Ich möchte ja diesen Sommer möglichst oft bei der Pantone 2020 Summer Challenge von @inegeek auf Instagram mitmachen – Ziel ist es, jede Woche einen Lack möglichst passend zu einer bestimmten Farbe zu zeigen. Diese Woche ist Heritage Blue dran, und ich poste Bilder von der Festplatte. Keine Ahnung, warum ich diesen Lack von Kiko nie gezeigt habe. Die Bilder von 518 Light Navy Blue sind noch in meiner alten Wohnung entstanden. Ich weiß es nicht mehr genau, bin aber der Meinung, dass ich da zwei Schichten trage, natürlich ohne Überlack. Den Lack habe ich auch sehr lange in der Kiste gehabt und nicht lackiert. Typischer Fall von „Oh, diese Nuance hab‘ ich noch nicht, schnell mal mitnehmen für ’nen Euro“-Kauf.
Wenn ihr auch mitmachen wollt, schaut doch bei Ine ins Instagram-Profil, was die nächsten Farben sind – die Challenge geht noch bis August und man muss auch nicht bei jeder Farbe etwas zeigen. Oben habe ich euch den Beitrag mit dem Terminplan verlinkt. 🙂
Für die #pantone2020summerchallenge von @inegeek auf Instagram war diese Woche die Farbe #pantonesunlight dran und da habe ich mich für Jolie Beige von Rival de Loop entschieden. Der Duftnagellack hat mal nach Pfirsich gerochen und war in der Jolie Fleur LE erhältlich. Das ist schon ein paar Jährchen her – es war 2014 – und ich habe spaßeshalber mal nicht aufs Schild geschaut und geraten, wonach er riechen soll. Ich kam auf Vanille. Interessant.
Weil er so alt ist, wollte ich Jolie Beige eigentlich nicht entsorgen, aber ganz ehrlich: der Bursche fliegt jetzt. Der Dufteffekt ist verflogen und auf den Fotos seht ihr drei Schichten, wobei da eigentlich noch eine vierte nötig gewesen wäre. Gut getrocknet ist er auch nicht. Ich hatte am nächsten Tag Abdrücke auf den Nägeln, trotz Überlack.
Beige ist eine Farbe, die ich eh nicht so oft brauche und da gibt’s noch genug andere Farben in meiner Sammlung, die besser pigmentiert sind. Also: au revoir, Jolie Beige!
Nachdem ich schon Angelinas Belief, eine ziemlich dunkle Interpretation von Nude, abgelichtet hatte, trug ich am nächsten Tag mal 501 Gesine’s Redwood aus dem Standardsortiment von L.O.V und kann schon mal sagen: die Konsistenz ist ähnlich.
Ich mag die Nuance am liebsten von allen L.O.V-Lippenstiften, weil es die natürlichste ist. Meiner Meinung nach müsste sie noch im Sortiment sein. L.O.V gibt es nur noch online, zum Beispiel im hauseigenen Onlineshop. Meinen Lippenstift habe ich für 9,95 € gekauft.
Ich habe mir in der Zwischenzeit oft überlegt, was ich noch zu diesem Produkt sagen könnte, und Gesines Redwood zu jeder Gelegenheit getragen. Fakt ist: ähnliche Eigenschaften wie Angelina’s Belief. Da muss ich mir jetzt auch keinen Roman aus den Fingern saugen, obwohl ich ihn in letzter Zeit deswegen oft auf den Lippen hatte. Diese Nuance passt einfach zu meinem Hauttyp und ist für mich super für den Alltag.
Kennt ihr den Lippenstift? Was sagt ihr dazu, dass es L.O.V jetzt nur noch online gibt?
Für die frischlackiert-Challenge ist das Thema diese Woche stamper marble, also im Prinzip das Gleiche wie beim Marmor-Design… 😀 Ich erfinde hier nicht gerade das Rad neu, sorry.
Mitspieler bei diesem Nailart waren color is life von Anny und exquisite grey von p2. Ich hätte vielleicht ein bisschen mehr grau nehmen können für die Quarz-Einschlüsse. Das sollen nämlich Amethyst-Nägel sein. Wollte ich schon immer mal machen.
Nächstes Mal nehme ich wohl lieber einen Ton, der rötlicher ist, oder? Aber es sieht trotzdem ganz cool aus, wie lila mit Rauchwolken. 🙂
#pantone2020summerchallenge von @inegeek auf Instagram ist angebrochen und diesmal ist die gewünschte Farbe #pantonecubansand. Da habe ich doch tatsächlich was auf Lager, nämlich Himalaya von Sally Hansen. Den gab es in der Herbst/Winter-Kollektion 2014. Kennt ihr ihn noch?
Auf meinen Bildern seht ihr zwei Schichten ohne Überlack. Das ist so ein Lack, den ich auch ohne Probleme solo tragen könnte, aber er war Basis für mein Neon und Nude-Nailart für die frischlackiert-Challenge. 🙂
Auch diesen Monat möchte ich wieder beim eyeshadow1x1 von Talasia mitmachen. Die Farben sind diesmal Orange und Pink. Da habe ich eigentlich nur eine Möglichkeit, und die heißt Neon. Mein einziger orangefarbener Lidschatten befindet sich in der Redemption Palette Acid Brights von Makeup Revolution. Da passt dann natürlich nur Neonpink, das ich aus der gleichen Palette genommen habe.
Für meinen Look brauchte ich unbedingt eine eyeshadow base, weil die Neon-Lidschatten aus dieser Palette leider nicht so gut decken. Aber ich glaube, das ist bei Neonpigmenten einfach so.
Eins war klar: das wird nicht sehr dezent. Deswegen habe ich den pinkfarbenen Lidschatten bis zur Augenbraue aufgetragen und den orangefarbenen Lidschatten auf die Mitte des beweglichen Augenlids aufgetupft. Den Lidstrich habe ich wieder mit dem Eyeliner aus der Doll’s Collection von Catrice gezogen. Aber das war immer noch zu dezent – also habe ich noch die Define & Style Wimpern von trend it up aufgeklebt. Für falsche Wimpern sind die sehr dezent, für mich – eher nicht. 😀
Dazu passte dann der Active Flue Neon Lipstick von Kiko, den ich vor einer Weile schon einmal kurz gezeigt hatte. Damals habe ich mich über den seltsamen Reis-Geruch aufgeregt, heute bemerke ich den eigentlich nicht mehr. Das ist definitiv ein bläulicheres Pink als das des Lidschattens, aber es war der einzige Neon-Lippenstift in meinem Besitz.
Wie gefällt es euch?
Im Anschluss noch ein paar Swatches von dieser Palette, die ich mit Swatch Stencils von SwatchAndMore gemacht habe. Da seht ihr noch ein Pink mit bläulichem Schimmer, von dem ich mir kurz überlegt habe, es mit einzubeziehen in dieses Makeup. Allerdings passte es nicht ganz zu dem Neon-Thema. Das Weiß und das Neongelb (die Lidschatten sind alle namenlos) sind katastrophal, ein Fall für die Tonne. Alle weiteren Farben fand ich eigentlich beim Swatchen gut. Das Schwarz ist schwierig zu verarbeiten, damit habe ich mal was geschminkt und war nicht zufrieden. Insgesamt kann man wohl für 4,99 € (soviel hat die Palette gekostet) nicht meckern, aber bedenkt das, wenn ihr sie mal in irgendeinem Blog- oder Instasale findet. Immerhin soll sie besser sein als die Neon-Palette von Sleek. Beide habe ich damals vor Ort im Shop geswatcht und verglichen und… na ja, ihr seht ja, welche Palette ich nun besitze, ne?
Dieser Lack von Kiko passt meiner Meinung nach viel besser zu der Farbe Blossom bei der #pantone2020summerchallenge von @inegeek auf Instagram. Ich trage auf den Bildern den Lack 802 Golden Rose aus der Quick Dry-Reihe.
Quick Dry? Keine Ahnung, aber ich habe drei Schichten lackiert und bin immer noch nicht ganz zufrieden mit der Deckkraft. Der hübsche goldene Schimmer entschädigt dafür. Ich bin froh, dass ich den Lack mal wieder verwendet habe, denn 2016 habe ich ihn schon mal vorgestellt.
Auf den Bildern kommt es leider nicht rüber: Golden Rose hat, wie der Name es impliziert, einen rosafarbenen Unterton. Aber man kann ja nicht alles haben.
Für diese Woche ist das Thema bei der frischlackiert-ChallengeArabian Nights. Ich habe mich entschieden, so eine Art Orientalische-Fliesen-Nailart zu machen. Sogar bei Wikipedia steht’s:
Türkis ist in der orientalischen bzw. islamischen Kunst seit Jahrtausenden eine beliebte Farbe und kommt besonders bei glasierten Kacheln und Keramik häufig vor. Dies geht wahrscheinlich auf die sogenannte Ägyptische Fayence zurück, die häufig in Türkis-Tönen gefärbt war, vermutlich als preiswerte Imitation des teuren Steines. Aus diesem Material wurden im Alten Ägypten alle möglichen Gegenstände wie Vasen, Schmuck oder Amulette hergestellt (siehe Abb.). Auch die Friese aus glasierten Ziegeln, die den im 6. Jahrhundert vor Christus erbauten Palast des Darius in Susa schmückten (heute z. T. im Louvre, Paris), sind zum großen Teil türkisfarben. Später spielte die Farbe auch bei der Dekoration vieler Moscheen oder Mausoleen im Iran (Isfahan, Mahan) oder in der Türkei (Mausoleum Mehmed I. (Yeşil türbe) in Bursa, 1421) eine große Rolle. Ein anderes Beispiel ist die einst auch in Europa berühmte Fayence aus Iznik.
Genauso sind geometrische Muster in der islamischen Kunst charakteristisch. Natürliches Ultramarinblau wurde aus Lasurit, einem Mineral, das in Lapislazulisteinen vorkommt, entwickelt, und die am höchsten konzentrierten Gesteine gab es in Afghanistan. Nach Europa wurden sie über das Meer – also ultra marin – transportiert. Mein Design ist also kunsthistorisch und geografisch belegt orientalisch, islamisch, was auch immer für Assoziationen ihr wünscht. 😉 Für mehr Informationen lest gerne die Wikipedia-Artikel über geometrische Muster in der islamischen Kunst und Ultramarinblau. Ich hoffe, ihr könnt diesen kurzen Exkurs entschuldigen. Ich finde so etwas tatsächlich sehr interessant.
Für mein Design bildet 130 fresh sister von p2 die Basis. Das Muster habe ich mit einem namenlosen blauen Stampinglack vom Born Pretty Store gestampt. Es stammt von der Stampingplate BP-09 ebenfalls vom Born Pretty Store.
Eigentlich hab ich es ein bisschen verhunzt, aber so sieht es ein bisschen älter aus, wie zerbrochene Fliesen.
Wie gefällt euch meine Interpretation von Arabian Nights? Habt ihr auch ein Design gemacht?
Diese Woche habe ich für die #pantone2020summerchallenge von @inegeek auf Instagram einen Lack lackiert, der mir keine Freude bereitet hat. 010 energetic peach aus der Haute Punk LE von Kiko war der einzige Lack in meiner Sammlung, der zur Farbvorgabe Blossom gepasst hat. Und das nicht mal besonders gut. Ich möchte den Post heute trotzdem veröffentlichen.
Schon 2015, als dieser Lack zum ersten Mal auf dem Blog zu sehen war, beschwerte ich mich über die pastöse Konsistenz und die mangelnde Deckkraft. Das war jetzt nicht besser, denn energetic peach war fast eingetrocknet. Leute, nutzt eure Sandlacke! Ich habe ihn mit Nagellackverdünner wieder flüssig gemacht, aber das hat es nicht wirklich verbessert. Energetic Peach trocknete nämlich nicht richtig und schob sich über Nacht nach hinten. Es sah aus wie drei Wochen alte Tipwear. Und so musste ich dann einen Tag lang auf der Arbeit rumlaufen… zum Glück sitze ich eh alleine in einem Büro.
Ich muss euch was gestehen: der Lack ist mittlerweile in die Tonne gewandert. So was will ich nicht mal mehr verschenken… also ist das hier so was wie ein Hinterherwinken…