen hatte, flog sie durch das Fenster. Der Hirte aber warf seine Flöte weg, lief ihr nach und rief: „Komm zurück zu uns, komm zurück, wem läßt du das Kind? Tut es dir nicht leid um uns?“
„Nicht wahr, ich sagte dir, daß eine Samodiva weder Haus noch Kind versorgt. Sei nicht böse, und such dir eine andere Frau. Ich werde kommen und nach dem Kinde sehen, du aber wirst nie mehr von mir hören, mich auch nicht sehen. Lasse mir jeden Samstag einen frischen Brotlaib und eine Schale mit Honig, denn solange ich davon esse, wirst du wissen, daß ich lebe. Sobald ich aber den Brotlaib und den Honig nicht mehr esse, wirst du wissen, daß ich gestorben bin und sollst nicht über mich trauern.“

Die Samodiva flog fort, und niemand hat sie je gesehen, noch von ihr gehört. Sowie die Schwiegermutter aus dem Hause war, kam sie und sah nach dem Kind, nährte es, badete es, doch sowie sie jemanden kommen sah, flog sie durch den Rauchfang. Jeden Samstag backte die Schwiegermutter einen Brotlaib und tat Honig in eine Schüssel, und jeden Samstag kam die Samodiva und aß alles. Nachdem das Kind herangewachsen und verheiratet war, kam die Samodiva nie wieder. Ihr Mann heiratete kein zweites Mal, weil er keine schönere Frau, als sie es war, finden konnte.

Aus: Fey, Hilde: Märchen aus Bulgarien. Frankfurt am Main 1977, S. 45-48