Sammel-Mania

Ich nenne eine größere Sammlung von blauen, grünen und türkisfarbenen Nagellacken in allen Schattierungen mein Eigen. Irgendwie steh ich einfach auf Grün und Blau, Mint und Petrol sind auch nicht zu verachten, und irgendwie kann ich nie stehen bleiben, wenn ich diese Farben sehe. Egal in welcher Ausführung… ^.^

Zufällig passt das Thema auch gut zur Blogparade, die gerade bei Ocean of Colours läuft. Das Thema ist nämlich Sammelleidenschaft. ^^ Schaut doch mal rein, so ab Ende April sollte da einiges zu sehn sein: KLICK!

Und weil ich davon so viele habe, wollte ich sie euch gerne mal vorstellen. Die meisten sind garantiert nicht mehr im Handel erhältlich, aber ist das nicht egal? *smile*

Die Auftragebilder auf Papier sind leider allesamt nicht soo toll und teilweise etwas dunkel. Aber ich werde versuchen, das im Laufe der Zeit etwas nachzubessern und ein paar Bilder auf richtigen Nägeln (von mir :D) einzustellen. Also schaut doch immer mal wieder rein 😉

Was mir beim Schreiben dieses Posts aufgefallen ist: ich stehe auf Nagellack ohne Schimmer und Glitzer. Deswegen sind die meisten Exemplare auch ohne… bei denen die Schimmer enthalten, habe ich das extra dazu geschrieben, oder ihr seht es auch von alleine wenn ichs vergessen habe 🙂

UND NOCH EIN EDIT:
Bei den Farben, bei denen ich euch ein Bild bieten kann, ist die Lackprobe auf Papier selbstverständlich raus genommen 😉

Fangen wir mal bei den Pastellfarben an! 🙂

Alle p2-Lacke, die ich besitze, sind nicht gerade deckend. Dieses Hellblau muss man besonders dick auftragen… ich hab drei Schichten gebraucht, damit es so aussah >.<
Dafür halten p2-Lacke meiner Erfahrung nach relativ lange (trotz Kettenverschlüssen, Zangen und Putzen auf der Arbeit). 
Den Look mit Kaiserpinguinküken könnt ihr euch hier genauer ansehen. (Mittlerweile aussortiert, Juli 2016)
Erkennt man überhaupt, was das sein soll? ^^

 Der hier ist eigentlich ja ein Nagellack für Fußnägel. Aber pscht, ist doch egal 🙂 pop pastel blue erinnert mich wie sein mintfarbener Bruder iced mint frappé von der Deckkraft und von der Konsistenz her ein bissel an Deckweiß, allerdings nicht so sehr wie der stampy polish von essence. (Mittlerweile aussortiert, Juli 2016)
 ❤ (leider überhaupt nicht mehr "new")
Außerdem muss ich mich mal beschweren: Auf der Flasche steht, dass der Lack besonders haltbar sei, weil er ja eigentlich für die Füße ist. Nach einem Tag ist bei mir das erste Mal was abgeplatzt – das hab ich selten.)

 Ein Dauerbrenner bei mir, nach zwei Schichten hält er super. Auf den Bildern sieht man es zwar nicht, aber eigentlich schimmert er ein ganz klitzekleines bisschen. Ich fürchte, der Name passt – bei Catrice scheint er schon wieder aus dem Sortiment zu sein, obwohl ich ihn erst letztes Semester gekauft habe oO Decken tut er jedenfalls großartig!
Ja, ich hab einen kleinen Baum auf meinem Nagel.  Der Lack vom Himmel ist übrigens der  being in heaven von p2 😉

– 
Ein mintfarbener Nagellack mit goldenem Schimmer aus der aktuellen Catrice-Kollektion. Jaah, der Pinsel ist bescheiden, wie überall gelesen. Die Farbe ist trotzdem schön. Haltbarkeit: bei mir mies. Nach einem Tag sind bei mir schon die Spitzen abgebröckelt. >.< 
Hm, das Bild ist ein wenig dunkel und bläulich geraten. Eigentlich ist er etwas grüner und heller. Das „New“-Schildchen auf dem Deckel trügt ein wenig – mittlerweile haben die bei essence das Design der Flaschen verändert. Eine meiner Lieblingsfarben. 
EDIT: Eigentlich schaut das Ganze so aus:
Dupe zu Viva la Green: Green meets Mint von Anny, Swatch und Bericht bei Penguin Lacquer

Ein schönes leuchtendes Smaragdgrün. Wie bei allen p2 color victim-Lacken braucht man sehr viel, um ein einigermaßen deckendes Ergebnis zu erhalten, aber es lohnt sich 🙂 (Mittlerweile aussortiert, Juli 2016)
Diese Farbe ist aus dem neuen Sortiment mit dem neuen Pinsel. Die Farbe an sich ist toll – ich hab Schuhe in der Farbe ❤ – aber durch den Pinsel tatsächlich schwieriger aufzutragen, wodurch bei mir auf der rechten Hand ziemlich viel daneben gelandet ist. 🙂
Außerdem haben sich bei mir Bläschen gebildet. Ich habe noch zwei andere Lacke aus dem neuen Sortiment (Mint Me Up! und The Dark Knight), und hoffe dass es bei den anderen nicht so ist 😦
100 Punkte wenn ihr erratet was das auf dem Mittelfinger sein soll 🙂
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(Mittlerweile aussortiert, Juli 2016)

Nur 40 Sekunden braucht er natürlich nicht, um zu trocknen. Zumindest nicht, wenn man soviel aufträgt, dass er deckt. Aber bei der Farbe denke ich tatsächlich an Kakteen ^.^ Schimmer enthält er keinen, was mir immer zusagt. Die Blasen, die sich gebildet haben, kommen wohl von den essence Schnelltrocknungstropfen.

Nur in der Flasche und mit Blitz schaut das so grün aus. Eigentlich ist er fast schwarz. Ich versuche zwar immer, ihn ganz dünn aufzutragen, damit man auch sieht dass es grün ist. Aber leider hab ich das nicht so ganz drauf, weil es immer unregelmäßig aussieht, und dann pinsle ich doch noch mal drüber >.<

Die Farbe hab ich schon lange nicht mehr getragen, irgendwie ist die bei mir grade nicht so angesagt… vielleicht im Sommer, mit goldenem Stempel :] Vom Auftrag her ist die Farbe gut. Von der Deckung her ist sie nicht ganz so gut. Bei der ersten Schicht deckt Groovy überhaupt nicht, außerdem braucht die blöde Farbe ewig zum Trocknen. Groovy ist übrigens auch eine Farbe komplett ohne Schimmer. Und wie die meisten meiner Nagellacke nicht mehr erhältlich. (Mittlerweile aussortiert, Juli 2016)

Die Farbe muss ja wohl sehr deckend sein,  wenn sie einem auf der Flasche empfehlen, Unterlack zu benutzen 😀
Die Farbe heißt Blue Cara Ciao, und irgendwie muss ich da auch an Italien-Urlaub, Bikinis und Strand denken. Ihr auch?
Ich fürchte, dieser Lack ist auch schon wieder aus dem Sortiment… >.<
EDIT: Hier kommt das Foto. Eigentlich ist die Farbe aber ein kleines bisschen mehr azurblau 😉 Etwa so wie der Rock von Sailor Merkur 😀
Neuerer Swatch auf Penguin Lacquer. Weiterlesen

Irgendwie schauen Blue Cara Ciao und swimming blue ziemlich gleich aus- das liegt daran, dass ich ersteren aufgrund eines Blogeintrags gekauft hab, weil der auf den Fotos so gut rauskam… Swimming Blue deckt aber nicht so gut und ist gleichzeitig auch nicht so leuchtend. Außerdem ist er eigentlich auch für die Füße *pfeif* Swimming Blue ist jetzt ein Frankenlack mit Hologlitter (Juli 2016).

Oh, diese Farbe ist wirklich gigantisch! Man wird ja fast blind von diesem leuchtenden Blau *_* Ich habe es mit weiß kombiniert, weil ich diese Kombi sowieso liebe, es schaut nämlich aus wie Geschirr (anschauen könnt ihr euch das Ganze hier ). Eine Schicht reicht auch hier nicht, wie bei seinem grünen Kumpel artful, aber hier lohnt es sich auch, einfach zwei, drei Schichten aufzupinseln 😉 Oh diese Farbe 🙂
Bleu Lagon ist ein schönes Rauchblau, das von der Deckkraft her ok ist. Auch hier finden wir wieder keine Schimmerpartikel. Mehr kann ich dazu irgendwie auch nicht sagen, außer dass die Lacke von agnes b. generell mittelprächtig schnell trocknen und zumindest die hier aufgeführten alle ein bisschen rauchig sind… oO

Ein klitzekleines bisschen dunkler ist dieser Lack aus einer LE, die es vor gefühlt/geschätzten sieben Jahren gab. Von der Deckkraft her stinkt er ein bisschen gegen Bleu Lagon ab. ^.^ Ich benutze ihn auch nicht besonders oft… ein Wunder, dass er noch nicht eingetrocknet ist 😉

Basic, die Schleckermarke, gibt es ja leider nicht mehr- die Lacke fand ich immer ziemlich gut. Das ist eine von diesen Minifläschchen, die sie mal vor ein paar Jahren produziert haben. Aus der  Reihe besitze ich auch einen knallroten und einen grauen Lack, und ich finde sie super. ^^ Also: schade, dass die Flaschen so klein sind. Von der Deckkraft her würde einmal auftragen fast reichen. Der Schimmer hat mir in diesem Fall sehr zugesagt 😉

Manhattan Bonnie Strange LE

003

Drei Schichten decken. Hielt bei mir sechs Tage, aber dann musste er auch wirklich runter. Wunderschöne Farbe, die sich so sehr vom Basic-Lack unterscheidet, dass es sich auch lohnt 😉

Neuerer Swatch bei Penguin Lacquer. Weiterlesen

In der Flasche schauen der Basic-Lack und Choose me! fast gleich aus. Choose enthält aber eher größere Glitzerpartikel, die etwas grünlich schimmern. Wenn man das Ganze dann auf den Nagel (oder wie ich hier auf Papier ^.^) aufträgt, sieht man den Unterschied: Der Lack von essence ist viiiel flüssiger und durchsichtiger. Ich werde mal versuchen, ihn nur einmal aufzutragen, wenn ich unbegabte Lackkünstlerin das mal hinbekomme, und dann bekommt ihr hier Bilder. Versprochen. (Ahem, geht nicht mehr: aussortiert. Sieht aber aus wie Pearly Amazon Green von Kiko…)

Gold & Blau Sultry Thursday

Ich habe mich über die Farbkombination dieses Monats sehr gefreut. Ich mag Blau und Gold einfach 😉

Ich besitze einen leuchtendblauen Lidschatten, den ich noch nie richtig ausleben konnte, und einen goldfarbenen Eyeliner, den ich sehr gerne benutze, und jetzt konnte ich sogar beides miteinander kombinieren. Ich habe mich überhaupt nicht zurück gehalten, und ich hoffe, es gefällt euch 😉

Die ganze Aktion wurde ins Leben gerufen von Godfrina, und ich hoffe, dass es noch viele tolle Farbkombinationen geben wird. ^^

Doofes Haar >.<

Verwendete Produkte:

Lush Emotional Brilliance Eyeliner in der Nuance Fantasie (sehr passend)
Essence Mono Eyeshadow in der Nuance 02 Dance all night
Noir aus der Sleek V2 Palette
Essence Stays No Matter What Waterproof Volume Mascara

Der blaue Lidschatten ist alt:
Manhattan Multi Effect Eyeshadow Wet & Dry 37 Intense Blue

Stempelversuche

Erst mal Hallo, liebe Leser.

In den letzten drei, vier Wochen habt ihr GAR NIX von mir gehört… Ich hatte zwei Vorkurse von der Uni, ich war krank und zu allem Überfluss hat sich mein überteuertes, unnötiges, qualitativ nicht sehr hochwertiges Ultrabook ins Laptop-Nirvana verabschiedet (und das nach nur einem halbem Jahr >_<). Hoffentlich gefällts ihm da.

Ihr seht also, es gab gleich drei doofe Gründe, warum ich euch nichts aus meinem hyperinteressanten Leben berichten konnte. Nur an Themenideen mangelte es mir überhaupt nicht 😀

Auch ich habe in den letzten paar Wochen Nail-Stamping entdeckt. Irgendwie komme ich mit dem, eh sagen wir mal Einsteigermodell von essence für 2,95 € (bei dm) nicht ganz zurecht. Zuerst habe ich mir den speziellen Stempellack von essence auch gar nicht zugelegt (er war nämlich ausverkauft :D). Mittlerweile habe ich mir den weißen Lack zugelegt und muss sagen: er ist so zähflüssig, dass die Hälfte immer auf der Schablone hängenbleibt… >.< Mit normalen herkömmlichen Lacken komme ich irgendwie weiter… vielleicht liegt es aber auch an der Matrioshka-Schablone, die ich verwendet habe… mein erster Versuch war mit schwarzem stinknormalem essence-Nagellack (multi dimension, ich glaube diese Reihe haben die bei essence schon längst aus dem Sortiment genommen… hüstl.) und Schleifchen:

Weil sich meine Digicam (so wie übrigens mein MP3-Player, grrr) auch verabschiedet hat, müsst ihr leider mit Handy-Fotos vorlieb nehmen… 
Mein nächster Versuch war dann mit dieser Matrioshka:
Das war noch mit hellblauem Nagellack (Ergebnis: ok). Der blaue Nagellack, den ich darunter trage, ist etwas älter und der p2 colour victim in der Farbe Gigantic. 
Danach hab ich mir den weißen stampy polish zugelegt (1,45 € bei dm) und das Ganze nochmal überpinselt, weil ich natürlich unbedingt diesen Stampy-Polish testen wollte:
Ergebnis: hmmmm- naja. Dieses Bild, für das ich fünf Anläufe gebraucht habe, stimmt mich trotzdem nicht gerade froh… 

Bei der Außenlinie blieb die Hälfte der Farbe hängen >_<

Die Farbe hat die Konsistenz von Deckweiß und irgendwie schaut das Ganze auf dem Nagel auch so aus… ich fühle mich leicht an den Kunstunterricht an der Grundschule erinnert 😀

Mir persönlich ist der essence stampy polish zu klebrig und unflexibel… ich benutze lieber flüssigeren, herkömmlichen Nagellack, der sich dann mit dem Schaber auch wegschieben lässt. Außerdem gibt es bei essence diese Wahnsinns-Farbauswahl (ich hab bis jetzt nur schwarz und weiß entdeckt :D). Der Schaber, der im Set enthalten ist, zerkratzt die Oberfläche der Schablone. In einem anderen Blog habe ich den Tip entdeckt, mal eine alte Bankkarte zu benutzen. Ich glaube, das probiere ich das nächste Mal gleich aus 😉

Die beiden Schablonen(eine im Set, die mit der Matrioshka für 1,45 € nachgekauft) fand ich ganz ok, mir sagen jetzt nicht alle Motive zu, aber natürlich soll das Angebot da breit gefächert sein… Bilder der Schablonen folgen in den nächsten Tagen… da könnt ihr dann auch die schönen Kratzer sehn 😉

Was findet ihr besser? Matrioshka mit hellblauem oder weißem Nagellack?
Habt ihr bessere Erfahrungen mit stampy polish gemacht? (Bin ich einfach nur unfähig? ._. )

Viele liebe stempelige Grüße

bela devojka

ganz schön viel los

Hallo liebe Leser,

in den nächsten paar Wochen kann es sein, dass es etwas weniger von mir zu hören gibt. Meine Semesterferien sind nämlich schon wieder vorbei (heul, heul), und ich besuche gleich zwei Vorkurse (wer hat sich diesen Mist mit den Vorkursen nur ausgedacht? >.< ), nämlich einen in Russisch und einen in Italienisch, die sich auch noch überschneiden. Gleichzeitig muss ich auch noch irgendwie arbeiten, und jap, genau wie ihr frage ich mich jetzt schon, wie das gehen soll 😉

Insbesondere in den nächsten paar Tagen habe ich von neun bis drei Kurs und muss dann bis um acht arbeiten… >.<

Deswegen denkt bitte nicht, ich würde mich nicht mehr um mein Blog kümmern, wenn ihr mal nichts von mir hört… 😉

(Wahrscheinlich poste ich trotzdem andauernd was, ich kanns einfach nicht lassen, meinen Senf zur Welt dazuzugeben :D)

Viele Grüße

PS: Das Bild zeigt übrigens eine zerbrochene Glasplatte in der Galeria Umberto I. in Neapel. 😉

bela devojka

Spaziergänge

Hallo liebe Leser 🙂

In den letzten paar Tagen musste ich nicht arbeiten und nicht zur Uni gehen (auch wenn das mit der Uni netterweise schon nächsten Montag wieder losgeht – Vorkurse, yay!) und deshalb hab ich mal ein bisschen ausgespannt und war mit meinem Freund ein bisschen in Jena spazieren, hab meine Küche einer umfassenden Behandlung mit diversen Putzmitteln unterzogen und mich an der Sonne erfreut, die sich wohl dachte, sie beendet endlich diesen Quatsch mit „finsterster Winter seit 1951“. Danke, liebe Sonne. Einige von uns waren schon leicht depressiv 😉

 
 
 
Ich habe beim Spazieren mal ein paar Fotos von Jena gemacht, genauer gesagt vom Paradies-Park.
 
Das ist ein sehr großer Park, der über 100 Jahre alt ist und ziemlich zentral gelegen ist, praktischerweise fast gleich neben meiner Haustür 🙂
 
 


 
 
 
Das Stadion liegt im Park, weswegen die vielen Polizisten bei den Spielen zwischen Jena und Erfurt wenigstens eine schöne Aussicht haben 😉
 
 

 
 
Ich würde auch gerne mal wissen, wie dieser Berg heißt, den man von der Stadtrodaer Straße aus sehen kann. Das Internet hat mir bis jetzt nicht weiter geholfen… >.<

Das Weiße ist übrigens Schnee, der trotz Sonne eine Weile gebraucht hat, bis er endlich weg war 😉

Und dann haben wir beim Spazierengehen Frank getroffen. Frank führt ebenfalls einen Blog, und zwar eine Art Streetstyle-Blog, aber mit interessanten Menschen, hinter denen auch eine Geschichte steckt. Was ich daran besonders toll finde: Das Ganze findet in Jena, Weimar und Erfurt statt. Das wurde aber auch Zeit 😉
Franks Blog nennt sich „Stilvoll unterwegs“. Frank wollte mich wegen meiner Schleifchen-Haarspange fotographieren, und das durfte er auch. Mann, fühlt man sich da gebauchpinselt 😉

Anschauen kann man sich Franks Blog „Stilvoll Unterwegs“ hier:

http://stilvollunterwegs.blogspot.de/

Klickt euch mal durch und sucht mich. Es ist wirklich sehenswert, und auch wenn Stilvoll Unterwegs noch am Anfang steht, werde ich dranbleiben und schaun, wie es sich entwickelt 😉

Viele liebe Grüße

bela devojka

Slovenien

Was ist das? – Klares Wasser in der Soča. Das ist ein Gebirgsfluss in den julischen Alpen in Slovenien. Klares Wasser heißt übrigens auf kroatisch bistra voda. (Das weiß ich deshalb so genau, weil ich mal ein Referat über diese Gegend im Kroatisch-Unterricht gehalten habe und dieses Bild ein Teil davon war. „Diese Gegend“ ist die Gegend um Kobarid, einer kleinen slovenischen Stadt an der Grenze zu Italien.)

Das hier ist Veliki Kozjak, der große Wasserfall. Ja, in der kleinen Grotte unter dem Felsen kann man wundervoll schwimmen. Das Wasser ist nur, wie allgemein in der Soča, etwas kalt. 😀

Auf diesem Bild kann man wunderschön die Gesteinsschichten erkennen, die in der Schlucht zutage treten. Man läuft praktisch auf dem Boden der Schlucht bis zur Grotte mit dem Wasserfall oben. Das ist ein Weg, der sich wirklich lohnt, und ich möchte da auf jeden Fall wieder hin ^.^
Was ich besonders schön an der Soča finde, ist dieses türkisfarbene Wasser, das schon so richtig nach eiskalt aussieht. Irgendwie muss ich gerade an Titanic denken… da schaut das Wasser genau so aus ^.^ Und genau so kalt ist es ja auch…
Was man übrigens super machen kann in der Soča, ist Kajakfahren (auf der Saale zum Beispiel stelle ich mir das nicht sehr spannend vor, obwohl in Jena Kajakfahrten angeboten werden). Die Stromschnellen, die es hier gibt, machen das Ganze… eehm… interessanter. ^-^ Ich muss aber dazu sagen, dass wir nicht an den Stellen gefahren sind, die man auf den Bildern sieht. Wir hatten sozusagen das Baby-Wasser, wo das Flussbett ein wenig flacher und breiter war (-und ohne riesige Felsbrocken mitten im Weg^^). Es hat mir wirklich Spaß gemacht, und das soll was heißen – ich bin der unsportlichste Mensch, den ich kenne. 😉
Mein Plan ist, irgendwann in den nächsten paar Jahren meinen Freund dazu zu zwingen, mit mir genau dort Urlaub zu machen und noch ein mal zum Wasserfall zu wandern etc. Kajak fahren wird er natürlich auch müssen (hehe). Oder raften. Oder wandern. Oder gleitfliegen. Mal schaun ;D

 

Was sind eure liebsten Urlaubsziele? :]

Armenisch lernen leicht gemacht

Jetzt, wo ich Semesterferien habe, kann ich mich endlich mal wieder um andere Dinge kümmern als Sprachen für mein Studium zu lernen. Zum Beispiel, andere Sprachen zu lernen. 🙂

Ich versuche nämlich, mir selbst Armenisch beizubringen. ‚Warum das denn?‘, werden sich jetzt bestimmt einige fragen. (Ich muss auch immer erklären, warum ich eigentlich Südslawistik studiere und was das ist und was man denn damit im Leben so anfangen kann und so weiter und so fort…) Die Antwort ist: Tja, keine Ahnung. Es interessiert mich eben 😉

Also, Armenisch ist eine Sprache, die sich linguistisch nicht so ganz einordnen lassen will, so wie zum Beispiel Deutsch. Deutsch ist eine germanische indoeuropäische Sprache. Russisch ist eine ostslawische indoeuropäische Sprache. Armenisch ist – Armenisch, eine indoeuropäische Sprache.
Das macht es auch ein kleines bisschen komplizierter, sich da heranzuarbeiten. Es gibt nicht gerade viele Verwandtschaften zu anderen Sprachen. Außerdem ist Armenisch auch keine Sprache, die besonders viele Leute aus irgendeiner Motivation heraus lernen wollen, wie Russisch oder Spanisch (Schule) oder Arabisch oder Chinesisch (Beruf). Armenisch wird unter anderem in Armenien gesprochen und außerdem noch von armenischen Einwanderern in den USA. Daher gibt es kaum Lehrwerke zur armenischen Sprache. Mein Lehrbuch ist so ziemlich das einzige das es auf dem deutschen Markt gibt. (Lustige Anekdote: Meine Italienisch-Dozentin hat mal einen Armenisch-Kurs gemacht. Sie hatte das selbe Lehrbuch.) Es nennt sich „Lehrbuch der armenischen Sprache“ und wird vom Buske-Verlag herausgegeben. Der Schriftsatz ist von 1995 und deshalb sieht das Ganze etwas antik aus. Allerding kann man im Vorwort lesen, dass für die vierte Auflage eine komplette Neuüberarbeitung geplant sei. Vielleicht leg ich es mir dann nochmal zu, wenns besser wird. 😉

Der Preis für das Wissen der armenischen Sprache beträgt 29,90 €. Ich würde allerdings empfehlen, die für mich sehr hilfreiche „Einführung in die armenische Schrift“ der selben Autorin gleich mit dazu zu bestellen. Sie kam jetzt erst, im Dezember 2012, neu raus und kostet 19,90 €. 

Passend dazu gibt’s auch noch die Lehrbuch-CD (19,90 €), die ich allerdings noch nicht besitze. Steht aber auf meiner Wunschliste ganz oben 😉

Um zurück zum Lehrbuch zu kommen, es besteht im Wesentlichen aus drei Teilen. Ich schlage mich noch mit dem ersten Teil des Lehrbuchs herum, in dem der Schüler die Buchstaben und die grammatikalischen Grundlagen lernt. Der zweite Teil des Buches besteht aus Leseübungen und noch mehr Grammatik. Im dritten Teil des Buches gibt es nur Lesestücke, kleine Fabeln etc. Danach folgt eine Zusammenfassung der Grammatik und ein armenisch-deutsches Wörterbuch. Gerade das Letzte finde ich gut, bei meinem Italienisch-Lehrbuch ist es nämlich nicht so. ^^

Über die Einführung in die Schrift ist eigentlich nicht viel zu sagen, nur dass man sie sich zum Erlernen der armenischen Schreibschrift (jap, darum gehts da nämlich, Druckschrift sollte ja eigentlich kein Problem sein 😉 ) unbedingt zulegen sollte. Anders als im Lehrbuch sieht man noch genauer, wie die einzelnen Buchstaben aussehen, über wie viele Zeilen sie gehen, wie sie mit anderen Buchstaben verbunden werden und so weiter. Außerdem enthält das Buch noch eine interessante Geschichte der armenischen Schrift.

Was das Lernen an sich betrifft, na ja… das ist immer ein bisschen schwierig alleine. Leider gibt es an der Uni Jena keinen Armenisch-Kurs, sonst wüsste ich gleich, was ich noch auf meinen Stundenplan setze. Der einzige Armenisch-Kurs, den man in Jena belegen kann, ist im Verbund mit der Uni Halle und findet in Halle statt. Nix für ungut, aber Halle und Jena sind über 100 Kilometer voneinander entfernt und liegen in verschiedenen Bundesländern und das ist sowohl Zug- als auch Autotechnisch etwas ungünstig. Zeittechnisch wollen wir davon lieber mal gar nicht anfangen, ich arbeite immerhin nebenher noch.

Das hier ist übrigens mein Lieblingsbuchstabe:

In lateinische Schrift transkribiert wird er mit „sch“.

Ich werde mich dann mal weiter ans Lernen machen 😉

Viele Grüße und eine schöne Woche 🙂

bela devojka

Not time for gold. It’s time for Andrić!

Nachdem ich alle meine Prüfungen hinter mir habe und nur noch bibbernd auf die Noten warte, habe ich auch endlich mal wieder ein bisschen Zeit für Bücher 🙂

Ich habe mal (da war ich krank) einige Zeilen über Die Pest von Albert Camus geschrieben. Das Buch ist ein bisschen anspruchsvoller, und ich kam irgendwie auf die hirnverbrannte Idee: Haha, du bist krank, lies doch mal ein Buch über ne Krankheit! Das nächste Mal lese ich in dem Fall lieber irgendeinen historischen belletristischen Roman über eine starke Frau, die Ärztin wird oder sowas in der Art. Ich konnte nämlich in meinem hirnbreiigen Zustand keinen Satz von Camus richtig aufnehmen und fand es deshalb ziemlich langweilig (siehe hier 😀 ). Tja, mittlerweile hab ich es natürlich längst fertig gelesen und kam zu dem Schluss, dass ich noch mal richtig, von vorne, anfangen muss… ^^ Wenn ich gesund bin, kommt vielleicht irgendwas bei mir an 😀

Im Moment lese ich gerade Wesire und Konsuln von Ivo Andrić (ich studiere ja schließlich Südslawistik). Ivo Andrić ist definitiv einer der bekanntesten südslawischen Schriftsteller, der 1961 für seine Erzählweise den Nobelpreis für Literatur erhielt. Neben Wesire und Konsuln ist auch Die Brücke über die Drina eines der Bücher, die man (nicht nur als Slawistik-Student) von Ivo Andrić kennen sollte. Ivo Andrić hat natürlich noch viele viele lesenwerte Werke mehr verfasst, zum Beispiel Das Fräulein. Wesire und Konsuln spielt in der kleinen bosnischen Stadt Travnik zu einer Zeit, als diese noch zum osmanischen Reich gehörte. Im anderen Teil Europas regiert gerade Napoleon, und die Handlung beginnt damit, dass ein französischer Konsul nach Travnik geschickt wird, um dort die Interessen Frankreichs zu vertreten. (Einen Wesir gibt es dort natürlich auch, deshalb der andere Teil des Buchtitels ^.^) Ich bin leider noch nicht sehr weit, aber ich werde noch mal eine Zusammenfassung des Romans geben, gerade weil südlslawische Literatur nicht gerade zu den meistgelesensten gehört. Vielleicht regt das ja jemandem zum Lesen an 😉

Im nächsten Semester werde ich auch endlich, endlich mal (ja, zum ersten mal in meinem Studium) russische Literaturwissenschaft belegen. Mal schauen was ich da lesen werde… vielleicht landet das ja dann auch hier 😉

Viele liebe Grüße

bela devojka

Tätowierungsgeschichten

Heute schocke ich euch ein bisschen. Ja, ich bin tätowiert ^.^
Und was noch viel schrecklicher ist: Das Tattoo hat eine Bedeutung 😉
Als ich gegenüber meinen Freunden die Idee äußerte, mir eine Kinderzeichung von mir selbst stechen zu lassen, hieß es: „Glaubst du im Ernst, der Tätowierer macht das? Wir sind doch nicht bei Miami Ink.“
Ich antwortete damals: „Der Tätowierer wird mir ja wohl das Motiv stechen, das ich haben möchte.“
Und was soll ich sagen? Genau das hat er getan. Nicht nur das, nein, er fand die Idee auch noch total cool und hat mir ein Tattoo gezeigt, das er einer jungen Mutter gestochen hat: eine Zeichnung mit Buntstiften von deren vierjähriger Tochter. 
Also, meine Tätowierung ist eine Kinderzeichnung von mir, die ich zeichnete, als ich sieben Jahre alt war. Damals wie heute ist mein Lieblingstier der Pinguin. Möp. Und ja, es gibt eine Geschichte dazu. Damals sollten wir ein Ferientagebuch über die Sommerferien führen, und am letzten Schultag verzierten wir unsere Ferientagebücher, die uns unsere Lehrerin gebastelt hatte (es waren weiße, leere zusammengetackerte Blätter) mit Zeichnungen. In meinem Fall natürlich mit Zeichnungen von Pinguinen. Kurz bevor ich achtzehn wurde, fand ich das Ferientagebuch wieder (mit drei beschriebenen Seiten *pfeif*) und dachte mir: „Cooles Tattoomotiv.“ Ich habs mir natürlich schon länger überlegt, und es blieb auch mein einziges Tattoo 😉 Bereut habe ich es nach vier Jahren immer noch nicht ^.^
Auf dem ersten Bild sieht man einen Mond mit rot-weiß-gestreifter Zipfelmütze(damals war ich irgendwie der Meinung, dass Monde immer rot-weiß-gestreifte Zipfelmützen anhaben. Immerhin hab ich diese Ansicht bis zur vierten Klasse wieder abgelegt, da bemalte ich nämlich einen Stuhl 🙂 mit Monden und Sternen, alle ohne Zipfelmützen). Es ist also Nacht auf meinem Fuß ^-^ Außerdem fliegen da noch ein paar Herzchen rum, und ein (weiblicher) Pinguin sitzt in einem Iglu und hält eine Blume. Der weibliche Pinguin heißt Pinguina und die Blume ist ein Geschenk. Was es mit den Herzchen auf sich hat, sieht man auf dem nächsten Bild. 

Hier steht Ping, und das was er in der Hand hat, ist kein Lolli, sondern so ein Seifenblasenblasegerät. Für herzförmige Seifenblasen 😉 (Ja, in Pinguänien, wo Ping und Pinguina herkommen, geht so was >-<) Ping trägt übrigens aus irgendeinem unerfindlichen Grund eine rote Schirmkappe 😀

Hier sieht man einen Zipfel von dem Beet neben Pinguinas Iglu; sie baut Fische an (ist ja logisch, schließlich ist sie ein Pinguin). Daneben steht ein Pinguin, der einen mit Sternen besetzten Schleier trägt und, das sieht man an den davonfliegenden Noten, ein Lied von Ping und Pinguina singt. ^^
Gestochen wurde das Ganze übrigens von Salva bei Gecko Tattoo in Bruchsal. 
Ich sollte mich jetzt mal wieder meiner kroatischen Grammatik widmen, die lernt sich ja nicht von allein 😉 
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag 😉
bela devojka

JenImpressions :)

Was ist das?

Ich werd es euch verraten – das ist das Saaleufer in Jena bei einem herbstlichen Sonnenuntergang.

Das Bild ist zwar etwas älter und es ist auch schon lange in meinem facebook-Account zu sehen, aber ich find’s so toll, dass ich es einfach trotzdem posten muss 🙂

Ich bin ja nur wegen der Südslawistik nach Jena gekommen. Die Friedrich Schiller-Universität ist nun mal die einzige Uni in Deutschland, an der man Südslawistik studieren kann (mit Serbisch als erster Slawine).
Das ging früher wohl auch mal in Tübingen (da hätte ich auch nicht so weit weg ziehen müssen *smile*), aber just in dem Jahr, in dem ich Abi machte, haben die das dort abgeschafft. Leider. Gegen Studieren in Schwaben hätte ich eigentlich auch nix gehabt.

So bin ich also (nach einem Besuch der einstiegAbi-Messe in Karlsruhe-viele kostenlose Kugelschreiber für mich und meine Mami :D) auf Jena verfallen. Jena liegt in Thüringen, und Thüringen ist, wie ich festgestellt habe, ein Bundesland, über das viele Menschen bei mir daheim nichts wissen. Es liegt halt irgendwie in der Mitte, und man fährt durch, wenn man nach Berlin will… >.<

Einer meiner Bekannten dachte damals sogar, als ich sagte, ich wolle zum Studieren nach Jena ziehn, dass die Stadt in Russland liege… *hüstel*

Ein Lehrer von mir hat den (wie ich finde) ziemlich beschränkten Kommentar losgelassen: „Aber Bianca! Du kannst doch nicht nach Ostdeutschland ziehen! Da lebst du doch unter Ossis!“ Schade, eigentlich hatte ich ihn bisher als intelligenten, aufgeschlossenen Menschen eingeschätzt.

Wie also ist Jena/Thüringen/der Osten?

Hm, also ich finds hier (Überraschung ;D) gar nicht soo anders als in der Pfalz. Der Dialekt ist ein bissel anders, und im Winter ist es definitiv ein paar Grad kälter (auch wenn ich hoffe, dass wir hier die 30 Grad Minus nicht mehr so schnell erreichen und das ein Rekord vom letzten Winter bleibt *bibber*). Gut, ok, ich wohne in einer großen, aufgeschlossenen, internationalen (jaah, internationalen) Stadt in Thüringen. Aber ich mag auch die Landschaft, durch die ich manchmal hindurchfahre, und Besuche in Weimar und Erfurt kann ich jedem nur wärmstens empfehlen(wobei es in Jena natürlich auch einiges zu sehen gibt.)

Ich wohne jetzt seit zweieinhalb Jahren hier in Jena, und mir gefällts. Ich habe nicht den Eindruck, dass Jena uneinladend und rechts wirkt (auch wenn das ein journalistisch nicht gerade einwandfreier Beitrag bei aspekte mal angedeutet hat- da wollte wohl ein unbekannter Schriftsteller sein Buch promoten; hier mal das Video von dem Beitrag, der natürlich für Empörung gesorgt hat:)

Kurz gesagt: Jena finde ich zum Studieren echt gut und ich kann auch verstehen dass hier Menschen herziehen… das Wohnen in der Stadt ist tasächlich manchmal ein wenig nervig und in meiner Wohnung ist es nicht ganz leise, weil sie zwar einerseits gegenüber vom Paradies-Park, aber damit auch gegenüber vom Paradies(ICE)-Bahnhof und von der Stadtrodaer Straße, dem Hauptverkehrsnadelöhr Jenas liegt.

Aber ich plane ja eh bald umziehen in eine etwas ruhigere Gegend 😉

Und weil ich in Zukuft auch Impressionen von der Stadt zeigen möchte, in der ich lebe, könnt ihr euch auf weitere Bilder von Jena freuen 🙂

Viele liebe Grüße wünscht

bela devojka