Kategorie: Sprachen
Armenisch lernen leicht gemacht
Jetzt, wo ich Semesterferien habe, kann ich mich endlich mal wieder um andere Dinge kümmern als Sprachen für mein Studium zu lernen. Zum Beispiel, andere Sprachen zu lernen. 🙂
Ich versuche nämlich, mir selbst Armenisch beizubringen. ‚Warum das denn?‘, werden sich jetzt bestimmt einige fragen. (Ich muss auch immer erklären, warum ich eigentlich Südslawistik studiere und was das ist und was man denn damit im Leben so anfangen kann und so weiter und so fort…) Die Antwort ist: Tja, keine Ahnung. Es interessiert mich eben 😉
Also, Armenisch ist eine Sprache, die sich linguistisch nicht so ganz einordnen lassen will, so wie zum Beispiel Deutsch. Deutsch ist eine germanische indoeuropäische Sprache. Russisch ist eine ostslawische indoeuropäische Sprache. Armenisch ist – Armenisch, eine indoeuropäische Sprache.
Das macht es auch ein kleines bisschen komplizierter, sich da heranzuarbeiten. Es gibt nicht gerade viele Verwandtschaften zu anderen Sprachen. Außerdem ist Armenisch auch keine Sprache, die besonders viele Leute aus irgendeiner Motivation heraus lernen wollen, wie Russisch oder Spanisch (Schule) oder Arabisch oder Chinesisch (Beruf). Armenisch wird unter anderem in Armenien gesprochen und außerdem noch von armenischen Einwanderern in den USA. Daher gibt es kaum Lehrwerke zur armenischen Sprache. Mein Lehrbuch ist so ziemlich das einzige das es auf dem deutschen Markt gibt. (Lustige Anekdote: Meine Italienisch-Dozentin hat mal einen Armenisch-Kurs gemacht. Sie hatte das selbe Lehrbuch.) Es nennt sich „Lehrbuch der armenischen Sprache“ und wird vom Buske-Verlag herausgegeben. Der Schriftsatz ist von 1995 und deshalb sieht das Ganze etwas antik aus. Allerding kann man im Vorwort lesen, dass für die vierte Auflage eine komplette Neuüberarbeitung geplant sei. Vielleicht leg ich es mir dann nochmal zu, wenns besser wird. 😉
Passend dazu gibt’s auch noch die Lehrbuch-CD (19,90 €), die ich allerdings noch nicht besitze. Steht aber auf meiner Wunschliste ganz oben 😉
Um zurück zum Lehrbuch zu kommen, es besteht im Wesentlichen aus drei Teilen. Ich schlage mich noch mit dem ersten Teil des Lehrbuchs herum, in dem der Schüler die Buchstaben und die grammatikalischen Grundlagen lernt. Der zweite Teil des Buches besteht aus Leseübungen und noch mehr Grammatik. Im dritten Teil des Buches gibt es nur Lesestücke, kleine Fabeln etc. Danach folgt eine Zusammenfassung der Grammatik und ein armenisch-deutsches Wörterbuch. Gerade das Letzte finde ich gut, bei meinem Italienisch-Lehrbuch ist es nämlich nicht so. ^^
Über die Einführung in die Schrift ist eigentlich nicht viel zu sagen, nur dass man sie sich zum Erlernen der armenischen Schreibschrift (jap, darum gehts da nämlich, Druckschrift sollte ja eigentlich kein Problem sein 😉 ) unbedingt zulegen sollte. Anders als im Lehrbuch sieht man noch genauer, wie die einzelnen Buchstaben aussehen, über wie viele Zeilen sie gehen, wie sie mit anderen Buchstaben verbunden werden und so weiter. Außerdem enthält das Buch noch eine interessante Geschichte der armenischen Schrift.
Was das Lernen an sich betrifft, na ja… das ist immer ein bisschen schwierig alleine. Leider gibt es an der Uni Jena keinen Armenisch-Kurs, sonst wüsste ich gleich, was ich noch auf meinen Stundenplan setze. Der einzige Armenisch-Kurs, den man in Jena belegen kann, ist im Verbund mit der Uni Halle und findet in Halle statt. Nix für ungut, aber Halle und Jena sind über 100 Kilometer voneinander entfernt und liegen in verschiedenen Bundesländern und das ist sowohl Zug- als auch Autotechnisch etwas ungünstig. Zeittechnisch wollen wir davon lieber mal gar nicht anfangen, ich arbeite immerhin nebenher noch.
Das hier ist übrigens mein Lieblingsbuchstabe:
In lateinische Schrift transkribiert wird er mit „sch“.
Ich werde mich dann mal weiter ans Lernen machen 😉
Viele Grüße und eine schöne Woche 🙂
bela devojka
Nostalgie
Habt ihr auch Sprach-Erlebnisse aus der Schule oder aus der Universität? 🙂
Heute mal ein Sprachpost ;)
Buongiorno!
Heute möchte ich mal ein paar Empfehlungen geben für Leute, die Sprachen lernen. 🙂
Im Italienisch-Unterricht (mit dem Ziel A1, ist ja ein Grundkurs) benutzen wir das Buch L’italiano all’università, ein Lehrbuch speziell für Studenten, die (wie der Name ja schon sagt) Italienisch an der Uni lernen. Das merkt man auch an den Texten, fast alle Protagonisten der Texte sind Studenten. Das Lehrbuch ist ziemlich neu und interessant, neben den Texten findet sich auch immer noch ein kleiner landeskundlicher Text. Die Themen sind eigentlich auch interessant, natürlich gibt es auch ein Kapitel über Essen, in dem man die richtige Zubereitung des Capuccino lernt 😉 (Übrigens so nebenbei, wo wir schon mal dabei sind: il caffé ist kein Kaffee, sondern in Italien ein Espresso. Auch das hab ich im Kurs gelernt 😉 )
Am Ende jeder unità ist die Grammatik noch mal kurz erklärt, das ist ziemlich gut. Ein Vokabelverzeichnis am Ende des Buches, wie man es aus Schulbüchern kennt, gibt es hier nicht. Das mag einerseits daran liegen, dass man Studenten durchaus zutrauen kann, sich die Vokabeln aus dem Wörterbuch selbst zusammen zu suchen, andererseits ist das Buch aber auch einfach „per studenti stranieri“, also für ausländische Studenten egal welcher Herkunft, gedacht. Das komplette Buch ist daher auch in Italienisch gehalten.
Gut finde ich den Übungsteil, der nach den normalen Lektionen kommt und nochmal Aufgaben Lektion für Lektion behandelt. Die Lösungen dafür gibts dann auch am Ende des Buchs.
Der Verlag „EdiLingua“ hat seinen Sitz komischerweise in Athen… oO
Beim Kauf würde ich mal darauf achten, ein Mängelexemplar zu besorgen(meistens sind die ja nicht sehr mangelhaft). Wenn man das Buch neu kauft, kostet es nämlich 37,95 € (ich hab meins aus Dringlichkeit direkt in der Uni-Buchhandlung, bei Thalia in Jena gekauft >.< ). Einer aus meinem Kurs hat seins als Mängelexemplar bei Amazon gekauft und dafür 9 € bezahlt…
Für Selbstlerner ist das Buch eher weniger geeignet, man braucht schon einen Lehrer, der einem was erklärt.
Für Interessierte hier die ISBN: 978-960-693-068-3
Außerdem hilft mir noch ein anderes Buch, das mir meine Mutter aus Südtirol mitgebracht hat: „Prime Letture- Erste italienische Lesestücke“ sind kleine Geschichten und Anekdoten (eigentlich für Kinder, aber als Erwachsener kann man auch was lernen), und zwar auf der linken Seite auf Italienisch gedruckt, und auf der gegenüberliegenden Seite auf Deutsch. Die Texte werden zum Ende des Buches hin länger und komplizierter, ist klar 😉 Für Anfänger egal welchen Alters kann ich es begleitend zum Unterricht nur empfehlen. Erschienen ist es beim dtv. ISBN: 978-3-423-09239-5 (7,40 in Brixen bei Athesia, bei Amazon 6,90€)
Besonders hilfreich fand ich (auch bei Lerngruppen) „Langenscheidts Verb-Tabellen Italienisch“. Das hab ich allerdings von meiner Mutter zugesteckt bekommen, die irgendwann mal vor geschätzten dreißig Jahren (ein genaues Datum hat sie mir nicht genannt 😉 ) Italienisch an der Volkshochschule gelernt hat. Die Verb-Tabellen sind nach den drei Konjugationsformen (A-, E- und I-Konjugation) geordnet. Hinten im Buch gibt es ein Register, wo man auch bei den Verben, die nicht direkt verzeichnet sind, auf einen Eintrag verwiesen wird, wo das Verb gleich konjugiert wird. Wie gesagt, das Buch ist schon etwas älter (1980) und ich weiß nicht, ob Langenscheidt so etwas heute noch produziert. Vielleicht bei ebay oder beim Antiquariat versuchen 😉 Ändern sich ISBNs? Wenn nicht, dann ist diese wohl noch aktuell: 3-468-34181-4
Bei Amazon gibt es die neue Variante gebraucht ab 3,95 €, ISBN: 978-3468341847
Mein Wörterbuch lasse ich mal lieber außen vor, das hab ich bei Aldi gekauft… 😀 Dementsprechend ist es auch qualitativ: die Substantive stehen gerne mal im falschen Genus etc. 😉
Ich wünsche euch viel Spaß beim Italienisch-Lernen 😉
bela devojka
Weihnachtspinguin
da bin ich wieder mal…
Hallo! Dobar dan! привет! Buongiorno!
So, die erste Woche Uni ist jetzt vorbei, und ich hatte einiges zu tun mit Sprachkursen(es sind dieses Semester vier verschiedene^^), „Dinge auf Ämtern regeln“ und Arbeiten… nun bin ich krank und deswegen kann ich auch hier sitzen und meinen Senf zum Universum dazugeben, statt im Kroatisch-Unterricht zu hocken. Yay! Das hab ich mir natürlich gewünscht >.<
Nur falls es wen interessiert: zur Zeit lerne ich in meinem Studium Kroatisch, Russisch, Rumänisch und Italienisch. Das ist natürlich ne Menge, aber ich belege dieses Semester dafür auch nix sonst als diese Sprachkurse und ich denke mal, dann hab ich auf jeden Fall den Kopf frei dafür. Ich habe auch schon eine gute Idee, wie ich mit den vielen verschiedenen Vokabeln nicht mehr durcheinander komme… 🙂
Ich habe mir vor ein, zwei Wochen den Nagellack „Goldfinger“ von Catrice gegönnt (Kunststück, er kostet nur ca. 2,50€ :D). Eigentlich stehe ich ja überhaupt nicht auf sowas, aber den finde ich sehr tragbar. Wie der Name schon sagt, die Farbe sieht aus wie flüssiges Gold… sehr schön 🙂 Demnächst gibts Bilder davon… im Moment bröckelt er zwar ab, aber ich werde ihn auf jeden Fall öfter tragen, dann aber mit Überlack… warum wohl? ^^
Vor einiger Zeit habe ich mal Bilder von mir mit grün-schwarzem Augen-Make Up gemacht (das ist wirklich ne Weile her, auf den Bildern hab ich noch schwarze Haare [: ). Irgendwie hats mir aber nie richtig gefallen… was meint ihr denn dazu?
Soo, ich werd mich mal ein wenig zurücklehnen und regenerieren 😉
Viele Grüße und nen schönen Tag 😉
bela devojka




















