Himbeer-Joghurt-Cupcakes

Huhu, liebe Leser,

Nagellack-devojka macht heute erstmal Urlaub. Dafür ist ihre gute Freundin Bäcker-Queen-devojka heute bei uns 🙂
(Dann gibt es da übrigens als weiteren Teil meiner schizophrenen Persönlichkeit Leseratten-devojka. Die lasse ich demnächst auch wieder an die Tastatur, denn es gibt noch viele schöne Bücher, die gelesen werden wollen 😉

Ich bin heute durch die ganze Stadt gefahren um die doofen, bescheuerten, überflüssigen wunderbaren gefrorenen Himbeeren für dieses Rezept zu besorgen. Wofür ich die brauchte? Lest einfach weiter 😉

Als Deko habe die Elfen-Glasur (mit Himbeer-Geschmack 😉 von Pickerd und die passenden Glitzer-Streusel (ebenfalls von Pickerd) benutzt.

Appetit bekommen? Lasst euch nicht aufhalten 😉

Für 12 Stück benötigt ihr: 

– 2 Eier
– 150 g Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 100 ml Pflanzenöl
– 100 g Naturjoghurt
– 175 g Mehl
– 1 Teelöffel Backpulver
– 150 g TK-Himbeeren
 und natürlich
– 12 Förmchen für das Muffinbackblech (ich persönlich nehme immer zwei, um sicher zu gehen, dass die Cupcakes auch wirklich in die Höhe und nicht in die Breite wachsen 😉

Was muss ich jetzt tun, um daraus 12 Cupcakes zu zaubern? oO


1. Heizt den Backofen auf 170°C bei Ober-/Unterhitze (150°C bei Umluft) vor.  
2. Rührt die Eier mit Zucker und Vanillezucker cremig, fügt dann Öl und Joghurt hinzu.
3. Mischt das Mehl mit dem Backpulver und rührt diese Mischung dann ebenfalls in die Masse.
4. Verteilt den Teig auf die Förmchen, drückt jeweils einige der gefrorenen Himbeeren hinein und backt eure Cupcakes dann 20 Minuten lang auf der mittleren Einschubleiste 😉
Hier noch ein paar Impressionen [:
Da blitzen noch einzelne Himbeeeren hervor 😉
Eh… voilà! ^-^

Entgegen aller Empfehlungen…

Der andere Nagellack war schon ein paar Tage drauf(Bild kurz nach dem Auftragen)

Ich habe wirklich, wirklich viele Erfahrungsberichte über die nail effect powder aus der essence guerilla gardening LE gelesen. Alle die sie getestet haben, machten die Erfahrung dass das Puder inklusive dem Samteffekt nach einigen Stunden wieder vom Nagel gebröselt war. Ich habe das grüne Puder ausprobiert, weil ich dabei unweigerlich an den Rasen beim Modelleisenbahn-Basteln denken musste(mein heimlicher Traum seit meiner Kindheit :).

Das ist der Übeltäter 😉

Nachdem ich es ausprobiert habe, muss ich euch eins sagen, liebe Bloggerkolleginnen: irgendwas habt ihr falsch und ich richtig gemacht 🙂

Ich habe das Puder gerade von meinem Nagel rubbeln müssen und es sah bis zum Entfernen immer noch nach Kunstrasen und Samteffekt aus! Das liegt vielleicht daran, dass ich a) nicht wie viele andere den grünen Nagellack aus der limited edition als Untergrund genommen habe und b) das Puder mit dem Finger fest angedrückt habe und c) alles gut trocknen ließ. Nein, ich benutzte den I’m Not A Greenager von Catrice als Untergrund. Er scheint insgesamt gut zu halten. Ich testete das Ganze durch meine Arbeit wirklich extrem, das heißt, Putzen, Ketten öffnen und schließen, hantieren mit der Zange und was mich normalerweise am meisten Lack kostet: Ware in die Tütchen einpacken. Der Kunstrasen-Puder auf meinem Nagel hielt und hielt und hielt (und wurde von meinen Kolleginnen bewundert). Ich habe mir auch die Haare gewaschen und – die Frisur hielt 😉 Das heißt: versucht einfach mal einen anderen Lack als Grundlage, ich empfehle tatsächlich den I’m Not A Greenager. Dann klappts auch mit dem Rasen 😉
Bei mir ist nach einem Tag einfach nur der Überschuss verschwunden. Der Rest blieb auf dem Nagel (ich denke, so war das auch gedacht, denn kurz nach dem Auftragen denkt dabei niemand an Samt). Ich habe (wie meistens) nicht sehr sorgfältig auf meine Nägel geachtet 😉
Ich wünsche euch hiermit Fröhliche Pfingsten 😉
-Nach zwei Tagen-

Ratatouille in lecker

Ich esse sehr gerne dieses Ratatoille-Rezept mit Nudeln. Es ist ziemlich einfach:

Für ca. 4 Personen braucht ihr:

– 2 Auberginen, in Stücken
– 1 Prise Salz
– 2 EL Olivenöl
– 2 Zwiebeln, gehackt
– 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
– 4 Zuchinis, in Stücken
– 800 g Tomaten aus der Dose, in Stücken

1. Bedeckt die Auberginen mit dem Salz. Nach einer halben Stunde könnt ihr sie abspülen und trocknen.

2. Erhitzt das Öl und bratet die Zwiebeln und Auberginen darin 5 Minuten lang an.

3. Fügt die restlichen Zutaten hinzu, kocht das Ganze auf und lasst es zehn Minuten köcheln.

Ich gebe mein Ratatouille über Nudeln. Besonders gut schmeckt das Rezept, wenn man die Gewürze nicht vergisst 🙂 (an dieser Stelle viele Grüße an Nicole und danke für diesen tollen Tipp 🙂

Viele Grüße

und

Guten Appetit 😉

Sammelmania No. 2- eine Zwischenbilanz

Ich habe vor einigen Wochen damit angefangen, alle meine Lacke zu tragen, die ich im Sammelpost zusammengefasst habe. Mittlerweile hab ich auch nicht mehr soo viele Lacke auf Halde stehen, die ich noch für euch testen muss:

Die beiden, die mit Pfeilen markiert sind, sind schon wieder neu dazu gekommen *pfeif*

Sie sind aus dem neuen Catrice-Sortiment, was wegen der schönen und intensiven Farben, aber auch wegen der verschlimmbesserten Pinsel bekannt ist (näheres dazu, WAS denn nun so viel schlechter geworden ist, zum Beispiel hier bei Godfrina, ziemlich guter Post).

Ja, auf dem Foto sehen die Lacke von agnes b. (vert cactus) und Catrice(I’m Not A Greenager) ziemlich ähnlich aus, in Wirklichkeit ist es aber nicht so. Außerdem habe ich mir noch den Mint Me Up zugelegt, den ich derzeit auch überall in den Blogs sehe… es ist ein Türkis mit Goldschimmer. Ich liebe liebe liebe diese Kombi 🙂

Als ich daheim war, kam mir der Gedanke, dass Mint Me Up dem schon wieder aus dem Sortiment gewanderten Sold Out For Ever ziemlich ähnlich sieht. Puh, zum Glück nicht ganz- Sold Out For Ever hat statt des Goldschimmers einen Grünschimmer und ist einen Ticken heller ^.^ Ob ich dann allerdings auf den Nägeln einen großen Unterschied sehen werde… das werden wir bald erfahren 😉

Links: Sold Out For Ever 
Rechts: Mint Me Up
Hier kann man den Unterschied erkennen 😉
EDIT: Hier endlich mal getragen: 
Mint Me Up

Hier kann man ein bisschen den goldenen Schimmer erkennen. 

I’m Not A Greenager

Vanille-Cupcakes mit Buttercreme-Frosting

Hmmm… ich hab jetzt noch den leckeren Vanillegeruch in der Nase 🙂
Gestern habe ich zum ersten Mal dieses Rezept für Vanille-Cupcakes mit Vanille-Frosting ausprobiert. 
2 Dinge sind mir dabei aufgefallen:
1. Ich muss mir eine teurere Tülle aus Alu zulegen. Plastik ist was für Anfänger. (Jaah… ich BIN Anfänger. Ich hab das gestern zum ersten Mal gemacht. Es wär mir aber lieber, wenn das nicht so aussähe ^^ )
2. So ein Buttercreme-Frosting aus Butter und Puderzucker ist pappsüß und nicht jedermanns Sache. Ich werde das beim nächsten Mal durch Vanille-Glasur ersetzen(von Pickerd). Die wartet eh schon die ganze Zeit auf ihren Einsatz. Ich muss sagen, ich Leckermäulchen hab natürlich die Reste genascht beim Auftragen des Frostings und ich hatte danach dieses Zuckerschockgefühl… >.< Ich hab echt nicht viel Frosting genascht 😉 Die Cupcakes an sich sind super geworden, sie sind fluffig und nicht trocken. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist das Frosting auch ein bisschen härter geworden und ich hab einen Cupcake zum Frühstück verputzt. Irgendwie habe ich den heute morgen auch ein bisschen besser vertragen. Trotzdem, ich kann gar nicht sooo süß essen. 
Und so geht das Ganze:
Für 12 Stück braucht ihr:
– 100 g weiche Butter (ich hab einfach Magarine genommen. Die kommt nicht aus dem Kühlregal und ist schon weich.)
– 150 g Zucker
– 1 TL Vanillin (bei mir ersetzt durch Vanille-Zucker)
– 2 Eier
– 2 Eigelbe
– 175 g Mehl
– 1 TL Backpulver
– 1 Prise Salz
– 150 ml Buttermilch
– Papierförmchen (ich habe zwei oder drei übereinander getan, damit die Cupcakes auch wirklich in die Höhe und nicht in die Breite wachsen)
– nach Belieben: Zuckerstreusel
– und natürlich das Muffin-Blech
Für das Frosting benötigt ihr: 
– 70 g weiche Butter
– 75 g gesiebter Puderzucker (ich hab die Puderzuckermühle von Südzucker. Gott, hab ich mir gestern einen Wolf „gemahlen“ 😀 Für Pfannkuchen ist das ja ok, aber ich brauche in Zukunft wohl doch ein Sieb… hüstl.)
– 1 TL Vanillin
1. Heizt den Backofen auf 175°C bei Ober/Unterhitze (150°C bei Umluft) vor. Das Muffinblech mit den Papierförmchen auslegen. Schlagt die Butter mit dem Zucker und dem Vanillin (oder Vanillezucker) luftig auf. und rührt dann die Eier und die Eigelbe einzeln unter. Mischt das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz und rührt es abwechselnd mit der Buttermilch in die Masse.
2. Verteilt den Teig gleichmäßig auf die Förmchen. Gebacken werden die Cupcakes im vorgeheizten Backofen 20 Minuten auf der mittleren Einschubleiste. Zum Test könnt ihr gerne den berühmten Zahnstocher-Test machen: wenn nichts am Zahnstocher hängen bleibt, sind sie fertig 😉 Danach lasst sie auf einem Kuchengitter auskühlen(ich habe sie nach einigen Minuten aus dem Blech geholt).
3. In der Zwischenzeit, während die Cupcakes abkühlen, wird für das Frosting die Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillin luftig aufgeschlagen. Danach das Frosting in den Spritzbeutel füllen und spiralförmmig garnieren. Am Schluss kommen, je nach Belieben, noch die Zuckerstreusel. 
Im Kochbuch wird eine große Lochtülle empfohlen, ich fand das zu langweilig und habe die große Sterntülle genommen. Irgendwie habe ich aber den billigsten Spritzbeutel genommen, den ich finden konnte, und außerdem habe ich das Gefühl, dass ich das Frosting vorher noch mal ein bisschen hätte kühl stellen sollen. Es war sehr weich und ich denke, dass es deshalb so schlabberig geworden ist. Außerdem, wenn ihr das zum ersten Mal macht: unbedingt ein bisschen mehr von dem Frosting machen (zum Üben auf einem Schneidebrett). 
Dann stand ich noch vor dem riesigen Problem „Spritzbeutel befüllen„. Während die Cupcakes abkühlten, habe ich ein bisschen recherchiert und folgenden Tipp gefunden: 1. Den Spritzbeutel zum Befüllen in ein hohes Glas(zum Beispiel ein Weizenglas) stellen. 2. Damit unten nichts rausläuft, ein Stück vom Spritzbeutel in die Tülle stecken. 

So, jetzt lasse ich euch mal testen 🙂
Ein letzter Tipp noch von mir: gekühlt schmecken sie wirklich, WIRKLICH gut 😉

Lieber Susi auf den Nägeln :)

Vor ein paar Tagen habe ich über Nagellack von Mercedes berichtet… 🙂

Heute gehts schon wieder um Nagellack (keine Angst, demnächst werde ich mein Spektrum wieder etwas mehr ausweiten 😉 ).
Allerdings nur, weil ich mir ein Kaiserpinguinküken auf den Nagel gepinselt habe.

EDIT: Ich habe mir diesen Helfer von essence zugelegt und es noch mal probiert. Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass das Ergebnis jetzt besser ist 🙂 Die Lacke beim Pinguin sind gleich geblieben, der mintfarbene Lack auf den anderen Nägeln ist der leider nicht mehr erhältliche essence show your feet in der Farbe iced mint frappe. Ich denke aber, ihr werdet bei Essie & Co gute Alternativen finden 😉

Hier das alte Bild:

Jetzt brauche ich etwas Feedback von euch.  Kann man erkennen, dass das ein Kaiserpinguinküken sein soll? 🙂

Diese Produkte habe ich benutzt:

essence studio nails ultra nail repair
p2 volume gloss in urban queen (Von meiner Schwester  – danke Bella 🙂
essence multi dimension in FATAL (nicht mehr erhältlich)
essence nail art stampy polish
basic nagellack ohne Farbbezeichnung (nicht mehr erhältlich)
essence quick dry top coat
essence nail art express dry drops (funktioniert erstaunlich gut)

Und auf den Rest der Nägel (auf diesem Bild nicht mit drauf, aber dafür auf dem oberen) kam der being in heaven von p2, der leider auch nicht mehr erhältlich ist.
Natürlich mit Unter- und Überlack 😉

Vorbild war diese Kleine:
(seht nur wie das Licht in ihrem Gefieder schimmert… jaah ich weiß gegen das Licht fotographieren ist doof ;D )
Anschauen könnt ihr euch Susi auch noch hier und hier und hier   ^^ 

Ich muss mich mal fertig machen für den Russischkurs 😉

In Jena scheint (noch) die Sonne, wie sieht das Wetter bei euch aus? 🙂

A-Klasse auf den Fingernägeln?!

Mein Freund, der sich für Autos interessiert, hat mich auf etwas aufmerksam gemacht: Mercedes hat Nagellack herausgebracht.

Die neue A-Klasse soll ja (im Vergleich zu ihren ahem…biederen Vorgängern) mit ihren jugendlichen Accessoires wie der iPod-Schnittstelle eher junge Leute ansprechen. Mercedes versucht sehr stark, das Image der A-Klasse und der Marke zu verbessern. Und offensichtlich dachte man dabei auch an junge Frauen: es gibt jetzt Nagellack von Mercedes in speziellen Lackfarben, den Lackfarben der Autos nachempfunden.

Gar keine schlechte Idee… ich habe schon von vielen Frauen gehört, die sich ihr Auto nach der Lackfarbe ausgesucht haben. Und jetzt können sie sogar ihren Nagellack passend zum Auto tragen 😉 Aber nur, wenn sie einen Mercedes in jupiterrot, monolithgrau-metallic oder südseeblau-metallic fahren. Dann gibts das Set mit drei Lacken, jeweils 8 ml, für 23,90 € (gar nicht mal so teuer).

Bild von Mercedes-Benz Deutschland

Für die wenigen glücklichen Reichen unter uns und die noch glücklicheren noch Reicheren gibt es auch die Sonderedition zum CLA (das Coupé der A-Klasse) in gelb und zum SLK (schickes kleines Zweisitzer-Cabrio:
Bild von Mercedes-Benz Deutschland
Bild von Mercedes-Benz Deutschland
Diese beiden enthalten auch jeweils 8 ml und kosten 8,90 € (ich wiederhole: gar nicht mal so teuer). Mich würde ja das Blau interessieren, aber ich hab ehrlich gesagt keine Lust, mir das ganze Set zuzulegen 😀
Den Mercedes-Benz-Shop findet ihr hier und die aufgerufene Seite mit den Lacken hier. Es gibt unter „Kosmetik“ bei Mercedes übrigens auch noch den Lack jupiterrot (also aus dem A-Klassen-Set) im Set mit dem passenden Lipgloss für 19,90 €. 😉
Bei all den Preisen muss man aber auch noch bedenken, dass im Online-Shop zusätzlich 4,95 € berechnet werden. Überlegt euch also gut, ob ihr bei Interesse nicht lieber zum Mercedes-Händler eures Vertrauens tingeln wollt 😉
In Jena scheint zur Abwechslung die Sonne, und ich muss jetzt dringend spazieren gehn. Vielleicht werde ich mal wieder fotografiert, oder erlebe sonst irgendwas interessantes… dann werdet ihr es hier selbstverständlich erfahren 🙂
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! 😉

Was haltet ihr von Mercedes-Nagellack? Glaubt ihr, er ist das Geld wert? Welche Farbe würde EUCH interessieren?

Fettuccine mit Hühnchen & Sahne-Zwiebel-Sauce

Zwei Worte: yam yam!

In einem Pasta-Kochbuch habe ich dieses Rezept gefunden und ich glaube, es wird mein neues Sonntags-Lieblingsrezept 🙂

Zutaten für vier Personen:

1 EL Olivenöl
2 EL Butter
1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
4 Hähnchenbrustfilets
Salz und Pfeffer
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Würfel Hühnerbrühe, zerkrümelt (Bouillonpulver geht auch *hüstl*)
125 ml Wasser
300 g Crème double
175 ml Milch
6 Frühlingszwiebeln, diagonal in Ringe geschnitten (2 Lauch gehen auch)
50 g frisch geriebener Parmesan
450 g Fettuccine (jegliche andere Nudelsorte geht auch, da bin ich mir fast sicher 🙂 )
frisch gehackte Petersilie, zum Garnieren

Zubereitung:

1. Öl und Butter mit dem Knoblauch bei mittlerer Hitze in einer großen Pfanne erhitzen. Den Knoblauch glasig dünsten. Die Hitze erhöhen und die Hähnchenfilets zugeben. Von jeder Seite 4-5 Minuten braten, bis der Fleischsaft nicht mehr rosa ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Vom Herd nehmen. Die Hähnchenfilets herausnehmen und das Bratfett in der Pfanne zurücklassen. Die Filets diagonal in Streifen schneiden und beiseite stellen.

2. Das Öl in der Pfanne wieder erhitzen. Die Zwiebel hinzufügen und 5 Minuten glasig dünsten. Brühwürfel und Wasser zugeben. Aufkochen und dann bei geringer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Crème double, Milche, Frühlingszwiebeln und Parmesan unterrühren. Köcheln lassen, bis alles heiß ist und leicht andickt.

3. In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser aufkochen. Die Fettuccine darin al dente kochen. Abgießen, abtropfen lassen und in eine vorgewärmte Servierschüssel geben. Die Hühnerstreifen auf den Nudeln anrichten. Die Sauce darüber verteilen, mit Petersilie garnieren und servieren.

Bild und Rezept aus: Pasta. Die köstlichsten Rezepte. Parragon Books Ltd.

Ihr könnt es ja mal nachkochen- es schmeckt gigantisch 😉

Richtig echter Eistee

Da es jetzt wieder Sommer wird, möchte ich euch richtigen ECHTEN Eistee präsentieren. Vergesst mal dieses Granulat aus dem Supermarkt, das entweder nach Zitrone, Apfel, Pfirsisch oder ‚Waldfrüchten‘ schmeckt. Richtiger Eistee wird (wie der Name schon sagt) aus zwei Zutaten gemacht: Eis und Tee. Ich füge manchmal, bei den Teesorten, bei denen es nötig ist, noch ein bisschen Zucker hinzu. Und so kommen die leckersten Eisteekreationen dabei raus: zum Beispiel schwarzer Eistee mit Milch, Iced Chai Latte, Zitronen-Ingwer-Eistee… aber ihr könnt ja erst mal mit normalem Früchtetee anfangen 😀

Für meinen Eistee aus dem Beitrag habe ich den Schwarzkirschen-Tee von Goldmännchen genommen, der acht Minuten ziehen muss.

Also, eigentlich ist die Sache ganz einfach:

1. Zuerst müsst ihr euch um Eiswürfel kümmern (am besten ein paar Stunden vorher 😉 ). Ich mache meinen Eistee immer in einem Behälter (aus Plastik, nicht Glas), der einen Liter fasst. Ich fülle ihn mit Eiswürfeln aus 2 Eiswürfelbehältern.

Das, was im Hintergrund brutzelt, sind übrigens Spinatspätzle.

2. Gießt den Tee (ca 500-700 ml) ganz normal in einer Teekanne mit drei Teebeuteln auf. Früchtetee muss ungefähr zehn Minuten ziehen, grüner Tee vier Minuten, schwarzer Tee drei bis fünf Minuten, bla bla bla. Ihr wisst schon 😉
Ich füge hier manchmal noch Zucker hinzu. Und zwar bevor ich das Wasser in die Kanne gieße. Dann löst er sich im Tee besser auf 😉

3. Wenn der Tee lang genug gezogen hat, gießt man ihn einfach über die Eiswürfel. Es dauert ungefähr zwei Minuten, bis er kalt genug ist, dass man ihn auch Eistee nennen kann 😉

4. Danach schaut das Ganze so aus:

Ja ja, ich weiß, schönes Baileys-Glas 😀

Normalerweise bleibt etwas mehr Eis im Glas zurück, aber ich hab für das Bild mit dem Eingießen den Eistee so langsam eingegossen, dass es geschmolzen ist 😉 Stellt euch  also bitte noch ein paar appetitliche Eiswürfel im Glas vor 🙂

Ich hoffe, ihr macht das mal nach und berichtet mir von euren Erfolgen… oder habt ihr vielleicht selbst schon mal solchen Eistee gemacht? Welche Sorten mögt ihr gerne? Kennt ihr den Goldmännchen-Tee? (Bei uns in der Pfalz gibts den nicht… ich hab ihn erst in Jena entdeckt ^^)

Ich wünsche euch ne schöne Woche 🙂

Die besten blini der Welt

In einem Osteuropa-Kochbuch (welche Assoziationen weckt das in euch?) habe ich ein ziemlich gutes Rezept für blini gefunden. Die Autorin Silvena Rowe stammt aus Bulgarien und hat ihre erprobten Rezepte in „Kulinarisches Osteuropa“ zusammengefasst. Ich habe mir dieses Buch schon vor meinem Studium zugelegt, und dieses tolle Rezept für blini durften auch schon mehrere meiner Freunde probieren und befanden es für gut.
Übrigens heißt es nicht Blinis (auch wenn das ein gewisser ukrainischer Boxer in einer gewissen Milchschnitte-Werbung sagt). Blini ist schon die Mehrzahl, es ist wie bei Pancakes – man isst im Normalfall nicht einen, sondern mehrere. 😉

Das Besondere an diesem Rezept ist Sauerrahm. Meine blini, die ich nach diesem Rezept zubereite, sehen exakt so aus wie auf den Bildern im Kochbuch, und es liegt am Sauerrahm. Man nimmt nicht viel, aber dadurch werden sie irgendwie locker und fluffig. Ich habe auch schon blini gegessen, die aussahen wie französische Crepes o_Ô Meine blini gehen eher in die Richtung amerikanischer pancakes 😉

Silvena Rowe empfiehlt in ihrem Kochbuch, die blini in geklärter Butter und nicht in Öl anzubraten. Ich kann nur sagen: sie hat Recht. Beim letzten Mal hatte ich keinen Butterschmalz mehr (mein Ersatz für geklärte Butter) und habe die Butter so benutzt, was zu keinem guten Ergebnis führte. In Öl werden sie zu schwer. Außerdem sollte man blini sofort, wenn sie noch warm sind, genießen. (Bei mir sind die sowieso immer ganz schnell weg :] )

Ich bestreiche meine blini immer mit Marmelade. Ihr könnt sie aber auch herzhaft, zum Beispiel mit Lachs, belegen.

Die Angaben im Rezept beziehen sich auf 20-30 blini. Meiner Erfahrung nach reicht das für zwei Personen. Ich ersetze die frische Hefe durch getrocknete Backhefe in Tütchen, weil ich soo viel davon überhaupt nicht brauche und mir die frische immer kaputt geht 😉

Ich werde jetzt einfach nur noch Silvena Rowe zitieren, die Rezepte sind so gut geschrieben, dass sie keiner weiteren Erklärung mehr bedürfen:

Ergibt 20 – 30 Stück(je nach Größe)

– 160 g Weizenmehl Type 405

– 160 ml lauwarme Milch 

– 10 g feiner Zucker

– 1 TL Salz 

– 2 Eier, getrennt 

– 10 g frische Hefe [oder getrocknete Hefe] 

– 1 EL Sauerrahm 

– 100 g geklärte Butter [oder eben Butterschmalz]

Das Mehl in eine große Rührschüssel sieben. In die Mitte eine Mulde drücken. 

Zucker und Salz mit der Milch gut vermischen. Eigelbe und Hefe einrühren, bis sich alle Zutaten aufgelöst haben. Die Flüssigkeit in die Mulde im Mehl geben und dann alles langsam zu einem glatten, cremigen Teig verarbeiten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 bis 2 Stunden stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.  

Den Sauerrahm in den Teig rühren. Die Eiweiße steif schlagen, bis der Eischnee Spitzen bildet, und unter den Teig heben.  

Eine schwere beschichtete Bratpfanne bei hoher bis mittlerer Hitze auf den Herd stellen und mit etwas Butter einpinseln.  

Den Teig löffelweise nach und nach in die Pfanne geben und die blini 40 Sekunden auf jeder Seite goldbraun braten.

aus: Rowe, Silvena: Kulinarisches Osteuropa. München 2009, Collection Rolf Heyne GmbH & Co. KG, S. 12-13
Mangels eigener blini-Fotos ist das Bild auch ganz frech aus dem Buch geklaut, aber ich schwöre, meine sehn genauso aus 😉

Ihr seht also, viiiiiel Vorbereitung und dann geht alles ganz schnell. 🙂 Falsch machen kann man eigentlich nicht besonders viel.

Ich würde mich freuen, wenn ihr das Rezept mal ausprobiert und mich darüber informiert, wie es euch geschmeckt hat 😉