Komm und schnapp sie dihir!

Rival de Loop Young hat bei uns in Jena alle Lacke reduziert – die Brilliant Nails-Reihe auf 99 ct und die Express Colour-Reihe auf 69 ct – und das ist für mich der Anlass, mal nur über diese Lacke zu schreiben. 😉

Ich habe Rival de Loop erst vor einigen Monaten so richtig als Marke wahrgenommen, um ehrlich zu sein; aufgrund des altbackenen Designs der Rossmann-Eigenmarke passiert das wohl den meisten.
Ich stehe auch immer vor der Theke und denke mir: Boah, ich bin gerade in die Neunziger zurückgelaufen!

Das ist aber nicht immer gerechtfertigt 😉

Brilliant Nails | #47 red dragon | 9,5 ml | 99 ct
In der Flasche schimmert red dragon schön golden, weswegen ich ihn mitgenommen habe, aber auf den Nägeln kommt das Goldene irgendwie nicht so durch. Trotzdem ein schöner klassischer Lack, vielleicht für den Sommer? 
Mit drei dünnen Schichten deckte er und zog keine Streifen. Über die Haltbarkeit beschwere ich mich ebenfalls nicht: zwei bis drei Tage (mit zwei Mal Schwimmen gehen).

Brilliant Nails | #04 sea shell | 9,5 ml | 99 ct
Dieser Lack ist bis jetzt mein Favourit von allen! Es ist nicht einfach nur weiß, er schimmert wie Perlmutt. Der Name passt also (wie bei allen Lacken hier eigentlich). Die Haltbarkeit beträgt 2-3 Tage (Tipwear sieht man eh nicht bei dem Lack), wenn man nicht wie ich ins Schwimmbad geht, hält er wahrscheinlich auch länger 😉
Ich brauchte hier ebenfalls drei Schichten und war streifenfrei 🙂

Brilliant Nails | #05 coconut milk | 9,5 ml | 99 ct
Dieses Weiß ist ein wenig durchsichtig – ich weiß nicht, ob das so gedacht ist. Ich wollte mir nicht den durchsichtigen weißen Lack von Essie leisten und habe mir deswegen erst mal diesen gekauft 😉 Ich trage auf dem Bild zwei Schichten und hatte ein bisschen Probleme beim Lackieren, weil der Lack streifig wurde. Wäre das nicht gewesen, hätte eine Schicht gereicht und es wäre richtig durchsichtig geworden 😉 Andere Leute, die ein deckendes Ergebnis haben wollten, haben offenbar 4 Schichten gebraucht. Die Haltbarkeit war für die Preislage ok – zwei bis drei Tage hat er durchgehalten und splitterte dann an den Rändern.

Express Colour | #14 sparkling princess | ca 3 ml | 69 ct
Diesen Glitzerlack musste ich einfach haben – ich habe mir einfach den perfekten Sternenhimmel auf dunkelblauer Basis ausgemalt. Wie man sieht, habe ich das genau so lackiert, leider war die Lampe nicht so toll. Es sieht trotzdem sehr sternenhimmelig aus, oder? Es war ein wenig schwierig, nicht zuviel Glitter auf den Nagel zu bringen. Das Ablackieren war, wie das bei einem Glitzerlack eben so ist: nicht schön 😉

Express Colour | #12 red vamp | ca 3 ml | 69 ct

Noch ein schönes Rot! Auch diese Farbe habe ich so noch nicht in meiner Sammlung. Ich glaube, es gibt einen ähnlichen Lack von Essie. Red Vamp braucht drei Schichten, um zu decken, aber das Lackieren dauert dank des schnell trocknenden Lacks nicht länger. Bei mir platzte er nach einem Tag (mit Schwimmbad-Besuch) leider ab.

Express Colour | #25 extroordinary | ca 3 ml | 69 ct

Dieses Grün ist wirklich extraordinary! Der Schimmer in der Flasche kommt auch auf den Nägeln gut raus, wenn auch subtil. Eine sehr schöne Farbe, die ich nur empfehlen möchte. Beim Lackieren muss man nur ein wenig aufpassen, denn wenn die von Rival de Loop „Schnelltrocknend“ auf die Flasche schreiben, meinen die das auch so… *hüstel*

Und zum Schluss mein ganz persönliches Highlight:

Express Colour | #24 night glam | ca 3 ml | 69 ct

Ich würde night glam eher als Topper empfehlen. Auf dem Bild trage ich den Lack über p2 – keep in touch.
Auch hier muss man schnell lackieren und außerdem einen Überlack verwenden, damit der Glitzer richtig rauskommt. Das Ablackieren ist natürlich nicht so schön 😉

So, das waren alle Lacke von RdL Young, die ich besitze. Vielleicht habe ich der einen oder anderen gezeigt, dass die Marke doch nicht so altbacken ist 😉 (und dass ich gerade eine Monatskarte fürs Schwimmbad (GalaxSea in Jena) besitze…:D wollt ihr mal einen Post darüber? Es hat gerade wieder frisch aufgemacht und es gäbe einiges zu schreiben 😉 )

Habt ihr auch Lacke von Rival de Loop? Oder war das bis jetzt unbekanntes Terrain für euch? 

Lacke in Farbe… und bunt! Hellblau mit dem p2 color victim 042 being in heaven

Wow, was für eine Resonanz der date in the moonlight letzte Woche erhalten hat! Als hätte die Welt darauf gewartet. 🙂

Auch diese Woche schaffe ich es wieder, bei der Aktion von Lena und Cyw mitzumachen. Die Farbe der Woche ist hellblau und dafür habe ich mal einen etwas älteren Lack ausgekramt.

Dieser Lack ist schon seit einer Weile nicht mehr im p2-Sortiment, aber deswegen finde ich ihn trotzdem schön. Es ist ein sehr helles Hellblau,  aber gerade noch blau 🙂

(So wie der Himmel hier in Jena auf jeden Fall nicht aussieht… eher hellgrau. Und gestern hat es auch noch geschneit. <– Ich mag keinen Schnee. Ich wollte nie Twilight zitieren, aber wo sie recht hat: Schnee heißt, es ist zu kalt für Regen. )

So wie ich letzte Woche ein echtes Pigmentierungswunder vorgestellt habe, ist es diese Woche das komplette Gegenteil etwas anders. Ich brauche für ein deckendes Ergebnis vier (dünne) Schichten, was in der Vergangenheit relativ normal für p2-Lacke war. Das wirkt sich leider auch auf die Trockenzeit aus und macht mich in einer ganz anderen Weise zu einem color victim: auf dem Ringfinger könnt ihr auf dem Foto sehr gut die Macke sehen, die ich mir reingehauen habe ;D

Haltbarkeitstechnisch bin ich mit dem Lack trotzdem ziemlich zufrieden; einige Tage hält er bei mir ohne großartige Tipwear durch. Vielleicht muss der Lack ja erst eine Weile durchtrocknen und hält dafür um so länger? Ich habe mir am Tag des Lackierens noch einige Macken mehr in meine Nägel gehauen und ein wenig Goldglitter von L’Oreal drüber lackiert – sah gar nicht schlecht aus und hat super kaschiert 😉

Kennt ihr den Lack noch? 🙂

Tannengrün (25.12.13)

Altrosa (8.1.14)

Anthrazit (15.1.14)

Bordeaux (12.2.2014)

Flieder (19.2.2014)

Petrol (26.2.2014)

Apricot (5.3.2014)

Schwarz (12.3.2014)

Rosa (19.3.2014)

Lacke in Farbe… und bunt! Anthrazit mit dem essence 126 date in the moonlight

essence colour&go  | 126 date in the moonlight | 8 ml | 1,55 €

Ich habe es diese Woche SCHON WIEDER geschafft, bei der Aktion von Lena und Cyw mitzumachen! (Ich bin so toll.)

Dieses Mal ist die vorgegebene Farbe Anthrazit – eine Farbe bei der ich mir nie so ganz sicher bin, was das jetzt genau ist. Wikipedia sagt dazu: „Anthrazit, ein dunkles, warmes Grau. Vor allem für Kleidung oder Fahrzeuge wird diese Farbbezeichnung eingesetzt, da es nicht Tiefschwarz ist und so den Glanz von Anthrazit-Kohle assoziiert.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Anthrazit_(Farbe)#Farbnamen)

Also, ich habe keine Ahnung, was bitteschön ein warmes Grau sein soll, aber ich denke, der Lack hier tuts. 😉

Dies ist ein wunderschönes Dunkelgrau mit dezentem Schimmer, der Lack hat sich mittlerweile zu einem Allrounder für mich entwickelt. Wenn ich mal keinen hellen Lack tragen möchte, sondern einen dunklen eleganten, ist diese Farbe ideal. Zu den Klamotten passt es sowieso immer.

Die Farbe geht ins bläuliche, was mir gerade sehr zusagt (…ist das eine typische Winterfarbe? Bin ich wirklich so ein Jahreszeitenmensch? Oh je.).

Ich brauche von diesem Lack nur eine(!) etwas dickere Schicht, damit er deckt. Die Haltbarkeit habe ich auch immer als sehr gut für einen Lack in dieser Preisregion empfunden, nach drei Tagen zeigt sich Tipwear.

Ich trage ihn natürlich mit Unter- und Überlack 😉

Zu meinem Lack in Tannengrün von vor drei Wochen gehts hier lang und Altrosa von vergangener Woche findet ihr hier.

Die anderen Farben findet ihr hier:

22.1.2014 Hellblau (p2 being in heaven)

12.2.2014 Bordeaux (Jade Rare Ruby)

19.2.2014 Flieder essence absolutely blue

26.2.2014 Petrol

5.3.2014 Apricot

12.3.2014 Schwarz

19.3.2014 Rosa

Ach ja: Addet meine Facebook-Seite! 😀

Wie entsteht Zuckerwatte? Fragen des Alltags

Habt ihr euch nicht auch schon immer gefragt, wie die Zuckerwatte so schön… wattig wird? Ich schon. Manchmal begegnen einem im Alltag einfach Fragen, die beantwortet werden müssen – und das tue ich heute mal. Anregungen für die nächste Runde sind natürlich willkommen 😉

Wie funktioniert eine Zuckerwattemaschine?

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/t
humb/5/53/Spinning_cotton_candy.jpg/400px-Spinning_c
otton_candy.jpg

In einer Zuckerwattemaschine werden im Normalfall für eine Portion fünf bis sechs Gramm Zuckergranulat oder Haushaltszucker auf etwa 150°C erhitzt(in der Mitte der Maschine, an einer Heizwendel). Durch Zentrifugalkraft wird der flüssige Zucker in die Wanne der Zuckerwattemaschine geschleudert. Dabei erstarrt der Zucker zu hauchdünnen Fäden und kann aufgewickelt werden. Die entstehenden Fäden sind nicht kristallin, d.h. ihre Struktur ist nicht regelmäßig aufgebaut, sondern amorph. Daher sind sie so weich wie Watte. Die Zuckerwatte wird also wattig durch die Herstellungsart, weil sich die Zuckerfäden beim Abkühlen durch die Schleuderei nicht mehr regelmäßig anordnen können.

Antwort hier gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Zuckerwatte

Warum haben alte Frauen manchmal lila Haare?

https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQchX
Rl-nGlyg0JpI8ZyYxc9YsClfUgYFg8_62Ir5hkwvoeSeev

Das ist das gleiche Prinzip wie beim Wäschewaschen: weiße Wäsche wird gewaschen, dabei verfärbt sie sich gelb. Das merken wir nur deshalb nicht, weil sich im Waschmittel Stoffe befinden, die die Wäsche blau färben. Dadurch wird sie wieder weiß. Bei weißen Haaren kann es vorkommen, dass sie durch Sonneneinstrahlung einen Gelbstich bekommen. Dann nimmt man lila Farbe, um das Gelb zu neutralisieren. Dabei kann es auch zu Unfällen kommen, wenn der Frisör zuviel Lila nimmt 😉

Antwort hier gefunden: http://www.spreeblick.com/2006/12/11/warum-haben-omas-lila-haare/

Wieso heißt es eigentlich ‚vögeln‘? Dabei fliegt man doch nicht!


Bei Wikipedia und Co. scheint die Ansicht verbreitet, der Begriff „vögeln“ komme davon, dass die Damen im Mittelalter einen Vogelkäfig ins Fenster gestellt haben sollen, wenn die Luft rein war und der Liebhaber freie Bahn hatte. Laut dem Karlsruher Mediävisten und Germanisten Christian Götz ist das aber nicht so gewesen: er meint, über den heimlichen Geschlechtsverkehr im Mittelalter sei viel zu wenig bekannt, und hält es für ein Gerücht. Die plausiblere Erklärung für ihn ist auch nicht so spannend: die Begattung der Hühner wurde „vogelin“ genannt – und der Begriff wurde dann einfach auf den Menschen übertragen.

Karlruhe weiß Bescheid: http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/sex-in-karlsruhe./ka-news-erklaert-Voegeln-Ficken-Bumsen-woher-kommt-das-eigentlich;art6066,802956

Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Passer_domesticus_04.jpg

Neues Nagelzeugs

Ich habe mir in den letzten Monaten einige neue Lacke gegönnt. Deshalb gibt es jetzt viele Swatches für euch 😉

Was mir dabei aufgefallen ist: es sind eigentlich alle Farben ziemlich winterlich. Das war so garantiert nicht beabsichtigt. Aber was solls, dann passt der Post eben grade noch so zur Jahreszeit 😉

Ich habe es nach Marken geordnet, damit es ein kleines bisschen übersichtlicher wird.

Ich benutze übrigens immer den Ultra Nail Repair von essence als Unterlack und den BTGN Top Sealer Fast Dry als Überlack. Mein Nagellack-Entferner ist mittlerweile wieder der günstige von ebelin (60 Cent, denke ich) trotz des etwas seltsamen Frucht-Geruchs. Ich hatte zwischenzeitlich den Entferner von Rival de Loop(mit Waldbeeren-Geruch), aber er entfernte die Lacke im Vergleich so schlecht, dass ich jetzt doch wieder den von ebelin nutze.

essence | colour&go | 148 prom-berry | 8 ml | 1,55 €

Ich hoffte, dass prom-berry auf den Nägeln so aussieht, wie ich es mir von The Dark Knight von Catrice gewünscht hätte. Nur dass der Lack von essence einfach 1,20 € weniger kostet. Hier bei Just Insane wurde er ebenfalls schon gezeigt, falls euch meine Winterlichtfotos nicht reichen. Auf dem Mittelfinger habe ich The Dark Knight aufgetragen, um die Lacke zu vergleichen. Leider kann man es nicht erkennen, aber The Dark Knight ist im Vergleich ein wenig dunkler und brauchte zwei Schichten, während prom-berry in einer, etwas dickeren Schicht deckte. Wenn man nicht direkt darauf schaut und es nicht weiß, sehen die Lacke allerdings beide gleich aus: ein fast schwarzes Violett mit minimalem Schimmer. Von der Deckkraft verhielt sich prom-berry absolut gleich wie date in the moonlight.
(Vielleicht ist es auch jemandem aufgefallen, dass ich mit dem Catrice-Lack auf dem Mittelfinger größere Probleme beim Lackieren hatte. D’oh.)

Haltbarkeit: 3 Tage
Deckkraft: 1 Schicht!
Streifen: nein
Ablackieren: ziemlich gut, Glitzerpartikel behindern nicht
Verhalten beim Lackieren: mittelmäßig(Pinsel gut abstreifen!) – sonst gibt’s aber nichts zu meckern
Pinsel: breit, abgerundet

essence | colour&go | 126 date in the moonlight | 8 ml | 1,55 €

Jap, ich hab halt nach nem schimmernden Grauton gesucht… und für das Geld… 😉
Deckt großartig mit nur einer (gar nicht mal so dicken Schicht) und trocknet wie die meisten essence-Lacke ziemlich schnell. Leider muss man wohl aufpassen, dass nicht zuviel Produkt auf dem Pinsel bleibt(zweimal abstreifen!). Und er hat ein bisschen Blasen geschlagen, was ich aber fast mit dem Überlack ausgleichen konnte. (Pro und Contra halten sich also die Waage) Auf dem Foto konnte ich den leichten Schimmer einigermaßen einfangen(der farblich passende Deckel der Flasche trügt ein wenig – soviel ist es nämlich nicht 😉 )
Gehalten hat er anderthalb Tage, ehe er an meinem ziemlich kaputten Zeigefingernagel absplitterte… auf den anderen Nägeln war nicht einmal Tipwear zu sehen.

Haltbarkeit: 3 Tage
Deckkraft: 1 Schicht!
Streifen: nein
Ablackieren: ziemlich gut, Glitzerpartikel behindern nicht
Verhalten beim Lackieren: mittelmäßig(Pinsel gut abstreifen!) – sonst gibt’s aber nichts zu meckern
Pinsel: breit, abgerundet

essence | colour&go | 147 miss universe | 8 ml | 1,55 €

Leider nicht besonders deckkräftig – ich empfehle eine schwarze Basis (dann wird auch das Entfernen einfacher 😉 ). Trotzdem ist die Farbe wunderschön, fast schwarz, und schimmert in verschiedenen Petrol-Nuancen. Hier bei Just Insane wurde sie wie prom-berry ebenfalls schon mal gezeigt. (Die gute Missy hat wohl ähnliche Farbvorlieben wie ich ^_^)
Wie bei seinen beiden Brüdern muss man auch hier aufpassen, dass man nicht zuviel Produkt auf dem Pinsel hat. Komisch, kam mir bei meinen anderen essence-Lacken nie so vor.

Haltbarkeit: 3 Tage
Deckkraft: 3 durchschnittlich dicke Schichten
Streifen: nein
Ablackieren: ziemlich gut
Verhalten beim Lackieren: mittelmäßig(Pinsel gut abstreifen!) – sonst gibt’s aber nichts zu meckern
Pinsel: breit, abgerundet

Manhattan | Quick Dry | 101S | 7 ml | 2,25 €

Definitiv nicht für jeden Tag, weil zu glitzernd. Aber irgendwie hat’s mir der angetan.

Leider bröckelte er nach einem Tag mit einer Fünf-Stunden-Schicht Arbeiten schon ab…
Trotzdem finde ich ihn sehr winterlich, auch wenn ich die Farbe erst mal ins Regal stelle.

Haltbarkeit: 1 Tag
Deckkraft: 3 Schichten
Streifen: minimal
Ablackieren: wegen der Glitzerpartikel schwierig
Verhalten beim Lackieren: gut, erste Schicht etwas fleckig
Pinsel: schmal, mittellang

Manhattan | Bonnie Strange | 003 | 7 ml | 2,95 € [limitiert]

Der ist mittlerweile ja überall zu sehen… deckt wie Miss Universe nicht besonders, deshalb auch hier: schwarze Basis. Und trotzdem toll. (auch wenn er in der Flasche irgendwie… faszinierender ausschaut)
Ich brauchte drei Schichten, gehalten hat er ohne großartiges Bröckeln (aber mit leicht zunehmender Tipwear) sechs Tage. Ich gebe eine Kaufempfehlung, wenn ihr eine solche Farbe noch nicht habt und euch der Preis nichts ausmacht.

Haltbarkeit: 5-6 Tage
Deckkraft: 3 Schichten
Streifen: nein
Ablackieren: wegen der mikrofeinen Glitterpartikel etwas kratzig, aber ok
Verhalten beim Lackieren: gut
Pinsel: normal, mittellang

Manhattan | Bonnie Strange | 004 | 7 ml | 2,95 € [limitiert]

Auf sowas hab ich gewartet, einen schwarzen Lack mit Glitzerpartikeln 🙂 Ich habe eine ähnliche Farbe von a England (Bridal Veil) gesehen, aber da der Bonnie Strange-Lack für mich ausreichend ähnlich sehr ähnlich ist, habe ich mir das gespart. Der Lack deckt mit zwei Schichten. Er hält nicht so lange wie sein grüner Verwandter, aber ich schiebe das auf meine Nägel, die gesplittert sind.

Haltbarkeit: 3 Tage (bei mir)
Deckkraft: zwei dünne Schichten
Streifen: nein
Ablackieren: gut trotz Glitzerpartikel
Verhalten beim Lackieren: leicht streifig, kann durch eine zweite Schicht korrigiert werden
Pinsel: lang und dünn

p2 | volume gloss | 090 red lady| 12 ml | 1,95 €

Bei einer Kollegin gesehen und jetzt endlich gekauft. Hier mit dem Gold-Topper aus der metal glam-LE lackiert.
Bei meiner Kollegin hält er ohne Unter- und Überlack ewig (ich glaube, sie lackiert immer zwei Schichten). Bei mir dank Umzugsputzerei leider nicht ganz so lange – nach anderthalb Tagen ist er am Daumen und Zeigefinger abgebröckelt. Deswegen musste er runter. Schade, ich liebe die Kombination 🙂

Urghs, so schlimm kamen mir meine Nagelhäute gar nicht vor *eincrem*

Haltbarkeit: 3-4 Tage
Deckkraft: 2 Schichten (eine dicke reicht auch)
Streifen: nein
Ablackieren: normal, das Rot verteilte sich zunächst auf dem Finger *smile*
Verhalten beim Lackieren: unkompliziert
Pinsel: breit, mittellang, abgeflacht

p2 | color victim | 650 fever | 8 ml | 1,55 €

Das ist ein klassisches schimmriges Rot, das jeweils zweite Bild gibt das Farbspektrum ziemlich gut wieder. Ich hatte kleine Probleme beim Lackieren, weil der Lack ein kleines bisschen streifig werden wollte. Mit zwei Schichten deckt er aber. Wenn fever trocken ist, hält der Lack ziemlich lang. Wenn ihr sowas sucht: auf jeden Fall Kaufempfehlung!

Haltbarkeit: 4 Tage
Deckkraft: eine dicke Schicht reicht
Streifen: mit weniger Produkt auf dem Pinsel nicht
Ablackieren: ok
Verhalten beim Lackieren: leicht streifig, kann durch eine zweite Schicht korrigiert werden
Pinsel: lang und dünn

p2 | color victim | 990 free to be | 8 ml | 1,55 €

Diese Farbe hier mag ich besonders bei Kleidung. In der Flasche kommt free to be etwas schöner rüber als auf dem Nagel. Weils schnell gehen musste, habe ich nur eine Schicht lackiert, die auch ausreicht, wenn man nicht genau hinschaut. Leider hat der Lack auch nicht lange gehalten. Nach nur einem Tag musste er wieder runter.

Haltbarkeit: 1 Tag
Deckkraft: 1-2 Schichten (eine dicke Schicht reicht)
Streifen: nein
Ablackieren: gut
Verhalten beim Lackieren: gut, erste Schicht etwas fleckig
Pinsel: schmal, mittellang

Rival de Loop | Express Nails | 301 | 8 ml | 1,49 €

Die Farbe hat leider keinen Namen, ich würde sie als schimmriges Tannengrün bezeichnen. Es gab mal einen ähnlichen Lack von Catrice, der After Eight hieß. Ich habe sehr lange nach einer vergleichbaren Farbe gesucht, da ich mir den Lack damals nicht kaufte, und jetzt endlich bei der Sortimentsumstellung von Rival de Loop gefunden. Der Lack mit dem aussagekräftigen Namen 301 ist ein wenig heller, aber a) ist die Farbe sowieso grade in und b) zählt sie zufälligerweise auch noch zu meinen Lieblingsfarben 🙂 Ich brauchte zwei Schichten, eine dicke hätte vermutlich auch gereicht, entspricht aber nicht meinen Lackiergewohnheiten 😉 Nach einem Tag blätterte die Farbe am Daumen leider ab (und das diesmal ohne Extrem-Putzing >.<). Deshalb gibt es dafür einen fetten Minuspunkt, aber da ich die Farbe trotzdem toll finde… Kaufempfehlung, wenn euch die geringe Haltbarkeit nicht stört 😉

Haltbarkeit: 2 Tage
Deckkraft: 1-2 Schichten
Streifen: nein
Ablackieren: Ok, wegen der kleinen Glitzerpartikel ist etwas mehr Reibung nötig als bei einem normalen Lack
Verhalten beim Lackieren: gut, erste Schicht etwas fleckig
Pinsel: schmal, mittellang

Rival de Loop | High Gloss Nail Colour | 443A | 8 ml | 1,49 €

Schaut aus wie der hier von China Glaze oder der hier von Etude House. Oder wie der im Vergleich viel zu teure Kitch me if you can von Catrice. Falls ihr so einen wolltet – auf zu Rossmann 😉
Ich gebe allerdings zu bedenken, dass man nach den Glitterpartikeln ein bisschen fischen muss. Der durchsichtige Basislack ist ziemlich dickflüssig, was das Ganze erschwert. Trocknungstechnisch hat mich die Kombi mit Schwarz nicht überzeugt. Ich war vier Stunden nach dem Lackieren arbeiten und habe trotzdem jede Menge Macken davon getragen, so dass ich am nächsten Tag eigentlich alles wieder abmachen wollte…

Haltbarkeit: –
Deckkraft: –
Streifen: –
Ablackieren: grauenvoll: Glitzerlack ^^
Verhalten beim Lackieren: Glitzerpartikel müssen erfischt werden
Pinsel: schmal, mittellang

Rival de Loop Young | Express Colour | # 14 sparkling princess | schätze 4-5 ml | 0,99 €

Joa, was soll ich sagen… ich wollte billigen Stardust-Glitzer… und ich brauche eh nicht so viel davon, deswegen kommt mir die kleine Flasche grade recht. Hier auf dunkelblau (sieht ein bisschen aus wie ein Sternenhimmel <3)

Ich habe sehr sparsam gearbeitet, der Lack ist wohl nicht als Topper gedacht. Außerdem trocknet er ziemlich schnell, was das Ganze erschwerte. Leider lässt sich Glitzer nicht so einfach fotografieren…

Haltbarkeit: –
Deckkraft: –
Streifen: –
Ablackieren: für einen Glitzerlack ok
Verhalten beim Lackieren: zügig arbeiten und gut abstreifen 😉
Pinsel: schmal, mittellang

So, das wars. 🙂
Habt ihr auch welche von den Lacken? Habt ihr vielleicht auch andere Erfahrungen gemacht als ich? 🙂

Lacke in Farbe… und bunt! Altrosa – Artdeco Magnetic Nail Laquer No.18

Artdeco Magnetic Nail Laquer | No. 18 | 6 ml | 4,95 € bei Müller, Sonderangebot 😉
Wow, diese Woche schaffe ich es schon wieder, bei Lacke in Farbe… und bunt! von Lena und Cyw mitzumachen. Der Lack ist eigentlich magnetisch, aber so finde ich ihn auch schön. Zur „magnetisierenden“ Eigenschaft kann ich auch nichts sagen, ich hab ihn mir wegen der Farbe gekauft. *gesteh*
Eigentlich ist die Farbe heller, aber meine Kamera sah das wohl anders… >_< Das zweite Bild kommt der Farbe am nächsten. Googlet mal nach der Farbe, dann versteht ihr, was ich meine.
Was ihr da übrigens seht, ist eine Schicht des Lacks. Also Daumen hoch 🙂
Die anderen Farben findet ihr hier:
Ach ja: Liket meine Facebook-Seite! ;D

Lack in Farbe… und bunt! Tannengrün mit dem Express Nails No. 231 von Rival de Loop

Dieser Lack wird euch noch mal begegnen 😉 Endlich schaffe es auch ich, mal bei der Aktion mit dem lustigen Namen(von Lena und Cyw) mitzumachen. Tannengrün trifft natürlich genau meinen Nerv. 🙂

Dieser Lack ist seit einigen Wochen im Standardsortiment von Rival de Loop(nur bei Rossmann erhältlich) und kostet 1,49 €(für 8 ml). Einen Namen hat er leider nicht (wieso gibt es für die Lacke von RdL Young Namen und für die von RdL nicht?)

Die Haltbarkeit ist nicht sooo toll, was (zumindest für mich) die Farbe aber wieder wettmacht. Ich habe schon länger nach einem schönen, schimmernden Dunkelgrün gesucht(…das ich mir leisten kann :D). An den Spitzen bröckelt es bei mir spätestens am zweiten Tag(am Zeigefinger), an den anderen Fingern bildet sich eben Tipwear.

231“ deckt in zwei Schichten, eine dicke Schicht würde es auch tun, aber dann bilden sich unschöne Bläschen. Eine dünne Schicht wird sehr scheckig, vor allem, da der Lack relativ schnell antrocknet.

Zu Lacke in Farbe… und bunt! Altrosa geht es hier lang.

Die anderen Farben findet ihr hier:

15.1.2014 Anthrazit (essence date in the moonlight)

22.1.2014 Hellblau (p2 being in heaven)

12.2.2014 Bordeaux (Jade Rare Ruby)

19.2.2014 Flieder (essence absolutely blue)

26.2.2014 Petrol (Basic petrolblauer Lack)

5.3.2014 Apricot (essence Ice Ice Baby)

12.3.2014 Schwarz (selbst gemixter Lack: Rock Star)

19.3.2014 Rosa (claire’s Sprinkles)

Ihr könnt übrigens meine Facebook-Seite liken 😉

Bulgarisch – ein kleines Fazit

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/05/Bulgaria_in_European_Union.svg/561px-Bulgaria_in_European_Union.svg.png 15.11.2013, 16:10 Uhr

Da ich ja jetzt schon seit einigen Wochen Bulgarisch mache, möchte ich mal ein kleines Fazit ziehen und die Sprache mit den anderen slawischen Sprachen vergleichen, die ich gelernt habe.

Zunächst mal eine kleine Klarstellung für die Slawistik-Laien: Bulgarisch ist eine südslawische Sprache. Unter den südslawischen Sprachen kann man auch noch so weit gehen und Bulgarisch als südostslawische Sprache bezeichnen, wozu übrigens auch noch das Makedonische zählt (by se way: warum schreibe ich maKedonisch und nicht maZedonisch? Auch darüber gibt es verschiedene Lehrmeinungen. Ich denke, dass das Wort Makedonija aus dem Griechischen kommt, deshalb spreche ich ein K aus. Und außerdem heißt es auf makedonisch auch makedonski. ).

Erfreulicherweise hat sich die Kasusbildung im Bulgarischen zurückgebildet und deswegen müssen wir heute nur noch vereinzelt unterschiedliche Formen von Nomen und Fragewörtern lernen – anders als im Russischen, wo es sechs, oder im Kroatischen, wo es sechseinhalb Fälle gibt(andererseits, nach drei Jahren Slawistikstudium hab sogar ich allmählich die Fälle gelernt). Nein, wir Bulgarisch-Studenten lernen nur noch Singular und Plural 🙂

Außerdem gibt es im Bulgarischen eine Besonderheit unter den slawischen Sprachen: der angehängte bestimmte Artikel. In Südosteuropa gibt es das noch bei Rumänisch, Albanisch und Türkisch(die vier Sprachen sind alle nicht direkt miteinander verwandt) und das war der Anlass für eine wunderschöne, hoch interessante Theorie, den Balkansprachbund. Weil ich das nicht kurz erklären kann, möchte ich euch bitten, bei Interesse hier weiter zu lesen. (Auch das mit den fehlenden Kasi gehört zu den Besonderheiten des Balkanssprachbunds. )

Eine weitere Besonderheit ist der Wegfall des Infinitivs. Auch das hat mit dem Balkansprachbund zu tun. Im Kroatischen zum Beispiel habe ich Infinitive. Nehmen wir das deutsche Wort lernen. Auf Kroatisch heißt das in der Infinitivform učiti. Učim, učiš, uči, učimo, učite, uče. Auf Bulgarisch geht es so ähnlich, nur dass es keinen Infinitiv gibt. Im Wörterbuch steht die erste Person Singular.

Lexikologisch gesehen gibt es viele Turzismen(z.Bsp: kilim – Teppich), und wenn ich Bulgarisch mit Kroatisch und Russisch vergleiche, stelle ich fest, dass es einige Worte gibt, die mit dem Kroatischen übereinstimmen, andere stimmen jedoch mit dem Russischen überein oder sind diesem näher.

Bulgarisch wird übrigens (und das eigentlich ausschließlich, nicht wie Serbisch in Serbien halb-halb) mit einem kyrillischen Alphabet geschrieben, das dem russischen näher ist. Außerdem gibt es einen Buchstaben, der anders ausgesprochen wird als im Russischen: das щ. Im Russischen dient es ja immer zur Veranschaulichung, dass man im Deutschen einen russischen Buchstaben mit sieben deutschen (lateinischen) Buchstaben transkribieren muss. Im Bulgarischen spricht man den Buchstaben scht aus, braucht also nur vier 😉 Wobei es allerdings einen Unterschied zwischen wissenschaftlicher Tranliteration und Transkription gibt: die wissenschaftliche Transliteration versucht nicht, Laute mit den Buchstaben einer anderen Sprache zu imitieren. Deswegen schreibt man als Wissenschaftler nicht Chruschtschow, sondern Hruščov. (Hättet ihr das noch lesen können? 🙂 )

Bevor ich meine Leser vollständig vergraule, möchte ich das mal abschließen. Ich hoffe, euch hat mein kleiner Exkurs in die bulgarische Sprache gefallen 😉

Ich häng hier nur so rum

Ajvar der Pinguin hat so früh morgens einfach noch keinen Bock. Nachdem er unseren Kaffee gemacht hat (schließlich ist er unser Barista), schnuffelt er sich in meine Unitasche und legt sich noch mal ein Weilchen hin.

Erst wenn die Sonne seinen Schnabel kitzelt, steht er auf um die Küche zu hüpfen und selbst einen Kaffee zu trinken. Und das ist im Winter eben etwas später.

Laku noć 😉