Zeichnung: Susi und Ajvar
Ivan Generalić
Ich durfte letztens im Kroatisch-Unterricht einen kroatischen Künstler der naivna umetnost, also der naiven Kunst vorstellen.
Diese Kunstrichtung aus dem 20. Jahrhundert ist leider im deutschen Sprachraum relativ unbekannt. Viele Künstler der naiven Richtung waren Autodidakten(komischer Plural), die das Malen und Zeichnen nicht an irgendeiner akademischen Einrichtung lernten. Naive Kunst zeichnet sich dadurch aus, dass es zum Beispiel auf dem Boden keine Schatten gibt (natürlich nicht immer, aber das ist eines der wichtigen Erkennungsmerkmale).
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| Ivan Generalić |
Einer der bekanntesten Maler der naiven Kunst war der Kroate Ivan Generalić. Er hat viele seiner Bilder als Hinterglasmalerei angefertigt. Ich finde es besonders wichtig das zu erwähnen, denn bei der Hinterglasmalerei muss man ja zuerst das malen, was ganz vorne sein soll, und so weiter, also genau umgekehrt wie bei einem normalen Bild. Ich denke zum Beispiel, bei dem Bild unten (Öl auf Glas)hat Ivan Generalić zuerst den Reiher gemalt, dann die schwarze Fläche im Vordergrund mit dem Baum und so weiter. Auch seine Signatur muss er ja dann logischerweise zuerst gemalt haben. Das Bild heißt übrigens poplava, das heißt auf deutsch „Hochwasser“.
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| poplava, 1960, Öl auf Glas |
Ivan Generalić wurde in einer armen Bauernfamilie geboren und besuchte nur 5 Jahre die Schule. Er besuchte keine Universität, besaß also keine akademische Bildung. Im Alter von 15 Jahren traf er auf den Maler Krsta Hegedušić. Er unterstützte Generalić und dieser durfte im Alter von 16 Jahren an seiner ersten Austellung zusammen mit anderen naiven Malern teilnehmen. 1938 durfte Ivan Generalić seine erste Einzelausstellung ausrichten. Später gründete er in Hlebine, wo er herstammte, die hlebinska škola. 1952 wurde in Zagreb die seljačka umjetnička galerija gegründet (ich würde das mit „Galerie der bäuerlichen Kunst“ übersetzen), die später umbenannt wurde in hrvatski muzej naivne umetnosti und zum großen Teil auf Werken von Generalić basiert. 1958 nahm Generalić an der europäischen Ausstellung 50 ans d’art moderne teil, was eine große Ehre war. 1992 starb Ivan Generalić in Koprivnica. Im Laufe seiner Karriere als Maler gab es über 70 Einzelausstellungen von ihm.
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| jelen u šumi (Hirsch im Wald), 1956, Farbe auf Papier |
Sein Landschaftsdarstellungen sind detailreich und perfektionistisch gemalt – das Bild oben ist auch irgendwie eines, auf dem man seine Augen ruhen lassen kann. Wie man bei jelen u šumi gut erkennen kann, haben die dargestellten Figuren zwar Schattierungen, um Tiefe zu erzeugen, aber sie werfen auf dem Boden keine Schatten. Wenn ich solche Bilder sehe, muss ich an manche Kinderbücher meiner Kindheit denken (die, die ich schön fand). Genau das gibt es auch von Ivan Generalić: er hat unter anderem Gedichtbände illustriert.
Was haltet ihr von naivna umetnost? Habt ihr schon mal was davon gehört?
Quellen:
http://hr.wikipedia.org/wiki/Ivan_Generali%C4%87
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/hr/thumb/4/49/Ivan_Generali%C4%87_fotografija.jpg/220px-Ivan_Generali%C4%87_fotografija.jpg
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/hr/8/8a/Ivan_Generali%C4%87_Poplava.jpg
https://penguinlacquer.home.blog/wp-content/uploads/2013/07/53e7f-deerintheforest1956.jpg
Was lese ich gerade?
Heute möchte ich euch einige Bücher vorstellen, die ich gerade lese. Ich lackiere nämlich nicht nur meine Fingernägel, ich lese auch gerne, und das hab ich hier auf dem Blog in letzter Zeit ein bisschen vernachlässigt.
Das erste, was mir in letzter Zeit immer ins Auge fällt, wenn ich ans Lesen denke, ist der Roman Ein Held unserer Zeit(Geroj našego vremeni) von Mihail Lermontov. Dieses Buch behandeln wir – wie kann es anders sein – im gleichnamigen Seminar in der russischen Literaturwissenschaft. Deshalb MUSS ich es lesen… ich wollte es trotzdem mal kurz vorstellen. Ich denke, dieser Roman des russischen Realismus ist nicht sehr bekannt (zumindest im deutschen Sprachraum).
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| Ich hab natürlich auch die deutsche Ausgabe, ich kann ja nicht so gut russisch… das Bild auf dem Buch zeigt übrigens Mihail Lermontov |
Der Autor: Mihail Lermontov(1814-1841) war ein Verehrer von Puschkin (den wir bitte alle wenigstens als Wodka kennen, wenn nicht schon als DEN russischen Nationaldichter 😉 ). Er eiferte diesem in vielem nach, unter anderem auch beim Sterben: er starb nämlich wie sein großes Vorbild ziemlich jung bei einem Duell (tss, diese Jugend *kopfschüttel*). Vorher wurde er allerdings, wie viele andere in dieser Zeit, die der Regierung bzw. dem Zaren irgendwie unangenehm waren, in den Kaukasus verbannt. Warum? Naja, im Rest von Europa ging’s in dieser Zeit hoch her(Hambacher Fest, Demokratiebewegung, Aufstände in Frankreich etc.) und die Regierung hatte davor ein bisschen Angst und überhaupt, weit weit weg im wilden Kaukasus konnte ein böser Soldat einfach nicht mehr so viel anstellen.
Manche von den Verbannten waren auch noch Schriftsteller (tss) und worüber schreibt ein Schriftsteller meistens? Genau, meistens über die Dinge, die ihm so passieren, und über die Umgebung, in der er sich befindet. Deshalb spielt der einzige Roman von Mihail Lermontov auch im Kaukasus und der „Held“ ist (vermutlich, das erfährt man nicht so genau) ein Verbannter und kommt eigentlich aus St. Petersburg.
Dieser „Held“, der eigentlich ein Anti-Held ist und deshalb in Anführungsstrichen steht, ist ein Weiberheld und steckt eigentlich andauernd in Schwierigkeiten. Unabsichtlich und unbedacht zerstört er mehr oder weniger alle Gesellschaften, auf die er trifft.
Ich verrate euch natürlich nicht, wie es ausgeht 😉
Ein weiteres Buch, das ich gerade lese, ist Wesire und Konsuln von Ivo Andrić. Dieses Buch habe ich hier schon mal vorgestellt. Ich weiß, das ist schon ne Weile her, aber im Moment muss ich eben das obere Buch lesen 🙂
Und dann noch: die guten alten Buddenbrooks. In der Schule musste ich den Roman schon mal lesen, und was soll ich sagen: ich war nicht nur einer der wenigen aus unserem Deutsch-LK, die das Buch gelesen haben, nope: ich habs sogar zweimal gelesen. Ich find das Buch halt gut, immerhin hat Thomas Mann ein paar Jährchen später einen Literaturnobelpreis bekommen, und meistens finde ich die Nobelpreisübergaben gerechtfertigt (Barack Obama und die EU als Friedensnobelpreisträger nehmen wir davon mal aus… ich glaube, das Nobelpreiskomitee hat so langsam keine Ideen mehr, wem sie das Ding noch andrehen können). Ivo Andrić hat auch den Literaturnobelpreis bekommen – das war 1962.
Ich habe hier eine wunderschöne Ausgabe von 1956 mit blauem Buchrücken aus Leder, die meine Großtante jahrzehntelang in ihrem Schrank versteckt hat. So wie’s aussieht, hat sie das Buch nicht einmal aufgeschlagen, denn das Lesezeichen sieht immer noch so aus wie beim Verkauf. Ihr wisst schon, dann sind die Lesezeichen um die Seiten umgeschlagen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Großtante das vor Jahrzehnten selbst gemacht hat und das Buch dann zurück in den Schrank stellte… 😉
Ja, und damit endlich mal jemand diese schöne alte Buddenbrooks-Ausgabe liest (ist ja fast schon ein Verbrechen), tue ich das jetzt. Alle meine Rebecca Gablé-Romane hab ich mal wieder durch und suche nach neuem Lesestoff… und da kommt es mir wie gerufen 😉
Meine Top 3 Sommer-Nagellacke
Sooo… endlich mal was, wo ich mitmachen kann. Bei den Top 3 Sommer-Blushes musste ich leider sowas von passen… ich besitze nämlich nicht mal genug um da eine Top 3 zu bilden 😉
Hier könnt ihr die anderen Beiträge der Blogparade sehen.
Aber Nagellacke habe ich genug zur Auswahl. Und sommerlich sind auch viele davon.
Im Sommer mag ich zum Beispiel Azurblau wie bei Blue Cara Ciao von Catrice (leider aus dem alten Sortiment, sorry). Dieses knallige Blau passt großartig zu Gold und ich muss dabei einfach an Meer denken 8)
Gelb & Violett Sultry Thursday
Dieses Mal finde ich die Farbkombination etwas schwieriger… ich mag sie ehrlich gesagt auch nicht. Trotzdem wollte ich einfach mal herumprobieren, was dabei herauskommt. Verwendet habe ich das Violett aus der Sleek Ultra Mattes Darks und ein uraltes Gelb von Shiseido, deswegen gibt’s davon auch kein Bild 😉
Und was soll ich sagen? Gefällt mir irgendwie 😉
AMU mit der Sleek Ultra Mattes Darks Palette
Faszinierende Unterwasserwelten im ZDF
Heute so im Mittagsmagazin gesendet. Habt ihr toll hingekriegt, liebe Freunde beim ZDF 😉
Ich denke, ich muss das auch gar nicht weiter kommentieren 😉
New In
Bonjour 😉
Da ich mir in den letzten paar Tagen einige interessante Dinge zugelegt habe, dachte ich, ich nerve euch mal mit einem „New In“-Post. (mit Swatches :P)
Unter anderem habe ich mir diese 4 Lacke zugelegt.
claire’s – (wostehtdadiebezeichnung?) – 2,99 € bei claire’s
ANNY – 379 green meets mint – 9,50 € bei Douglas
essence – nail art special effect topper in der Farbe circus confetti – 1,75 € bei dm
essence- nude glam in der Farbe cotton candy – 1,55 € bei Kaufland (jop, da gibt’s das auch :D)
Die letzten beiden habe ich vor allem gekauft, damit ich mal Dinge wie diese hier bei lackfein machen kann.
Den Lack von ANNY brauchte ich – uhhnbedingt- als Ersatz für meine immer leerer werdende Flasche viva la green von essence (das es ja leider nicht mehr gibt). Ich denke, näher als mit green meets mint komme ich an die Farbe auch nicht ran.
Der Lack von claire’s hat mich in Stuttgart einfach so angelacht 🙂 Ich würde die Farbe als altrosé mit Goldschimmer bezeichnen. Ich trage sie im Moment auch auf den Nägeln und schaue die ganze Zeit drauf (das ist etwas hinderlich, wenn man eigentlich Prüfungen in Kroatisch und Russisch schreiben soll). Ich bin mir nicht sicher, ob die Fotos das rüberbringen, aber der zarte Goldschimmer aus der Flasche ist auch auf meinen Nägeln zu sehen.
Außerdem war ich auf der Suche nach einem gescheiten Blush. Ich denke, mit dem Feel Good mineral blush in der Farbe dreamy berry von p2 bin ich gut dabei 😉
Die „Lust auf Meer“-LE von alverde ging irgendwie an allen vorbei. Nur bei Kalter Kaffee hab ich was dazu gelesen. Ich habe auch schön brav abgewartet, bis der Lidschatten, den ich wollte, auf 1,45 Euro reduziert war 😀 Er nennt sich „Strandidylle“ und besteht aus zwei Farben: Schilfgrün und Sand. Dreimal dürft ihr jetzt raten, wegen welcher Farbe ich ihn mitnehmen musste. 😉 Die sandfarbene Seite gefällt mir aber auch sehr gut. Bei uns im dm habe ich noch ziemlich viele davon gesehen, falls ihr zugreifen wollt. Sonst hätte ich den Lidschatten vermutlich nicht gezeigt.
Auf den Swatches habe ich zunächst den Blush einmal ohne und einmal mit angefeuchtetem Pinsel aufgetragen. Die Lidschatten-Farben sind jeweils ohne Base mit angefeuchtetem Pinsel aufgetragen.
Auf dem oberen Bild kann man den Schimmer gut erkennen, auf dem unteren Bild eher die Grundfarbe.
Und dann – ein Paket für mich aus Amerika ist endlich da ❤
Als ich es heute bei der Post abgeholt habe, dachte ich mir erst: What the hell? So habt ihr mein Päckchen aus Amerika bis hierher geschickt?! Es war nämlich alles kompakt mit Luftpolsterfolie umwickelt und dann in einen Luftpolsterumschlag gepackt. Ich hätte gedacht, für die Entfernung nimmt man evtl. irgendwas aus Karton. Egal, alles ist heil und direkt aus L.A. (zumindest steht das drauf) zu mir nach Ostthüringen gekommen (in welcher Stadt ich da wohne, könnt ihr in diversen anderen Posts von mir lesen. Klickt sie gefälligst alle an! Sie sind gut :] )
Was bestellt sich bela devojka wohl in Amerika? Jep – n Haufen Nagellack. Oh ja. Ein einziges Mal wollte ich sowas bescheuertes tun. Bescheuert deshalb, weil die Versandkosten den Wert der Waren überstiegen. Ausrechnen mögt ihr euch das bitte selber, mir blutet das schwäbische Herz (und das obwohl ich gar keine Schwäbin bin – aber mein Freund hat mich wohl angesteckt. Nicht dass es was nutzen würde, wie man sieht.)
Bestellt habe ich beim amerikanischen Onlineshop Beauty Joint. Ich bin jetzt stolze Besitzerin von sage und schreibe acht Lacken der Marke Kleancolor. Von der Größe her entsprechen sie wohl Sally Hansen-Lacken (15 ml Inhalt – ich glaube die halten den Rest meines Lebens, wenn sie nicht eintrocknen :D). Auf die Idee gekommen bin ich wegen der Farbe Holiday Jingle. Dieses Grün *_* Und dann dachte ich mir, ich bestelle noch ein bissel mehr, damit sich das auch lohnt. 😀
Von links nach rechts lauten die Bezeichnungen:
Orchid Chrome – Fairy Green – Born to the Purple – Green with Envy – Blue-Eyed Girl – Holiday Jingle – Vegas Night – Blind Date
Orchid Chrome ist ein schönes metallisches Altrosé. Den Glitzer habe ich leider im Internet und auf Tragebildern nicht gesehen. Deswegen denke ich, dass ich mich damit arrangieren kann, obwohl es mich zuerst ein bisschen unglücklich gemacht hat. Die Glitterpartikel sehen aufgetragen eigenlich nur pickelig aus, soweit ich das jetzt beurteilen kann. Auf dem Foto kann man das sehr gut erkennen 😉
Fairy Green ist ein nicht besonders deckendes schimmerndes Mint. Es sieht aufgetragen nicht so blau aus wie auf dem Foto, die Farbe geht eher ins grünliche.
Born to the Purple besteht hauptsächlich aus lila Glitzer. Ohne Basis aufgetragen hat der Lack einen leichten lila Unterton. Ich denke jedoch, dass ich die Glitzerlacke alle mit schwarzer oder gleichfarbiger Basis tragen werde.
Green with Envy– das Gleiche in Grün (muhaha – ein Witz). Naja, im Großen und Ganzen eigentlich schon. Nur dass der Unterton hier hellgrün bis gelb ist. Auch dieser Lack nur auf grüner oder schwarzer Basis.
Blue-Eyed Girl ist relativ dunkel. Im Prinzip ist der Lack wie Born to the Purple und Green with Envy, aber der blaue Basislack ist schon SEHR dunkel. Trotzdem deckt die Farbe nicht. Aber ich hab den passenden dunkelblauen Lack dazu 😀
Holiday Jingle war der eigentliche Grund für diese Bestellung. Ich stehe einfach auf Grün und wollte einen grünen Glitzerlack haben. Als Kind hatte ich mal einen von L’Oreal von meiner Mutter, aber wo immer er ist, er ist bestimmt sowieso schon längt bombenfest eingetrocknet (Oh-oh – wegen des Worts „Bombe“ wird mein Blog jetzt bestimmt von der CIA gelesen… na dann wünsch ich euch viel Spaß bei Lesen, Jungs 😉 ).
Auch für diese Farbe hab ich schon den passenden Unterlack im Hinterkopf – I’m not a Greenager von Catrice.
Vegas Night ist im Prinzip wie Holiday Jingle, nur blau. Hier sind allerdings minikleine Glitterpartikel in lila enthalten. Hier werde ich wohl einen Überlack brauchen.
Blind Date ist einfach durchsichtig mit Glitzersternen. Ich muss noch ein bisschen üben, damit ich die Sterne auch aus der Flasche raus kriege. 😉
Außerdem waren noch in meinem Päckchen:
– Kleancolor Amercian Eyedol Baked Eyeshadow in der Farbe Glitter Pine
– E.l.f. Lipstick in der Farbe Classy (dunkles Rosenholz)
– E.l.f. Lip Stain in der Farbe Nude Nectar (fast bräunlich)
Ich musste mir das Zeug natürlich sofort auf den Unterarm schmieren(Classy und Nude Nectar sind zweilagig aufgetragen, Glitter Pine ist mit angefeuchtetem Pinsel ohne Base aufgetragen):
Das zweite Bild ist ein bisschen unschärfer, aber man kann den Farbton bei Glitter Pine besser erkennen:
Classy ist sehr deckend. Auf den Lippen war mir die Farbe fast schon ZU pink. Die Konsistenz fühlt sich allerdings sehr pflegend an. Mit dem intensiven Kaugummi-Geruch muss ich mich noch anfreunden ;D
Nude Nectar schaute auf den Lippen ziemlich dunkel aus und fühlte sich unangenehm trocken an. Meine Lippen sind im Moment allerdings auch ziemlich trocken, deshalb gibts auch keine Bilder von ihnen 😉
Glitter Pine stellt mich so auf dem Arm vollkommen zufrieden. Mit angefeuchtetem Pinsel hält die Farbe relativ gut (ich denke, mit dem Lip Stain zusammen werd ich das mit viel Armschmalz abschrubben dürfen… >.< ) Diese Bröckel sind übrigens bei näherem Hinsehen Glitzerpartikel 😉
So, jetzt hab ich aber genug „Leser vergraulen“ gespielt. In Zukuft wieder etwas weniger Nagellack und etwas mehr Kunst und so. Ich hoffe, es hat euch trotzdem gefallen. 😉
Ich meinerseits sollte mal was für Kroatisch und Russisch tun, deshalb wünsch ich euch noch nen schönen Tag 🙂
Matte Experimente
Ich habe mir schon vor einiger Zeit einen matten Überlack gekauft, und zwar den Color Riche Top Coat Matte von L’oreal. Er stand ne Weile im Regal rum, weil ich noch jede Menge andere Lacke auszuprobieren hatte (wir erinnern uns an den Sammelpost mit allen grünen, türkisfarbenen und blauen Lacken – es fehlt nur noch ein einziger, anschauen lohnt sich also schon 😉
Jetzt bin ich aber auch ganz wuschelig, mal wieder andere Farben auf den Nägeln zu tragen (es ging mir am Ende schon so ein bissel auf den Keks, und deshalb fehlt auch noch der letzte Lack in dieser Reihe), und der matte Überlack schaute mich auch so sehnsüchtig an… 🙂
Ich denke, matt schaut auch einfach etwas seriöser aus (was sagt ihr dazu?) und ist deshalb fürs Büro interessant. Natürlich nur bei den unextremen Farben 😉
Zuerst hab ich das Ganze mit schwarzem Nagellack ausprobiert. Ich habe schon eine ganze Weile keinen schwarzen Nagellack mehr getragen, deswegen ist der auch uralt (und muss langsam weg^^). Es ist der essence Multi Dimension in der Farbe Fatal, den ich auch bei diesem Pinguin hier verwendet habe. Er schlug Blasen, und es lag auf jeden Fall nicht am Topcoat, denn beim zweiten Versuch mit dem p2 Volume Glass Gel Look Polish in der Farbe Urban Queen ist das nicht passiert. Noch ein Grund, den schwarzen Lack zu leeren, damit ich mir endlich nen neuen zulegen kann…
Den grauen Lack hat mir übrigens meine Schwester gegeben, weil er ihr zu lila war. Vielen Dank Schwesterlein ❤
Den nächsten Versuch habe ich mit ROT gestartet. Rrrr. 😉
Benutzt habe ich dafür den den Therapy Spa Nailpolish & Care von S.N.A. cosmetics. Ich wohne im Studentenwohnheim, da legen wir immer unsere Sachen im Eingangsbereich ab, so dass sie andere mitnehmen können. S.N.A. cosmetics ist eine russische Firma. Haha, ich hab nen russischen Nagellack! Jetzt mal im Ernst, wer immer den da hin gestellt hat: Ich danke dir.
Dieser Nagellack ist antibakteriell. (Soviel Russisch versteh ich – lak dlja nogtej heißt Lack für die Nägel^^)
Auch bei dunkelrot dachte ich mir: hm, wie sieht das wohl mit mattem Überlack aus? Wie ein Samtteppich? (Ich muss eher an Nektarinen denken. )
Versuch Nr. 4 war die wohl trendigste Nagelfarbe dieses Sommers: Apricot oder Koralle, wie ihr wollt. Ich habe in Kroatisch ein Referat über Armenien gehalten (warum in Kroatisch? Nun, ich hielt das Referat AUF Kroatisch [: ) und auch über die armenische Nationalfrucht geredet: die Aprikose. Natürlich bekam ich während der Vorbereitung eine unsagbare Lust auf Aprikosen 🙂 Vor allem wegen des lecker aussehenden Bildes, das ich in meine Prezentacija eingebaut habe.
Das Ergebnis sind Aprikosen in meinem Kühlschrank und ein Einkauf: ich habe mir den p2 Color Victim in der Farbe wow, wow, wow! zugelegt. Bei p2 gab es im Sortiment drei, vier verschiedene Apricot- und Korall-Töne, und wow, wow, wow! war von allen der Beste: nicht zu rosa und nicht zu orange 😉 Apricot eben.
Mir hat der matte Überlack auf allen vier Farben extrem gut gefallen(auch am Füllstand des Fläschchens erkennbar). Ich finde wirklich, dadurch wird gerade die etwas extreme Farbe schwarz tragbar. Auf Grau: ich muss an ein graues Büro-Kostüm von Boss denken. Auf Rot: ich muss an Nektarinen denken. Auf Apricot: ich muss an leckere, süße Aprikosen denken. (yam!)
Außerdem hatte ich das Gefühl, dass ich mit dem matten Überlack weniger Tipwear hatte – trotz der Arbeit.
Ihr wollt Bilder?
Dann mag ich euch mal nicht länger auf Folter spannen 😉
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| Die letzen paar Wochen habe ich nur für euch diese Lacke getragen – in der Reihenfolge 😉 |
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| Schwarz mit essence multi dimension in „Fatal“ |
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| Grau mit p2 volume gloss gel look polish in „Urban Queen“ |
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| Rot mit Therapy Spa Nailpolish & Care von s.n.a. cosmetics |
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| Apricot mit p2 Color Victim nail polish in „wow, wow, wow!“ |












































