[Wir lackieren] Dance Legend – Albion

Huhu!
Für Lottes und Lenis Wir lackieren habe ich tatsächlich noch einen anderen Dance Legend-Lack auf die Nägel gebracht. 🙂 Es ist Albion aus der Mist Way Collection. Die Lacke aus dieser Reihe enthalten alle durchsichtige goldene Flakes und sind einen Blick wert. 
Albion ist ein mittleres Grau. Ich meine mal, dass ich zwei bis drei Schichten lackiert habe. Anders als bei Gold Rush waren sie ziemlich schnell trocken. 
Albion trocknet nicht ganz glatt, aber aufgrund der schnellen Trockenzeit habe ich mal wieder auf einen Überlack verzichtet. Das Ablackieren ging mit dem pinkfarbenen Nagellack-Entferner von p2 auch ziemlich problemlos vonstatten. Ich weiß nicht, ob ich das schon mal geschrieben habe, aber bis auf den ziemlich intensiven Rosengeruch ist der Nagellackentferner spitze, noch besser als der Ultra Nail Polish Remover (lila) von essence. Das ist aber auch in den Griff zu kriegen –  ich wasche mir nach dem Saubermachen sowieso noch mal die Hände mit einer Nagelbürste.
Kennt ihr diese Reihe von Dance Legend? Welches ist euer Holy Grail of Nail Polish Removing? 😀 

[LIFUB][Wir lackieren] Dance Legend – Poison

Huhu!
Tja, meine erste Woche als Master-Student ist doch nicht so stressig wie gedacht – weil nämlich die Hälfte aller Veranstaltungen mal wieder ausgefallen ist. 😀
Deswegen hab ich auch Zeit, euch etwas über meinen Lack für Lenas Blogparade Lacke in Farbe… und bunt! zu erzählen und meinen Post mittwochs zu posten. Yay! 🙂 Wie der Zufall es will, habe ich einen dunkelgrünen Lack von Dance Legend in meiner Sammlung, der heute super ins Schema passt, und deswegen mache ich noch mal bei Wir lackieren… von Lotte und Leni mit. 
Mein Lack ist Poison von Dance Legend aus der Wow Prism-Reihe. Die sind ja eh alle toll. Den blauen Night Ranger habe ich hier gezeigt, den schwarzen Gothic Veil hier und den smaragdgrünen Strutter hier. Alle enthalten jede Menge Holo-Flakes, die gut zur Geltung kommen. 
Poison deckte nach zwei Schichten und ließ sich leicht lackieren. Wie alle Dance Legend-Lacke ist er ein wenig flüssig, ich komme aber gut damit klar. Poison trocknet ziemlich schnell durch und deswegen habe ich ihn auf einer Hand ohne Überlack lackiert. Nach zwei Tagen hatte ich ein wenig Tipwear, aber keine Absplitterungen. Ich denke, ohne größere Beanspruchungen hält er bei mir mit Überlack sicher doppelt so lange durch. 😉
Fazit? Ich bin Bibi-Girl, die sprechende Puppe. Alle beneiden dich um mich. Ich möchte noch meeehr Wow Prism-Lacke haben. 😀

[SINGS] Dance Legend – Gold Rush; ein dritter Versuch

Huhu! 🙂

Heute habe ich wieder einen neuen schwarzen Lack für euch. Naja, so ganz neu ist er nicht – ich habe ihn schon mal gebloggt, auch im Rahmen von SINGS. Die Bilder von damals gefallen mir aber nicht so und deswegen gibt es heute neue. 
Und ich muss sagen, dies ist der dritte Versuch, diesen bescheuerten Lack abzulichten. Und es wird wahrscheinlich auch der letzte sein, denn Gold Rush von Dance Legend, den ich auch zu Wir lackieren von Lotte und Leni einreiche, hat einen großen Nachteil für ungeduldige ungeschickte Menschen wie mich: er trocknet stundenlang nicht durch.

Ich habe ihn dieses Mal über der Peel Off Base von Rival de Loop lackiert. Der Lack ist ziemlich dünnflüssig und deckt erst nach drei Schichten. Der enthaltene goldene Glitter in verschiedenen Größen steht nicht ab.

Tja, und nach Stunden konnte ich den Lack immer noch auf dem Nagel und her schieben. Davon hab ich jetzt kein Bild gemacht. 😉 Am nächsten Tag war es schon aus, und Gold Rush musste wieder herunter – es sah einfach fürchterlich aus. Das bin ich von Dance Legend eigentlich nicht gewohnt. Habt ihr schon mal ähnliche Erfahrungen mit dieser Marke gemacht? Ich geb’s jetzt auf – der Lack fliegt aus der Sammlung. 😉

Auch Ina Kiwiana hat wieder einen Lack für euch lackiert, und er sieht wirklich hübsch aus (und trocknet bestimmt hundertmal schneller 😀 ). Ich bin also heute mal neidisch! 🙂

Die Rahmenbedingungen, um bei SINGS teilzunehmen findet ihr auf der Infoseite, genau wie die ewig offene Galerie – es gibt keinen festen Tag dafür, ihr könnt euren schwarzen Lack immer posten. 😉

Aber zur Sicherheit poste ich die Galerie auch noch mal hier ❤

https://static.inlinkz.com/cs2.js

[LIFUB] p2 – brown splendor

Huhu!
Heute gibt es für Lenas Blogparade Lacke in Farbe… und bunt! mal wieder einen Lack, der es erst Jahre nach seinem Kauf auf meine Nägel geschafft hat. Das wird übrigens erst mal so bleiben, denn ich arbeite gerade all das ab, was sich so durch meinen Konsum angesammelt hat. Und ich kaufe mir im Moment auch keine neuen Lacke. Letzten Monat habe ich gar keinen gekauft und die Monate davor immer weniger. (Ich führe darüber eine Liste.) Ich denke mal, dass das so bleibt, denn im Moment spricht mich von den ganzen Neuheiten, ob Indie oder Drogerie, gar nichts so sehr an, dass ich das Geld dafür ausgeben möchte. Erfreuen wir uns also an dem, was schon da ist. 😀


Brown splendor von p2 aus der Gold & Crown-LE ist unser heutiger Kandidat mit dem großen Auftritt. Ich hab’s zumindest versucht. Unter neuen Bedingungen muss ich immer erst mal ein bisschen herum tricksen, bis ich gute Bilder hinbekomme. 
Ihr seht hier zwei bis drei Schichten ohne Überlack. Brown splendor ist seit Ewigkeiten der erste Lack, den ich abends ohne Überlack lackiert und am nächsten Morgen trotzdem keine Druckspuren entdeckt habe. Ich möchte das hier ausdrücklich festhalten. 😉
Ich überlege ja in letzter Zeit immer wieder, ob ein Lack bleiben darf oder nicht. Im Gegensatz zu crush on blue aus der letzten Woche darf brown splendor bleiben. Ich habe keinen ähnlichen Lack und die Produkteigenschaften gefallen mir auch sehr. 🙂
Der Lack ist leicht rötlich und vollgepackt mit goldenen und braunen Glasfleks. Die LE gab es 2014 (Oh Mann!) zu kaufen und ich meine mal, für den Lack, der damals ziemlich gehypt wurde, etwa 2,25 € bezahlt zu haben. 
Na? Wer kennt diesen Lack noch? Habt ihr damals auch zugeschlagen und weilt brown splendor noch (unlackiert) bei euch? 😀

[LIFUB] [Alte Schätze neu lackiert] Manhattan – Moscow Night

Huhu! 🙂
Wenn ihr dies lest, habe ich meine wegweisende Bachelorarbeit ohne Zwischenfälle gedruckt und abgegeben. 😀
Heute habe ich für Lacke in Farbe… und bunt! von Lena einen weiteren alten Bekannten für euch. Es ist Moscow Night von Manhattan aus dem neuen Sortiment. Ich finde ja immer noch, dass er extrem wie The Wow Show (auch von Manhattan) ausschaut. Bei Manhattan werden solche Lacke öfter mal ins Standardsortiment übernommen. Ich wiederhole mich, aber Rooftop Dance aus dem aktuellen Sortiment sieht aus wie Black Trash aus der gleichen LE. Da ich Moscow Night ja schon mal gezeigt habe, hier ein Bild aus dem alten Post:
So schlimm war’s gar nicht. 😀 Trotzdem habe ich mir bei den Bildern damals nicht so viel Mühe gegeben und wollte neue machen. Und da sind sie. 🙂

Tipwear hatte ich leider schon nach einem Tag – aber ich habe Moscow Night auch ohne Überlack lackiert. Ich habe zwei Schichten lackiert. Und ich weiß – das ist jetzt schon ein alter Hut – aber es war dringend mal Zeit für ein neues Flaschendesign 😉

Das war’s auch schon. Meine Bachelorarbeit ist jetzt abgegeben und morgen früh geht’s los nach Rügen und deswegen werdet ihr bis zur nächsten Runde Lacke in Farbe… und bunt! nichts von mir hören! Also auf dem Blog, meine ich. Bei Instagram werde ich vielleicht mal zeigen, was meine Pinguine so machen. 😉

[Schwarz ist nicht gleich schwarz] essence – Alice had a vision…again

Huhu!
Zeit für eine neue Runde
Schwarz ist nicht gleich Schwarz ! 🙂
Zur Erinnerung: Auch ihr könnt teilnehmen, Hauptsache, euer Lack ist irgendwie schwarz. Beispiele findet ihr auf der Übersichtsseite. Mehr Mut zum Schwarz! 😀
Nun zu meinem Lack für diese Runde. Es dürfte für einige ein alter Bekannter sein. Ich habe mir nämlich kurzerhand Alice had a vision…again von essence aus der Twilight-LE ausgesucht. Den haben schon einige gezeigt, zum Beispiel Ina Kiwiana im Rahmen von SINGS, Marina, Lacktastisch, Varnish Lacquer Polish, und und und… wird Zeit, dass ich meine Swatches hinzufüge. 😀
Alice had a vision… again hat eine schwarze Base und viele, viele lila und blaue Glasfleks. Ich habe zwei Schichten lackiert, auf den Daumennägeln brauchte ich drei. Leider trocknet er wirklich etwas langsam, wie Marina beschrieben hat. Und er ist ziemlich flüssig. Mir ist außerdem noch aufgefallen, dass er Haute Tub von Essie ziemlich ähnelt. 😀
Ich bin froh, dass ich mir den Lack irgendwann mal auf Kleiderkreisel geschossen habe, die LE erschien nämlich 2012 und da habe ich mich noch nicht so für das Thema interessiert. Geht es euch da ähnlich? 🙂
Ina Kiwiana zeigt auf ihrem Blog diese Runde einen Lack von Covergirl, an den ich hier gar nicht rankomme. HIER geht es zu ihrem Beitrag. 🙂

Und hier ist noch das aktuelle Inlinkz-Tool zum Eintragen:

https://static.inlinkz.com/cs2.js

[Wir lackieren…] KB Shimmer — Meow or never

Huhu! 🙂

Ein bisschen was muss ich zu Lottes und Tines Blogparade Wir lackieren… auch noch zeigen – schließlich besitze ich drei Lacke von KB Shimmer und einen von Glam Polish. Den duochromen Harmony Wind von Glam Polish gab es hier schon zu sehen und Holly Back Girl von KB Shimmer habe ich ebenfalls gebloggt. Wär doch gelacht, wenn ich den Rest nicht auch noch zeige. 😉

Der nächste im Reigen ist der Crelly-Lack Meow or never von KB Shimmer, den ich bei Shirley im Blogsale gekauft habe. Sie hat ihn hier gezeigt. Ich habe zwei Schichten ohne Überlack lackiert. So ist der Lack noch leicht durchscheinend, das gefällt mir.

Wie man auf dem oberen Bild gut erkennen kann, hat Meow or never eine leicht graue Base, in der jede Menge verschiedenster Glitter in Weiß, Blau- und Lilatönen herumschwimmt. Ich liebe ihn. 😀 Wer aber eine ebene Oberfläche möchte, muss einen Überlack verwenden.

Wie findet ihr solche Lacke? Habt ihr diesen Monat erreicht, alle Lacke der Marken zu zeigen? Ich nicht, aber ich schreibe auch gerade meine BA. 😀

[Lust und Laune Lack] Märchen-Nägel – Die Vila

Von Nova in der Wikipedia auf Polnisch, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4464159

Huhu!

Ich habe eine neue Blogparade entdeckt. 😀 
Sie heißt Lust und Laune Lacke und wurde von Jasmin und Lina gestartet. Jede Woche gibt es eine Farbvorgabe oder ein Thema oder ein Finish… 🙂 Diese Woche ist das Thema „Märchen-Nägel“ und da dachte ich, das passt doch super zu meinem Bachelorarbeits-Thema. Hehehe… 😀

Samodiva von Krassi Zourkova, eines der Bücher, das ich untersuche. Ich lese es auf Englisch („Wildalone“), allerdings hat die englische Ausgabe nicht so ein hübsches Cover wie die bulgarische. Quelle: http://www.goodreads.com/book/show/20483100-wildalone

Ich schreibe meine BA nämlich über Vilen und Samodiven. Vila heißt sie eher bei den Serben etc, Samodiva findet man eher bei den Bulgaren. (Zur Info: ich studiere Südslawistik und Südosteuropastudien. 😉 ) Die Vila ist eine Art Fee oder Nymphe, einige Gemeinsamkeiten hat sie mit den beiden anderen Wesen auf jeden Fall. Vilen haben bekannterweise goldene lange Haare, eine weiße Haut, manchmal Flügel, mit denen sie weg fliegen können, und sie tanzen gerne. Man sollte ihnen auf ihrem Tanzplatz aber nicht in die Quere kommen, denn das macht sie wütend. Vilen werden meist als Wasserwesen beschrieben, oft aber auch als Wald- oder Gebirgsfeen.

Als Basis für mein Design habe ich den Nagellack Vila von Glambee lackiert. Ihr seht also, es ist komplett durchdacht. 😀 Drei Schichten decken. Glambee habe ich bei Lotte entdeckt und wegen des Namens allein hätte ich ihn schon gekauft. Nun ist es aber so, dass Vila ein mintfarbener Lack mit goldenem Schimmer UND Holo geworden ist. 😀

Ich habe im Onlineshop bestellt und 6,90 € plus 3,90 € Versandkosten bezahlt. Einen hübschen Cabochon-Ring gab’s übrigens auch noch dazu, und der Cabo hat sogar einen für mich angenehmen Durchmesser (bei Anna Gorelova sind die ziemlich riesig).

Auf den Lack kam dann ein Stamping. Ich habe mich bewusst für schwarzen Stampinglack entschieden, vielleicht hätte weiß besser gepasst, aber dann gäbe es kaum Kontrast. Der Stamping-Lack ist dieser hier vom Born Pretty Store, den ich auch schon hier und hier verwendet habe. Die Motive stammen von drei verschiedenen Plates vom Born Pretty Store, und der Stamper ist immer noch der gleiche Crystal Clear Jelly Stamper, den ich in letzter Zeit immer verwende.

Ich habe mich für Flügel entschieden, weil Vilen meist Flügel haben. Die tanzende Fee erklärt sich wohl selbst, und das Muster auf dem kleinen Finger soll Blätter darstellen. 🙂 Gerade bei den Flügeln war es irre schwer, was Gescheites auf den Nagel zu bringen, weil ich ja nur das halbe Motiv stempeln wollte. War ’ne blöde Idee. Bis ich die Hälfte des Flügels entfernt hatte, war der Lack schon trocken und ließ sich nicht mehr übertragen. Durch die Hektik sind die Flügel leider total schief geworden… :/

Die Plates sind:

Flügel: BP-74
Tanzende Fee: eine Sailor Moon von der BP-06 (hättet ihr das erkannt? :D)
Blätter: BPL-026

Wie gefällt es euch? Habt ihr schon von der Marke Glambee gehört? Oder von der Blogparade Lust und Laune Lack?

Zum Abschluss habe ich euch noch ein bulgarisches Märchen herausgesucht, das zwar von einer Samodiva handelt, aber da diese beiden Wesen fast identisch in ihren Merkmalen sind und diese in dem Märchen gut beschrieben sind, wollte ich es euch nicht vorenthalten. 🙂

Eine Samodiva versorgt weder Haus noch Kind

Ein junger Hirte hütete auf einer Lichtung Schafe. Er spielte auf seiner Hirtenflöte und gab acht, daß sie auch gut weideten. Im Wald gab es einen Fluß. Als die Schafe genug geweidet hatte, trieb er sie zum Fluß, um sie zu tränken. Am Fluß sah er, wie sich darin drei schöne Mädchen badeten. Sie waren so schön, wie er sie nie gesehen und gehört hatte. Er sah ihnen zu, wie sie im Wasser spielten und lachten, ohne daß sie ihn bemerkten. Er konnte die Augen nicht von ihnen wenden, schlich ganz leise heran und nahm den Mädchen die Kleider weg, damit sie nicht nach Hause gehen konnten. Gerade, als er sie weggenommen hatte, um sie zu verstecken, sahen sie ihn und begannen zu jammern, er soll ihnen doch die Kleider lassen.
„Ich werde sie euch nicht lassen, macht was ihr wollt!“ – antwortete der Hirt. „Ich werde euch nur dann die Kleider wiedergeben, wenn eine von euch mich zum Manne nimmt.“
„Wie könnte eine von uns dich zum Manne nehmen? – Wir kennen dich nicht“, erwiderten die Mädchen. „Gib uns unsere Kleider, daß wir sie anziehen und uns kennenlernen, dann magst du dir eine von uns aussuchen.“
„Sowie ich euch die Kleider gebe, werdet ihr fliehen“, sagte der Hirt. „Ich werde sie euch nicht eher geben, bis nicht eine von euch mich zum Manne nehmen will.“
Schließlich sagte eines von den Mädchen: „Hört, Hirt! Wir sind nicht wie andere Mädchen, wir sorgen weder für Haus noch Kind. Unser Leben ist anders, es ist leichter als das eurer Frauen. Gib uns die Kleider und komme nie wieder an diesen Ort. Hast du nie gehört, daß es ein Samodiven-Ort ist?“
„Ich weiß, dass es ein Samodiven-Ort ist und daß ihr Samodiven seid, doch glaubte ich nie, daß ihr so schön sein könntet. Seitdem ich euch gesehen habe, will ich eine von euch.“
Da sprach die mittlere Schwester: „Wenn du willst, daß wir uns versöhnen, dann laß uns eine Wette eingehen. Du wirst uns die Kleider geben, wir werden sie anziehen und aus dem Fluß steigen,  du aber sollst auf deiner Flöte spielen, und wir wollen tanzen. Übertriffst du uns aber im Spielen, sollst du eine von uns, welche du willst, haben; übertreffen wir dich, so sollst du mit uns kommen und uns, so lange du lebst, auf deiner Flöte spielen.“
Dem Hirten gefielen die Mädchen sehr, so daß er gar nicht weiter dachte, was aus dieser Wette werden könne. Er gab ihnen die Kleider und begann, seine Flöte zu richten. Sobald sich aber die Mädchen angezogen hatten, flogen sie davon – denn die Samodiven hatten Flügel und konnten wie Vögel fliegen. Der Hirte suchte hier und dort, doch von den Mädchen war keine Spur. Da wurde er sehr traurig, er hatte nichts weiteres zu tun, trieb seine Schafe weiter und war den ganzen Tag nachdenklich. Am nächsten Tag trieb er die Schafe an denselben Ort, kroch durch das Gebüsch und sah im Fluß nur eines der Mädchen. Da schlich er ganz leise heran, nahm ihm die Kleider weg, und begann, auf seiner Flöte zu spielen. Die Samodiva blickte sich um und sagte: „Ich bitte dich Hirte, gib mir meine Kleider zurück, daß ich sie anziehe.“
„Ich werde sie dir nicht geben“, erwiderte der Hirte, „ich will, daß du mich zum Manne nimmst.“
„Nimm mich nicht“, erwiderte die Samodiva. „Wir sorgen weder für Haus noch Kind. Laß mich zu meinen Schwestern gehen.“ „Ich werde dich nicht gehen lassen, und kämen auch alle Samodiven.“, anwortete er. „Du bist schön und gefällst mir, und ich bin kein schlechter Mensch.“
Der Hirte stand auf, ging nach Hause und sagte seiner Mutter, er hätte eine Braut gefunden und wolle ihr die neuen Kleider bringen, damit sie sie anziehe. Seine Mutter gab sie ihm und begann zu kochen, um die Schwiegertochter zu empfangen. Sie fragte den Sohn nicht, was es für ein Mädchen sei und woher er es kenne.
Die Hirte brachte dem Mädchen die Kleider, legte sie am Flußufer nieder, drehte ihr den Rücken zu, damit sie sich ankleide, und begann auf seiner Flöte spielen.
Die Samodiva stieg aus dem Wasser, kleidete sich an und begann zu tanzen. Der Hirte spielte, sie tanzte, sie tanzte den ganzen Tag bis zum Abend. Als der Mond aufgegangen war, ermüdete sie vom Tanzen und sagte zu dem Hirten: „Du hast mich im Spielen übertroffen, und ich werde deine Frau sein. Willst du aber, dass wir uns nie trennen, so darfst du mir niemals meine Kleider geben.“
„Ich will sie gleich in den Fluß werfen, damit er sie ins Meer treibe.“
„Wenn du meine Kleider in den Fluß wirfst, werden meine Schwestern sie finden und sie mir bringen, denn sobald ich sie wiederhabe, kehre ich zu uns zurück.“
„Ich werde sie irgendwo in die Erde eingraben, und du wirst nicht wissen, wo sie sind.“
„Wenn du sie eingräbst, muss ich sterben. Wir Samodiven lieben nicht die schwarze Erde. Uns gib das Wasser, den Wald, das Gras und den Himmel. Die Erde ist für uns das Grab, sie nährt und tränkt uns nicht.“
Der Hirte überlegte, wo er die Kleider verstecken könne, dann nahm er das Mädchen und führte es nach Hause. Als seine Mutter es sah, erschrak sie über seine Schönheit: Die Samodiva war gertenschlank, von hohem Wuchs, hatte ein weißes Gesicht, schwarze Augen, langes, blondes, wie ein Vlies dickes Haar. Nachdem sie zu der Schwiegermutter gekommen war, begann sie sich zu regen und aufzuräumen, und das ganze Haus leuchtete von ihr. Da freuten sich die Schwiegermutter und ihr Sohn, und Glücklichere als sie gab es nicht. Der Hirte machte eine Truhe, versteckte darin die Kleider der Samodiva, verschloß sie und trug den Schlüssel immer bei sich.
So lebten sie ein Jahr, und die Samodiva gebar ein Kind. Da riefen sie einen Paten, um es zu taufen wie es Brauch war. Als der Pate angekommen war, tauften sie das Kind, aßen und tranken, tanzten und sangen. Da sagte der Pate: „Nun, spiele auf deiner Flöte, damit es dir gleicht und auf der Flöte spielt wie du und das ganze Haus erfreut.“
Der Hirte begann sogleich zu spielen, da man einem Paten, so will es der Brauch, nicht absagen kann. Er spielte, und wärest du auch tot, du würdest aufstehen und tanzen.
Als er spielte, sagte der Pate zu der Samodiva: „Nun, Frau, steh auf und tanze; dein erstes Kind taufst du, und tanze, damit es dir gleicht und tanzt wie du tanzt.“
Die Samodiva stand auf, vermochte aber nicht einen Schritt zu tun. Der Schäfer sah das und wurde traurig, denn er wusste, wie sie tanzt. Da schloß er die Truhe auf und gab ihr das Samodivenkleid, daß sie es anziehe. Als die Samodiva ihr Kleid angelegt hatte, begann sie den Samodivenreigen zu tanzen. Da wunderten sich alle, groß und klein, über diesen Reigen. Sie tanzte, daß das Haus erzitterte, sie wand sich, tanzte und tanzte, ohne die Erde zu berühren. Nachdem sie müde geworden war, hielt sie an, ging zu ihrem Kind, küßte es und sagte zu ihrem Mann: „Mann, bis hier war ich deine Frau und deinem Kind eine Mutter. Von jetzt an werde ich nicht mehr bei euch sein.“
Sobald sie diese Worte gesprochen hatte, flog sie durch das Fenster. Der Hirte aber warf seine Flöte weg, lief ihr nach und rief: „Komm zurück zu uns, komm zurück, wem läßt du das Kind? Tut es dir nicht leid um uns?“
„Nicht wahr, ich sagte dir, daß eine Samodiva weder Haus noch Kind versorgt. Sei nicht böse, und such dir eine andere Frau. Ich werde kommen und nach dem Kinde sehen, du aber wirst nie mehr von mir hören, mich auch nicht sehen. Lasse mir jeden Samstag einen frischen Brotlaib und eine Schale mit Honig, denn solange ich davon esse, wirst du wissen, daß ich lebe. Sobald ich aber den Brotlaib und den Honig nicht mehr esse, wirst du wissen, daß ich gestorben bin und sollst nicht über mich trauern.“

Die Samodiva flog fort, und niemand hat sie je gesehen, noch von ihr gehört. Sowie die Schwiegermutter aus dem Hause war, kam sie und sah nach dem Kind, nährte es, badete es, doch sowie sie jemanden kommen sah, flog sie durch den Rauchfang. Jeden Samstag backte die Schwiegermutter einen Brotlaib und tat Honig in eine Schüssel, und jeden Samstag kam die Samodiva und aß alles. Nachdem das Kind herangewachsen und verheiratet war, kam die Samodiva nie wieder. Ihr Mann heiratete kein zweites Mal, weil er keine schönere Frau, als sie es war, finden konnte.

Aus: Fey, Hilde: Märchen aus Bulgarien. Frankfurt am Main 1977, S. 45-48

[LIFUB] p2 Summer Attack – green palm tree

Huhu!
Während ihr dies lest, bin ich hoffentlich gut im Archiv der Deutschen Bahn in Nürnberg angekommen. Mein Freund schreibt nämlich seine Bachelor-Arbeit über die Bahn. 🙂 
Für Lacke in Farbe… und bunt! von Lena durfte übrigens er mal wieder den Lack aussuchen – entschieden hat er sich für green palm tree aus der Summer Attack LE von p2. Diesen Nagellack habe ich über Kleiderkreisel gekauft. Als die LE aktuell war (2013 *schäm*), hab ich green palm tree stehen lassen, nur um dann ein paar Monate später irgendwo ein Bild zu entdecken, wo er mattiert war. Ich rolle gerade selbst mit den Augen.
Na ja, hier ist er nun: ich habe drei Schichten lackiert und am nächsten Morgen einen Überlack, um die Abdrücke zu verstecken (ich muss echt aufhören, meine Nägel immer vor dem Schlafengehen zu lackieren). Tipwear gab es leider auch sehr schnell und Absplitterungen schon nach wenigen Stunden (meine Nägel sind immer noch kaputt und ich habe abgespült). Hmpf.
green palm tree wurde dann noch mattiert (mit dem matten Überlack von l’oreal). So gefällt er mir viel besser. Mein Highlight ist aber das Stamping, was danach drauf kam. 😀 Benutzt habe ich diesen schwarzen Stamping-Lack vom Born Pretty Store und ein Muster von der BPL-026 (ebenfalls vom Born Pretty Store). Gestampt wurde mit dem Crystal Clear Jelly Stamper – seit ich ihn habe, benutze ich gar keinen anderen mehr. ^_^;
Darüber trage ich keinen Überlack mehr. Also ich liebe es! 😀 Und ihr?
Kennt ihr diesen Lack noch? Habt ihr damals was aus der LE gekauft?


[LIFUB] Rival de Loop Young – Tahiti

Huhu!

Durch meinen Umzug habe ich ein wenig Nachholbedarf, und deswegen gibt es meinen Beitrag zu Lenas Blogparade Lacke in Farbe… und Bunt! erst heute. Die Farbvorgabe ist diese Woche Bunt, wie immer in der letzten Woche. Nächste Woche startet dann die nächste Runde mit Koralle – ich denke, ich setze da wie immer aus 😀 
Zu Bunt habe ich einen Lack, der noch einigermaßen aktuell sein dürfte – Tahiti aus der Beach Love LE von Rival de Loop Young. Der ist ja ziemlich bunt. 😀

Ich trage auf meinen Bildern drei dünne Schichten von Tahiti ohne Überlack. Dafür habe ich mal wieder die Peel Off Base aus der Nail Agent LE lackiert. Falls ihr die noch in den Wühltischen finden könnt, ich wiederhole mich, aber: sie ist so viel besser als die Base von p2 (die jetzt sowieso ausgelistet wird)!

Ich hätte allerdings noch einen Überlack auftragen sollen, denn Tahiti hat sich mit der Base nicht vertragen. Er trocknete nicht durch und es hat sich angefühlt, als hätte ich Latex oder Silikon auf den Nägeln. Und dann hat er sich Stück für Stück verabschiedet… 😀 Noch am selben Tag hab ich die Reste abgelöst, was dank der Peel Off Base wenigstens schnell ging.
Manchmal gibt es einfach Bad Nail Days. 🙂