Graues Mäuschen

Kiko – 326 Graphite Grey
Dance Legend – Flossy 150

Graphite Grey von Kiko, das ich hier als Basis für den Dance Legend-Topper verwendet habe, ist ein One-Coater, der relativ schnell glänzend trocknet. Als schnelle Basis für Nailart also absolut zu empfehlen. 🙂

Der Topper ist (trotz seines Gestanks) ziemlich unkompliziert. Ich musste nicht lange lackieren, habe ein bisschen getupft, um die roten Partikel besser auf den Nägeln zu verteilen, aber eigentlich gings.

Hier könnt ihr euch Flossy 150 genauer anschauen.

Ich habe noch mehr Lacke von Dance Legend auf Lager, da sind auch noch einige Topper dabei (auch der gehypte Rio-Topper 🙂 ). Beim Swatchen auf dem Nageldisplay war ich eigentlich von allen positiv überrascht. Außer dem Gestank bei den Toppern kann ich mich nicht beschweren, sie sind eigentlich alle so wie ich es erwartet habe.

 Habt ihr Interesse daran?

Flossy 150, Flossy 151, Blacky Top (kleine und große schwarze Partikel wie auf dem Deckel)

Rio 1, Wow Prism – Strutter, Chameleon – Wazowski

The Green, Green Side of Life

Diesen Lack ohne Namen von Pimkie habe ich lange überhaupt nicht lackiert, weil mir beim Swatchen schon aufgefallen ist, dass er extrem dünnflüssig ist. Im Sale hat er immer noch zwei Euro gekostet, aber das Grün fand ich so toll, dass er mit musste.

Ich habe zunächst zwei Schichten Essie blanc lackiert, um das Grün ein bisschen leuchtender rauszubringen. Hat nix gebracht – trotzdem brauchte ich fünf(!) Schichten Pimkie-Lack, um ein einigermaßen gleichmäßiges Ergebnis zu bekommen.
Natürlich wirkte sich das auf die Trockenzeit aus und ich musste meinen Lacura-Topcoat lackieren, damit ich mir nicht alles andatsche.

Die Haltbarkeit war auch ziemlich unterirdisch – nach einem Tag hatte ich schon extreme Tipwear. Ich hatte allerdings auch irgendwie das Gefühl, dass der Lack in der Nacht (ich lackiere meistens abends) nicht durch getrocknet war…

Zirka drei Tage hab ich es mit dem Lack ausgehalten… schade, die Farbe finde ich eigentlich wunderschön.

Was meint ihr?

Lacke in Farbe… und bunt! Blau mit dem p2 Gigantic

Die Woche ist schon wieder halb vorbei (ohje) und ich zeige euch heute bei Lacke in Farbe… und bunt!, der Aktion von Lena und Cyw, einen blauen Lack von p2, den es leider nicht mehr gibt. Damals war diese Farbe in einem Sortiment mit artful, den ich auch habe, dessen Farbe mir aber irgendwie auf den Sack geht. Artful ist heute noch im Sortiment, Gigantic aber nicht. Versteh das mal einer, so ein tolles leuchtendes Blau sieht man selten. (Auf dem Foto sieht man das leider nicht so gut, eigentlich ist Gigantic ein wirklich tolles Ultramarinblau.)

Gigantic braucht drei Schichten, um zu decken, die auch relativ schnell trocknen. Zwei Schichten reichen auch, aber dann schimmert noch das Nagelweiß durch und alles sieht ein bisschen fleckig aus. Drei Schichten bringen auch die Farbe mehr zum… eh, Leuchten. 🙂 Der Lack ist außerdem ziemlich wässrig – das könnt ihr gut an meinem Zeigefinger sehen, wo mir die Farbe an der Nagelhaut entlang gelaufen ist 😀

Mit dem Top Coat von Lacura versiegelt konnte ich auch nach einigen Minuten wieder Hausarbeiten verrichten. Auf meiner linken Hand habe ich dann noch versucht, mit einem Dotting Tool Blumen zu tupfen, was ich aber nicht so hinbekommen habe. Nur der kleine Finger ist gut geworden, und den hat mein Freund gemacht. Der Junge hat echt Talent, findet ihr nicht?

Weiße Punkte: Essie blanc
Goldgelbe Punkte: p2 tropical heat aus der Catch the Glow LE*

*Ich habe diesen Lack über die Osterfeiertage getragen, pur auf den Nägeln gefällt er mir überhaupt nicht. Aber für kleine Akzente ist er gut zu gebrauchen 😉

Meine coole neue Armbanduhr

Als mein Freund mir diese Uhr zeigte, meinte er noch: ‚Ich glaube, ich mache gerade einen Fehler, aber Schatz: schau mal.‘ Er hatte recht: ich hab die Uhr gekauft 😀

Bezahlt habe ich zehn Euro, und jetzt die schlechte Nachricht für euch: ich habe sie in Erfurt bei einem Bahnhofshändler gekauft,  ich weiß auch nicht, wo man so was sonst herkriegen soll. und man hat mich jetzt darauf hingewiesen, dass es unter anderem in diesem Dawanda-Shop, MadamLili, genau solche Uhren gibt, bei denen ihr euch sogar noch einen Anhänger aussuchen könnt. Vielen Dank für den Hinweis von sylvana graeser photography, deren Beitrag über fast genau die selbe Uhr hier zu finden ist: KLICK!

Wer mich kennt, weiß, dass diese Uhr super zu mir passt: die Zeiger sind verschnörkelt und sehen irgendwie alt aus – perfekt 😉

Das Glas hat eine leichte Lupenfunktion und das Band, das dreimal um den Arm gewickelt wird, ist aus Leder.

Ich habe jetzt wirklich lange nach einer schönen Uhr für den Alltag gesucht, nachdem meine geliebte Emily the Strange-Uhr (sie hatte eine 13 anstatt der 12! So cool!) den Geist aufgegeben hat. Ich glaube, ich habe endlich eine gefunden 😉

Ein Klick auf das Bild vergrößert im Normalfall 😉

Jim Knopf ist rassistisch…

*

Hä?, werdet ihr euch jetzt wohl fragen.

Ich denke oft darüber nach, ob mein Blogtitel bela devojka (weißes Mädchen) eigentlich auch rassistisch aufgefasst werden könnte. Naja, ich weiß nicht, da draußen gibt es bestimmt Leute, die das für nicht politisch korrekt halten, aber ich möchte an dieser Stelle mal betonen, dass der Name meines Blogs von meinem normalen Vornamen kommt, der Bianca ist. Die italienisch etwas Bewanderten unter euch, liebe Leser (und die, die es mal werden wollen), wissen natürlich, dass Bianca auf deutsch die Weiße heißt.

Wie passend! Ich habe tatsächlich eine sehr helle Gesichtshaut. Eigentlich finde ich sie ziemlich nervig, denn das ganze Foundation-Sortiment aus den Drogerien ist zu dunkel für mich 😀

Wie dem auch sei, ich habe vor einigen Tagen bei fernsehkritik-tv einen Beitrag gesehen, der mich etwas… ehm, sagen wir mal erstaunt hat.

Es geht darin um die Rassismus-Debatte, die eine Wetten Dass…?-Sendung neulich hervorgerufen hat. Ich weiß, das guckt eigentlich keiner mehr, seit Cindy aus Marzahn es moderieren durfte (ich auch nicht, deswegen ging das so an mir vorbei), aber anscheinend ist Wetten Dass…? total rassistisch  – ohne es zu wollen.

Für alle, die zu faul sind, sich den Beitrag auf fernsehkritik.tv anzuschauen, hier eine kurze Erklärung der Lage:

Wetten Dass…? hat in der Sendung vom 14.12.2013 in Augsburg zu folgender Stadtwette aufgerufen: Die Augsburger Bürger sollten sich als Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer verkleiden. Angemerkt wurde, was Lukas tragen musste und dass Jim Knopf selbstverständlich schwarz angemalt sein müsse.

Daraufhin gab es offenbar einen ziemlichen Shitstorm (bzw das, was man „aufgebauschte Pseudodebatte“ nennen kann) auf Markus Lanz (was hatte der denn damit zu tun?) und die Macher von Wetten Dass…?. Die Aufforderung, das Gesicht schwarz anzumalen, sei eine Aufforderung zum Blackfacing. Blackfacing war eine durchaus rassistische Theatertradition im 19. Jahrhundert in Amerika, bei der sich Weiße anmalten, um Schwarze zu verunglimpfen und sich über sie lustig zu machen. (war das bei Michael Ende der Fall?)

Na und?! Leute, Jim Knopf ist nun mal Schwarzer, Mohr, Neger, maximal pigmentiert, nennt’s wie ihr wollt. (Die Debatte DARÜBER finde ich noch viel verletzender als die meisten der Begriffe selbst sind. ) Hätten zwei Schwarze auf der Bühne gestanden, so hätte der Lukas selbstverständlich weiß angemalt sein müssen. Die Leute wollten keine Schwarzen verunglimpfen, sondern finden Jim Knopf einfach toll- inwiefern ist das denn bitte rassistisch?

Und mal eine ganz andere, etwas katholische Frage: was sollen die Sternsinger dann eigentlich machen? Einer der drei, nämlich Caspar, ist immer schwarz angemalt. Das muss so sein, sonst erkennt mans nicht. (Und ja, die heiligen drei Könige haben was mit Jim Knopf zu tun. Lest das Buch. )

Ums mal so zu sagen: wir hätten unsere Schwarzen in Deutschland gerne schwarz. Wir haben nämlich eigentlich nix gegen diese Hautfarbe.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass ein Großteil der Menschen in Deutschland diese Vorwürfe nicht versteht. Blackfacing gehört zum geschichtlichen Hintergrund der USA und war bis vor kurzem in Deutschland ein unbekannter Begriff. (Zu unserem geschichtlichen Hintergrund gehört ein anderer Rassismus, wie ich wohl niemandem erläutern muss…)

In Deutschland besteht nun mal der Großteil der Menschen aus relativ hellhäutigen Gefährten, die sich das Gesicht und/oder die Arme nun mal anmalen müssen, wenn sie einen Jim Knopf darstellen wollen. Wie der stern.de-Autor in diesem Artikel sagt: „Es ist übrigens eher unüblich, sich als jemand zu verkleiden, den man Scheiße findet.“ Zumindest heutzutage.

Und jetzt möchte ich euch fragen: Was sagt ihr dazu? Teilt ihr meine Meinung? Habt ihr eventuell komplett andere Ansichten als ich? Schreibt mir!

* Heute mal ohne Bild, weil mir einfach kein Motiv eingefallen ist, mit dem ich mich nicht total ins Fettnäpfchen setze.

Und noch was: Ich möchte Herrn Lanz überhaupt nicht in Schutz nehmen, nach dem, was er letzte Woche über Elsässer losgelassen hat! Herr Lanz ist ein Volltrottel und es ist nicht ratsam, schlechte Witze über eine Volksgruppe zu machen, von der man Luftlinie zirka 15 km entfernt ist. Vielleicht bin aber auch ich ein Volltrottel und er hat das nur total ironisch gemeint. (Ich glaube eher nicht…)

Komm und schnapp sie dihir!

Rival de Loop Young hat bei uns in Jena alle Lacke reduziert – die Brilliant Nails-Reihe auf 99 ct und die Express Colour-Reihe auf 69 ct – und das ist für mich der Anlass, mal nur über diese Lacke zu schreiben. 😉

Ich habe Rival de Loop erst vor einigen Monaten so richtig als Marke wahrgenommen, um ehrlich zu sein; aufgrund des altbackenen Designs der Rossmann-Eigenmarke passiert das wohl den meisten.
Ich stehe auch immer vor der Theke und denke mir: Boah, ich bin gerade in die Neunziger zurückgelaufen!

Das ist aber nicht immer gerechtfertigt 😉

Brilliant Nails | #47 red dragon | 9,5 ml | 99 ct
In der Flasche schimmert red dragon schön golden, weswegen ich ihn mitgenommen habe, aber auf den Nägeln kommt das Goldene irgendwie nicht so durch. Trotzdem ein schöner klassischer Lack, vielleicht für den Sommer? 
Mit drei dünnen Schichten deckte er und zog keine Streifen. Über die Haltbarkeit beschwere ich mich ebenfalls nicht: zwei bis drei Tage (mit zwei Mal Schwimmen gehen).

Brilliant Nails | #04 sea shell | 9,5 ml | 99 ct
Dieser Lack ist bis jetzt mein Favourit von allen! Es ist nicht einfach nur weiß, er schimmert wie Perlmutt. Der Name passt also (wie bei allen Lacken hier eigentlich). Die Haltbarkeit beträgt 2-3 Tage (Tipwear sieht man eh nicht bei dem Lack), wenn man nicht wie ich ins Schwimmbad geht, hält er wahrscheinlich auch länger 😉
Ich brauchte hier ebenfalls drei Schichten und war streifenfrei 🙂

Brilliant Nails | #05 coconut milk | 9,5 ml | 99 ct
Dieses Weiß ist ein wenig durchsichtig – ich weiß nicht, ob das so gedacht ist. Ich wollte mir nicht den durchsichtigen weißen Lack von Essie leisten und habe mir deswegen erst mal diesen gekauft 😉 Ich trage auf dem Bild zwei Schichten und hatte ein bisschen Probleme beim Lackieren, weil der Lack streifig wurde. Wäre das nicht gewesen, hätte eine Schicht gereicht und es wäre richtig durchsichtig geworden 😉 Andere Leute, die ein deckendes Ergebnis haben wollten, haben offenbar 4 Schichten gebraucht. Die Haltbarkeit war für die Preislage ok – zwei bis drei Tage hat er durchgehalten und splitterte dann an den Rändern.

Express Colour | #14 sparkling princess | ca 3 ml | 69 ct
Diesen Glitzerlack musste ich einfach haben – ich habe mir einfach den perfekten Sternenhimmel auf dunkelblauer Basis ausgemalt. Wie man sieht, habe ich das genau so lackiert, leider war die Lampe nicht so toll. Es sieht trotzdem sehr sternenhimmelig aus, oder? Es war ein wenig schwierig, nicht zuviel Glitter auf den Nagel zu bringen. Das Ablackieren war, wie das bei einem Glitzerlack eben so ist: nicht schön 😉

Express Colour | #12 red vamp | ca 3 ml | 69 ct

Noch ein schönes Rot! Auch diese Farbe habe ich so noch nicht in meiner Sammlung. Ich glaube, es gibt einen ähnlichen Lack von Essie. Red Vamp braucht drei Schichten, um zu decken, aber das Lackieren dauert dank des schnell trocknenden Lacks nicht länger. Bei mir platzte er nach einem Tag (mit Schwimmbad-Besuch) leider ab.

Express Colour | #25 extroordinary | ca 3 ml | 69 ct

Dieses Grün ist wirklich extraordinary! Der Schimmer in der Flasche kommt auch auf den Nägeln gut raus, wenn auch subtil. Eine sehr schöne Farbe, die ich nur empfehlen möchte. Beim Lackieren muss man nur ein wenig aufpassen, denn wenn die von Rival de Loop „Schnelltrocknend“ auf die Flasche schreiben, meinen die das auch so… *hüstel*

Und zum Schluss mein ganz persönliches Highlight:

Express Colour | #24 night glam | ca 3 ml | 69 ct

Ich würde night glam eher als Topper empfehlen. Auf dem Bild trage ich den Lack über p2 – keep in touch.
Auch hier muss man schnell lackieren und außerdem einen Überlack verwenden, damit der Glitzer richtig rauskommt. Das Ablackieren ist natürlich nicht so schön 😉

So, das waren alle Lacke von RdL Young, die ich besitze. Vielleicht habe ich der einen oder anderen gezeigt, dass die Marke doch nicht so altbacken ist 😉 (und dass ich gerade eine Monatskarte fürs Schwimmbad (GalaxSea in Jena) besitze…:D wollt ihr mal einen Post darüber? Es hat gerade wieder frisch aufgemacht und es gäbe einiges zu schreiben 😉 )

Habt ihr auch Lacke von Rival de Loop? Oder war das bis jetzt unbekanntes Terrain für euch? 

Neues Nagelzeugs

Ich habe mir in den letzten Monaten einige neue Lacke gegönnt. Deshalb gibt es jetzt viele Swatches für euch 😉

Was mir dabei aufgefallen ist: es sind eigentlich alle Farben ziemlich winterlich. Das war so garantiert nicht beabsichtigt. Aber was solls, dann passt der Post eben grade noch so zur Jahreszeit 😉

Ich habe es nach Marken geordnet, damit es ein kleines bisschen übersichtlicher wird.

Ich benutze übrigens immer den Ultra Nail Repair von essence als Unterlack und den BTGN Top Sealer Fast Dry als Überlack. Mein Nagellack-Entferner ist mittlerweile wieder der günstige von ebelin (60 Cent, denke ich) trotz des etwas seltsamen Frucht-Geruchs. Ich hatte zwischenzeitlich den Entferner von Rival de Loop(mit Waldbeeren-Geruch), aber er entfernte die Lacke im Vergleich so schlecht, dass ich jetzt doch wieder den von ebelin nutze.

essence | colour&go | 148 prom-berry | 8 ml | 1,55 €

Ich hoffte, dass prom-berry auf den Nägeln so aussieht, wie ich es mir von The Dark Knight von Catrice gewünscht hätte. Nur dass der Lack von essence einfach 1,20 € weniger kostet. Hier bei Just Insane wurde er ebenfalls schon gezeigt, falls euch meine Winterlichtfotos nicht reichen. Auf dem Mittelfinger habe ich The Dark Knight aufgetragen, um die Lacke zu vergleichen. Leider kann man es nicht erkennen, aber The Dark Knight ist im Vergleich ein wenig dunkler und brauchte zwei Schichten, während prom-berry in einer, etwas dickeren Schicht deckte. Wenn man nicht direkt darauf schaut und es nicht weiß, sehen die Lacke allerdings beide gleich aus: ein fast schwarzes Violett mit minimalem Schimmer. Von der Deckkraft verhielt sich prom-berry absolut gleich wie date in the moonlight.
(Vielleicht ist es auch jemandem aufgefallen, dass ich mit dem Catrice-Lack auf dem Mittelfinger größere Probleme beim Lackieren hatte. D’oh.)

Haltbarkeit: 3 Tage
Deckkraft: 1 Schicht!
Streifen: nein
Ablackieren: ziemlich gut, Glitzerpartikel behindern nicht
Verhalten beim Lackieren: mittelmäßig(Pinsel gut abstreifen!) – sonst gibt’s aber nichts zu meckern
Pinsel: breit, abgerundet

essence | colour&go | 126 date in the moonlight | 8 ml | 1,55 €

Jap, ich hab halt nach nem schimmernden Grauton gesucht… und für das Geld… 😉
Deckt großartig mit nur einer (gar nicht mal so dicken Schicht) und trocknet wie die meisten essence-Lacke ziemlich schnell. Leider muss man wohl aufpassen, dass nicht zuviel Produkt auf dem Pinsel bleibt(zweimal abstreifen!). Und er hat ein bisschen Blasen geschlagen, was ich aber fast mit dem Überlack ausgleichen konnte. (Pro und Contra halten sich also die Waage) Auf dem Foto konnte ich den leichten Schimmer einigermaßen einfangen(der farblich passende Deckel der Flasche trügt ein wenig – soviel ist es nämlich nicht 😉 )
Gehalten hat er anderthalb Tage, ehe er an meinem ziemlich kaputten Zeigefingernagel absplitterte… auf den anderen Nägeln war nicht einmal Tipwear zu sehen.

Haltbarkeit: 3 Tage
Deckkraft: 1 Schicht!
Streifen: nein
Ablackieren: ziemlich gut, Glitzerpartikel behindern nicht
Verhalten beim Lackieren: mittelmäßig(Pinsel gut abstreifen!) – sonst gibt’s aber nichts zu meckern
Pinsel: breit, abgerundet

essence | colour&go | 147 miss universe | 8 ml | 1,55 €

Leider nicht besonders deckkräftig – ich empfehle eine schwarze Basis (dann wird auch das Entfernen einfacher 😉 ). Trotzdem ist die Farbe wunderschön, fast schwarz, und schimmert in verschiedenen Petrol-Nuancen. Hier bei Just Insane wurde sie wie prom-berry ebenfalls schon mal gezeigt. (Die gute Missy hat wohl ähnliche Farbvorlieben wie ich ^_^)
Wie bei seinen beiden Brüdern muss man auch hier aufpassen, dass man nicht zuviel Produkt auf dem Pinsel hat. Komisch, kam mir bei meinen anderen essence-Lacken nie so vor.

Haltbarkeit: 3 Tage
Deckkraft: 3 durchschnittlich dicke Schichten
Streifen: nein
Ablackieren: ziemlich gut
Verhalten beim Lackieren: mittelmäßig(Pinsel gut abstreifen!) – sonst gibt’s aber nichts zu meckern
Pinsel: breit, abgerundet

Manhattan | Quick Dry | 101S | 7 ml | 2,25 €

Definitiv nicht für jeden Tag, weil zu glitzernd. Aber irgendwie hat’s mir der angetan.

Leider bröckelte er nach einem Tag mit einer Fünf-Stunden-Schicht Arbeiten schon ab…
Trotzdem finde ich ihn sehr winterlich, auch wenn ich die Farbe erst mal ins Regal stelle.

Haltbarkeit: 1 Tag
Deckkraft: 3 Schichten
Streifen: minimal
Ablackieren: wegen der Glitzerpartikel schwierig
Verhalten beim Lackieren: gut, erste Schicht etwas fleckig
Pinsel: schmal, mittellang

Manhattan | Bonnie Strange | 003 | 7 ml | 2,95 € [limitiert]

Der ist mittlerweile ja überall zu sehen… deckt wie Miss Universe nicht besonders, deshalb auch hier: schwarze Basis. Und trotzdem toll. (auch wenn er in der Flasche irgendwie… faszinierender ausschaut)
Ich brauchte drei Schichten, gehalten hat er ohne großartiges Bröckeln (aber mit leicht zunehmender Tipwear) sechs Tage. Ich gebe eine Kaufempfehlung, wenn ihr eine solche Farbe noch nicht habt und euch der Preis nichts ausmacht.

Haltbarkeit: 5-6 Tage
Deckkraft: 3 Schichten
Streifen: nein
Ablackieren: wegen der mikrofeinen Glitterpartikel etwas kratzig, aber ok
Verhalten beim Lackieren: gut
Pinsel: normal, mittellang

Manhattan | Bonnie Strange | 004 | 7 ml | 2,95 € [limitiert]

Auf sowas hab ich gewartet, einen schwarzen Lack mit Glitzerpartikeln 🙂 Ich habe eine ähnliche Farbe von a England (Bridal Veil) gesehen, aber da der Bonnie Strange-Lack für mich ausreichend ähnlich sehr ähnlich ist, habe ich mir das gespart. Der Lack deckt mit zwei Schichten. Er hält nicht so lange wie sein grüner Verwandter, aber ich schiebe das auf meine Nägel, die gesplittert sind.

Haltbarkeit: 3 Tage (bei mir)
Deckkraft: zwei dünne Schichten
Streifen: nein
Ablackieren: gut trotz Glitzerpartikel
Verhalten beim Lackieren: leicht streifig, kann durch eine zweite Schicht korrigiert werden
Pinsel: lang und dünn

p2 | volume gloss | 090 red lady| 12 ml | 1,95 €

Bei einer Kollegin gesehen und jetzt endlich gekauft. Hier mit dem Gold-Topper aus der metal glam-LE lackiert.
Bei meiner Kollegin hält er ohne Unter- und Überlack ewig (ich glaube, sie lackiert immer zwei Schichten). Bei mir dank Umzugsputzerei leider nicht ganz so lange – nach anderthalb Tagen ist er am Daumen und Zeigefinger abgebröckelt. Deswegen musste er runter. Schade, ich liebe die Kombination 🙂

Urghs, so schlimm kamen mir meine Nagelhäute gar nicht vor *eincrem*

Haltbarkeit: 3-4 Tage
Deckkraft: 2 Schichten (eine dicke reicht auch)
Streifen: nein
Ablackieren: normal, das Rot verteilte sich zunächst auf dem Finger *smile*
Verhalten beim Lackieren: unkompliziert
Pinsel: breit, mittellang, abgeflacht

p2 | color victim | 650 fever | 8 ml | 1,55 €

Das ist ein klassisches schimmriges Rot, das jeweils zweite Bild gibt das Farbspektrum ziemlich gut wieder. Ich hatte kleine Probleme beim Lackieren, weil der Lack ein kleines bisschen streifig werden wollte. Mit zwei Schichten deckt er aber. Wenn fever trocken ist, hält der Lack ziemlich lang. Wenn ihr sowas sucht: auf jeden Fall Kaufempfehlung!

Haltbarkeit: 4 Tage
Deckkraft: eine dicke Schicht reicht
Streifen: mit weniger Produkt auf dem Pinsel nicht
Ablackieren: ok
Verhalten beim Lackieren: leicht streifig, kann durch eine zweite Schicht korrigiert werden
Pinsel: lang und dünn

p2 | color victim | 990 free to be | 8 ml | 1,55 €

Diese Farbe hier mag ich besonders bei Kleidung. In der Flasche kommt free to be etwas schöner rüber als auf dem Nagel. Weils schnell gehen musste, habe ich nur eine Schicht lackiert, die auch ausreicht, wenn man nicht genau hinschaut. Leider hat der Lack auch nicht lange gehalten. Nach nur einem Tag musste er wieder runter.

Haltbarkeit: 1 Tag
Deckkraft: 1-2 Schichten (eine dicke Schicht reicht)
Streifen: nein
Ablackieren: gut
Verhalten beim Lackieren: gut, erste Schicht etwas fleckig
Pinsel: schmal, mittellang

Rival de Loop | Express Nails | 301 | 8 ml | 1,49 €

Die Farbe hat leider keinen Namen, ich würde sie als schimmriges Tannengrün bezeichnen. Es gab mal einen ähnlichen Lack von Catrice, der After Eight hieß. Ich habe sehr lange nach einer vergleichbaren Farbe gesucht, da ich mir den Lack damals nicht kaufte, und jetzt endlich bei der Sortimentsumstellung von Rival de Loop gefunden. Der Lack mit dem aussagekräftigen Namen 301 ist ein wenig heller, aber a) ist die Farbe sowieso grade in und b) zählt sie zufälligerweise auch noch zu meinen Lieblingsfarben 🙂 Ich brauchte zwei Schichten, eine dicke hätte vermutlich auch gereicht, entspricht aber nicht meinen Lackiergewohnheiten 😉 Nach einem Tag blätterte die Farbe am Daumen leider ab (und das diesmal ohne Extrem-Putzing >.<). Deshalb gibt es dafür einen fetten Minuspunkt, aber da ich die Farbe trotzdem toll finde… Kaufempfehlung, wenn euch die geringe Haltbarkeit nicht stört 😉

Haltbarkeit: 2 Tage
Deckkraft: 1-2 Schichten
Streifen: nein
Ablackieren: Ok, wegen der kleinen Glitzerpartikel ist etwas mehr Reibung nötig als bei einem normalen Lack
Verhalten beim Lackieren: gut, erste Schicht etwas fleckig
Pinsel: schmal, mittellang

Rival de Loop | High Gloss Nail Colour | 443A | 8 ml | 1,49 €

Schaut aus wie der hier von China Glaze oder der hier von Etude House. Oder wie der im Vergleich viel zu teure Kitch me if you can von Catrice. Falls ihr so einen wolltet – auf zu Rossmann 😉
Ich gebe allerdings zu bedenken, dass man nach den Glitterpartikeln ein bisschen fischen muss. Der durchsichtige Basislack ist ziemlich dickflüssig, was das Ganze erschwert. Trocknungstechnisch hat mich die Kombi mit Schwarz nicht überzeugt. Ich war vier Stunden nach dem Lackieren arbeiten und habe trotzdem jede Menge Macken davon getragen, so dass ich am nächsten Tag eigentlich alles wieder abmachen wollte…

Haltbarkeit: –
Deckkraft: –
Streifen: –
Ablackieren: grauenvoll: Glitzerlack ^^
Verhalten beim Lackieren: Glitzerpartikel müssen erfischt werden
Pinsel: schmal, mittellang

Rival de Loop Young | Express Colour | # 14 sparkling princess | schätze 4-5 ml | 0,99 €

Joa, was soll ich sagen… ich wollte billigen Stardust-Glitzer… und ich brauche eh nicht so viel davon, deswegen kommt mir die kleine Flasche grade recht. Hier auf dunkelblau (sieht ein bisschen aus wie ein Sternenhimmel <3)

Ich habe sehr sparsam gearbeitet, der Lack ist wohl nicht als Topper gedacht. Außerdem trocknet er ziemlich schnell, was das Ganze erschwerte. Leider lässt sich Glitzer nicht so einfach fotografieren…

Haltbarkeit: –
Deckkraft: –
Streifen: –
Ablackieren: für einen Glitzerlack ok
Verhalten beim Lackieren: zügig arbeiten und gut abstreifen 😉
Pinsel: schmal, mittellang

So, das wars. 🙂
Habt ihr auch welche von den Lacken? Habt ihr vielleicht auch andere Erfahrungen gemacht als ich? 🙂

"Was treibt die eigentlich??"

, werdet ihr euch (hoffentlich) fragen 🙂

Im Moment bin ich leider nicht so mitteilsam, ich muss nämlich umziehen und eine Hausarbeit schreiben.

Ich bekomme aber viele Inspirationen! Unter anderem dürft ihr euch im Herbst freuen auf:

– eine Postreihe über schöne Farbkombinationen, zum Beispiel Blau und Weiß oder Blau und Türkis

Kiko Quick Dry Cobalt Blue mit Essie blanc

– einen Artikel über Social Media-Verben im Kroatischen und Italienischen, der schon ganz lange in den Startlöchern auf seinen Auftritt wartet (warum ausgerechnet diese beiden Sprachen? Das werde ich euch selbstverständlich im Artikel erklären – seid gespannt 😉 )

– einige getestete Rezepte, die ich weitergeben möchte (und natürlich will ich mit Bildern von gelungenen Gebäckstücken angeben)

– ein MSTing über einen interessanten Artikel in der Men’s Health (ich wiederhole: seid gespannt *geheimnisvoll lächel*

– einen Artikel über meinen Header (jap, diese komischen Bäume da oben)

– warum Gutscheine nur drei Jahre gültig sind

– Blicke auf Studenten (aus der Sicht eines Studenten)

… und natürlich noch vieles mehr, je nachdem was mir so übern Weg läuft oder kriecht 😉